Das Seminar: Verbindungen herstellen

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    Beim Seminar kommt vieles zusammen.

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    Fotos (Schüler im Klassenraum; jemand markiert seine heiligen Schriften; Junge betet) von Mason Coberly

    Kennst du das Gefühl? Du willst dein Leben, deine Schwierigkeiten und die heiligen Schriften besser verstehen, aber fühlst dich auf dich alleine gestellt? Falls ja, kannst du diesem Gefühl entrinnen, wenn du Verbindungen herstellst.

    Das geht kaum irgendwo anders besser als beim Seminar. Lies selbst, welche Verbindungen du dort herstellen kannst!

    Eine Verbindung zu anderen Leuten

    Im Seminar wird dir bewusst, dass du nicht alleine dastehst. Dort tauschst du dich mit anderen in einer sicheren Atmosphäre aus, wo der eine den anderen unterstützt.

    Durch das Seminar stellst du eine Verbindung zu anderen Jugendlichen und deinem Lehrer her, unabhängig davon, ob ihr euch jeden Tag im Unterricht oder online seht oder du das Seminar im Heimstudium absolvierst. An ihrer Seite kannst du dein bestes Ich hervorbringen. Gemeinsam könnt ihr in den heiligen Schriften forschen, Fragen besprechen und nach Antworten suchen und euch über eure Gedanken, Gefühle und Erfahrungen austauschen. Ihr könnt gemeinsam lachen, weinen, singen – vielleicht sogar essen (natürlich nur, wenn das für euren Lehrer in Ordnung geht).

    Eine Verbindung zu den heiligen Schriften

    Die heiligen Schriften sind vor langer Zeit und an weit entfernten Orten verfasst worden, aber durch das Seminar stellst du eine Verbindung zu ihnen her, die Raum und Zeit durchdringen kann. Du verstehst besser, inwiefern sich die damalige Welt und die heutige sowohl ähnlich sind als auch unterscheiden. Auch erkennst du, dass sich Gottes Botschaft an sein Volk und an die Welt nie geändert hat. Im Seminar lernst du also, auf welche Weise Gott durch die heiligen Schriften und den Geist zu dir spricht und dich so führt, wie es für dich richtig ist. Die heiligen Schriften werden zu einem Freund fürs Leben – sie schenken dir beständig Trost, erteilen dir Rat und bieten dir Hilfe.

    Eine Verbindung zwischen den heiligen Schriften

    Was hat Alma eigentlich mit Matthäus zu tun? Haben das Buch Jesaja und das Buch Lehre und Bündnisse etwas gemein? Im Seminar erkennst du, wie alle Lehren des Evangeliums, die in den heiligen Schriften zu finden sind, miteinander im Zusammenhang stehen. Hast du diesen Zusammenhang erst einmal erkannt, findest du die heiligen Schriften nicht nur nützlich und spannend, sondern sie wachsen dir ans Herz und werden dir immer vertrauter. Das wiederum weckt dein Interesse, weitere Verbindungen zwischen den heiligen Schriften herzustellen. Und genau dabei ist dir das Seminar eine großartige Hilfe!

    Eine Verbindung zwischen deiner Gegenwart und deiner Zukunft

    Vielleicht hat dein heutiges Ich schon eine vage Vorstellung von deinem künftigen Ich, aber es wäre doch toll, wenn die beiden einander besser kennenlernen könnten. Im Seminar wird dir klarer, wer dein künftiges Ich eigentlich ist. Du erkennst etwa, wie du in deinem künftigen Missionsdienst jemanden mithilfe der heiligen Schriften im Evangelium unterweist, seine Bedenken ausräumst und ihm hilfst, sich zu ändern. Vielleicht erhaschst du auch einen kleinen Blick darauf, wie du in deiner künftigen Familie deinen Kinder Liebe für die heiligen Schriften ins Herz pflanzt. Oder du begreifst allmählich, wie du bei künftigen Aufgaben in der Kirche anderen helfen und sie unterweisen und inspirieren kannst, wenn du dich auf die Wahrheit in den heiligen Schriften konzentrierst. Natürlich siehst du auch, wie dein künftiges Ich Freude, Frieden und Inspiration empfindet, weil es sich zur Angewohnheit gemacht hat, täglich die heiligen Schriften zu studieren.

    Eine Verbindung zu deinem wahren Ich

    Dein wahres Ich ist der Teil in dir, der genau weiß, wer du bist, woher du kommst und wer deine Eltern im Himmel sind. Dein wahres Ich kennt außerdem dein wahres Potenzial. Es weiß, welche Kraft bereits in dir steckt und welch enorme Kraft du noch erlangen kannst, wenn du die richtigen Entscheidungen triffst.

    Diese Erkenntnis vertiefst du, wenn du durch das Seminar die Lehren aus den heiligen Schriften beherrschst und spürst, wie der Heilige Geist dir im Herzen deren Wahrheit bestätigt. Außerdem spürst du, wie der Heilige Geist dir eingibt, was du tun sollst – dass du umkehren, helfen, beten, dazulernen und nichts unversucht lassen sollst, eine Verbindung zu dem wahren, besten Ich herzustellen, das der Vater im Himmel und Jesus Christus bereits kennen.

    Eine Verbindung zum Vater im Himmel

    Du stärkst deine Verbindung zum Vater im Himmel, wenn du zu ihm betest, mehr über ihn und den Erretter dazulernst und so lebst, wie sie es von dir erwarten. Im Seminar erfährst du, wie der Vater im Himmel durch die heiligen Schriften und den Heiligen Geist zu dir spricht. Dies geschieht, wenn du dich aufrichtig mit den heiligen Schriften befasst. Im Seminar hast du außerdem oft die Gelegenheit zu beten, nachzudenken, Zeugnis abzulegen und viele weitere Verbindungen zum Vater im Himmel herzustellen.

    Lies nun, wie andere Jugendliche Verbindungen hergestellt haben.

    Beim Seminar weiß ich jedes Mal ganz genau, dass mich der Vater im Himmel lieb hat und sich um mich kümmert. Im Seminar habe ich besser erkannt, wer ich bin und weshalb ich hier bin. Ich habe dort Grundsätze und Lehren kennengelernt, die mir geholfen haben, rechtschaffene Entscheidungen zu treffen. Jetzt bin ich viel fester entschlossen, auf Mission zu gehen. Ich freue mich schon darauf, andere am Evangelium teilhaben zu lassen.

    Marlou T., 20, Sorsogon, Philippinen

    Als Kind war ich in der Kirche nicht besonders aktiv. Ich hatte kein festes Zeugnis. Aber dann habe ich jeden Tag am Seminar teilgenommen, und mir wurde bewusst, dass man beten und Trost und Antworten erhalten kann. Ich habe mich in den Begebenheiten aus den heiligen Schriften wiedergefunden. Zuvor hatte ich, glaube ich, noch nie ein Kapitel in den Schriften aus eigenem Antrieb gelesen. Die Grundsätze des Evangeliums habe ich erst im Seminar gelernt. Ich habe dort stets Frieden gefunden. Ich kann gar nicht genug betonen, dass der Herr das Seminarprogramm leitet.

    Brynn W., 17, Idaho

    Im Laufe meiner Jahre beim Seminar habe ich viel darüber erfahren, woher ich komme, weshalb ich hier bin und was ich tun soll. Ich habe gelernt, wie man Fragen stellt und Antworten erhält. Früher ist es mir schwergefallen, die heiligen Schriften auf mich zu beziehen. Aber in jedem Unterricht haben wir Parallelen zu uns gezogen. So habe ich nicht nur erfahren, worum es in einer Begebenheit geht, sondern inwieweit ich mich darin wiederfinden kann, und dass die Propheten mir den rechten Weg gewiesen haben. Deswegen fällt es mir nun leichter, ebendiesen Weg zu finden und rechtschaffene Entscheidungen zu treffen.

    Anastasia V., 18, Moskau

    Im Laufe jedes Seminarjahres wachsen mir die Standardwerke noch mehr ans Herz. Dieses Gefühl weckt in mir den noch größeren Wunsch, den Willen des himmlischen Vaters zu tun. Dank Gottes Hilfe liegen mir meine Mitmenschen aufrichtig am Herzen, und ich konnte die Menschen in meinem Umfeld am Evangelium teilhaben lassen. Das Seminarprogramm ist von Gott inspiriert und hat mir geholfen, weltlichen Schwierigkeiten zu entkommen. Der Vater im Himmel hat mir gezeigt, welche Art Tochter ich sein soll, auf was ich mich konzentrieren und wie ich handeln soll.

    Mirian C., 18, Bezirk Guatemala, Guatemala

    In den letzten Jahren hatte ich mit schweren Depressionen und Angstzuständen zu kämpfen. Letztes Jahr war es so schlimm wie noch nie. Mein Zeugnis wurde immer schwächer, und nur das Seminarprogramm hat mich das alles gerade so überstehen lassen. Ich habe ein paar Mädchen kennengelernt, die zu meinen besten Freundinnen geworden sind. Die heiligen Schriften haben für mich an Bedeutung gewonnen. Unser Lehrer hat es geschafft, die Geschichten aus dem Neuen Testament über Jesus Christus so zu vermitteln, dass wir Jugendliche uns darin wiederfinden konnten. Ich habe meinen Erretter und den Vater im Himmel besser kennengelernt. Ich habe mein Zeugnis nicht nur Schritt für Schritt zurückerlangt, sondern es ist stärker und unerschütterlicher geworden. Ich habe noch immer mit meinen psychischen Erkrankungen zu kämpfen, aber dank des Seminarprogramms verspüre ich die Hoffnung, die ich verloren hatte, nun wieder in reichlichem Maße. Ich habe ein Zeugnis von Jesus Christus. Ich weiß, dass er lebt, dass er uns liebt und dass er unsere Lasten trägt, wenn wir zu ihm kommen. Ohne das Seminar wäre ich nie so gesegnet worden.

    Jalee D., 16, Colorado

    Bevor ich mit dem Seminar angefangen habe, konnte ich gar nicht verstehen, weshalb man sich mit den heiligen Schriften befassen soll. Ich fand die Geschichten alle ziemlich langweilig. Aber dank des Seminarprogramms habe ich erkannt, dass in jeder Geschichte wertvolle Gedanken stecken, die ich sofort auf mich beziehen kann. Ich habe den Wunsch, noch mehr aus den heiligen Schriften dazuzulernen.

    Oscar B., 15, Limón, Costa Rica

    Meine Taufe fand im Mai 2016 statt. Im gleichen Jahr habe ich mit dem Seminar begonnen. Anfangs war ich skeptisch und wollte gar nicht so früh aufstehen, aber ich hatte das Gefühl, dass ich hingehen soll. Ich war mir noch unsicher, wie man eigentlich die Stimme des Geistes erkennt, aber im Seminar habe ich gelernt, wie man diese Stimme erkennt. Durch den Geist wiederum habe ich erkannt, dass die heiligen Schriften wahr sind. Der Geist gibt mir auch ein, wenn ich eine wichtige Schriftstelle markieren soll. Alles hat seinen Grund. Wenn ich mich verirre, finde ich in den heiligen Schriften Führung und Weisung. Wenn ich einen schlechten Tag habe, kann ich sie immer öffnen und fühle mich dann besser.

    Shelby L., 16, Montana