Besuchslehrbotschaft

Die göttliche Mission Jesu Christi: Seelsorger


Befassen Sie sich gebeterfüllt mit diesem Lesestoff. Lassen Sie sich vom Geist inspirieren, welche Gedanken Sie besprechen sollen. Wie stärkt ein tieferes Verständnis des Lebens und der Mission Jesu Ihren Glauben an ihn und kommt auch denen zugute, die Sie als Besuchslehrerin betreuen? Mehr dazu finden Sie unter reliefsociety.lds.org.

Diese Botschaft ist Teil einer Reihe von Besuchslehrbotschaften, die einzelne Aspekte der Mission Jesu beleuchten.

Wenn wir anderen dienen, werden wir wahre Nachfolger Jesu Christi, der uns ein Beispiel gegeben hat. Präsident Thomas S. Monson hat gesagt: „Wir sind umgeben von Menschen, die [uns] brauchen … Wir sind die Hände des Herrn hier auf der Erde, und wir haben den Auftrag, zu dienen und seine Kinder emporzuheben.“1

Linda K. Burton, Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung, hat uns nahegelegt: „Mit etwas Übung können wir alle dem Erlöser ähnlicher werden, indem wir Gottes Kindern dienen. Damit es uns besser gelingt, einander zu lieben, schlage ich vor, dass wir uns diese fünf Wörter merken: ‚Erst aufmerksam sein, dann helfen.‘ … Wenn wir das tun, halten wir unsere Bündnisse und unsere Werke werden wie die von Präsident Monson zeigen, dass wir Nachfolger Christi sind.“2

Wir können jeden Morgen dafür beten, dass wir Gelegenheiten erkennen, anderen Gutes zu tun. „[Der Vater im Himmel] führt … euch, und Engel stehen euch zur Seite“, sagte David L. Beck, Präsident der Jungen Männer. „Euch wird dann die Macht gegeben, ein Segen zu sein und Seelen zu retten.“3

Aus den heiligen Schriften

Matthäus 20:25-28; 1 Nephi 11:27,28; 3 Nephi 28:18

Aus unserer Geschichte

Auf der Herbst-Generalkonferenz 1856 gab Präsident Brigham Young (1801–1877) bekannt, dass einige Handkarrenpioniere immer noch auf dem Weg durch die Prärie waren und alle augenblicklich mithelfen sollten, Hilfsgüter für sie zusammenzutragen. Lucy Meserve Smith schrieb, dass Frauen „sich gleich im Tabernakel den wärmenden Unterrock und die Strümpfe aus[zogen] und … alles, was sie entbehren konnten, in die Wagen“ legten.

Als die geretteten Pioniere nach und nach in Salt Lake City eintrafen, schrieb Lucy: „Nie hat mir eine Arbeit mehr … Freude geschenkt, denn es herrschte eine solche Einmütigkeit. Ich musste nur in einen Laden gehen und sagen, was ich brauchte; wenn es Stoff war, wurde er gleich abgemessen, ohne dass ich etwas bezahlen musste.“4

Präsident George Albert Smith (1870–1951) sagte über den Dienst am Nächsten: „Unser ewiges Glück wird danach bemessen werden, wie wir uns selbst dem Dienst am Mitmenschen gewidmet haben.“5

Zum Nachdenken

  1. 1.

    Wie kann das Beten uns dahin führen, ein Werkzeug in der Hand des Herrn zu sein?

  2. 2.

    Wie hilft uns der Dienst an unseren Mitmenschen dabei, unsere Bündnisse zu halten?

Quellenangaben anzeigen

    Anmerkungen

  1.   1.

    Thomas S. Monson, „Was habe ich heute für einen anderen getan?“, Liahona, November 2009, Seite 85

  2.   2.

    Linda K. Burton, „Erst aufmerksam sein, dann helfen“, Liahona, November 2012, Seite 78, 80

  3.   3.

    David L. Beck, „Eure heilige Pflicht zu dienen“, Liahona, Mai 2013, Seite 56

  4.   4.

    Lucy Meserve Smith, zitiert in Die Töchter in meinem Reich: Die Geschichte und das Werk der Frauenhilfsvereinigung, Seite 42

  5.   5.

    George Albert Smith, zitiert in Die Töchter in meinem Reich, Seite 85