Der Heilige Geist kann uns helfen

Primarvereinigung Leitfaden 3: Wähl das Rechte B, 1995


Zweck

Jedes Kind soll verstehen, daß der Heilige Geist uns helfen kann, das Rechte zu tun. Er warnt uns auch vor Gefahr.

Vorzubereiten

  1. 1.

    Lesen Sie gebeterfüllt 1 Nephi 4:1–6; 2 Nephi 32:5; LuB 8:2.

  2. 2.

    Schreiben Sie für das Spiel neun Fragen auf Papierstreifen, und legen Sie sie in einen Umschlag.

  3. 3.

    Bereiten Sie sich vor, mit den Kindern die Lieder „Der Heilige Geist“ und das „WdR-Lied“ (Mehr Lieder für Kinder, Seite 8 und Seite 72) zu singen oder den Text zu sagen. Beide Texte stehen hinten im Leitfaden.

  4. 4.

    Sie brauchen:

    1. a)

      das Buch Mormon und ’Lehre und Bündnisse’

    2. b)

      ein Tuch oder Schal, um die Augen zu verbinden

    3. c)

      Tafel, Kreide und Schwamm

    4. d)

      Bild 3-52, „Ein Vater hält ein Pferd an und rettet damit seinen Sohn“, und Bild 3-53, „Karolina betet“

  5. 5.

    Bereiten Sie weitere Aktivitäten aus dem Abschnitt „Zur Vertiefung“ vor, die Sie verwenden wollen.

Vorschlag für den Unterrichtsablauf

Bitten Sie ein Kind um das Anfangsgebet.

Falls Sie den Kindern letzten Sonntag einen Auftrag erteilt haben, fragen Sie jetzt nach.

Der Heilige Geist bewegt uns, etwas zu tun

Aufmerksamkeit wecken

Bitten Sie ein Kind, Ihnen bei der folgenden Aktivität zu helfen:

Stellen Sie das Kind an die Tür, verbinden Sie ihm die Augen und weisen Sie es an, sich wieder auf seinen Stuhl zu setzen. Helfen Sie ihm nicht. (Achten Sie aber darauf, daß es weder sich noch die anderen verletzt.)

Wiederholen Sie dann das ganze, lassen Sie aber ein anderes Kind dem ersten Anweisungen geben.

• Warum war es für (Name des Kindes) beim zweitenmal leichter, seinen Stuhl zu finden?

Tafel/Besprechen

Schreiben Sie das Wort helfen an die Tafel. Lesen Sie es vor, und erklären Sie dann, wenn wir jemand helfen, geben wir ihm Anweisung oder sagen ihm, was er tun soll.

Erklären Sie: Der Vater im Himmel und Jesus Christus wußten, daß wir ihre Hilfe und Anleitung brauchen würden. Sie haben versprochen, uns jemanden zu senden, der uns etwas zuflüstert.

Schriftstelle/Bild/Erzählen

Lesen Sie LuB 8:2 vor. Zeigen Sie dann das Bild 3-53, „Karolina betet“, und erzählen dazu in eigenen Worten die folgende Geschichte: Karolina war ein kleines Mädchen, das in Schweden lebte. Sie war immer mit ihrem kleinen Bruder Erik zusammen. Karolina paßte auf ihren kleinen Bruder auf, weil sie ihn liebhatte. Erik war vier Jahre alt. Sie wohnten in einer Stadt am Meer, und dort kamen viele Schiffe in den Hafen. Manchmal waren die Schiffe mit Lebensmitteln oder Maschinen beladen. Der Vater von Karolina und Erik arbeitete auf diesen Schiffen.

Eines Tages standen die Kinder auf einem Hügel und sahen zu, wie ein großes Schiff langsam in den Hafen fuhr. Karolina sagte: „Erik, laß uns hinunterlaufen und zuschauen, wie das Schiff entladen wird. Es ist so groß, ich möchte sehen, was darauf ist. Vater hat nichts dagegen, daß wir zusehen, solange wir nicht im Wege sind. Wir könnten uns auf eine große Kiste setzen, dann könnten wir alles sehen.“

Erik faßte Karolinas Hand, und dann liefen sie den Hügel hinab. Unten angekommen, dachten sie, es würde Spaß machen, auf den Bahnschienen zu gehen. Außerdem kam man dann schneller zum Hafen.

Als sie auf den Schienen entlanggingen, sah Karolina ein paar schöne Blumen. Sie ließ Eriks Hand los, um sie zu pflücken.

Erik hüpfte weiter und setzte den Fuß immer zwischen die Eisenbahnschwellen, ein Spiel, das er besonders liebte. Plötzlich hörte Karolina ihn schreien. Sie drehte sich schnell zu ihm um, und Erik rief: „Karolina, Karolina, mein Fuß sitzt fest! Ich kann ihn nicht herausziehen.“

Karolina ließ ihre Blumen fallen und rannte zu ihm. Erik weinte vor Angst und Schmerzen. Karolina zerrte an seinem Arm, um ihn aus dem Loch zu ziehen, aber er rührte sich nicht von der Stelle. Sie schlang ihm die Arme um den Leib und versuchte, ihn herauszuziehen. Ihr kleiner Bruder schrie vor Schmerzen, weil das seinem Fuß so wehtat. Je mehr Karolina zog, um so lauter schrie Erik. Schließlich sagte sie: „Erik, ich bekomme deinen Fuß nicht heraus. Ich muß jemand holen, der mir hilft, ihn herauszuziehen. Ich komme gleich wieder.“

Sie rannte die Schienen entlang, aber als sie um die Biegung lief, sah sie ganz weit hinten einen Zug kommen. Karolina wußte, daß sie nicht genug Zeit hatte, um Hilfe zu holen, denn der Zug würde in wenigen Minuten hier sein. Wahrscheinlich würde der Lokomotivführer ihren kleinen Bruder nicht rechtzeitig sehen, um noch anzuhalten.

• Was könnte Karolina tun?

Karolina drehte sich um und lief zu Erik zurück. Sie hatte große Angst, und als sie wieder an Eriks Fuß zerrte, betete sie: „Vater im Himmel, hilf mir. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Bitte hilf mir!“

Auf einmal kam es Karolina vor, als ob eine leise Stimme zu ihr sagte: „Schnür den Schuh auf.“ Mit zitternden Händen löste sie die Schuhriemen. Als Karolina nun wieder aus Leibeskräften zog, blieb der Schuh zwar immer noch stecken, aber Eriks Fuß kam heraus. Er fiel gegen sie, und beide fielen zu Boden. Sie sprangen von den Gleisen, und schon kam der Zug um die Kurve und sauste an ihnen vorbei.

Erik begann zu weinen: „Sieh doch meinen Schuh an!“ Der Schuh war ganz zerdrückt, aber Karolina bewegte ihn solange hin und her, bis er herauskam. Sie legte den Arm um Erik und sagte: „Mach dir keine Sorgen um deinen Schuh. Sei dankbar, daß der Vater im Himmel mein Gebet beantwortet hat. Ich hätte nicht gewußt, was ich machen sollte, wenn er mir nicht geholfen hätte.“

Karolina drückte ihren kleinen Bruder und war glücklich, daß er gerettet war. Dann nahmen sie einander fest an der Hand und gingen zu ihrem Vater, um ihm zu erzählen, wie der Vater im Himmel durch die Macht des Heiligen Geistes Karolinas Gebet beantwortet hatte.

Besprechen

• Wer hat Karolina geholfen?

• Wie hat der Heilige Geist Karolina geholfen, ihren Bruder zu retten?

Weisen Sie darauf hin, daß der Heilige Geist uns auf verschiedene Weise hilft. Meistens spricht er zu unserem Herzen. Wenn er das tut, bekommen wir ein Gefühl oder einen Gedanken, so daß wir wissen, was wir tun sollen. Manchmal hören die Leute aber eine richtige Stimme, die ihnen hilft.

Lied

Singen Sie mit den Kindern das Lied „Der Heilige Geist“, oder sagen Sie den Text.

Der Heilige Geist hilft uns, das Rechte zu tun

Die Kinder sollen bei den folgenden Geschichten von Anita und Georg aufpassen, um zu sehen, wie der Heilige Geist ihnen geholfen hat, das Rechte zu tun.

Erzählen/Besprechen

Als der Sommer begann, lud eine Freundin Anita zum Schwimmen ein. Anita probierte ihren Badeanzug vom letzten Jahr an und stellte ganz erstaunt fest, wie sehr sie gewachsen war. Der Badeanzug war zu eng und zu kurz und sah richtig unanständig aus.

Anita wußte, daß ihre Freundin auf sie wartete, und wollte schnell hinlaufen. Aber da kam ihr der Gedanke, daß der Vater im Himmel und Jesus möchten, daß wir immer anständig angezogen sind. Wenn sie in diesem Badeanzug zu ihrer Freundin ginge, würde sie sich vor deren Familie schämen. Sie wußte, daß sie etwas anderes anziehen mußte.

Sie lief zu ihrer größeren Schwester und fragte sie, ob sie wohl einen Badeanzug hätte, der ihr paßte, und ob sie den ausleihen dürfe. Sie suchten gemeinsam und fanden einen alten Badeanzug, der Anita gut paßte. Anita dankte ihrer Schwester, zog sich schnell um und lief zu ihrer Freundin. Sie war froh, daß sie das Rechte gewählt hatte.

• Wie hat der Heilige Geist Anita geholfen, das Rechte zu tun?

Erzählen/Besprechen

Georg und seine Freunde spielten gern Fußball. Sie spielten in der Schule, schauten im Fernsehen jedes Spiel an und kauften sich sogar Sportzeitschriften, um darin etwas über ihre Lieblingsmannschaften zu lesen. Sie sahen gern bei einem Spiel zu und sprachen hinterher darüber.

Das Meisterschaftsspiel stand bevor. Georg wußte, daß es sehr spannend werden würde, und er wollte es gern sehen. Aber das Spiel wurde gerade zu der Zeit im Fernsehen übertragen, wo die Versammlungen der Kirche stattfanden.

Seine Freunde wollten zu Hause das Spiel mit ihren Vätern anschauen. Sie luden Georg auch dazu ein, aber er hatte das Gefühl, daß er die Versammlungen in der Kirche nicht auslassen sollte.

Doch dann begann er sich zu fragen, ob es nicht doch in Ordnung wäre, wenn er zu Hause bliebe und das Spiel anschaute. Er dachte: „Schließlich kann ich jeden Sonntag zur Kirche gehen, aber die Meisterschaft kommt nur einmal im Jahr. Es macht doch bestimmt nichts aus, wenn ich einmal nicht zur Kirche gehe.“

Er hatte sich schon fast selbst überzeugt, als ihm ein Gedanke kam: „Was möchten der Vater im Himmel und Jesus Christus, das ich tun soll?“

Als Georg diese Frage beantwortete, wußte er, wie er sich entscheiden würde. Er würde zur Kirche gehen.

• Wer hat Georg wohl geholfen?

• Wie hat der Heilige Geist Georg geholfen?

Erklären Sie, daß der Heilige Geist es Anita eingab, sich sittsam anzuziehen, und es Georg eingab, zur Kirche zu gehen. Beide Kinder folgten dieser Eingebung und hielten die Gebote. Der Heilige Geist gibt uns öfter etwas ein, und wir sollten auf ihn hören und das Rechte wählen.

WdR-Ring Rufen Sie den Kindern ins Gedächtnis, daß der WdR-Ring sie daran erinnert, das Rechte zu wählen, wenn sie ihn tragen.

Lied

Singen Sie das WdR-Lied, oder sagen Sie den Text.

Wir werden gesegnet, wenn wir der Eingebung des Heiligen Geistes folgen

Bild/Erzählen

Sagen Sie, daß wir sehr gesegnet werden, wenn wir auf die Eingebung des Heiligen Geistes hören und ihr folgen.

Zeigen Sie das Bild 3-52, „Ein Vater hält das Pferd an und rettet damit seinen Sohn“. Erzählen Sie, wie der Vater im Himmel Bruce McConkie und seinen Vater gesegnet hat, weil der Vater der Eingebung des Heiligen Geistes gehorchte:

„Eine meiner frühesten Kindheitserinnerungen ist daran, wie ich auf einem Pferd durch den Obstgarten ritt. Das Pferd war zahm und gut zugeritten, und ich fühlte mich darauf sicher.

Aber eines Tages hat irgend etwas das Pferd erschreckt, es ging durch und raste durch den Obstgarten. Ich wurde durch die herunterhängenden Äste aus dem Sattel gerissen, blieb aber mit einem Fuß im Steigbügel hängen.“

Zeigen Sie den Steigbügel auf dem Bild.

„Ich hielt mich mit aller Kraft an einem fast durchgerissenen Lederriemen fest, womit die Cowboys das Lasso am Sattel befestigen.

Durch mein Gewicht hätte der Riemen eigentlich ganz reißen müssen, aber irgendwie hielt er noch kurze Zeit. Hätte das Pferd noch einen oder zwei Sprünge gemacht, wäre der Riemen gerissen oder mir aus der Hand geglitten. Wenn das Pferd mich, der ich mit dem Fuß im Steigbügel festhing, weitergeschleift hätte, wäre ich verletzt oder sogar getötet worden.

Plötzlich blieb das Pferd stehen, und ich merkte, daß jemand es am Zügel festhielt und sich bemühte, das zitternde Tier zu beruhigen. Und dann nahm mein Vater mich in die Arme.

Was war geschehen? Was hatte meinen Vater genau in dem Bruchteil einer Sekunde herbeigeführt, bevor ich unter die Hufe des durchgehenden Pferdes geriet?

Mein Vater hatte im Haus gesessen und die Zeitung gelesen, als der Geist ihm zuflüsterte: ,Lauf in den Obstgarten!‘

Ohne einen Augenblick zu zögern, ohne nach dem Grund zu fragen, lief mein Vater hinaus. Er kam in den Obstgarten, ohne zu wissen, was er dort tun solle, aber da sah er auch schon das galoppierende Pferd und dachte, Ich muß das Pferd anhalten.

Er hielt es an und fand mich. Und so wurde ich vor ernsten Verletzungen oder sogar dem Tod gerettet.“ (Bruce McConkie, „Hearken to the Spirit“, Friend, September 1972).

Besprechen

• Wie hat der Heilige Geist den kleinen Bruce McConkie vor schweren Verletzungen bewahrt?

• Was hätte geschehen können, wenn Bruces Vater nicht sofort auf die Eingebung des Geistes reagiert hätte? (Bruce R. McConkie wurde später zum Siebziger und dann zum Apostel berufen; vielleicht hätten wir diesen wichtigen Führer dann nicht gehabt.)

• Wie kann solch ein Erlebnis das Zeugnis eines Menschen stärken?

Sagen Sie den Kindern, daß wir nicht immer sofort die Segnungen erkennen, die wir erhalten, wenn wir auf die Eingebung des Heiligen Geistes hören. Wir können aber sicher sein, daß wir immer gesegnet werden, wenn wir seiner Eingebung folgen.

Zusammenfassung

Fragespiel

Lassen Sie die Kinder abwechselnd Fragen aus dem Umschlag ziehen, den Sie vorbereitet haben, und sie beantworten. Den kleineren Kindern müssen Sie die Fragen vorlesen. Schreiben Sie nötigenfalls noch zusätzliche Fragen auf, damit jedes Kind eine Frage ziehen kann.

  1. 1.

    Was bedeutet es, jemand etwas einzugeben oder wenn jemand uns bewegt, etwas zu tun? (Jemand anzuleiten oder ihm zu sagen, was er tun soll.)

  2. 2.

    Wer gibt uns eine Eingebung? (Der Heilige Geist.)

  3. 3.

    Wie bewegt uns der Heilige Geist zu etwas? (Er gibt uns Gefühle oder Gedanken oder spricht zu uns.)

  4. 4.

    Wie hilft der Heilige Geist uns? (Er läßt uns wissen, was das Rechte ist.)

  5. 5.

    Wie hat der Heilige Geist Anita geholfen? (Er hat sie dazu bewegt, sich sittsam anzuziehen.)

  6. 6.

    Wie hat der Heilige Geist Georg geholfen? (Er hat ihm eingegeben, das zu tun, was der Vater im Himmel und Jesus Christus wünschen – zur Kirche zu gehen.)

  7. 7.

    Was hat der Heilige Geist Karolina eingegeben? (Sie sollte den Schuh ihres Bruders aufschnüren und seinen Fuß herausziehen.)

  8. 8.

    Wie wurde der kleine Bruce R. McConkie gesegnet, weil sein Vater der Eingebung des Heiligen Geistes folgte? (Er wurde vor Verletzung oder dem Tod bewahrt.)

  9. 9.

    Was sollen wir tun, wenn wir eine Eingebung vom Heiligen Geist bekommen? (Zuhören, gehorchen und das Rechte wählen.)

Zeugnis

Drücken Sie Ihren Dank für die Eingebungen des Heiligen Geistes in Ihrem Leben aus. Lassen Sie sich vom Geist führen, und erzählen Sie von einem persönlichen Erlebnis, wo der Heilige Geist Sie oder jemand, den Sie kennen, bewegt hat, etwas zu tun.

Erklären Sie, daß der Heilige Geist uns niemals zu etwas bewegt, was falsch ist. Er hilft uns, das zu tun, was der Vater im Himmel und Jesus wünschen.

Glaubensartikel

Lassen Sie die Kinder den ersten Glaubensartikel aufsagen.

Erinnern Sie sie daran, daß die Gabe des Heiligen Geistes ein besonderes Geschenk ist, das wir erhalten, wenn wir getauft und konfirmiert sind.

Bitten Sie ein Kind um das Schlußgebet. Es soll für die Eingebungen des Heiligen Geistes danken und den Vater im Himmel bitten, daß er jedem Kind hilft, eine Eingebung des Heiligen Geistes zu erkennen, wenn es sie bekommt.

Zur Vertiefung

Wählen Sie aus den folgenden Vorschlägen diejenigen aus, die sich am besten für die Kinder in Ihrer Klasse eignen. Sie können sie im Unterricht selbst oder als Wiederholung oder Zusammenfassung verwenden. Weitere Anregungen dazu siehe „Der Unterricht“ in „Für den/die Lehrer(in)“.

  1. 1.

    Erzählen Sie den Kindern folgende Begebenheit über Elder Thomas S. Monson:

    Vor einiger Zeit sandte der Prophet Elder Monson und seine Frau auf die Samoa- Inseln.

    Dort besuchten sie unter anderem auch eine Schulklasse in dem Dorf Sauniatu.

    Elder Monson und seine Frau sprachen zu den Kindern. Als sie fertig waren und der Lehrer das Schlußlied ansagte, kam Elder Monson ein Gedanke. Es wurde ihm eingegeben, daß er jedem der 247 Kinder die Hand geben solle.

    Als er aber auf die Uhr schaute, merkte er, daß er eigentlich nicht mehr genug Zeit hatte, um allen Kindern die Hand zu geben.

    Er bemühte sich, den Gedanken zu verdrängen, aber er kam immer wieder.

    Vor dem Schlußgebet kam ihm wieder der Gedanke, daß er jedem Kind die Hand geben solle.

    Schließlich wandte er sich an den Lehrer und fragte: „Ich würde gern jedem Kind die Hand geben. Läßt sich das machen?“

    Der Lehrer lächelte und sagte etwas auf Samoanisch zu den Kindern. Alle nickten eifrig. Dann erklärte er Elder Monson, warum die Kinder so strahlten. Als der Lehrer erfahren hatte, daß einer der Zwölf Apostel nach Samoa kommen würde, hatte er den Kindern gesagt: „Wenn ihr aufrichtig betet und Glauben habt wie die Menschen in der Bibel und im Buch Mormon, dann wird der Apostel unser Dorf besuchen. Und der Heilige Geist wird ihm auch eingeben, daß er jedem Kind die Hand gibt.“ (Siehe Thomas S. Monson, „Talofa Lava“, Friend, Mai 1972.)

    • Wer hat Elder Monson dazu bewegt?

    • Wie hat der Heilige Geist das Elder Monson eingegeben?

    Weisen Sie darauf hin, daß der Heilige Geist eine Eingebung auf verschiedene Art gibt. Meistens spricht er zu unserem Herzen, wie bei Elder Monson.

    Weil Elder Monson auf die Eingebung oder Anweisung des Heiligen Geistes hörte, konnte er das tun, was der Vater im Himmel und Jesus von ihm wünschten.

  2. 2.

    Lassen Sie die Kinder von eigenen Erlebnissen berichten, wo sie das Gefühl hatten, daß der Heilige Geist sie leitete.