Eine Mission der Rettung

Lehre und Bündnisse und Geschichte der Kirche: Anleitung für die Lehrkraft der Evangeliumslehreklasse, 2000


Ziel

Jeder Teilnehmer soll etwas über die Rettung der Handkarrenabteilungen Martin und Willie lernen und erkennen, dass das Evangelium Jesu Christi eine Botschaft der Rettung ist. Jeder soll ermutigt werden, dazu beizutragen, dass die gerettet werden, die in Not sind.

Vorzubereiten

  1. 1.

    Lesen Sie gebeterfüllt die folgenden Schriftstellen und sonstigen Unterlagen:

    1. a)

      Lehre und Bündnisse 4:3–7; 18:10–16; 52:40; 81:5,6; 138:58

    2. b)

      3 Nephi 18:31,32; Moroni 7:45–48 (ergänzende Schriftstellen)

    3. c)

      Die Zitate in dieser Lektion

    4. d)

      Unsere Geschichte, Seite 77–80

  2. 2.

    Sehen Sie das Material im Begleitheft für den Teilnehmer (35686 150) für diese Lektion durch und legen Sie fest, wie Sie sich im Unterricht darauf beziehen werden.

  3. 3.

    Falls die folgenden Bilder verfügbar sind, verwenden Sie sie im Unterricht: „Die Handkarrenabteilung Martin am Bitter Creek, Wyoming, 1856“ (62554; Bilder zum Evangelium, Nr. 414) und „Drei junge Männer retten die Handkarrenabteilung Martin“ (Bilder zum Evangelium, Nr. 415).

  4. 4.

    Falls Sie die Aktivität unter „Aufmerksamkeit wecken“ verwenden, bringen Sie zusätzlich zu den oben genannten Bildern noch folgende mit: „Der Auszug aus Nauvoo“ (62493; Bilder zum Evangelium, Nr. 411); und „Mary Fielding und Joseph F. Smith überqueren die Prärie“ (62608).

Vorgeschlagener Unterrichtsablauf

Aufmerksamkeit wecken

Verwenden Sie zu Unterrichtsbeginn die folgende Aktivität oder eine andere passende Einleitung:

Zeigen Sie die Bilder, die unter „Vorzubereiten“, Punkt 3 und 4 genannt werden.

• Warum ist es so wichtig, immer wieder die Geschichten über die Erlebnisse der frühen Pioniere der Kirche zu wiederholen?

Präsident Gordon B. Hinckley hat gesagt: „Die Geschichten von den unterwegs steckengebliebenen Heiligen und von ihrem Leiden und Sterben werden … immer und immer wieder erzählt werden. Die Geschichten von ihrer Rettung müssen immer und immer wieder erzählt werden. Sie handeln vom Wesenskern des Evangeliums Jesu Christi.“ (Der Stern, Januar 1997, Seite 83.)

In Bezug auf die Pioniere sagte Präsident Hinckley außerdem: „Ich werde niemals aufhören, ihnen dankbar zu sein. Ich hoffe, dass wir immer an sie denken werden. … Lassen Sie uns immer und immer wieder die Berichte lesen und unseren Kindern und Kindeskindern vorlesen, was sie durchgemacht haben.“ (Church News, 31. Juli 1999, Seite 5.)

Erklären Sie: In dieser Lektion geht es um Leiden, Tod und Rettung: die Geschichte der Handkarrenabteilungen Martin und Willie.

Unterrichtsgespräch und Anwendung

Wählen Sie gebeterfüllt das Material aus, das den Bedürfnissen der Teilnehmer am ehesten entspricht. Regen Sie die Teilnehmer dazu an, von persönlichen Erfahrungen mit diesen Grundsätzen aus der Schrift zu berichten.

1. Präsident Brigham Young leitete die Rettungsaktion der Handkarrenabteilungen Martin und Willie

Zeigen Sie das Bild der Handkarrenabteilung Martin. Fassen Sie den ersten Absatz von „Die Handkarrenpioniere“ aus Unsere Geschichte, Seite 77f. zusammen. Lesen Sie sodann den folgenden Bericht vor, wie er von Präsident Gordon B. Hinckley erzählt wurde:

„Versetzen Sie sich in die Zeit der Generalkonferenz im Oktober 1856 zurück. Am Samstag jener Konferenz kamen Franklin D. Richards und eine Handvoll Begleiter hier im Tal an. Sie waren mit starken Gespannen und leichten Wagen von Winter Quarters aufgebrochen und hatten nicht lange gebraucht. Bruder Richards suchte unverzüglich Präsident Young auf. Er berichtete, dass sich Hunderte von Männern, Frauen und Kindern auf dem langen Weg … befanden. … Sie steckten in einer verzweifelten Lage. Der Winter war früh über sie hereingebrochen. Über das Hochland … wehte der Wind Schnee heran. Unsere Leute waren hungrig, ihre Handkarren und Planwagen hielten nicht mehr, und ihre Ochsen verendeten. Die Leute selbst waren dem Tod nahe. Sie mussten alle umkommen, wenn sie nicht gerettet wurden.

Ich glaube, in jener Nacht hat Präsident Young nicht geschlafen. Ich glaube, er hatte ständig das Bild jener notleidenden, erfrierenden, sterbenden Menschen vor Augen. Am nächsten Morgen kam er in das alte Tabernakel, das auf diesem Platz stand. Er sagte zu den Mitgliedern:

‚Ich will jetzt den Mitgliedern unser heutiges Thema nennen und den Ältesten, die sprechen werden, den Text vorgeben. … Er lautet folgendermaßen. … Viele unserer Brüder und Schwestern befinden sich mit Handkarren draußen auf der Prärie, wahrscheinlich sind viele jetzt noch siebenhundert Meilen von hier entfernt. Wir müssen sie herbringen, und wir müssen ihnen Hilfe schicken. Der Text lautet: ‚Bringt sie her.‘

Das ist meine Religion; das gebietet mir der Heilige Geist, der mit mir ist. Wir müssen sie retten.

Ich rufe heute die Bischöfe herbei. Ich warte nicht bis morgen, auch nicht bis übermorgen, ich brauche 60 gute Maultiergespanne und 12, 15 Wagen. Ich will keine Ochsen schicken. Ich will gute Pferde und Maultiere. Sie sind in diesem Territorium, und wir müssen sie herholen. Außerdem 11 Tonnen Mehl und 40 gute Fuhrleute, zusätzlich zu denen, die die Gespanne lenken.

Ich will euch sagen, dass all euer Glaube, eure Religion und euer Glaubensbekenntnis nicht einen einzigen von euch im celestialen Reich unseres Gottes erretten werden, wenn ihr nicht genau die Grundsätze verwirklicht, die ich euch jetzt lehre. Geht und bringt die Leute her, die jetzt noch da draußen auf der Prärie sind.‘ (LeRoy R. Hafen und Ann W. Hafen, Handcarts to Zion, [1960], Seite 120f.)

An jenem Nachmittag sammelten die Frauen Lebensmittel, Bettzeug und Kleidung in großen Mengen. Am nächsten Morgen wurden die Pferde beschlagen und die Wagen repariert und beladen. Am folgenden Morgen … brachen 16 Wagengespanne nach Osten auf. Bis Ende Oktober waren 250 Gespanne unterwegs, um Hilfe zu bringen.“ (Der Stern, Januar 1997, S 82f.)

Weisen Sie darauf hin, dass die Handkarrenabteilungen Martin und Willie alles getan hatten, was sie konnten, um das Salzseetal zu erreichen, dass sie aber nicht mehr weiter konnten. Sie mussten gerettet werden. Ohne Rettungsmannschaft wären alle umgekommen.

• Welche Erlebnisse hatten Sie in Ihrem Leben, in denen Sie gerettet wurden? Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie Hilfe brauchten? Wie haben Sie sich gefühlt, als Ihnen jemand zu Hilfe kam?

• Wie haben sich wohl die Mitglieder in den Handkarrenabteilungen gefühlt, als die Rettungsmannschaften sie fanden?

Präsident Hinckley hat über diese Rettung berichtet:

„In dieser verzweifelten, schrecklichen Lage – hungrig, erschöpft, die Kleider dünn und zerfetzt – wurden sie von der Hilfsmannschaft gefunden. Als die Retter am west- lichen Horizont auftauchten und einen Weg durch den Schnee bahnten, erschienen sie wie barmherzige Engel. Und das waren sie ja auch. Die eingeschlossenen Auswanderer schrien vor Freude, das heißt, einige von ihnen. Die anderen waren zu schwach zum Schreien, sie konnten nur weinen und weinen und weinen.

Jetzt gab es zu essen und wärmere Kleider. Aber das Leiden war noch nicht vorüber und nahm auch das ganze Erdenleben kein Ende. Gliedmaßen waren abgefroren, und das brandige Fleisch schälte sich von den Knochen.

Die Karren wurden stehengelassen, und die Überlebenden wurden in den Wagen der Retter zusammengepfercht. Der lange, beschwerliche Weg ins Tal von fünf-, sechs-, ja achthundert Kilometern war wegen der Stürme besonders langsam und schwierig. Am 30. November kamen 104 Wagen mit ihrer leidenden menschlichen Fracht im Salzseetal an. Die Nachricht von ihrer bevorstehenden Ankunft war ihnen vorausgeeilt. Es war ein Sonntag, und abermals hatten sich die Mitglieder im Tabernakel versammelt. Brigham Young trat vor die Gemeinde und sagte:

‚Sofort nach Schluss dieser Versammlung sollen die Brüder und Schwestern nach Hause gehen. …

Die Versammlung am Nachmittag fällt aus, denn ich möchte, dass die Schwestern Vorbereitungen treffen, um den eben Angekommenen etwas zu essen zu geben und sie zu waschen und zu pflegen. …

Ihr werdet sehen, dass einigen die Füße bis zu den Knöcheln abgefroren sind, einigen die Beine bis zu den Knien, und einigen sind die Hände erfroren. … Wir möchten, dass ihr sie wie eure eigenen Kinder aufnehmt und ihnen die entsprechenden Gefühle entgegenbringt.‘ (Handcarts to Zion, Seite 139).“ (Der Stern, Januar 1992, Seite 53.)

• Was beeindruckt Sie an den Bemühungen, die Handkarrenpioniere zu retten?

2. Der Erretter rettet uns durch sein Sühnopfer

Weisen Sie darauf hin, dass das Evangelium Jesu Christi eine Botschaft der Rettung ist. In einer Konferenzansprache gibt Präsident Gordon B. Hinckley, nachdem er die Geschichte von der Rettung der Handkarrenabteilungen erzählt hat, Zeugnis von der rettenden Mission des Erretters:

„Weil der Erretter der Welt die Erlösung durch Opfer bewirkt hat, ist uns der große Plan des ewigen Evangeliums zugänglich und werden alle, die im Herrn sterben, den Tod nicht erleiden, sondern zur celestialen und ewigen Herrlichkeit weitergehen.

In unserer Hilflosigkeit wird er zu unserem Retter. Er bewahrt uns vor Verdammnis und führt uns ins ewige Leben.

In Zeiten der Verzweiflung, in Einsamkeit und Angst, taucht er am Horizont auf und bringt Hilfe und Trost, Zuversicht und Glauben mit. Er ist unser König, unser Erretter, unser Befreier, unser Herr und Gott.“ (Der Stern, Januar 1992, Seite 54.)

• In welcher Hinsicht müssen wir durch den Erretter gerettet werden? Warum ist der Erretter imstande, uns zu retten? (Siehe Alma 7:11–13; LuB 18:11,12.) Was müssen wir tun, um sein Rettungsangebot zur Gänze anzunehmen?

3. Als Heilige der Letzten Tage müssen wir die retten, die in Not sind

Zeigen Sie das Bild der drei jungen Männer, die die Handkarrenpioniere retteten. Dann lesen Sie die Geschichte vor, die Präsident Thomas S. Monson erzählt hat:

„Wenden wir uns doch einen Augenblick lang Hauptmann Edward Martin zu und dem Handkarrenzug, den er anführte. Wir werden weder den nagenden Hunger noch die bittere Kälte spüren, die ihren ausgelaugten Körper peinigten, doch wir werden ihre Schwierigkeiten, ihren Mut und ihren Glauben besser verstehen lernen. Mit Tränen in den Augen werden wir auf eindringliche Weise eine Antwort auf die Frage bekommen: ‚Bin ich der Hüter meines Bruders?‘

‚Die Handkarren zogen ihren Weg und erreichten am 3. November den [Sweetwater-] Fluß, auf dem Eisschollen trieben. Ihn zu überqueren erforderte mehr Mut und Kraft, als ein Mensch überhaupt aufzubringen vermag. Frauen waren entsetzt und erwachsene Männer weinten. Einige schafften es, doch andere waren dieser schweren Prüfung nicht gewachsen.

Drei Jungen im Alter von achtzehn Jahren, die zur Rettungsmannschaft gehörten, trugen zum Erstaunen aller, die es sahen, fast jedes Mitglied der Handkarrenkompanie über den mit Eis und Schnee bedeckten Fluss. Die Anstrengungen waren so schrecklich und die Erschöpfung so groß, dass die Jungen später alle an den Folgen starben. Als Präsident Brigham Young von dieser heroischen Tat erfuhr, weinte er wie ein Kind und erklärte öffentlich: ‚Diese Tat allein wird C. Allen Huntington, George W. Grant und David B. Kimball ewige Errettung im celestialen Reich sichern, für immer und immer!‘“ (LeRoy R. Hafen and Ann W. Hafen, Handcarts to Zion [Glendale, California: The Arthur H. Clark Company, 1960], Seite 132f.)

Wir dienen vielleicht nicht auf so spektakuläre Weise, doch können wir Menschen aufrichten, Frierende kleiden, Hungrige speisen, Trauernde trösten und andere aufmuntern.“ (Der Stern, Juli 1990, Seite 42.)

Weisen Sie darauf hin, dass wir als Mitglieder der Kirche Jesu Christi eine Mission des Errettens haben. „Unsere Mission im Leben, die wir Nachfolger des Herrn Jesus Christus sind“, hat Präsident Gordon B. Hinckley gesagt, „muss eine Mission des Errettens sein.“ (Der Stern, Januar 1992, Seite 54.) Wie Präsident Monson gesagt hat, ist unser Dienst vielleicht nicht so spektakulär wie der der drei jungen Männer in der Geschichte. Trotz allem können wir dazu beitragen, Angehörige, Freunde und andere zu retten, indem wir uns einfach Tag für Tag bemühen, sie zu lieben, ihnen dienen und sie zu unterweisen.

• Was genau können wir tun, um diejenigen zu retten, die in Not sind? (Fassen Sie die Antworten an der Tafel zusammen. Bringen Sie in das Gespräch die folgenden Zitate ein.)

Bezugnehmend auf das Leiden der Handkarrenabteilungen Martin und Willie hat Präsident Hinckley gesagt:

„Ich bin dankbar, dass die Pionierzeit hinter uns liegt. Ich bin dankbar, dass wir keine Brüder und Schwestern haben, die im Schnee steckengeblieben sind, die unterwegs erfrieren, während sie sich bemühen, hierher, zu ihrem Zion in den Bergen, zu gelangen. Aber es gibt Menschen, und es sind nicht wenige, die sich in einer verzweifelten Lage befinden und die um Hilfe schreien.

Es gibt in dieser Welt so viele Menschen, die hungrig sind und Not leiden. … Wir haben die große und feierliche Verpflichtung, uns ihrer anzunehmen und ihnen zu helfen, sie aufzuheben, ihnen zu essen zu geben, wenn sie hungrig sind, und ihrem Geist Nahrung zu geben, wenn sie nach Wahrheit und Rechtschaffenheit dürsten.

Es gibt so viele junge Menschen, die ziellos umherirren und den traurigen Weg der Drogen, der Jugendbanden, der Unmoral und all der vielen anderen Übel gehen, die damit verbunden sind. Es gibt Witwen, die sich nach einer freundlichen Stimme und nach der besorgten Anteilnahme sehnen, aus der die Liebe spricht. Da sind diejenigen, in denen einmal das Feuer des Glaubens gebrannt hat, das aber inzwischen erloschen ist. Viele von ihnen möchten gern zurückkommen, wissen aber nicht so recht, wie. Sie brauchen eine freundliche Hand, die sich ihnen entgegenstreckt. Mit ein wenig Mühe können viele von ihnen wieder an den Tisch des Herrn zurückgebracht werden und sich dort laben.

Meine Brüder und Schwestern, ich hoffe, ich bete, dass jeder von uns … sich fest vornimmt, nach denen zu suchen, die Hilfe brauchen, die sich in einer verzweifelten und schwierigen Lage befinden, und sie voll Liebe in die Arme der Kirche zurückzuholen, wo starke Hände und liebende Herzen sie wärmen und trösten, sie stark machen und auf den Weg zu einem glücklichen und produktiven Leben führen.“ (Der Stern, Januar 1997, Seite 83.)

Lassen Sie die Teilnehmer die folgenden Schriftstellen lesen und nach Ratschlägen suchen, was man tun kann, um die zu retten, die in Not sind. Verwenden Sie die Fragen für das Unterrichtsgespräch und um Anwendungsmöglichkeiten zu finden.

  1. a)

    LuB 4:3–7; Moroni 7:45–48. Wie können die genannten Eigenschaften uns helfen, die zu retten, die in Not sind?

  2. b)

    LuB 18:10–16. Welche Möglichkeiten haben wir, andere das Evangelium zu lehren und sie zur Umkehr zu führen?

  3. c)

    LuB 52:40. Was können wir tun, um den Armen und Bedürftigen, den Kranken und Bedrängten zu helfen? Warum sind wir keine Jünger des Erretters, wenn wir denen in Not nicht helfen?

  4. d)

    LuB 81:5,6. Was bedeutet: „Hebe die herabgesunkenen Hände empor, und stärke die müden Knie“? Wie lässt sich dieses Gebot sowohl für die geistigen Bedürfnisse als auch für materielle Bedürfnisse anwenden?

  5. e)

    LuB 138:58. Wie können wir jemand durch Tempelarbeit retten?

  6. f)

    3 Nephi 18:31,32. Wie können wir denjenigen „weiterhin dienen“, die abgefallen sind?

• Bitten Sie die Teilnehmer, über die Rettung der Handkarrenabteilungen Martin und Willie nachzudenken. Was können wir in unserem Bestreben, andere zu retten, aus dem Beispiel von Präsident Brigham Young und der Mitglieder lernen, die die steckengebliebenen Handkarrenabteilungen gerettet haben? (Mögliche Antworten: Wir dürfen unsere Bemühungen nicht aufschieben. Wir müssen oft unsere eigenen Belange zurückstecken, um die Nöte anderer zu lindern. Wir müssen Glauben ausüben.)

Zum Abschluss

Regen Sie die Teilnehmer an, Mittel und Wege zu finden, wie sich die Grundsätze dieser Lektion anwenden lassen. Weisen Sie darauf hin, dass wir in unserem Bestreben, denen zu helfen, die Rettung benötigen, niemals die Hoffnung aufgeben dürfen. Wir müssen unseren Egoismus beiseite schieben und mit Liebe auf diese Menschen zugehen. Geben Sie von den in dieser Lektion besprochenen Wahrheiten Zeugnis, wie der Geist Sie dazu bewegt.

Zur Vertiefung

Das folgende Material ergänzt den Unterricht. Sie können einen oder mehrere Vorschläge im Unterricht verwenden.

1. „Wir haben [Gott] in unserer höchsten Not erfahren“

Bitten Sie einen Teilnehmer, die Geschichte von Nellie Pucell aus Unsere Geschichte, Seite 78 vorzutragen. Bitten Sie einen anderen Teilnehmer, die Geschichte von dem Mann vorzubereiten, der bezeugte, dass er und die anderen Handkarrenpioniere Gott „in ihrer höchsten Not erfahren“ haben. (Unsere Geschichte, Seite 78ff.)

• Was können wir aus diesen Geschichten lernen? Wie haben Sie erkannt, dass wir Gott besser kennenlernen können, wenn wir Prüfungen durchstehen?

Sie können während dieses Unterrichtsgesprächs mit den Teilnehmern LuB 122:5–8 lesen.

2. Wenn die Welt gerettet werden soll, müssen wir es tun

Um zu betonen, dass es an uns liegt, diejenigen zu retten, die in Not sind, lesen Sie die folgende Aussage von Präsident Gordon B. Hinckley vor:

„Unsere Botschaft ist äußerst dringend, wenn Sie bedenken, dass die Errettung, die ewige Errettung der Welt auf den Schultern dieser Kirche ruht. Letzten Endes: Wenn die Welt gerettet werden soll, müssen wir es tun. Wir können uns dem nicht entziehen. Kein anderes Volk in der Geschichte der Welt hat diese Art Auftrag bekommen wie wir. Wir sind verantwortlich für alle, die auf Erden gelebt haben. Das schließt Genealogie und Tempelarbeit mit ein. Wir sind verantwortlich für alle, die jetzt auf Erden leben, und das schließt unsere Missionsarbeit mit ein. Und wir werden verantwortlich sein für alle, die noch auf Erden leben werden.“ (Church News, 3. Juli 1999, Seite 3.)

3. Video „In allem geprüft“

Falls das Video Lehren aus dem Buch Lehre und Bündnisse und der Geschichte der Kirche (56933 150) zur Verfügung steht, können Sie den 4 Minuten dauernden Film „In allem geprüft“ zeigen.