Jesus Christus ist der Sohn des himmlischen Vaters

Primarvereinigung Leitfaden 1: Ich bin ein Kind Gottes, 1999


Zweck

Jedem Kind bewußt machen, daß Jesus Christus der Sohn des himmlischen Vaters ist.

Vorzubereiten

  1. 1.

    Studieren Sie gebeterfüllt Matthäus 3:13–17 und Lukas 1:26–35; 2:1–7, 41–52. Siehe auch Grundbegriffe des Evangeliums (31110 150), 3. Kapitel.

  2. 2.

    Fragen Sie die PV-Leiterin, ob Sie den Vater eines der Kinder in den Unterricht einladen dürfen, damit er davon erzählt, wie es war, als sein Kind noch ein Baby war. Er soll Fotos mitbringen und nach Möglichkeit auch eins der damaligen Lieblingsspielzeuge seines Kindes. Bitten Sie ihn zu sagen, wie sehr er sein Kind liebt.

  3. 3.

    Sie brauchen:

    1. a)

      die Bibel

    2. b)

      Bild 1-16, „Die Geburt Christi“ (Bild 201 in Bilder zum Evangelium); Bild 1-17, „Jesus als Junge im Tempel“ (Bild 205 in Bilder zum Evangelium); Bild 1-18, „Johannes der Täufer tauft Jesus Christus“ (Bild 208 in Bilder zum Evangelium)

  4. 4.

    Bereiten Sie weitere Aktivitäten aus dem Abschnitt „Zur Vertiefung“ vor, die Sie verwenden wollen.

Hinweis: In dieser Lektion sprechen Sie auch über Väter. Nehmen Sie dabei auf die Kinder Rücksicht, deren Vater nicht zu Hause wohnt. Erklären Sie, daß wir alle einen Vater haben, nämlich den himmlischen Vater, der uns liebt. Wenn es in Ihrer Klasse Kinder gibt, die einen Stiefvater haben, dann sagen Sie, daß auch Stiefväter ihre Stiefkinder liebhaben und für sie sorgen.

Lernen

Aufmerksamkeit wecken

Bitten Sie ein Kind, das Anfangsgebet zu sprechen.

Fragen Sie die Kinder, ob sie den Besucher kennen, und fordern Sie das betreffende Kind auf, den anderen seinen Vater vorzustellen. Lassen Sie den Vater dann von seinem Kind erzählen. Bitten Sie anschließend die anderen Kinder, etwas über ihren Vater zu erzählen – beispielsweise welche Haarfarbe er hat und was er von Beruf ist.

Jesus Christus ist der Sohn des himmlischen Vaters

Erklären Sie den Kindern, daß sie alle zwei Väter haben – ihren irdischen Vater und den himmlischen Vater. Unser irdischer Vater ist der Vater unseres Körpers; der himmlische Vater ist der Vater unseres Geistes, der ja im Körper wohnt. Jesus aber hat nur einen einzigen Vater, weil der himmlische Vater nämlich sowohl der Vater seines Geistes als auch der Vater seines Körpers ist. Deshalb wird Jesus auch als Sohn Gottes bezeichnet.

Geschichte

Zeigen Sie Bild 1-16, „Die Geburt Christi“, und erzählen Sie, was sich bei der Geburt Jesu zugetragen hat (siehe Lukas 1:26–35 und 2:1–7). Erklären Sie, daß der Engel zu Maria sagte, ihr Sohn werde der Sohn Gottes sein. Stellen Sie die folgenden Fragen, und weisen Sie dabei auf die entsprechenden Bilder:

• Wer ist die Mutter Jesu?

• Wie heißt sie? (Siehe Lukas 1:27.)

• Wer ist der Mann auf dem Bild? (Siehe Lukas 1:27.)

• Wer ist der Vater Jesu? (Der himmlische Vater. Josef war ein guter Mensch, den der himmlische Vater dazu bestimmt hatte, für Maria und Jesus zu sorgen.)

Lied

Lassen Sie die Kinder aufstehen und das Lied singen „Im Stroh in der Krippe“ (Sing mit mir, F–2). Sie können den Text auch gemeinsam aufsagen. Machen Sie dazu mit Händen und Armen darstellende Bewegungen.

Im Stroh in der Krippe,
kein Bett war im Raum,
Da lag’s Jesuskindlein,
gar rein anzuschaun.

Es blickten vom Himmel die Sterne so froh aufs schlafende Kindlein im Heu und im Stroh.

Jesus liebt den himmlischen Vater und gehorcht ihm

Geschichte

Zeigen Sie Bild 1-17, „Jesus als Junge im Tempel“, und erzählen Sie, was sich damals laut Lukas 2:41–52 zugetragen hat. Erklären Sie, daß Jesus in den Tempel ging, weil er den himmlischen Vater liebte und sein Werk tun wollte.

• Was tut Jesus im Tempel? (Siehe Lukas 2:46.)

Aktivität

Lassen Sie die Kinder aufstehen und den folgenden Vers mehrmals aufsagen:

Jesus ging als Junge in den Tempel (treten Sie auf der Stelle),
wo Gott uns Weisungen gibt (strecken Sie die Arme in die Höhe).
Das Werk des Vaters wollt’ er tun (strecken Sie die Hände aus),
weil er uns alle liebt (drücken Sie die Arme an den Körper, als ob Sie sich selbst umarmen).

Geschichte

Zeigen Sie Bild 1-18, „Johannes der Täufer tauft Jesus Christus“, und erzählen Sie, was in Matthäus 3:13–17 darüber gesagt wird. Erklären Sie, daß Jesus sich taufen ließ, weil er den himmlischen Vater liebte und ihm gehorchen wollte. Außerdem wollte er uns ein Beispiel geben. Lesen Sie Vers 17 vor: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.“ Das sind die Worte des himmlischen Vaters. Der himmlische Vater war sehr erfreut darüber, daß Jesus sich taufen ließ.

• Habt ihr schon einmal zugeschaut, als jemand getauft worden ist?

Jedes Kind kann dem himmlischen Vater unter anderem auch dadurch seinen Gehorsam und seine Liebe zeigen, daß es sich mit acht Jahren taufen läßt.

Zeugnis

Geben Sie Zeugnis davon, daß Jesus Christus der Sohn des himmlischen Vaters ist, und sagen Sie, daß Sie Jesus lieben und ihm sehr dankbar sind.

Zur vertiefung

Wählen Sie aus den folgenden Aktivitäten solche aus, die Sie im Unterricht verwenden wollen.

  1. 1.

    Legen Sie drei der im Unterricht verwendeten Bilder mit der Bildseite nach unten auf Ihren Schoß oder auf den Tisch. Eins der Kinder soll ein Bild aussuchen und hochhalten und den anderen erzählen, was es darstellt. Verfahren Sie mit den übrigen beiden Bildern genauso.

  2. 2.

    Lassen Sie die Kinder die erste Strophe des Liedes „Alle Geschichten von Jesus“ (Sing mit mir, B–46) singen, oder sagen Sie sie gemeinsam auf.

  3. 3.

    Lassen Sie die Kinder die Geburt Jesu nachspielen, und zwar mit einfachen Hilfsmitteln, beispielsweise einer Puppe, einem Umschlagtuch und mehreren Schaltüchern.

Zusätzliche aktivitäten für kleinere kinder

  1. 1.

    Zeigen Sie Bild 1-16, „Die Geburt Christi“, und fragen Sie die Kinder, wer das Baby auf dem Bild ist. Erzählen Sie ihnen dann von der Geburt Jesu.

    Erklären Sie, daß Jesus jetzt kein Baby mehr ist. Er ist nun erwachsen und der wichtigste Helfer des himmlischen Vaters. Zeigen Sie Bild 1-3, „Jesus der Messias“, und sagen Sie den Kindern, daß Jesus uns liebt und uns auf vielerlei Weise hilft.

  2. 2.

    Lassen Sie die Kinder aufstehen und die folgende Bewegungsübung machen: beim ersten Vers kauern sie sich nieder, beim zweiten Vers strecken sie die Arme in die Höhe.

    Einst war ich ein Baby, Baby, Baby,
    einst war ich ein Baby – winzigklein.
    Jetzt werd’ ich immer größer, größer, größer,
    jetzt werd’ ich immer größer – riesengroß.
  3. 3.

    Sprechen Sie vor dem Unterricht mit den Eltern der Kinder, und bitten Sie um Babyfotos oder um eins der damaligen Lieblingsspielzeuge ihrer Kinder. Zeigen Sie diese Fotos und das Spielzeug dann im Unterricht, und sagen Sie, wer welches Baby ist oder wessen Lieblingsspielzeug das ist. Erklären Sie den Kindern, daß sie als Baby so ausgesehen haben wie auf den Fotos und mit diesen Spielsachen gespielt haben.