Den Glauben verteidigen

von den Siebzigern

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    Der Herr braucht ein Volk, das sowohl willens als auch fähig ist, Christus und das Reich Gottes demütig, aber dennoch standhaft zu verteidigen.

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    Im vorirdischen Dasein besaßen wir Entscheidungsfreiheit, Verstand und Intelligenz. Dort wurden wir „gemäß dem Vorherwissen Gottes … berufen und vorbereitet“ und waren anfänglich „auf derselben Stufe“ wie unsere Brüder und Schwestern (Alma 13:3,5). Wir hatten viel Gelegenheit, Fortschritt zu machen und zu lernen.

    Doch obwohl wir alle den gleichen Zugang zu den Belehrungen in einem liebevollen himmlischen Zuhause hatten, entwickelten wir als Geistkinder des Vaters im Himmel nicht alle gleichermaßen den Wunsch zuzuhören, zu lernen und gehorsam zu sein. Wir machten von unserer Entscheidungsfreiheit Gebrauch, wie wir es auch heute tun, und hörten mehr oder weniger interessiert und aufmerksam zu. Manche von uns waren eifrig bestrebt, zu lernen und gehorsam zu sein. Der Krieg im Himmel zeichnete sich bereits ab, als wir uns auf unsere Abschlussprüfung in unserem vorirdischen Zuhause vorbereiteten. Die Wahrheit wurde verkündet und angezweifelt. Einige legten Zeugnis ab und wurden verlacht und jeder Einzelne der vorirdischen Geister traf die Wahl, den Plan des Vaters anzunehmen oder abzulehnen.

    Es gibt keinen neutralen Boden

    Sich in diesem Konflikt unentschlossen auf neutralen Boden zurückzuziehen, war schlussendlich keine Option. Das ist heute genauso. Diejenigen unter uns, die mit Glauben an das bevorstehende Sühnopfer Jesu Christi gewappnet waren, die Kraft aus ihrem Zeugnis von seiner göttlichen Mission bezogen, die geistige Erkenntnis erlangt hatten und den Mut besaßen, diese zur Verteidigung seines heiligen Namens einzusetzen, kämpften in diesem mit Worten ausgetragenen Krieg an vorderster Front. Johannes hat erklärt: Diese tapferen Geister, und auch andere, haben Luzifer „besiegt durch das Blut des Lammes und durch ihr Wort und Zeugnis“ (Offenbarung 12:11; Hervorhebung hinzugefügt).

    Ja, mit der Verheißung, dass es einen Erretter geben und dass sein Blut in Getsemani und auf Golgota fließen würde, war der vorirdische Kampf gewonnen. Im vorirdischen Dasein hatten wir Mut und ein Zeugnis, und wir waren bereit, anderen Geistern den Plan zu erklären, ihnen gut zuzureden und sie zu überzeugen. Auch dies trug dazu bei, dass sich die Flut der Falschheiten nicht ohne Gegenwehr ausbreiten konnte!

    Nach unserem erfolgreichen vorirdischen Einsatz zur Verteidigung Jesu Christi wurden wir Zeugen für seinen heiligen Namen. Ja, nachdem er uns im Kampf erprobt hatte und sich damit unseres Herzens und unseres Mutes sicher war, sagte der Herr später über uns als Mitglieder des Hauses Israel: „Ihr seid meine Zeugen.“ (Jesaja 43:10.) Jetzt stellt sich uns die Frage: Trifft diese Aussage auch heute noch auf uns zu?

    Unser derzeitiger Kampf

    Auch heute noch tobt der Kampf um den Sinn, das Herz und die Seele der Kinder des Vaters, während wir das Zweite Kommen Jesu Christi erwarten. Obwohl sich viele Menschen auf der Welt ernsthaft für die Lehren der Kirche interessieren, trennt eine immer größer werdende Kluft zwischen den Schlechten und den Rechtschaffenen die moralisch in freiem Fall befindliche Welt von den Wahrheiten des wiederhergestellten Evangeliums. Wenn Mitgliedern, die zwar nicht vollkommen sind, aber sich um Licht bemühen, vorgeworfen wird, der Finsternis zu folgen, wenn ihre guten Absichten und Taten für böse erklärt werden (siehe Jesaja 5:20), ist es dann noch verwunderlich, dass Menschen spöttisch mit dem Finger auf die wiederhergestellte Kirche des Herrn und auf seine treuen Diener zeigen (siehe 1 Nephi 8:27)?

    Präsident Thomas S. Monson hat gesagt: „Wir leben in einer Zeit, in der wir von vielem umgeben sind, was uns auf Pfade locken soll, die zu unserer Vernichtung führen können. Um solche Pfade zu meiden, braucht man Entschlossenheit und Mut.“

    Es reicht in diesem neuzeitlichen Konflikt nicht aus, ein passives oder halbherziges Mitglied zu sein. Präsident Monson fuhr fort: „Mit jedem neuen Tag, den wir erleben, laufen wir fast unweigerlich Gefahr, dass unser Glaube herausgefordert wird. …Besitzen wir moralisch den Mut, unsere Ansichten standhaft zu vertreten, auch wenn wir uns dadurch ins Abseits stellen?“1

    Sind wir entschlossen, trotz der ständigen Hintergrundgeräusche aus dem großen und geräumigen Gebäude (siehe 1 Nephi 8:26,27), standhaft den seltener gewählten Weg zu gehen?2 Sind wir willens und in der Lage, uns auf eine höfliche Diskussion mit Menschen einzulassen, die aufrichtige Fragen haben? Sind wir willens und in der Lage, die Lehren der wiederhergestellten Kirche Jesu Christi klarzustellen und zu verteidigen, ohne uns auf Streit einzulassen?

    Elder Dallin H. Oaks vom Kollegium der Zwölf Apostel hat uns geraten, dass wir in der Lage sein müssen, zwar unterschiedlicher Meinung zu sein, aber nicht unfreundlich zu werden. Doch hat er auch gesagt: „Auch wenn wir bestrebt sind, sanftmütig zu sein …, dürfen wir in unserer Verpflichtung den Wahrheiten gegenüber, die wir kennen, weder Kompromisse eingehen noch sie verwässern.“3

    Tapfer werden

    Über dieses Anliegen von Präsident Monson sollten wir gründlich nachdenken: „Sobald wir ein Zeugnis haben, obliegt es uns, andere an diesem Zeugnis teilhaben zu lassen. … Mögen wir stets mutig sein und bereit, für unsere Ansichten einzutreten, und wenn wir dabei allein dastehen müssen, mögen wir auch dann mutig sein – bestärkt durch die Erkenntnis, dass wir eigentlich niemals allein sind, wenn wir auf der Seite unseres Vaters im Himmel stehen.“4

    Ein Mitglied der Kirche zu sein macht einen nicht automatisch zu einem tapferen Zeugen für Christus und seine wiederhergestellte Kirche. Der Herr ermahnte uns, dass wir unser Licht leuchten lassen sollen, indem wir das Evangelium leben. Einige Mitglieder machen jedoch ein Geheimnis aus ihrer Mitgliedschaft und stellen ihr Licht unter den Scheffel. Manche beantworten gelegentlich Fragen zum Evangelium, zögern aber, wenn es darum geht, Zeugnis abzulegen oder Menschen einzuladen. Andere suchen jedoch tatsächlich nach Gelegenheiten, das Evangelium zu verbreiten, und sie machen es gern. Wie viele von uns ergreifen die Initiative und verteidigen tapfer den Glauben?

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    Um unser Terrain in dem heute mit Worten ausgefochtenen Kampf zu verteidigen und Boden gutzumachen, braucht der Herr ein Volk, das sowohl willens als auch fähig ist, Christus, seine lebenden Sprecher, den Propheten Joseph Smith, das Buch Mormon und die Grundsätze der Kirche demütig, aber dennoch standhaft zu verteidigen. Er braucht ein Volk, das „stets bereit [ist], jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die [es] erfüllt“ (1 Petrus 3:15). Er braucht ein Heer von wahren Heiligen der Letzten Tage, die bereitwillig, aber mit Sanftmut und Liebe Zeugnis von der Wahrheit ablegen, wenn irgendein Punkt des wiederhergestellten Evangeliums in Frage gestellt wird!

    Das Beispiel von Hauptmann Moroni

    Sollten Sie sich als tapferer Verteidiger des Glaubens in der heutigen Zeit unzulänglich fühlen, sind Sie damit nicht allein. Den meisten von uns geht es zu einem gewissen Grad ebenso. Es ist aber möglich, durch einfache Mittel die Fähigkeit und das Selbstbewusstsein dafür zu erlangen.

    Im Buch Mormon lesen wir von Hauptmann Moroni. Dieser hatte „den Sinn seines Volk vorbereitet, dem Herrn, ihrem Gott, treu zu sein“ (Alma 48:7). Ihm war klar, dass ein Leben, das auf Gehorsam gründet, die vorderste Verteidigungslinie darstellt. Außerdem baute er „kleine Festungen …; er warf ringsum Wälle aus Erde auf … und errichtete auch Wälle aus Steinen, um sie ringsum zu umschließen“ (Vers 8). Er traf jedoch nicht nur einige offensichtliche Vorkehrungen zur Verteidigung, sondern stärkte auch strategisch „ihre schwächsten Befestigungen“ (Vers 9). Seine vorbeugenden Maßnahmen waren so erfolgreich, dass seine Feinde „überaus erstaunt“ waren (Alma 49:5) und es nicht schafften, ihre bösen Absichten zu verwirklichen.

    Wir fragen uns vielleicht: „Kann jemand, der so schwach ist wie ich, Christus und sein wiederhergestelltes Evangelium tapfer verteidigen?“ Was man als Schwäche betrachtet, kann stark gemacht werden, wenn man sich klarmacht: Alles, was der Herr zu Anfang fordert, ist „das Herz und einen willigen Sinn“ (LuB 64:34). Seine liebsten Rekruten sind die Kleinen und Einfachen der Welt, die ein mutiger Geist auszeichnet. Denn „durch sehr kleine Mittel beschämt der Herr [gern] die Weisen“ (Alma 37:6,7). Wenn Sie willens sind, mit anderen über das wiederhergestellte Evangelium zu sprechen und es zu verteidigen – und auch die darin enthaltenen Lehren und die Führer der Kirche –, sollten Sie sich diese Vorschläge zu Herzen nehmen:

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    1. Machen Sie sich klar, wen und was Sie verteidigen. Eine starke Verteidigungsstrategie ist die Voraussetzung, einem starken Angriff standzuhalten. Man kann etwas nicht erfolgreich verteidigen, wenn man nichts oder nur wenig darüber weiß, und man wird es nicht verteidigen, wenn es einem nicht am Herzen liegt. Genau wie ein Knecht, der dafür bezahlt wird, sich um die Schafe zu kümmern, beim ersten Anzeichen von Gefahr Reißaus nimmt, werden Sie Ihre Verteidigungslinien nicht lange aufrechterhalten, wenn Sie nicht geistig fest davon überzeugt sind, dass Ihre Sache gerecht und wahr ist. Um ein Zeuge für Christus und seine Kirche zu sein und beides zu verteidigen, müssen Sie wissen, dass er lebt und dass dies seine wiederhergestellte Kirche ist.

    Alle, die das Evangelium kennen und leben, sind erfüllt von Erkenntnis und einer brennenden Überzeugung, die von Würdigkeit und persönlicher Erfahrung entfacht wird. Sie sind besser darauf vorbereitet, Zeugen der Wahrheit zu sein, als diejenigen, die nur darauf bedacht waren zu lernen, wie man richtig antwortet.

    2. Unterziehen Sie Ihre Befestigungen einer Prüfung. Folgen Sie dem Beispiel von Hauptmann Moroni. Prüfen Sie ehrlich, wo Ihre Stärken und Schwächen liegen, was Ihre Erkenntnis vom Evangelium angeht. Geben Sie durch Ihren christlichen Lebenswandel ein gutes Beispiel? Sind Sie in der Lage, Antworten in den heiligen Schriften zu finden? Fällt es Ihnen leicht, Zeugnis abzulegen? Können Sie Fragen zu den Lehren der Kirche beantworten, auch die schwierigeren, und sich dabei auf die heiligen Schriften stützen? Sind Sie bereit, zu sagen: „Ich weiß es nicht, aber ich werde es herausfinden“, oder können Sie jemandem erklären, wo er Antworten finden kann? Kann Ihnen womöglich eifriges Studium das Selbstvertrauen und den Mut geben, den Sie brauchen?5

    3. Stärken Sie Ihre Befestigungen. Nachdem Sie nun wissen, wie es um Ihre „Befestigungen“, Ihre Erkenntnis von den Lehren der Kirche, bestellt ist, machen Sie sich daran, zielgerichtet und dauerhaft zu studieren, und zwar mit dem Ziel, Schwaches für Sie stark werden zu lassen (siehe Ether 12:27). Kommen Sie dem Aufruf von Mose nach: „Wenn nur das ganze Volk des Herrn zu Propheten würde, wenn nur der Herr seinen Geist auf sie alle legte!“ (Numeri 11:29.) Ermüden Sie den Herrn mit der Bitte, er möge für jedes Quäntchen Ihrer täglichen Bemühungen bergeweise Erde auf Ihre Verteidigungswälle aufschütten.

    Lesen Sie gebeterfüllt in den Schriften, immer und immer wieder. Nippen Sie nicht bloß mit einem Strohhalm an den bekannten Geschichten. Laben Sie sich an ihnen. Machen Sie sich vielleicht sogar Notizen zu Ihrem Studium der Lehre und erweitern Sie sie ständig. Finden Sie zu jedem Thema einige Schriftstellen und lernen Sie sie in einer logischen Reihenfolge auswendig, um Ihre eigenen Gedanken und Erklärungen zu untermauern. Elder Richard G. Scott (1928–2015) vom Kollegium der Zwölf Apostel hat gesagt: „Wenn Schriftstellen so verwendet werden, wie der Herr sie hat niederschreiben lassen, so haben sie eine wirkliche Kraft, die nicht zum Tragen kommt, wenn sie nur frei wiedergegeben werden.“6

    Sie können auch einige Zitate von Propheten und Aposteln auswendig lernen. Der Heilige Geist kann uns normalerweise nur an etwas erinnern, was wir vorher in uns aufgenommen haben (siehe Johannes 14:26). In Verbindung mit dem Schwert seines Geistes (siehe LuB 27:18) ist die wahre Kenntnis auf Christus ausgerichteter Lehre die mächtigste Befestigung und Angriffswaffe, die Sie haben.

    4. Üben Sie! Die Vollzeitmissionare der Kirche sind dazu angehalten, sich im Rollenspiel auf mögliche Gesprächssituationen vorzubereiten. Da es durchaus möglich ist, dass Sie irgendwo oder irgendwann völlig unerwartet die Kirche verteidigen oder ihre Lehren erklären müssen, folgen Sie doch dem Beispiel der Missionare und bereiten Sie sich geistig vor, bevor Sie das Gespräch natürlich führen (siehe Mose 3:5,7). Spielen Sie es durch, bevor Sie sich in einer Situation wiederfinden, in der Sie Grundsätze des Evangeliums verteidigen oder erklären. Ob Sie nun alleine sind oder mit der Familie oder Freunden üben, denken Sie sich mögliche Fragen aus und beantworten Sie diese! Mit der Zeit sind Sie dann immer besser vorbereitet und werden „stärker und stärker“ (Helaman 3:35) in Ihrem Selbstvertrauen als Zeuge für Christus. Beginnen Sie mit einfachen, kurzen Antworten. In den meisten Fällen reicht das aus. Doch Sie können auch Ihre Schutzwälle noch weiter stärken, indem Sie sich eingehend mit passenden Schriftstellen befassen und diverse Lehren miteinander verbinden.

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    5. Halten Sie nach Gelegenheiten Ausschau. Wenn Sie sich nun gut vorbereitet haben, beten Sie um Gelegenheiten, bei denen Sie demütig, aber voller Selbstvertrauen vom Evangelium erzählen und es gegebenenfalls auch verteidigen können. Bedenken Sie: „Entmutigt sein bedeutet nicht, dass es einem an Fähigkeit mangelt, sondern dass es einem an Mut mangelt.“7 Beten Sie um genügend Liebe für die Kinder des himmlischen Vaters innerhalb und außerhalb der Kirche, dass Sie ihnen von den Grundsätzen des Evangeliums erzählen und diese auch verteidigen. Beten Sie darum, dass Ihnen Ihre eigenen Schwachstellen die Lehre betreffend niemals gleichgültig werden und Sie nie aufgrund dieser Schwachstellen aufgeben, sondern voller Glauben an Christus daran arbeiten, diese zu überwinden.

    Bedenken Sie: Selbst ein Kind kann Christus auf dem Spielplatz verteidigen, indem es ein einfaches Zeugnis ablegt. Sie müssen kein Schriftgelehrter sein, um Zeugnis für die Wahrheit abzulegen. Sie müssen nicht auf alles eine Antwort haben. Es ist durchaus in Ordnung, manchmal zu sagen: „Ich weiß es nicht“, oder: „[Mir] sind diese Geheimnisse … noch nicht völlig kundgetan worden; darum werde ich davon absehen.“ (Alma 37:11.) „Ich schäme mich des Evangeliums nicht“ (Römer 1:16) bedeutet mehr, als Halbwahrheiten und Irrtümer einfach zu ignorieren oder zu ertragen. Es bedeutet, die Lehren des Evangeliums zu kennen und zu verteidigen. Wenn wir schweigen, soll es daher nicht aus Furcht geschehen, sondern weil wir einer Eingebung folgen (siehe zum Beispiel Alma 30:29).

    Aktiv als Zeuge auftreten

    „Glaube, Hoffnung, Nächstenliebe und Liebe, das Auge nur auf die Herrlichkeit Gottes gerichtet, befähigen [Sie] für das Werk“ (LuB 4:4,5), wenn Sie das Evangelium Jesu Christi immer wieder verteidigen. An dieser Stelle sollten wir uns in Erinnerung rufen, dass Christus zwar sanftmütig war, aber niemals schwach: Er lud die Menschen ein, wies sie aber auch zurecht. Er sagte allerdings auch: „Wer den Geist des Streites hat, ist nicht von mir.“ (3 Nephi 11:29.)

    In einer schlechten Welt, in der die sittlichen Maßstäbe Gottes und die Grundsätze seiner Lehre ständig missachtet werden, ist Christus selbst auf die Geringsten unter uns Mitgliedern der Kirche als lebendige Zeugen für seinen Namen angewiesen.

    Präsident Gordon B. Hinckley (1910–2008) ermahnte uns: „Es ist nicht genug, einfach nur gut zu sein. Sie müssen zu etwas gut sein. Sie müssen zum Guten in der Welt beitragen. Die Welt muss ein Stück besser sein, weil es Sie gibt. … In dieser Welt voller Probleme, die ständig von Finsternis und Schlechtigkeit bedroht ist, müssen Sie sich über Mittelmäßigkeit und Gleichgültigkeit erheben. Engagieren Sie sich und verkünden Sie mit kräftiger Stimme das, was richtig ist.“8

    Wenn Sie ein Zeuge für das wiederhergestellte Evangelium sein wollen, schließen Sie sich dem Heer von Zeugen unter den Heiligen der Letzten Tage an und lassen Sie Ihr Licht leuchten! Mögen Sie die Grundsätze des Evangeliums so leben und dieses Evangelium so verteidigen, dass sich darin die Tiefe Ihrer Bekehrung zu Jesus Christus wiederspiegelt.

    Quellenangaben anzeigen

      Anmerkungen

    1.   1.

      Thomas S. Monson, „Trauen Sie sich, allein dazustehen“, Liahona, November 2011, Seite 60

    2.   2.

      Robert Frost, „The Road Not Taken“, 1915; zitiert in The Poetry of Robert Frost, Hg. Edward Connery Lathem, 1969, Seite 105

    3.   3.

      Dallin H. Oaks, „Liebe zeigen und mit Unterschieden leben“, Liahona, November 2014, Seite 26

    4.   4.

      Thomas S. Monson, „Trauen Sie sich, allein dazustehen“, Seite 67

    5.   5.

      Die Abhandlungen zu Evangeliumsthemen auf topics.lds.org sind besonders hilfreich, wenn man Fragen zur Geschichte oder zur Lehre der Kirche beantworten möchte

    6.   6.

      Richard G. Scott, „Er lebt“, Liahona, Januar 2000, Seite 106

    7.   7.

      Neal A. Maxwell, „Notwithstanding My Weakness“, Ensign, November 1976, Seite 14

    8.   8.

      Gordon B. Hinckley, „Stand Up for Truth“, Andacht an der Brigham-Young-Universität, September 1996, Seite 2; Hervorhebung hinzugefügt