Hilfen für den Lehrer/die Lehrerin

Leitfaden 7: Neues Testament, (1997), v–xiv


Der Erretter hat gelehrt, wie wichtig es ist, die Gebote zu halten und zu lehren: „Wer [die Gebote] hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.“ (Matthäus 5:19.) Ihnen ist die heilige Aufgabe übertragen worden, Kinder darin zu unterweisen, wie sie das Taufbündnis einhalten und ihren Mitmenschen dienen können. Ihr guter Einfluß kann für die Mädchen, die sich auf die Jahre bei den Jungen Damen vorbereiten, und die Jungen, die sich auf die Jahre bei den Jungen Männern und auf das Priestertum vorbereiten, von großer Bedeutung sein.

1831, kurz nach der Gründung der Kirche, hat der Erretter gesagt: Die Lehrer „dieser Kirche sollen die Grundsätze meines Evangeliums lehren, die in der Bibel und im Buch Mormon stehen“ (LuB 42:12). Damals gab es keine weiteren heiligen Schriften. Heute haben die Lehrer die Aufgabe, aus allen heiligen Schriften der Kirche heilige Wahrheit zu lehren, also auch aus dem Buch Lehre und Bündnisse und aus der Köstlichen Perle, um den Kindern dabei zu helfen, Glauben an Gott und an seinen Sohn Jesus Christus zu entwickeln.

Die Leitfäden

Alle Kinder, die am 1. Januar acht bis elf Jahre alt sind, werden anhand der Leitfäden PV 4, PV 5, PV 6 und PV 7 unterrichtet. Mit allen Kindern dieser Altersgruppe wird pro Jahr nur ein einziger Leitfaden durchgenommen. Jeder Leitfaden basiert auf einer der heiligen Schriften: PV 4 auf dem Buch Mormon, PV 5 auf Lehre und Bündnisse, PV 6 auf dem Alten Testament und PV 7 auf dem Neuen Testament. In einem Zeitraum von vier Jahren haben sich die Kinder dann mit jeder der heiligen Schriften befaßt.

Die Klassen sollen entsprechend den örtlichen Gegebenheiten und der Anzahl der Kinder im Alter von acht bis elf Jahren eingeteilt werden. Man kann dabei jede Altersgruppe für sich unterrichten oder mehrere Altersgruppen zusammenfassen oder die Jungen und die Mädchen getrennt unterrichten. Dabei ist vor allem wichtig, daß jedem Kind die notwendige Aufmerksamkeit zuteil wird.

Wenn die Kinder zwölf Jahre alt werden, besuchen sie während des Miteinanders die Versammlung der JD beziehungsweise des Aaronischen Priestertums. Während der Sonntagsschule nehmen sie jedoch weiterhin am PV-Unterricht teil, und zwar bis zum 1. Januar des darauffolgenden Jahres. Von da an gehen sie in die Sonntagsschule.

Der Unterricht

In diesem Leitfaden geht es um die Lehren des Neuen Testaments, vor allem um das Leben und das Wirken Jesu Christi. Wenn Sie diese Lehren vermitteln und besprechen, können die Kinder die Mission und das Sühnopfer Jesu Christi besser verstehen, größeren Glauben an ihn entwickeln und ein Zeugnis von ihm erhalten. Sie sollen lernen, wie sie die Lehren Jesu Christi auf sich beziehen können, und den Wunsch vertiefen, seine Gebote zu halten.

Halten Sie die Kinder dazu an, das Neue Testament zu Hause zu lesen. Wenn sie erfahren, wie sehr Jesus sie liebt, und seine Lehren besser verstehen, empfinden sie mehr Liebe für den Erretter und wollen ihm ahnlicher werden. Die wichtigen Wahrheiten, die die Kinder durch das Leben und die Lehren Jesu lernen, tragen dazu bei, daß sie sich darauf vorbereiten, ihre Bündnisse einzuhalten und ihr Leben lang in der Kirche zu dienen. Außerdem finden sie so die Kraft, den Versuchungen der heutigen Zeit zu widerstehen.

Die eigene Vorbereitung

Um die heilige Berufung, Kinder zu unterweisen, erfüllen zu können, müssen Sie sich sowohl intellektuell als auch geistig vorbereiten. Dazu gehört auch, daß Sie die Grundsätze, die Sie vermitteln, verstehen und ein Zeugnis davon haben. Der Erretter, der ja der größte Lehrer von allen ist, hat uns gelehrt, wie wir uns darauf vorbereiten können, andere in seinem Evangelium zu unterweisen:

  • Streben Sie demütig und durch Beten nach dem Geist. Der Herr hat gesagt: „Sei demütig, dann wird der Herr, dein Gott, dich an der Hand führen und dir auf deine Gebete Antwort geben.“ (LuB 112:10.) Wenn wir demütig sind, segnet der Herr uns und zeigt uns, wie wir seine Kinder unterrichten sollen.

  • Befassen Sie sich mit den heiligen Schriften und den Worten der neuzeitlichen Propheten. Ihnen wird große Macht zuteil, wenn Sie das Wort des Herrn kennenlernen und darüber nachsinnen. Er hat uns geboten: „Trachte zuerst danach, mein Wort zu erlangen, und dann wird deine Zunge sich lösen; und dann, wenn du es wünschst, wirst du meinen Geist und mein Wort haben, ja, und die Macht Gottes, um Menschen zu überzeugen.“ (LuB 11:21.)

  • Präsident Ezra Taft Benson, ein neuzeitlicher Prophet, hat bestätigt, daß es notwendig ist, das Wort des Herrn kennenzulernen: „Ich fordere Sie auf: Verschreiben Sie sich dem Schriftstudium! Vertiefen Sie sich täglich in die heiligen Schriften, denn dann ist die Macht des Geistes mit Ihnen und hilft Ihnen in Ihren Berufungen.“ (Ensign, Mai 1986, Seite 82.)

  • Halten Sie Ihre Bündnisse ein. Wie sehr Sie sich vom Geist leiten lassen können, hängt davon ab, wie treu Sie sich an die Bündnisse halten, die Sie mit dem himmlischen Vater geschlossen haben. Außerdem geben Sie anderen ein gutes Beispiel, wenn Sie „darauf achten, daß [Sie] die Bündnisse … befolgen“ (LuB 42:13). Wenn die Kinder sehen, daß Sie den Erretter lieben und treu nach dem Evangelium leben, entwickeln sie eher den Wunsch, ihm ebenfalls zu folgen.

  • Überlegen Sie, was Sie tun können, damit die Kinder die Liebe des Erretters spüren. Sagen Sie ihnen oft, wie sehr Sie sie mögen, wie kostbar sie sind und wieviel in ihnen steckt. Wenn Sie die Kinder freundlich und liebevoll behandeln, können sie sich besser vorstellen, wie sehr der himmlische Vater und Jesus Christus sie lieben. Außerdem lernen sie dadurch, ihre Mitmenschen zu lieben.

Die Unterrichtsvorbereitung

Anhand dieses Leitfadens können Sie Lektionen vorbereiten, die sich mit den heiligen Schriften befassen. In den Lektionen werden Berichte und Schriftstellen aus dem Neuen Testament verwendet, um den Kindern die Evangeliumsgrundsätze nahezubringen. In den Lektionen wird nicht genau angegeben, wie die Abschnitte aus den heiligen Schriften vermittelt werden sollen. Wenn Sie bei der Vorbereitung und im Unterricht den Geist mit sich haben, können Sie den Kindern die Abschnitte aus der heiligen Schrift und die darin enthaltenen Grundsätze vermitteln und ihnen zeigen, wie sie diese Grundsätze auf sich beziehen können. Wenn Ihr Unterricht gut vorbereitet und interessant ist, sind die Kinder auch eher bereit, zuzuhören und etwas zu lernen.

Die folgenden Hinweise können dazu beitragen, daß Sie besser vorbereitet sind, die Kinder in Ihrer Klasse wirkungsvoll zu unterrichten:

  1. 1.

    Beschäftigen Sie sich ein, zwei Wochen vor dem Unterricht gebeterfüllt mit dem Ziel der Lektion und den Schriftstellen, die unter „Vorzubereiten“ aufgeführt sind. Lesen Sie dann das Unterrichtsziel und die Schriftstellen noch einmal durch, und überlegen Sie, wie sie sich auf die Kinder in Ihrer Klasse beziehen lassen. Fragen Sie sich: „Was will der himmlische Vater erreichen? Was soll jedes Kind aufgrund dieser Lektion lernen und tun? Wie kann diese Lektion dazu beitragen, daß die Kinder Glauben an Jesus Christus entwickeln, ihr Zeugnis festigen und fähig werden, den Versuchungen zu widerstehen, denen sie ausgesetzt sind?“ Schreiben Sie alle Gedanken nieder, die Ihnen dazu in den Sinn kommen.

    Das Buch Grundbegriffe des Evangeliums (31110 150) dient als Studienanleitung der grundlegenden Prinzipien und Lehren des Evangeliums. Im Abschnitt „Vorzubereiten“ ist manchmal ein Kapitel aus diesem Buch angegeben, das Ihnen helfen kann, den Grundsatz oder die Lehre, die in der Lektion behandelt wird, zu erläutern. Sie können das Buch Grundbegriffe des Evangeliums eventuell von der Gemeindehausbibliothek erhalten oder es beim Versand der Kirche beziehen.

  2. 2.

    Entscheiden Sie, ob Sie die vorgeschlagene Aktivität verwenden wollen, um zu Beginn des Unterrichts das Interesse der Kinder zu wecken, oder ob Sie sich selbst eine passende Aktivität ausdenken wollen, die sich auf die Abschnitte aus der Schrift bezieht.

  3. 3.

    In der Lektion wird nicht jedesmal angegeben, wie Sie die Schriftstellen durchnehmen sollen. Daher müssen Sie sich um den Geist bemühen und selbst entscheiden, was Sie lehren und wie Sie es lehren wollen. Verwenden Sie immer wieder andere Lehrmethoden (siehe unten: „Die Abschnitte aus den heiligen Schriften lehren“). Beziehen Sie die Kinder soviel wie möglich in den Unterricht ein, und unterrichten Sie die Lektionen so, daß die Kinder in der Lage sind, die Ereignisse aus der Schrift selbst zu erzählen.

  4. 4.

    Wählen Sie aus dem Abschnitt „Besprechen/Fragen“ die Fragen aus, die den Kindern die Schriftstellen am besten veranschaulichen und ihnen helfen, sie auf sich zu beziehen. Sie können die Fragen jederzeit während des Unterrichts stellen. Sie brauchen nicht alle aufgeführten Fragen zu besprechen.

  5. 5.

    Lesen Sie die Vorschläge im Abschnitt „Zur Vertiefung“, und überlegen Sie, wann und wie Sie diejenigen durchführen wollen, die den Kindern in Ihrer Klasse die Schriftstellen und das Unterrichtsziel am besten nahebringen. Jede Klasse ist anders, und was bei einer Gruppe gut ankommt, kommt bei einer anderen Gruppe vielleicht nicht so gut an.

  6. 6.

    Bereiten Sie sich darauf vor, eigene passende Erlebnisse zu erzählen, die zur Erreichung des Unterrichtsziels beitragen. Lassen Sie sich vom Geist leiten, wenn Sie den Kindern von Ihren Erlebnissen berichten. Lassen Sie auch die Kinder Ihnen und einander erzählen, was sie erlebt haben. Manche Erfahrungen, die man selbst oder mit der Familie gemacht hat, sind aber auch sehr heilig oder sehr persönlich und sollten nicht weitererzählt werden.

Die Abschnitte aus den heiligen Schriften lehren

Bemühen Sie sich bei der Unterrichtsvorbereitung und beim Unterrichten immer um den Geist (siehe Alma 17:2–4; LuB 42:12–14; 50:17–22). Der Geist hilft Ihnen, zu erkennen, wie Sie den Unterricht für die Kinder, die Sie unterweisen, interessant und ansprechend gestalten können.

Manche Kinder in Ihrer Klasse sind mit den heiligen Schriften vielleicht nicht so vertraut. Achten Sie deshalb beim gemeinsamen Lesen darauf, wer erst noch lernen muß, wie man Schriftstellen nachschlägt. Sie können sich auch zu Beginn des Unterrichtsjahres Zeit nehmen, den Kindern zu zeigen, wie man Schriftstellen sucht, vor allem dann, wenn Sie jüngere Kinder unterrichten.

Behandeln Sie den Unterrichtsstoff auf vielerlei Weise, um immer wieder das Interesse der Kinder zu wecken. Die folgenden Vorschläge helfen Ihnen, im Unterricht die unterschiedlichsten Lehrmethoden anzuwenden:

  1. 1.

    Geben Sie den Abschnitt aus der Schrift mit eigenen Worten wieder. Bemühen Sie sich, es so anschaulich zu machen, daß sich die Kinder von den Ereignissen und den daran beteiligten Personen ein Bild machen können. Die Kinder sollen begreifen, daß die Menschen, um die es geht, wirklich gelebt und die geschilderten Ereignisse sich wirklich zugetragen haben.

  2. 2.

    Lassen Sie die Kinder den ganzen Bericht oder ausgewählte Schriftstellen in den heiligen Schriften lesen. Denken Sie aber daran, daß nicht alle Kinder gleich gut lesen können und daß die Lesefähigkeit nichts mit dem Alter zu tun hat. Wenn alle Kinder gut lesen können, können Sie Ihnen ein paar Minuten Zeit geben, die Schriftstellen still für sich zu lesen. Danach können Sie dann darüber sprechen. Gehen Sie dabei auch auf schwierige Begriffe ein.

  3. 3.

    Verwenden Sie die angegebenen Bilder, damit sich die Kinder die Ereignisse besser vorstellen können. Bei den meisten Lektionen ist im Abschnitt „Sie brauchen“ aufgeführt, welche Bilder Sie im Unterricht zeigen können. Diese Bilder sind numeriert und gehören zum Leitfaden. Manche Bilder sind auch in Bilder zum Evangelium (34735 150) zu finden oder können in der Gemeindehausbibliothek ausgeliehen werden (die Katalognummern sind ebenfalls angegeben). Sie können auch andere passende Bilder verwenden.

  4. 4.

    Verwenden Sie die angegebenen Bilder, damit sich die Kinder die Ereignisse besser vorstellen können. Bei den meisten Lektionen ist im Abschnitt „Sie brauchen“ aufgeführt, welche Bilder Sie im Unterricht zeigen können. Diese Bilder sind numeriert und gehören zum Leitfaden. Manche Bilder sind auch in Bilder zum Evangelium (34735 150) zu finden oder können in der Gemeindehausbibliothek ausgeliehen werden (die Katalognummern sind ebenfalls angegeben). Sie können auch andere passende Bilder verwenden.

  5. 5.

    Zeichnen Sie einfache Figuren oder Bilder an die Tafel, oder verwenden Sie Bilder oder ausgeschnittene Figuren, während Sie die Ereignisse aus der Schrift schildern.

  6. 6.

    Veranstalten Sie mit den Kindern eine Lesung, wobei mehrere Kinder von einem Manuskript vorlesen, das einen Teil eines Ereignisses aus den heiligen Schriften behandelt. An den passenden Stellen sollen die Kinder direkt aus den heiligen Schriften vorlesen.

  7. 7.

    Bitten Sie einen Vater, eine Mutter, ein Gemeindemitglied oder ein Kind aus der Klasse, ein Ereignis aus der Schrift zu erzählen. Geben Sie dem Betreffenden ein, zwei Wochen Zeit, sich vorzubereiten, und legen Sie fest, wieviel Zeit er dafür zur Verfügung hat.

  8. 8.

    Stellen Sie durch einfache Fragen (auf die die Kinder beispielsweise nur mit „richtig“ oder „falsch“ antworten müssen oder die nur eine kurze Antwort erfordern) den Wissensstand der Kinder fest, ehe Sie ein Ereignis aus der Schrift durchnehmen. Sagen Sie den Kindern, daß Sie nur herausfinden wollen, wieviel sie schon über das Ereignis wissen. Stellen Sie am Ende des Unterrichts noch einmal die gleichen Fragen, damit deutlich wird, was die Kinder dazugelernt haben.

  9. 9.

    Schreiben Sie wichtige Begriffe oder Namen aus der Schrift an die Tafel. Bitten Sie die Kinder, auf diese Begriffe und Namen zu achten, während Sie das Ereignis schildern. So erweitern die Kinder ihren Wortschatz, verstehen die heiligen Schriften besser und haben auch mehr Freude daran, zu Hause darin zu lesen.

  10. 10.

    Schreiben Sie vor dem Unterricht Fragen zu dem Abschnitt aus der Schrift an die Tafel, und gehen Sie dann während des Unterrichts zum geeigneten Zeitpunkt auf die Fragen ein.

  11. 11.

    Geben Sie den Abschnitt aus der Schrift wieder, und bitten Sie die Kinder dann, das nachzuerzählen, was ihnen am besten gefallen hat. Sie können auch ein Kind bitten, mit der Nacherzählung zu beginnen, und dann weitere Kinder auffordern, damit fortzufahren.

  12. 12.

    Nehmen Sie ausgewählte Schriftstellen auf Band auf und spielen Sie die Aufnahme im Unterricht ab.

  13. 13.

    Bereiten Sie ein Spiel vor, bei dem die Kinder bestimmte Begriffe oder Angaben einander zuordnen. Dazu brauchen Sie Karten oder Papier. Sie können beispielsweise die erste Hälfte einer der Seligpreisungen auf eine Karte und die zweite Hälfte (oder die Segnung, die damit einhergeht) auf eine andere Karte schreiben. Die Karten werden gemischt und mit dem Text nach unten auf den Tisch oder den Boden gelegt. Dann darf ein Kind nach dem anderen nach vorn kommen und zwei Karten umdrehen. Lesen Sie vor, was auf den beiden Karten steht. Wenn die Karten zusammenpassen (also eine der Seligpreisungen ergeben), bleiben sie mit der Schrift nach oben liegen; wenn sie nicht zusammenpassen, werden sie wieder umgedreht, und das nächste Kind ist an der Reihe. Fahren Sie mit dem Spiel fort, bis die Kinder alle Kartenpaare gefunden haben.

    Die folgenden Paare können Sie beispielsweise verwenden, wenn Sie ein Spiel über die Seligpreisungen anfertigen:

    1. Paar:

    Selig, die arm sind vor Gott – denn ihnen gehört das Himmelreich.

    2. Paar:

    Selig die Trauernden – denn sie werden getröstet werden.

    3. Paar:

    Selig, die keine Gewalt anwenden – denn sie werden das Land erben.

    4. Paar:

    Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit – denn sie werden satt werden.

    5. Paar:

    Selig die Barmherzigen – denn sie werden Erbarmen finden.

    6. Paar:

    Selig, die ein reines Herz haben – denn sie werden Gott schauen.

    7. Paar:

    Selig, die Frieden stiften – denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

    8. Paar:

    Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden – denn ihnen gehört das Himmelreich.

  14. 14.

    Machen Sie mit den Kindern ein Frage- und Anwortspiel. Legen Sie dazu mehrere Zettel mit Fragen in ein Kästchen, und lassen Sie die Kinder abwechselnd einen Zettel ziehen und die Frage beantworten.

Das Unterrichtsgespr äch führen

Wenn die Kinder am Unterrichtsgespräch und den Lernaktivitäten teilnehmen, begreifen sie die Evangeliumsgrundsätze besser. Die folgenden Hinweise zeigen Ihnen, wie Sie sinnvolle Fragen stellen und das Unterrichtsgespräch anregen können:

  1. 1.

    Nennen Sie zu den Fragen die entsprechenden Schriftstellen, damit die Kinder die Antwort in den heiligen Schriften suchen können.

  2. 2.

    Stellen Sie Fragen, die sich nicht nur mit „ja“ oder „nein“ beantworten lassen, sondern zum Nachdenken und zum Besprechen anregen. Fragen, die mit warum, wie, wer, was, wann und wo anfangen, sind besonders gut geeignet.

  3. 3.

    Achten Sie auf Kinder, die sich nicht gern beteiligen. Beziehen Sie Kinder, die sich meistens nicht von allein melden, ein, indem Sie sie direkt ansprechen und ihnen eine Frage stellen, die sie Ihrer Meinung nach beantworten können. Lassen Sie ihnen Zeit zum Überlegen, und helfen Sie ihnen bei Bedarf, aber erst dann, wenn sie genug Zeit zum Nachdenken und Antworten gehabt haben.

  4. 4.

    Bitten Sie die Kinder, ihre Gedanken zu dem zu äußern, was sie gelernt haben. Machen Sie zu diesen Beiträgen positive Anmerkungen.

  5. 5.

    Loben Sie die Kinder aufrichtig, wenn sie eine Frage beantwortet haben. Geben Sie ihnen das Gefühl, daß ihre Gedanken und Gefühle wichtig sind. Den-ken Sie auch an die Kinder, die sich nicht so eifrig beteiligen.

Den Kindern helfen, die heiligen Schriften auf sich zu beziehen

Zeigen Sie den Kindern, wie sie das anwenden können, was sie gelernt haben. Jakobus hat uns aufgefordert: „Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach.“ (Jakobus 1:22). Die folgenden Anregungen können in diesem Zusammenhang hilfreich sein:

  1. 1.

    Geben Sie, wenn der Geist es Ihnen eingibt, Zeugnis von der Wahrheit, die Sie lehren. Ihr Unterricht wird mehr bewirken, wenn Sie aufrichtig und voller Überzeugung unterrichten.

  2. 2.

    Halten Sie die Kinder dazu an, zu Hause allein und mit der Familie in den heiligen Schriften zu lesen. Fordern Sie sie auf, ihre heiligen Schriften zum Unterricht mitzubringen. Bringen Sie für den Fall, daß die Kinder keine eigenen heiligen Schriften besitzen oder sie vergessen haben, zusätzliche Exemplare mit. Falls es in Ihrer Gemeinde beziehungsweise Ihrem Zweig eine Bibliothek gibt, können Sie die heiligen Schriften vielleicht dort ausleihen.

  3. 3.

    Lassen Sie die Kinder wiedergeben, was sie im Unterricht gelernt haben. Fragen Sie sie, wie sie die gelernten Evangeliumsgrundsätze anwenden können.

  4. 4.

    Tun Sie so, als ob Sie ein Reporter wären, und interviewen Sie die Kinder, als ob sie bestimmte Persönlichkeiten aus den heiligen Schriften wären. Sie sollen ihnen in allen Einzelheiten erzählen, was sich zugetragen hat, und auch sagen, wie sie zu den Ereignissen stehen.

  5. 5.

    Bilden Sie zwei oder mehr Kleingruppen, die, nachdem Sie den Abschnitt aus der Schrift geschildert haben, die wichtigen Grundsätze daraus aufschreiben. Anschließend erklären die Gruppen nacheinander, wie sie diese Grundsätze auf sich beziehen können.

  6. 6.

    Spielen Sie Schriftstellensuche: Fordern Sie die Kinder während des Unterrichtsjahrs immer wieder auf, in ihren heiligen Schriften bestimmte Verse zu markieren, die für sie von Bedeutung sind. Sie können beispielsweise Matthäus 7:12, Lukas 11:9, Johannes 3:16, und Apostelgeschichte 2:38 markieren. Geben Sie den Kindern einen Hinweis, beispielsweise ein Ereignis, eine Situationsbeschreibung oder ein Problem, und fordern Sie sie auf, eine passende Schriftstelle zu finden. Wer zuerst eine passende Schriftstelle gefunden hat, soll den anderen Kindern helfen, die Schriftstelle zu finden. Dann sollen die Kinder erklären, warum die Schriftstelle zu dem Hinweis paßt.

  7. 7.

    Erzählen Sie Beispiele dazu, wie Sie beobachtet haben, daß die Kinder den Grundsatz, der besprochen wird, befolgt haben. Wenn es in der Lektion beispielsweise darum geht, freundlich zu sein, können Sie erzählen, wie Sie gesehen haben, daß die Kinder freundlich zueinander waren.

  8. 8.

    Fassen Sie nach, wenn Sie einen Auftrag erteilt haben. Lassen Sie die Kinder auf jeden Fall zu Beginn des nächsten Unterrichts erzählen, was sie im Zusammenhang mit dem Auftrag erlebt haben.

Den Kindern helfen, Schriftstellen auswendig zu lernen

Evangeliumswahrheiten kann man auch gut dadurch lernen, daß man Schriftstellen auswendig lernt. Die meisten Kinder lernen gern auswendig, wenn Sie es interessant und abwechslungsreich gestalten. Die folgenden Vorschläge können dabei hilfreich sein.

  1. 1.

    Schreiben Sie den ersten Buchstaben eines jeden Worts, das die Kinder auswendig lernen sollen, an die Tafel oder auf ein Plakat. Für den 1. Glaubensartikel könnte das also folgendermaßen aussehen:

    W g a G d e V u a s S J C u a d H G

    Zeigen Sie nacheinander auf die Buchstaben und nennen Sie dabei das entsprechende Wort. Wiederholen Sie die Schriftstelle ein paarmal. Dann dürfen die Kinder sie aufsagen, so gut sie können. Es wird nicht lange dauern, bis sie die Anfangsbuchstaben nicht mehr brauchen.

  2. 2.

    Teilen Sie die Schriftstelle in kurze Abschnitte ein. Sagen Sie nun einen Abschnitt nach dem anderen auf, wobei Sie am Ende der Schriftstelle anfangen und Abschnitt um Abschnitt zurückgehen, so daß die Kinder den Teil zuerst wiederholen, der ihnen am wenigsten vertraut ist. Ein Beispiel: Um Matthäus 5:16 auswendig zu lernen, können die Kinder zuerst mehrmals „und euren Vater im Himmel preisen“ wiederholen. Dann können Sie den vorangehenden Abschnitt wiederholen „damit sie eure guten Werke sehen“. Schließlich können sie den ganzen Vers aufsagen.

  3. 3.

    Geben Sie jedem Kind eine Kopie der Schriftstelle, wenn die Kinder gut lesen können. Zerschneiden Sie die Schriftstelle vorher in einzelne Wörter oder Satzteile. Sagen Sie die Schriftstelle mehrmals gemeinsam auf, und geben Sie dann den Kindern die Teile, die sie nun in der richtigen Reihenfolge zusammenfügen sollen.

  4. 4.

    Sagen Sie die Schriftstelle mehrmals auf, und halten Sie immer wieder inne, um ein Kind das nächste Wort sagen zu lassen. Dann soll ein anderes Kind das darauffolgende Wort nennen. Fahren Sie damit fort, bis jedes Kind mindestens einmal an der Reihe war.

  5. 5.

    Singen Sie Lieder, um den Kindern beim Auswendiglernen zu helfen.

  6. 6.

    Teilen Sie die Klasse in zwei Gruppen ein. Die beiden Gruppen sollen nun abwechselnd Wörter oder Satzteile aus einer Schriftstelle in der richtigen Reihenfolge aufsagen. Die eine Gruppe kann das erste Wort sagen, die zweite Gruppe das zweite Wort und so weiter, bis der ganze Vers aufgesagt wurde.

  7. 7.

    Schreiben Sie eine Schriftstelle an die Tafel oder auf ein Plakat. Sagen Sie die Schriftstelle mehrmals auf, wobei Sie nach und nach ein Wort nach dem anderen auswischen beziehungsweise zudecken, bis die Kinder die ganze Schriftstelle auswendig gelernt haben.

Was Sie tun können, wenn Sie noch Zeit ubrig haben

Wenn Sie mit der Lektion fertig sind, ehe die Unterrichtszeit vorüber ist, können Sie die restliche Zeit dennoch auf sinnvolle Weise verbringen. Die folgenden Vorschlage können dabei hilfreich sein:

  1. 1.

    Lassen Sie einige Kinder ihre Lieblingsgeschichte aus den heiligen Schriften erzählen.

  2. 2.

    Machen Sie mit den Kindern eine Schriftstellensuche, indem Sie ihnen Hinweise auf eine wichtige Schriftstelle nennen, die sie bereits markiert haben. Die Kinder können zu zweit oder in Kleingruppen zusammenarbeiten, um die richtige Schriftstelle zu finden.

  3. 3.

    Lernen Sie mit den Kindern eine Schriftstelle oder einen Glaubensartikel aus der Lektion auswendig.

  4. 4.

    Lassen Sie die Kinder erklären, wie sie die in der Lektion besprochenen Grundsätze zu Hause, in der Schule und im Umgang mit ihren Freunden anwenden können.

  5. 5.

    Bilden Sie mehrere Gruppen, und lassen Sie die Gruppen einander abwechselnd Fragen zum Inhalt der Lektion stellen.

  6. 6.

    Lassen Sie jedes Kind ein Zitat aufschreiben oder ein Bild malen, das im Zusammenhang mit der Lektion steht, um es als Erinnerung an das Unterrichtsziel nach Hause mitzunehmen.

  7. 7.

    Bitten Sie die Kinder, Schriftstellen zu markieren, die sie dann später lesen können. Die Kinder können Schriftstellen aus der Lektion markieren, die ihnen besonders gut gefallen haben. Oder Sie schlagen Ihnen Schriftstellen vor, die sie an das Unterrichtsziel erinnern werden.

  8. 8.

    Lernen Sie mit den Kindern die richtige Reihenfolge der Bücher aus dem Neuen Testament auswendig, vielleicht auch mit Hilfe eines Liedes.

  9. 9.

    Wiederholen Sie Grundsätze oder Abschnitte aus der Schrift aus früheren Lektionen.

Musik im Unterricht

Musik kann den Evangeliumsunterricht bereichern. Kinder können durch Musik oft besser lernen und sich auch besser an etwas erinnern.

Sie brauchen kein außergewöhnliches musikalisches Talent zu besitzen, um geeignete Musik auszuwählen, die den Kindern hilft, den Geist zu spüren und das Evangelium zu lernen. Sie können während oder zu Beginn des Unterrichts Kassetten vorspielen oder einen Gast bitten, ein Lied aus dem Gesangbuch oder dem PV-Liederbuch musikalisch vorzutragen, um einen Grundsatz zu verdeutlichen. Sie können auch gemeinsam mit den Kindern Lieder singen oder den Text aufsagen, um die Kinder in den Unterricht einzubeziehen.

Das Miteinander

Gelegentlich wird man Ihre Klasse bitten, eine einfache Evangeliumsdarbietung für das Miteinander vorzubereiten. Solche Darbietungen sollen den Lektionen entnommen werden, nur wenig Proben erfordern und die Grundsätze untermauern, die Sie im Unterricht besprochen haben. Sie können sich dabei an die folgenden Anregungen halten:

  1. 1.

    Lassen Sie die Kinder eine Geschichte aus den heiligen Schriften nachspielen.

  2. 2.

    Sagen Sie gemeinsam als Klasse auswendiggelernte Schriftstellen auf.

  3. 3.

    Lassen Sie die Kinder einen Glaubensartikel aufsagen und seine Bedeutung besprechen.

  4. 4.

    Lassen Sie die Kinder im Rollenspiel darstellen, wie sich ein bestimmter Evangeliumsgrundsatz in unserer Zeit anwenden läßt.

Die Glaubensartikel

Die Glaubensartikel sollen Teil Ihres Unterrichts sein. Ermutigen Sie jedes Kind, die Glaubensartikel auswendig zu lernen, ehe es die PV verläßt. Nutzen Sie daher jede Gelegenheit, die Glaubensartikel gemeinsam mit den Kindern auswendig zu lernen und sie zu besprechen.

Verständnis für Kinder im Alter von acht bis elf Jahren

Um den Kindern beim Lernen zu helfen und ihnen Selbstvertrauen zu geben, müssen Sie wissen, welche Bedürfnisse Kinder in diesem Alter haben und welche Eigenschaften typisch für sie sind. Nur so können Sie den Unterricht und die Aktivit äten richtig planen. Mehr dazu finden Sie in dem Handbuch „Lehren die größte Berufung“ (33043 150) ab Seite 55.

Eigenschaften

  • Körper

    • Wachsen einmal schnell, einmal langsam.

    • Sind schlacksig.

    • Sind schlacksig.

  • Intellekt

    • Sind lerneifrig.

    • Denken über bisherige Erfahrungen nach.

    • Fangen an, logisch durchdachte Entscheidungen zu treffen.

    • Möchten Gründe erfahren.

    • Bilden sich eine eigene Meinung.

    • Haben Idole.

    • Werden zunehmend für ihr Handeln verantwortlich.

    • Stellen ihr Gedächtnis gern auf die Probe.

  • Zwischenmenschliche Beziehungen

    • Entwickeln Interesse für das andere Geschlecht und wünschen sich mehr

    • Kontakte zwischen Jungen und Mädchen.

    • Arbeiten gern in Gruppen, aber auch gern für sich allein.

    • Möchten unbedingt selbständig sein.

    • Entwickeln Sinn für Humor.

    • Interessieren sich für andere Menschen.

  • Emotional

    • Dislikes criticism

    • May demonstrate inappropriate behavior if there are peer problems

    • Becomes more dependable und trustworthy

    • Is conscious about being fair

    • Begins to have doubts about his or her self-worth

    • Becomes less domineering und less determined to have his or her own way

  • Gefühle

    • Verabscheuen Kritik.

    • Verhalten sich manchmal unangemessen bei Schwierigkeiten mit Altersgenossen.

    • Werden verläßlicher und vertrauenswürdiger.

    • Wissen, was Gerechtigkeit ist.

    • Beginnen, an sich zu zweifeln; verlieren an Selbstbewußtsein.

    • Sind weniger dominant und wollen nicht immer nur ihren Kopf durchsetzen.

  • Geistige Gesinnung

    • Lernen gern Evangeliumsgrundsätze und wenden sie auch an.

    • Lassen sich vom Zeugnis anderer Menschen beeinflussen.

    • Werden zunehmend fähig, die Evangeliumsgrundsätze zu verstehen.

    • Spüren genau, was richtig und was falsch ist.

Hinweise zur Einbeziehung behinderter Kinder

Der Erretter hat uns ein Beispiel dafür gegeben, wie wir liebevoll mit Behinderten umgehen können. Als er nach seiner Auferstehung den Nephiten erschien, sagte er:

„Habt ihr Kranke unter euch? Bringt sie her. Habt ihr Lahme oder Blinde oder Gichtbrüchige oder Krüppel oder Aussätzige oder die verdorrt sind oder die taub sind oder die in irgendeiner Weise bedrängt sind? Bringt sie her, und ich werde sie heilen, denn ich habe Mitleid mit euch.“ (3 Nephi 17:7).

Als PV-Lehrer(in) haben Sie die ausgezeichnete Möglichkeit, Liebe und Mitgefühl zu zeigen. Auch wenn Sie nicht dazu ausgebildet sind, professionelle Hilfe zu geben, können Sie Kinder mit Behinderungen doch verstehen und fördern. Dazu be-nötigen Sie Interesse an dem Kind, Verständnis und den Wunsch, jedes Kind in Ihrer Klasse in das Lernen und den Unterricht einzubeziehen.

Kinder mit Behinderungen können vom Geist angerührt werden, ganz unabhängig davon, wieviel sie verstehen. Vielleicht sind manche Kinder nicht in der Lage, während der ganzen PV anwesend zu sein, aber sie brauchen doch die Möglichkeit, die PV wenigstens kurze Zeit besuchen zu können, damit sie den Geist spüren. Vielleicht ist es hilfreich, jemand dabei zu haben, der während der PV auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen kann, falls das Kind Ruhe braucht und eine Zeitlang die Gruppe verlassen muß.

Vielleicht haben Kinder aus Ihrer Klasse mit Schwierigkeiten zu kämpfen wie einer Lernschwäche oder geistigen Behinderung, einem Sprachproblem oder dem Verlust des Sehvermögens oder Gehörs, Verhaltensstörungen oder körperlichen Beeinträchtigungen oder einer chronischen Krankheit. Manchen kann auch die Sprache oder die Kultur fremd erscheinen. Doch ganz unabhängig von den Umständen braucht jedes Kind das Gefühl, daß es geliebt und anerkannt wird. Jedes Kind muß das Evangelium lernen, den Geist spüren, sich am Unterricht beteiligen und anderen dienen können.

Die folgenden Richtlinien können Ihnen helfen, ein Kind mit einer Behinderung zu unterrichten:

  • Sehen Sie über die Behinderung hinaus, und lernen Sie das Kind kennen. Seien Sie natürlich, freundlich und herzlich.

  • Lernen Sie die Stärken und die besonderen Herausforderungen des Kindes kennen.

  • Tun Sie alles, was Sie können, um die Kinder in Ihrer Klasse zu unterweisen und daran zu erinnern, daß sie jedes Kind in der Klasse achten müssen. Einem behinderten Kind zu helfen kann für die ganze Klasse eine wichtige Erfahrung werden, wodurch die Kinder lernen, Christus ähnlicher zu werden.

  • Finden Sie heraus, wie Sie das Kind am besten unterrichten können, indem Sie mit den Eltern, anderen Familienangehörigen und gegebenenfalls auch mit dem Kind selbst sprechen.