Notizen zur Herbst-Generalkonferenz

Anregungen zur Generalkonferenz

Tina Spencer

Die Verfasserin lebt in Washington in den USA.

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    „Rat mal, wer zum Essen kommt!“

    Fünfzehn Tage vor Beginn jeder Generalkonferenz hängen wir bei uns zuhause ein Schild auf, das den Beginn des Spiels „Rat mal, wer zum Essen kommt!“ ankündigt. An dem Schild befestigen wir aktuelle Fotos unserer Propheten, Seher und Offenbarer aus der letzten Konferenzausgabe der Zeitschrift der Kirche.

    Ich bereite mich auf das Spiel vor, indem ich mich mit dem Propheten befasse, den wir am Abend bei uns „begrüßen“ wollen. Manchmal finde ich Gegenstände im Haus, die etwas veranschaulichen, was ich über den Propheten herausgefunden habe. Die lege ich dann auf einen Teller. Beim Abendessen erzähle ich zu jedem Gegenstand eine Geschichte, und alle versuchen zu erraten, um welchen Propheten es sich handelt. Ein andermal erzähle ich ein, zwei Geschichten, die der Betreffende bei der letzten Generalkonferenz erzählt hat.

    Es erstaunt mich, was meine Kinder alles über unsere Propheten und Apostel wissen. Ich selbst habe durch dieses einfache Spiel mehr über diese wunderbaren Männer erfahren und habe sie noch mehr ins Herz geschlossen.

    Mein eigenes Exemplar der Konferenzausgabe

    Als Elder Neil L. Andersen vom Kollegium der Zwölf Apostel und seine Frau Kathy unsere Pfahlkonferenz besuchten, hat uns Schwester Andersen etwas erzählt, nämlich dass sie, als sie in Frankreich wohnten, für jedes ihrer Kinder – selbst für die kleinen – die Ansprachen der Generalkonferenz kopierte. Sie war jedoch bestürzt, als sie feststellte, wie teuer die Fotokopien waren. Da kam ihr ein Gedanke in den Sinn: „Was ist es dir wert, dass deine Kinder die Worte der Propheten haben?“

    Diese Geschichte ging mir zu Herzen, und ich sorgte dafür, dass jeder in unserer Familie ein eigenes Exemplar der Konferenzansprachen hat. Unsere Töchter waren begeistert. Wir verwendeten die Ansprachen beim Familienabend und beim Schriftstudium. Ich freute mich sehr, wenn ich sah, dass eine meiner Töchter von sich aus die Ansprachen las und einige Stellen darin markierte. Eine andere Tochter, die erst kurze Zeit davor getauft worden war, bat mich, mit ihr gemeinsam die Ansprachen zu lesen.

    Aufforderung kurz vor der Konferenz

    Im Rahmen meines Unterrichts in der FHV forderte ich die Schwestern auf, sich noch einmal mit den Ansprachen der letzten Konferenz zu befassen. Manche Schwestern lasen die Ansprachen, andere sahen sie sich im Internet an. Mehrere Schwestern brachten zum Ausdruck, dass sie dadurch viel besser auf die kommende Konferenz vorbereitet waren.

    Foto von Carlos Israel Gutiérrez Robles