Mit Begeisterung in einen neuen Lebensabschnitt


Lebst du in einem Land, wo sich die Bäume verfärben, wenn sie sich auf die nächste Jahreszeit vorbereiten? Diese vier Freunde leben in so einem Land. Noah B., Dylan L., Patrick M. und Ben M. wohnen auf der Insel Prince Edward vor der Ostküste Kanadas. Auch ihnen steht ein neuer Lebensabschnitt bevor, auf den sie sich vorbereiten. Innerhalb eines Jahres werden oder wurden sie alle 12, und das bedeutet: Abschied von der PV und willkommen bei den Jungen Männern. Hier erfährst du, was sie über diesen neuen Lebensabschnitt zu sagen haben.

Sei einfach du selbst

Als Noah hierherzog, halfen ihm seine neuen Freunde, sich an das Leben auf der Insel zu gewöhnen. Da er der Älteste von ihnen ist, hilft er jetzt den anderen, sich bei den Jungen Männern einzugewöhnen. „Ich habe mich gefragt, ob man mich akzeptieren würde und wie ich die anderen besser kennenlernen konnte“, berichtet Noah von der ersten Zeit bei den Jungen Männern. „Bei den wöchentlichen Aktivitäten dabei zu sein war eine große Hilfe.“ In der PV hat Noah immer gern das Lied über die Söhne Helamans gesungen, und so sieht er auch das Priestertumskollegium – als eine Gruppe, die eines Sinnes ist.

Sein Rat? „Sei einfach du selbst.“

Achte das Priestertum

Wenn man das Priestertum empfängt, geht es nicht um den 12. Geburtstag, findet Patrick. Es geht darum, würdig und bereit zu sein. „Man bekommt das Priestertum nicht, nur weil man jetzt 12 ist“, sagt Patrick. „Man muss sich dafür bereitmachen.“

Dylan weiß, wie wichtig die Vorbereitung ist. Er versucht, immer fünfzehn Minuten vor Versammlungsbeginn in der Kirche zu sein, damit er sich geistig darauf einstimmen kann, das Abendmahl auszuteilen. „Ich habe das Abendmahl schon drei- oder viermal ausgeteilt, und jedes Mal spüre ich dabei den Heiligen Geist. Das wird wohl nie eine Routinetätigkeit für mich“, meint er.

Ben sagt, beim Austeilen des Abendmahls denke er immer an das Abschiedsmahl des Erretters: „Da stand Jesus. Wir stehen an seiner Stelle, und er möchte, dass wir da stehen.“

Blicke auf den Tempel

Ben ist dabei, die Bedingungen für die Auszeichnung Glaube an Gott abzuschließen, und freut sich darauf, sich bald zum ersten Mal für Verstorbene taufen lassen zu können. „Ich war noch nicht im Tempel, aber ich habe andere oft Zeugnis geben hören, was für ein schönes Gefühl man dort hat“, sagt Ben.

Noah ist vor kurzem zum ersten Mal im Tempel gewesen. Er sagt, die Jungen aus seinem Kollegium hätten ihn wie ihren Bruder behandelt. „Man ist vielleicht ein bisschen nervös, aber es ist immer jemand da, der hilft“, berichtet er. „Man fühlt sich willkommen.“