Notizen zur Frühjahrs-Generalkonferenz 2013


„Was ich, der Herr, gesagt habe, das habe ich gesagt, … sei es durch meine eigene Stimme oder durch die Stimme meiner Knechte, das ist dasselbe.“ (LuB 1:38)
Sie beschäftigen sich mit der Frühjahrs-Generalkonferenz 2013? Diese Seiten (und die Notizen zur Konferenz in künftigen Ausgaben) dienen dem Studium und der Umsetzung der aktuellen Aussagen der lebenden Propheten und Apostel und weiterer Führer der Kirche.

Die Ansprachen von der Generalkonferenz kann man auf conference.lds.org lesen, sehen oder anhören.

Geschichten von der Konferenz

Die ehrlichen Herzens sind, lernen das Evangelium kennen

Aus der Ansprache „Wir sind eins“, Liahona, Mai 2013, Seite 62f.

Ich wurde 1955 Offizier in der amerikanischen Luftwaffe. Der Bischof an meinem Heimatort gab mir einen Segen, kurz bevor ich zu meinem ersten Stationierungsort in Albuquerque, New Mexico, abreiste.

In dem Segen sagte er, dass meine Zeit in der Luftwaffe ein Missionsdienst sein werde. An meinem ersten Sonntag dort besuchte ich erstmals den Zweig Albuquerque 1. Ein Mann kam auf mich zu, stellte sich als der Distriktspräsident vor und sagte mir, dass er mich als Distriktsmissionar berufen werde.

Ich sagte ihm, dass ich nur für einige Wochen während der Ausbildung dort bleiben werde, bis man mich an einen anderen Ort irgendwo in der Welt schicken würde. Er erwiderte: „Davon weiß ich nichts, wir haben aber die Aufgabe, Sie zum Dienen zu berufen.“ Mitten in meiner militärischen Ausbildung – anscheinend durch einen Zufall – wurde ich aus den vielen hundert Offizieren, die dort geschult wurden, ausgewählt, am Hauptquartier den Platz eines Offiziers einzunehmen, der unerwartet verstorben war.

Und so konnte ich in den ersten zwei Jahren, die ich dort war, mein Amt ausüben. An den meisten Abenden und an jedem Wochenende legte ich Menschen, die von den Mitgliedern zu uns gebracht wurden, das Evangelium Jesu Christi dar.

Meine Mitarbeiter und ich leisteten durchschnittlich 40 Stunden Missionsarbeit pro Monat, ohne dass wir auch nur ein einziges Mal an eine Tür klopfen mussten, um Zuhörer zu finden. Die Mitglieder packten uns den Teller so voll, dass wir öfters zwei Familien an einem Abend belehrten. Ich sah mit eigenen Augen, welche Macht im wiederholten Aufruf der Propheten liegt, dass jedes Mitglied ein Missionar sein soll, und was sich daraus Gutes ergibt.

An meinem letzten Sonntag in Albuquerque wurde der erste Pfahl in der Stadt gegründet. Jetzt steht dort ein heiliger Tempel, ein Haus des Herrn – in einer Stadt, wo wir uns einst in einem einzigen Gemeindehaus mit Heiligen versammelten, die ihre Freunde zu uns brachten, damit sie das Evangelium kennenlernten und das Zeugnis des Geistes spürten. Diese Freunde fühlten sich in der wahren Kirche des Herrn willkommen und zu Hause.“

Der Allgemeine Missionsfonds

Bei der Frühjahrs-Generalkonferenz 2013 sprach Präsident Thomas S. Monson davon, dass die Resonanz der jungen Menschen auf die Änderungen der Altersgrenzen für eine Vollzeitmission bemerkenswert und inspirierend sei. Er sagte: „Damit wir dieses Heer an Missionaren beibehalten können und weil viele unserer Missionare aus einfachen Verhältnissen stammen, bitten wir Sie, soweit Sie dazu in der Lage sind, großzügig in den Allgemeinen Missionsfonds der Kirche einzuzahlen.“

Präsident Thomas S. Monson: „Willkommen zur Konferenz!“, Liahona, Mai 2013, Seite 5

Fragen zum Nachdenken

  • Wie sind Sie durch Ihren eigenen Missionsdienst oder den Missionsdienst anderer gesegnet worden?

  • Warum liegt den Propheten wohl daran, dass das Evangelium in alle Welt getragen wird?

  • Wie können Sie Menschen in Ihrer Umgebung, die nicht mehr aktiv am Kirchenleben teilnehmen, helfen, das Zeugnis des Heiligen Geistes zu spüren?

Vielleicht möchten Sie Ihre Gedanken in einem Tagebuch festhalten oder mit anderen darüber sprechen.

Weitere Quellen zu diesem Thema: Grundbegriffe des Evangeliums, 2009, „Missionsarbeit“, Seite 213–220; „Missionsarbeit“ unter Evangeliumsthemen auf LDS.org; Jeffrey R. Holland, „Wir alle sind gefordert“, Liahona, November 2011, Seite 44–47

Prophetische Worte über unumstößliche sittliche Maßstäbe

„Gott offenbart seinen Propheten, dass es unumstößliche sittliche Maßstäbe gibt. Sünde bleibt immer Sünde. Wenn wir den Geboten des Herrn ungehorsam sind, wird uns das immer seiner Segnungen berauben. Die Welt ändert sich ständig und drastisch, aber Gott, seine Gebote und die verheißenen Segnungen ändern sich nicht. … Wir dürfen uns nicht aussuchen, welche Gebote wir als wichtig erachten und halten wollen, sondern wir müssen alle Gebote Gottes anerkennen. Wir müssen fest und unverrückbar stehen und dabei vollkommen auf die Beständigkeit des Herrn vertrauen und vollkommen auf seine Verheißungen bauen.“

Elder L. Tom Perry vom Kollegium der Zwölf Apostel, „Gehorsam gegenüber dem Gesetz bedeutet Freiheit“, Liahona, Mai 2013, Seite 88

Einladung zum Missionswerk: Springen Sie auf die Welle AUF!

  • „Ihr Jugendlichen, bitte nehmt den neuen Lehrplan von ganzem Herzen an und bringt einander die Lehre Jesu Christi bei. Jetzt ist eure Zeit gekommen, euch darauf vorzubereiten, anderen von Gottes Güte zu erzählen.

  • Ihr jungen Männer und Frauen, eure Ausbildung ist nach wie vor wichtig. … Wenn ihr … eine Universität oder Fachhochschule besuchen wollt und es sich machen lässt, dann beantragt bitte schon vor eurer Mission die Zulassung.

  • Eltern, Lehrkräfte und andere bitte ich: Springen auch Sie auf die Welle auf, und bereiten Sie die heranwachsende Generation darauf vor, für den Missionsdienst würdig zu sein. Sie werden unterdessen mit Ihrem vorbildlichen Leben das Interesse Ihrer Freunde und Bekannten wecken.

  • Liebe Erwachsene, springen Sie auf die Welle auf und helfen Sie künftigen Missionaren, sich geistig, körperlich und finanziell vorzubereiten.

  • Liebe ältere Ehepaare, planen Sie auf den Tag hin, da Sie auf Mission gehen können.

  • [Den] Pfahlpräsidenten und Bischöfe[n] … sind die Schlüssel für die Missionsarbeit in ihrer Einheit anvertraut.

  • Sie als Gemeindemissionsleiter sind in dem heiligen Werk der Errettung von Gottes Kindern das Bindeglied zwischen Mitgliedern und Missionaren.“

Elder Russell M. Nelson vom Kollegium der Zwölf Apostel, „Springen Sie auf die Welle auf“, Liahona, Mai 2013, Seite 45f.

Lückentext

  1. 1.

    „Die Dunkelheit wird über das ____________ Christi niemals den Sieg erringen.“ (Dieter F. Uchtdorf, „Die Hoffnung auf das Licht Gottes“, Liahona, Mai 2013, Seite 77.)

  2. 2.

    „Die Kirche ist ein ____________, wo diejenigen Frieden finden, die Christus nachfolgen.“ (Quentin L. Cook, „Persönlicher Friede – der Lohn der Rechtschaffenheit“, Liahona, Mai 2013, Seite 34.)

  3. 3.

    „Wir, die wir einen sterblichen Körper haben, besitzen __________ über die Wesen, die keinen haben.“ (Boyd K. Packer, „Dies weiß ich gewiss“, Liahona, Mai 2013, Seite 8.)

  4. 4.

    „Wenn wir die Verpflichtung und Treue gegenüber unserem __________ aufgeben, dann entfernen wir den Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält.“ (L. Tom Perry, „Gehorsam gegenüber dem Gesetz bedeutet Freiheit“, Liahona, Mai 2013, Seite 87.)

  5. 5.

    „Wenn Sie kein Vollzeitmissionar mit einem Namensschild am Mantel sind, ist es jetzt an der Zeit, dass Sie sich eines auf Ihr ____________ schreiben.“ (Neil L. Andersen, „Es ist ein Wunder“, Liahona, Mai 2013, Seite 78.)

Antworten: 1. Licht, 2. Zufluchtsort, 3. Macht, 4. Ehepartner, 5. Herz

Weisheit bei der Nutzung technischer Geräte

  • „Ein paar junge Mitglieder aus Boston berichteten über diverse Blogs vom Evangelium. Diejenigen, die sich daraufhin der Kirche anschlossen, hatten sich zuerst online informiert und dann die Missionarslektionen angehört. … Einer [der Blogger] sagte dazu: ‚Das ist keine Missionsarbeit, das ist Missionsvergnügen!‘“1

  • „Warum nicht einfach für jeden Tag eine Uhrzeit festlegen, zu der man die technischen Geräte beiseitelegt und sich wieder miteinander befasst? Schalten Sie einfach mal alles aus.“2

  • „Markiert wichtige Schriftstellen auf eurem Gerät und lest sie häufig. … [Ihr könntet] bald hunderte Schriftstellen auswendig. Diese Schriftstellen würden sich dann in schwierigen Zeiten als wertvolle Quelle der Inspiration und Führung durch den Heiligen Geist erweisen.“3

Anmerkungen

  •   1.

    Neil L. Andersen, „Es ist ein Wunder“, Liahona, Mai 2013, Seite 79

  •   2.

    Rosemary M. Wixom, „Die Worte, die wir sagen“, Liahona, Mai 2013, Seite 82

  •   3.

    Richard G. Scott, „Frieden zu Hause“, Liahona, Mai 2013, Seite 30

  • Hilfe für Arme und Bedürftige

    „Mithilfe von Geldspenden großzügiger Mitglieder verschickt die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Nahrungsmittel, Kleidung und andere Waren, die man zum Leben braucht, um überall auf der Welt das Leid von Erwachsenen und Kindern zu lindern. Diese humanitären Spenden, die sich in den vergangenen zehn Jahren auf hunderte Millionen Dollar beliefen, werden ungeachtet der Religions-, Volks- oder Staatszugehörigkeit verteilt. … Im letzten Vierteljahrhundert haben wir fast 30 Millionen Menschen in 179 Ländern geholfen.“

    Elder Dallin H. Oaks vom Kollegium der Zwölf Apostel, „Nachfolger Christi“, Liahona, Mai 2013, Seite 98