Besuchslehrbotschaft

Die göttliche Mission Jesu Christi: Der Messias


Befassen Sie sich gebeterfüllt mit diesem Lesestoff. Lassen Sie sich vom Geist inspirieren, welche Gedanken Sie besprechen sollen. Wie stärkt ein tieferes Verständnis des Lebens und der Aufgaben Jesu Ihren Glauben an ihn und kommt auch denen zugute, die Sie als Besuchslehrerin betreuen? Mehr dazu finden Sie unter www.reliefsociety.lds.org (in englischer Sprache).

Diese Botschaft ist Teil einer Reihe von Besuchslehrbotschaften, die einzelne Aspekte der Mission Jesu beleuchten.

In den heiligen Schriften steht, dass wir „durch die Verdienste und die Barmherzigkeit und Gnade des heiligen Messias“ in der Gegenwart Gottes wohnen können (2 Nephi 2:8). Messias ist „ein aramäisches und hebräisches Wort, das ‚der Gesalbte‘ bedeutet. … Jesus wird im Neuen Testament der Christus genannt, was die griechische Entsprechung zu Messias ist. Es bedeutet: der gesalbte Prophet, Priester, König und Befreier, dessen Ankunft die Juden sehnsüchtig erwarteten.“1

Elder Jeffrey R. Holland vom Kollegium der Zwölf Apostel gibt Zeugnis: „Ich weiß, dass [Jesus Christus] der Heilige Israels ist, der Messias, der eines Tages in vollendeter Herrlichkeit wiederkommen wird, um als Herr der Herren und König der Könige auf der Erde zu regieren. Ich weiß, dass kein anderer Name unter dem Himmel gegeben ist, wodurch der Mensch errettet werden kann.“2

„[Jesus Christus] ist der Erretter und Erlöser der Welt“, sagte Präsident Dieter F. Uchtdorf, Zweiter Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft. „Er ist der verheißene Messias. Er führte ein vollkommenes Leben und sühnte für unsere Sünden. Er wird immer an unserer Seite sein. Er wird unsere Schlachten schlagen. Er ist unsere Hoffnung; er ist unsere Errettung; er ist der Weg.“3

Zusätzliche Schriftstellen

Johannes 1:38-41; 4:25,26,40-42; 2 Nephi 6:13; 25:16,17

Aus den heiligen Schriften

Die Jüngerinnen Christi legten Zeugnis davon ab, dass Jesus Christus der Messias ist. Maria aus Magdala war eine Jüngerin Jesu Christi. Am Morgen der Auferstehung Jesu war sie die Erste, die sah, „dass der Stein vom Grab weggenommen war“. Sie „stand draußen vor dem Grab und weinte“, nachdem sie entdeckt hatte, dass der Leichnam nicht mehr im Grab lag.

Da „wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war.

Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen.

Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister.“ Maria erkannte, dass es nicht der Gärtner war, sondern Jesus Christus, der Messias (siehe Johannes 20:1-17).

Zum Nachdenken

Warum ist es wichtig, dass wir Jesu Rolle als der Messias verstehen?

Quellenangaben anzeigen

    Anmerkungen

  1.   1.

    Schriftenführer, „Messias“; scriptures.lds.org

  2.   2.

    Jeffrey R. Holland, „Der einzige wahre Gott und Jesus Christus, den er gesandt hat“, Liahona, November 2007, Seite 42

  3.   3.

    Dieter F. Uchtdorf, „Der Weg des Jüngers“, Liahona, Mai 2009, Seite 78