Der geistliche Dienst der Propheten und Apostel

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    Die Propheten und Apostel verrichten beständig ihren geistlichen Dienst in aller Welt (siehe LuB 107:23). Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung ihrer Aufträge seit der Frühjahrs-Generalkonferenz:

    Bei einem Besuch im Mai sprach Präsident Dieter F. Uchtdorf, Zweiter Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, in England, Frankreich und Belgien den Mitgliedern Hoffnung zu, in deren Städten es kurz zuvor Terroranschläge gegeben hatte. Er kam mit Flüchtlingen zusammen, besuchte die Baustelle des beinahe fertiggestellten Paris-Tempels und nahm an der Gründung des ersten Pfahles in Tschechien teil. Im Juli reiste Präsident Uchtdorf nach Italien und überreichte einen Scheck der Kirche in Höhe von 3 Millionen Dollar für Flüchtlingshilfe. Außerdem besuchte er ein Flüchtlingslager in Griechenland. Im September kam er mit Mitgliedern aus Rumänien, Moldawien, der Slowakei und Norwegen zusammen und besuchte außerdem Deutschland, wo er den Freiberg-Tempel erneut weihte. Präsident Uchtdorf erklärte, das Evangelium schenke den Menschen überall Hoffnung und „in der Kirche verhalten sich die Mitglieder wie echte Brüder und Schwestern“.

    Elder M. Russell Ballard vom Kollegium der Zwölf Apostel präsidierte im Juni in Russland über die Konferenz des Pfahles Moskau; weitere Pfähle kamen in Saratow und in St. Petersburg zusammen. Auch besuchte er die Mitglieder in Lettland, Estland und in der Ukraine.

    Elder Dallin H. Oaks vom Kollegium der Zwölf Apostel erklärte im Juni in England vor Parlamentsabgeordneten, die Religionsfreiheit mache es allen Kirchen möglich, auf der Welt Gutes zu tun. „Alle Bewohner dieses Planeten sollen die Segnungen der Religionsfreiheit in Anspruch nehmen können, und wir sind derzeit noch weit davon entfernt“, verkündete er.

    Bei einer Konferenz zum Thema „Religiöse Verfolgung und erzwungene Völkerwanderung“ auf Schloss Windsor in England erklärte Elder Jeffrey R. Holland vom Kollegium der Zwölf Apostel, vieles von dem, was die Pioniere aus der Anfangszeit der Kirche Jesu Christi durchmachen mussten, könne den heutigen Flüchtlingen helfen, besser mit ihrer Situation umzugehen. „Wo immer das möglich ist, müssen wir die ureigene Identität der Flüchtlinge unterstützen und bewahren und Geschichten aus ihrer Vergangenheit herausstellen“, schlug er vor.

    In Spanien – darunter die Kanarischen Inseln – und in Portugal legte Elder David A. Bednar vom Kollegium der Zwölf Apostel den Mitgliedern, Missionaren und Führungsbeamten ans Herz, die weniger Aktiven aufzufordern, in der Kirche wieder vollständig aktiv zu werden.

    Seit Juni wird die Kirche in Vietnam offiziell anerkannt. Zu diesem Anlass kamen Elder Quentin L. Cook und Elder Gary E. Stevenson vom Kollegium der Zwölf Apostel mit Regierungsvertretern zusammen und sprachen mit ihnen über die Geschichte und die Entwicklung der Kirche. Auch erläuterten Elder Cook und Elder Stevenson, auf welche Weise die Kirche bei sozialen und karikativen Projekten mitwirkt und den Mittellosen und Benachteiligten hilft. Ferner präsidierten sie bei Versammlungen in Guam, Mikronesien und Japan.

    Elder Neil L. Andersen vom Kollegium der Zwölf Apostel war ebenfalls im Juni unterwegs und besuchte Australien (Brisbane) sowie die Cook-Inseln. Außerdem reiste er auf die Insel Rarotonga und betrat als erster Apostel die Insel Mangaia.

    Elder Ronald A. Rasband vom Kollegium der Zwölf Apostel stellte im Juni seinen Terminplan um, damit er nach Kolumbien, Peru und Ecuador zu den Betroffenen des schrecklichen Erdbebens reisen konnte. Er überbrachte den erschöpften Mitgliedern eine liebevolle Botschaft von Präsident Thomas S. Monson und versicherte ihnen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten sind.

    Elder Quentin L. Cook erklärte im August in Guatemala, dass die Familienforschung und die Tempelarbeit kontinuierlich ansteigen. Er sagte, dies zeige den Glauben der Mitglieder.

    Im Juni wurde im Polynesischen Kulturzentrum der Kirche in Hawaii das Königspaar von Tonga empfangen. Elder Dale G. Renlund vom Kollegium der Zwölf Apostel sprach in seinen einleitenden Worten darüber, wie wichtig die Beziehungen innerhalb der Familie sind.

    Russell M. Nelson, Präsident des Kollegiums der Zwölf Apostel, und Elder M. Russell Ballard besuchten die Flutopfer in Louisiana. Dort halfen im August und September die ehrenamtlichen Helfer der Mormon Helping Hands bei den Aufräumarbeiten. Elder Ballard berichtet, dass über 11.000 Helfer aus 13 US-Bundesstaaten zur Stelle waren.

    Bei der Andacht für junge Erwachsene in aller Welt, die im September in Washington, D. C. stattfand, verkündete Elder Cook: „Selbst in einer unruhigen, gefährlichen Welt brauchen wir uns nicht zu fürchten.“ Er legte den jungen Erwachsenen ans Herz, sich rechtschaffene Ziele zu setzen, einen Plan aufzustellen, wie sie diese erreichen können, und ihre Talente und Fähigkeiten nicht zu unterschätzen. Auch forderte er sie auf, selbst zu bewerten, wie sie die sozialen Medien nutzen. „In den sozialen Medien geht es oft um die Frage, wie authentisch man sich verhält“, so Elder Cook. „Sich wahrhaft so zu verhalten wie Christus ist ein viel wichtigeres Ziel als bloßes authentisches Verhalten.“

    Aktuelle Informationen zum geistlichen Wirken dieser Führer der Kirche findet man auf ihrer jeweiligen Facebook-Seite und unter prophets.lds.org.