Elder Oaks und Elder Bednar: Bekanntheitsgrad der Kirche in Südamerika nimmt zu


Der einleitende Abschnitt im Buch Lehre und Bündnisse enthält die Prophezeiung, dass die Kirche „aus dem Dunkel und aus der Finsternis“ hervorgebracht werden wird (LuB 1:30). In großen Teilen Südamerikas ist das wohl bereits der Fall.

„Wir haben Dunkel und Finsternis hinter uns gelassen“, meint Elder David A. Bednar vom Kollegium der Zwölf Apostel nach seiner Rückkehr aus Südamerika im Oktober. „Diese Tatsache zeigt sich darin, dass die Kirche bei [südamerikanischen] Regierungsbeamten Ansehen genießt und diese den Vertretern der Kirche allenthalben wohlgesinnt sind.“

Elder Bednar hat Elder Dallin H. Oaks, ebenfalls vom Kollegium der Zwölf Apostel, vom 19. bis 28. Oktober auf einer Reise durch das Gebiet Südamerika Süd begleitet und sich dabei einen Überblick über die Lage verschafft. Sie haben Missionars- und Priestertumsführerschaftsversammlungen sowie eine Andacht für Jugendliche und eine für junge Erwachsene abgehalten, die in ganz Chile, Argentinien, Uruguay und Paraguay ausgestrahlt wurden.

Die beiden besuchenden Autoritäten sind mit über 1800 Missionaren zusammengekommen, die in diesen vier Ländern im Einsatz sind. „Wir haben allen Missionaren, denen wir begegnet sind, die Hand gegeben. Sie sehen wirklich gut aus“, meint Elder Oaks. „Diese Missionare aus Nord- und Südamerika stellten eine beeindruckende Macht dar.“

Etwa 15.000 Menschen verfolgten die beiden Andachten, eine für die Jugendlichen und eine für die jungen Erwachsenen im Gebiet. Elder Oaks hatte den Vorsitz über die Andacht für die jungen Erwachsenen, die an 326 Standorten zu empfangen war. Elder Bednar führte den Vorsitz bei der Andacht für Jugendliche zwischen zwölf und 18 und deren Eltern, die an insgesamt 439 Standorte übertragen wurde.

Beide betonten bei jeder Schulungsversammlung und jeder Andacht, wie wichtig es sei, mehr „echtes Wachstum“ zu erreichen, indem die Anwesenheit in der Abendmahlsversammlung zunimmt, mehr Endowments und Eheschließungen im Tempel zustande kommen und mehr junge Leute eine Vollzeitmission erfüllen.

In der Andacht für die Jugendlichen durften die Jungen und die Mädchen Fragen stellen. Die Generalautoritäten gingen auf ein breites Spektrum an Fragen ein, etwa wie man sich auf die Mission vorbereiten oder wie man in einer zunehmend schlechten Welt rechtschaffen bleiben kann.

Elder Oaks und Elder Bednar wiesen die örtlichen Priestertumsführer auch darauf hin, dass echtes Wachstum im Gebiet nur dadurch zustande kommt, dass mehr Menschen bereit sind, auf Mission zu gehen, und mehr Menschen in der Kirche aktiv bleiben. Ein starker Kern zurückgekehrter Missionare ist nötig, um zu gewährleisten, dass für zukünftige Generationen erfahrene Führungsbeamte bereitstehen, betonte Elder Oaks.

Elder Mervyn B. Arnold von den Siebzigern, zu der Zeit Gebietspräsident, beschrieb den Besuch der Generalautoritäten und ihrer Frauen als „inspirierend, erhebend und sehr erhellend“.

„Ihre Liebe, ihre Güte und ihre Worte werden uns immer in Erinnerung bleiben“, sagte er.