Sich für die Begabung im Tempel vorbereiten

Aaronisches Priestertum -- Leitfaden 3, 1996


Ziel

Die Jungen bereiten sich für die Begabung im Tempel vor, damit diese heilige Handlung für sie ein schönes und heiliges Erlebnis wird.

Vorzubereiten

  1. 1.

    Lesen Sie gebeterfüllt Lehre und Bündnisse 124:40,41 und 105:18.

  2. 2.

    Sie brauchen:

    1. a)

      Die heiligen Schriften (jeder Junge soll seine heiligen Schriften mitbringen).

    2. b)

      Bild 10, „Der Manila-Tempel“ (62591 150); Bild 11, „Ein Taufbecken im Tempel“ (62031 150); Bild 12, „Ein celestialer Saal im Tempel“.

    3. c)

      Sie können sich in der Gemeindehausbibliothek verschiedene Tempelbilder ausleihen.

    4. d)

      Für jeden Jungen Papier und Bleistift.

    5. e)

      Buntstifte zum Schriftstellenmarkieren.

  3. 3.

    Schreiben Sie die sieben Aussagen über den Sinn des Tempels vom Beginn der Lektion auf jeweils ein Blatt Papier.

  4. 4.

    Schreiben Sie die neun Fragen vom Ende der Lektion auf jeweils ein Blatt Papier.

  5. 5.

    Sprechen Sie rechtzeitig mit dem Bischof ab, daß er diese Lektion durchnimmt, vor allem den Abschnitt „Bischof“. Geben Sie ihm die Unterrichtsunterlagen, und helfen Sie ihm, den Raum so zu gestalten, wie er möchte. Sorgen Sie auch für das gewünschte Anschauungsmaterial, und übernehmen Sie auf Wunsch Teile des Unterrichts. Der Bischof kann die Jungen gemeinsam oder aber getrennt unterrichten. Vielleicht möchte er, daß auch die Mädchen am Unterricht teilnehmen. Da es um ein höchst wichtiges Thema geht, ist die Lektion länger als gewöhnlich und enthält auch mehr Unterrichtsmaterial; deshalb müssen entweder Sie oder der Bischof auswählen, was im Unterricht besprochen werden soll. Sorgen Sie dafür, daß am Ende des Unterrichts noch genug Zeit für Fragen und Antworten bleibt. In dieser Lektion geht es nur um die Begabung, nicht um die Ehesiegelung im Tempel. (Siehe Lektion 33, „Die celestiale Ehe – Vorbereitung auf die Ewigkeit“.) Vielleicht brauchen Sie für diese Lektion zwei Sonntage; das hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab und davon, wie der Heilige Geist Sie führt.

  6. 6.

    Zeigen Sie gegebenenfalls das Video Temples Are for Eternal Covenants (53277).

Vorschlag für den unterrichtsablauf

Der Zweck des Tempels

Bilder/Handzettel/Besprechen

Zeigen Sie die Bilder der Tempel und der Räume für heilige Handlungen. Teilen Sie dann die folgenden Zitate aus einen Artikel von Elder John A. Widtsoe über den Tempel aus (siehe Ensign, Januar 1972, Seite 56 f.). Lassen Sie die Zitate vorlesen, und besprechen Sie sie.

  1. 1.

    „Der Tempel ist das Haus beziehungsweise Zuhause des Herrn. Wenn der Herr auf die Erde kommt, erscheint er in seinem Tempel.“

  2. 2.

    „Der Tempel ist ein Ort der Unterweisung. Hier werden die Grundsätze des Evangeliums besprochen und die tiefgründigen Wahrheiten des Gottesreiches dargelegt.“

  3. 3.

    „Der Tempel ist ein Ort des Friedens. Hier können wir die Sorgen und Mühen der turbulenten Außenwelt ablegen.“

  4. 4.

    „Der Tempel ist ein Ort der Bündnisse, die uns helfen, den Tempel mit dem festen Vorsatz zu verlassen, so zu leben, daß wir der Gaben des Evangeliums würdig sind.“

  5. 5.

    „Der Tempel ist ein Ort des Segens. Hier werden uns Verheißungen zuteil, deren Erfüllung nur auf unserer Glaubenstreue beruht.

  6. 6.

    „Der Tempel ist ein Ort, an dem Zeremonien dargestellt werden, die das göttliche Wesen betreffen. Die großen Geheimnisse des Lebens, die unbeantworteten Fragen des Menschen werden hier erschlossen, nämlich: 1. Woher komme ich? 2. Warum bin ich hier? 3. Wohin gehe ich, wenn das Leben vorüber ist?“

  7. 7.

    „Der Tempel ist ein Ort der Offenbarung. Der Herr kann hier Offenbarung erteilen, und jedermann kann Offenbarung empfangen, die ihm weiterhilft.“

Tafel/Besprechen

Schreiben Sie die heiligen Handlungen an die Tafel, die im Tempel vollzogen werden:

  1. 1.

    Die Taufe für die Toten

  2. 2.

    Priestertumsordinierungen für die Toten

  3. 3.

    Die Begabung für die Lebenden und die Toten

  4. 4.

    Die Siegelung eines Ehepaares für die Ewigkeit, und zwar sowohl für die Lebenden als auch für die Toten

  5. 5.

    Andere heilige Handlungen mit siegelnder Wirkung für die Lebenden und die Toten

Die heiligen Handlungen, die im Tempel vollzogen werden, haben symbolische Bedeutung. Bei der Taufe beispielsweise werden wir im Wasser begraben und wieder hervorgebracht; das symbolisiert den Tod, die Grablegung und die Auferstehung des Herrn. Alle heiligen Handlungen im Tempel symbolisieren Evangeliumswahrheiten. Weil man im Tempel mehr lernt, als man bei einem einzigen Besuch begreifen kann, soll jedes würdige Mitglied so oft wie möglich in den Tempel gehen.

Die Begabung ist für die Erhöhung unerläßlich

Beispiel

Die heiligen Handlungen im Tempel waren für ein junges Mädchen, das der Kirche angehörte, so wichtig, daß es Unmögliches möglich machte, um den Geist des Tempels selbst zu erleben. Geben Sie die folgende Geschichte mit eigenen Worten wieder:

Die Weihung des Nauvoo-Tempels fand am 30. April 1846 und an den darauffolgenden drei Tagen statt. Nur wenige der Mitglieder, die sich bereits auf den Weg nach Winter Quarters gemacht hatten, kehrten aus diesem Anlaß in die Stadt zurück. Zu diesen wenigen gehörte die vierzehnjährige Elvira Stevens. Sie hatte in Nauvoo ihre Eltern verloren und sich mit ihrer Schwester und ihrem Schwager auf den Weg nach Westen gemacht. Dreimal setzte sie – als einzige aus ihrer Wagenkompanie – über den Mississippi, um den Weihungsgottesdienst zu besuchen. Später schrieb sie: „Die Macht des Himmels war so groß. Ich setzte immer wieder über den FLuß, um daran teilzuhaben, obwohl ich doch noch so jung war.“ Elvira Stevens hatte die heiligen Handlungen des Tempels zwar noch nicht empfangen, aber die geistige Kraft, die der Tempel ausströmte, und der Weihungsgottesdienst blieben ihr von ihrem kurzem und schwierigen Aufenthalt in Nauvoo unvergeßlich. (Siehe Carol Cornwall Madsen, In Their Own Words, Salt Lake City, 1994, Seite 23.)

Tafel/Besprechen

Je besser sich die Jungen vorbereiten, desto besser verstehen sie die Begabung, wenn sie in den Tempel gehen. Diese Lektion hilft ihnen, sich vorzubereiten, und gibt ihnen Anregungen für die weitere Vorbereitung.

Schreiben Sie das Wort Begabung an die Tafel, und fragen Sie, was wir darunter verstehen.

• Der Herr hat den Ältesten der Kirche verheißen, sie würden „mit Kraft ausgerüstet“ werden, sofern sie sich heiligten. (Siehe Lehre und Bündnisse 43:16.) Was bedeutet das?

Der Herr hat den Ältesten der Kirche verheißen: „Ich habe … einen großen Segen bereitet, der über sie ausgegossen werden soll.“ (Siehe Lehre und Bündnisse 105:12.) Was für ein Segen ist das?

Schreiben Sie an die Tafel: Die Begabung bedeutet geistigen Segen.

Schriftstelle/Besprechen

Fragen Sie die Jungen, warum die Begabung notwendig ist. Lassen Sie sie Lehre und Bündnisse 124:40,41 lesen, markieren und besprechen.

Zitat

Lesen Sie das folgende Zitat vor:

„Ich möchte euch kurz eine Definition geben. Die Begabung bedeutet, daß ihr im Haus des Herrn alle heiligen Handlungen empfangt, die ihr, nachdem ihr dieses Leben verlassen habt, braucht, um in die Gegenwart des himmlischen Vaters zurückkehren zu können und an den Engeln vorbeizukommen, die Wache stehen, weil ihr ihnen dann die Schlüsselwörter, die Zeichen und Kennzeichen nennen könnt, die das heilige Priestertum betreffen, und trotz Erde und Hölle eure ewige Erhöhung erlangt.“ (Brigham Young, Discourses of Brigham Young, Salt Lake City, 1954, Seite 416.)

Tafel/Besprechen

Schreiben Sie Lehre und Bündnisse 124:40,41 an die Tafel und dann folgendes darunter:

Lehre und Bündnisse 124:40,41

  • Erhöhung in der Gegenwart Gottes

  • Immerwährende Glaubenstreue

  • Ewige Ehe

  • Begabung

  • Heiliges Priestertum

  • Gabe des Heiligen Geistes

  • Taufe

  • Umkehr

  • Glaube an Jesus Christus

Geben Sie Zeugnis, daß die Begabung im Tempel für die Erhöhung eines jeden Menschen wesentlich ist. Dieser Schritt ist erforderlich, damit wir im celestialen Reich erhöht und wie Gott werden können.

Die Voraussetzungen für den Tempelschein

Bischof Der Bischof kann den Jungen (und gegebenenfalls auch den Mädchen) das Heft mit den Tempelscheinen zeigen und erklären, daß er als Richter in Israel ordiniert ist. Um einen Tempelschein zu erhalten, muß man Mitglied der Kirche sein und sich jedes Jahr einer Unterredung mit einem Bruder aus der Bischofschaft und einem Bruder aus der Pfahlpräsidentschaft unterziehen. Der Bischof kann aus dem Tempelscheinheft die Fragen vorlesen, die dabei gestellt werden, oder diese mit eigenen Worten wiedergeben. Er soll die Schüler bitten, still über sich nachzudenken und zu überlegen, ob sie wohl für einen Tempelschein würdig wären. Wenn nicht, müssen sie alles tun, damit sie würdig werden.

Der Bischof kann erklären, daß es ganz wichtig ist, bei dieser Unterredung ehrlich zu sein, denn in Wirklichkeit antwortet man ja dem himmlischen Vater.

Der Bischof kann auch erklären, daß jeder, der einen Tempelschein haben möchte, befragt wird und den Tempelschein unterschreiben muß, um zu bestätigen, daß er alle Fragen korrekt und ehrlich beantwortet hat. Der Bischof bezeugt die Echtheit der Unterschrift. Später befragt dann noch ein Bruder aus der Pfahlpräsidentschaft den Betreffenden und unterschreibt den Tempelschein ebenfalls.

Besprechen

Besprechen Sie, wie ein junger Mensch sich auf die Unterredung für den Tempelschein und auf die Begabung vorbereiten kann. Setzen Sie die notwendigen Vorbereitungen in Bezug zum Zweck der Begabung, die ja bereits besprochen wurde, und erarbeiten Sie mit den Schülern folgendes:

  1. 1.

    Die heiligen Schriften studieren, vor allem Genesis 1–3; Lehre und Bündnisse 124:40,41, 132; Mose 1–5 und Abraham 4 und 5.

  2. 2.

    Immer ein Gebet im Herzen tragen

  3. 3.

    Das Wort der Weisheit befolgen

  4. 4.

    Sittlich rein sein

  5. 5.

    Den vollen Zehnten zahlen

  6. 6.

    Die Generalautoritäten und die örtlichen Führer der Kirche anerkennen

  7. 7.

    Immer und überall ehrlich sein

  8. 8.

    Mitglieder, die von der Kirche abgefallen sind, und deren Lehren meiden

  9. 9.

    Von Fehlern umkehren

  10. 10.

    Die Mitmenschen lieben Zeugnis Geben Sie Zeugnis, welche Freude und Zufriedenheit denen zuteil wird, die für den Tempel würdig sind, die Begabung empfangen und ihr Leben lang dafür würdig bleiben.

Fragen zum Tempel

Besprechen

Dies ist eine gute Gelegenheit, alle angemessenen Fragen der Schüler zur Begabung zu beantworten. Im folgenden sind neun Fragen aufgeführt, die oft von jungen Leuten gestellt werden, die sich auf den Tempel vorbereiten. Sie können auswählen, was Sie davon verwenden möchten.

Teilen Sie die Zettel mit den Fragen aus. Die Schüler sollen immer nur eine Frage auf einmal stellen. Besprechen Sie dann die Antworten.

  1. 1.

    Worauf kann ein junger Mann zählen, wenn er in den Tempel geht? Wer hilft ihm?

    „Ihr müßt auch wissen, daß man euch nicht einfach allein stehen läßt, wenn ihr zum ersten Mal in den Tempel geht. Die Tempelarbeiter, die Helfer am Empfang und noch andere Brüder und Schwestern helfen euch, damit der Tempelbesuch für euch ein schönes und bedeutungsvolles Erlebnis wird.“ (ElRay L. Christiansen, „Some Things You Need to Know about the Temple“, New Era, Juni 1971, Seite 27.)

  2. 2.

    Können meine Familie, meine Verlobte/mein Verlobter und meine Freunde auch mitkommen, wenn ich die Begabung empfange?

    Manche Handlungen werden im Tempel getrennt vollzogen. Jeder, der zum erstenmal in den Tempel geht, kann sich aber von seinem Vater, seiner Mutter, seinem Bruder, seiner Schwester oder einem Lehrer oder Freund begleiten lassen. Voraussetzung ist allerdings ein gültiger Tempelschein.

  3. 3.

    Was muß ich mitnehmen, wenn ich in den Tempel gehe?

    Den Tempelschein und ein neues Garment.

  4. 4.

    Brauche ich Tempelkleidung?

    Alle notwendige Kleidung steht im Tempel zur Vefügung oder kann im Garmentgeschäft gekauft werden.

  5. 5.

    Was für Kleidung muß ich tragen, wenn ich in den Tempel gehe?

    Wenn man in den Tempel geht, muß man sich anständig anziehen, am besten Sonntagsklei- dung. Nach der Begabung muß man sich immer entsprechend kleiden, unabhängig davon, ob man im Tempel ist oder nicht.

    Wer in den Tempel geht, um an den heiligen Handlungen teilzunehmen, zieht seine Sonntagskleidung aus und schlichte, reine, weiße Kleidung an. Elder Hugh B. Brown hat eimmal erklärt:

    „Hier legen wir nicht nur die Straßenkleidung ab, sondern auch die Gedanken des Alltags. Wir bemühen uns, nicht nur unseren Körper in reine weiße Kleidung zu hüllen, sondern auch unseren Sinn in reine Gedanken. Mögen wir aus dem gesprochenen Wort Nutzen ziehen und uns vom Geist unterweisen lassen, was noch eindrucksvoller und dauerhafter ist.“ (Elray L. Christiansen, „Some Things You Need to Know About the Temple“, New Era, Juni 1971, Seite 26.)

  6. 6.

    Warum trägt im Tempel jeder die gleiche Kleidung?

    „Im Tempel sind alle gleichermaßen in Weiß gekleidet. Weiß ist das Symbol der Reinheit. Niemand, der unrein ist, darf das Haus Gottes betreten. Außerdem symbolisiert die einheitliche Kleidung, daß vor Gott, dem Vater im Himmel, alle Menschen gleich sind. Arbeitsloser und Bankier, Gebildeter und Ungebildeter, Fürst und Bettelmann sitzen im Tempel nebeneinander und sind gleich wichtig, wenn sie vor dem Herrn Gott, dem Vater ihres Geistes, ein rechtschaffenes Leben führen. Im Tempel werden wir geistig gestärkt und unterwiesen. Alle sind vor dem Herrn gleich.“ (John A. Widtsoe, „Looking Toward the Temple“, Ensign, Januar 1972, Seite 58.)

  7. 7.

    Warum ist es so wichtig, daß man das Garment immer trägt?

    Das Garment ist ein Symbol für die Begabung und die Bündnisse, die wir eingehen. In der Offenbarung des Johannes heißt es: „Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig, wer wach bleibt und sein Gewand anbehält, damit er nicht nackt gehen muß und man seine Blöße sieht.“ (Offenbarung 16:15.)

    Präsident Joseph F. Smith hat gesagt:

    „Der Herr hat uns das Garment des heiligen Priestertums geschenkt, und Sie wissen, was das bedeutet. Dennoch gibt es Mitglieder, die es verändern, damit sie den törichten, eitlen und (gestatten Sie mir das Wort) unanständigen Sitten der Welt folgen können. Um eine bestimmte Mode mitmachen zu können, verstümmeln sie ohne zu zögern, was heiliggehalten werden muß. Dabei müssen sie das, was Gott ihnen gegeben hat, heilighalten; sie dürfen das Muster, das Gott dafür gegeben hat, nicht verändern. Haben wir doch den Mut, uns gegen die herrschende Mode zu stellen, vor allem dann, wenn die Mode uns zwingen will, einen Bund zu brechen und damit eine schwerwiegende Sünde zu begehen.“ („Fashion and the Violation of Covenants and Duty“, Improvement Era, August 1906, Seite 813.)

  8. 8.

    Warum ist die Begabung nicht öffentlich zugänglich?

    Die heiligen Handlungen im Tempel sind so heilig, daß sie der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden. Sie stehen nur denen offen, die sich durch ein rechtschaffenes Leben dafür würdig gemacht haben. Sie werden an Orten vollzogen, die speziell dafür geweiht sind. Sie sind so heilig, daß es unangemessen ist, außerhalb des Tempels ausführlich darüber zu sprechen.

    „Wer die heiligen Handlungen, die für die Erhöhung unerläßlich sind, empfängt und in Ehren hält, dem werden viele Segnungen zuteil. Bei der Tempelarbeit werden wir dynamisch, lebendig und sinnreich in den Evangeliumsgrundsätzen unterwiesen, und der Tempel ist ein Ort zum Nachsinnen und Beten.

    Der Tempel ist ein Heiligtum; er ist nicht von der Welt, sondern ein Stück Himmel auf Erden, und wir müssen immer würdig leben, damit wir oft in den Tempel gehen und unsere Bündnisse erneuern können.“ (ElRay L. Christiansen, „Some Things You Need to Know about the Temple“, New Era, Juni 1971, Seite 27.)

  9. 9.

    Warum unterscheiden sich die Zeremonien im Tempel so sehr vom regulären Sonntagsgottesdienst?

    Weil sie weitaus symbolischer sind. Wenn wir in den Tempel gehen, müssen wir uns deshalb auf ein Erlebnis einstellen, das ganz anders ist als unser gewohnter Gottesdienst.

Zum Abschluß

Schriftstelle und Zeugnis

Lassen Sie die Jungen Lehre und Bündnisse 105:18 lesen und markieren. Geben Sie Zeugnis, daß diese Schriftstelle wahr und die Begabung sehr wichtig ist.

Aufforderung

Fordern Sie jeden Jungen auf, sich zu rechtschaffenem Verhalten im Umgang mit Mädchen zu verpflichten und nach Gottes Geboten zu leben, damit er für den Tempelschein würdig ist.