Lektion 33: Die Auferstehung Jesu

Leitfaden 7: Neues Testament, (1997), 115–18


Ziel

Jedem Kind vermitteln, daß Jesus Christus von den Toten auferstand und daß wir alle auferstehen werden.

Vorzubereiten

  1. 1.

    Studieren Sie gebeterfüllt Matthäus 27:52–53; 28:1–15; Lukas 24; Johannes 20; Apostelgeschichte 1:3, 9–11; und 1 Korinther 15:5–6, 22. Befassen Sie sich dann mit der Lektion, und überlegen Sie, wie Sie den Kindern die Abschnitte aus der Schrift vermitteln wollen. (Siehe „Die Unterrichtsvorbereitung“, Seite VI, und „Die Abschnitte aus den heiligen Schriften lehren“, Seite VII.)

  2. 2.

    Zusätzlicher Lesestoff: Markus 16.

  3. 3.

    Überlegen Sie, welche Fragen und welche Vorschläge für Aktivitäten sich am besten dafür eignen, die Kinder in den Unterricht einzubeziehen, damit sie das Unterrichtsziel erreichen.

  4. 4.

    Sie brauchen:

    1. a.

      Die Bibel oder das Neue Testament für jedes Kind.

    2. b.

      Zettel, auf denen jeweils einer der folgenden Begriffe steht: Leinentuch, Salben, Garten, Soldaten, Stein.

    3. c.

      Bild 7-35, „Das Grab Jesu“ (Bild 232 in Bilder zum Evangelium; 62111 150); Bild 7-36, „Maria und der auferstandene Erretter“ (Bild 233 in Bilder zum Evangelium; 62186 150); Bild 7-37, „Der auferstandene Jesus Christus“ (Bild 239 in Bilder zum Evangelium; 62187 150).

Vorschlag für den Unterrichtsablauf

Bitten Sie ein Kind um das Anfangsgebet.

Das Interesse wecken

Legen Sie die unter „Vorzubereiten“ aufgeführten Zettel in einen Behälter, und lassen Sie die Kinder abwechselnd einen Zettel ziehen. Bitten Sie sie, zu sagen, was auf dem Zettel steht, und fragen Sie sie dann, ob sie wissen, was dieses Wort mit dem Begräbnis Jesu zu tun hat. Bereiten Sie genügend Wörter vor, so daß jedes Kind an die Reihe kommt.

Bitten Sie die Kinder, sich vorzustellen, es sei früh am Sonntagmorgen, ein Tag nach der Kreuzigung und dem Begräbnis Jesu. Sie sollen sich vorstellen, sie seien bei den Jüngern, die um Jesus trauern. Sie hatten gehofft, Jesus würde sie von der Herrschaft der Römer befreien und sein Reich in Macht und Herrlichkeit auf der Erde aufrichten. Doch nun ist er tot. Sagen Sie den Kindern, daß Sie besprechen wollen, was sich an diesem Sonntagmorgen in Jerusalem ereignete.

Aus der heiligen Schrift

Erzählen Sie den Kindern anhand von Matthäus 27:52–53, 28:1–15, Lukas 24, und Johannes 20 von der Auferstehung Jesu. Zeigen Sie dabei auch die entsprechenden Bilder. (Vorschläge dazu siehe „Die Abschnitte aus den heiligen Schriften lehren“, Seite VII.) Erklären Sie, daß Jesus seinen Jüngern zwar oft gesagt hatte, daß er wieder leben würde, nachdem er gestorben sei, daß seine Jünger aber nicht wirklich verstanden hatten, was er damit meinte. Nie zuvor war jemand auferstanden, und sie wußten nicht, wie Jesus wieder leben sollte. Selbst als seine Jünger von Engeln hörten, daß Jesus von den Toten auferstanden war, und den auferstandenen Herrn selbst sahen, fiel es ihnen immer noch schwer zu begreifen, was geschehen war.

Besprechen/Fragen

Lesen Sie bei der Unterrichtsvorbereitung die folgenden Fragen sowie die angegebenen Schriftstellen. Entscheiden Sie sich für die Fragen, die den Kindern Ihrer Ansicht nach die Schriftstellen am besten veranschaulichen und ihnen zeigen, wie sie die gelernten Grundsätze anwenden können. Wenn Sie die Schriftstellen im Unterricht gemeinsam lesen und besprechen, können die Kinder neue Erkenntnisse gewinnen.

  • Warum kamen Maria aus Magdala und die anderen Frauen am Sonntagmorgen zum Grab? (Markus 16:1.) Wen sahen die Frauen, als sie zum Grab gingen? (Lukas 24:4.) Was sagten die Engel zu den Frauen? (Lukas 24:5–6.) Was bedeutet es, auferstanden zu sein? (Der Geistkörper vereinigt sich mit dem Körper aus Fleisch und Knochen, um nie wieder getrennt zu werden.)

  • Was taten die Frauen, nachdem sie das leere Grab gesehen hatten? (Lukas 24:8–12.) Warum glaubten die Jünger den Frauen nicht? (Lukas 24:11; Johannes 20:9.) Was hättet ihr gedacht, wenn ihr einer der Jünger gewesen wärt und diese Neuigkeiten gehört hättet?

  • Was fanden Petrus und der andere Jünger vor, als sie zum Grab kamen? (Johannes 20:3–7. Erklären Sie, daß „der andere Jünger“ wahrscheinlich Johannes war.) Warum glaubten sie, daß Jesus Christus auferstanden war? (Johannes 20:8.)

  • Warum war Maria immer noch traurig, obwohl die Engel ihr gesagt hatten, daß Jesus auferstanden war? (Johannes 20:11–13.) Was geschah dann, so daß Maria wußte, daß Jesus auferstanden war? (Johannes 20:14–16.) Warum sagte Jesus, sie solle ihn nicht festhalten? (Johannes 20:17.)

  • Wer wurde noch auferweckt an dem Tag, an dem Jesus auferstand? (Matthäus 27:52–53.) Wer von eurer Familie wird auferstehen? Wer wird sonst noch auferstehen? (1 Korinther 15:22.)

  • Welche Geschichte dachten sich die Hohenpriester aus, um das leere Grab zu erklären? (Matthäus 28:11–15.) Warum willigten die Soldaten ein, diese Geschichte zu verbreiten, obwohl sie die Engel gesehen hatten? (Matthäus 28:12, 15.)

  • Wer ging an dem Tag, an dem Jesus auferstanden war, mit den Jüngern auf der Straße nach Emmaus? (Lukas 24:13–16.) Worüber sprachen die drei Männer auf dem Weg? (Lukas 24:17–27.) Was fühlten diese Jünger im Herzen, als sie mit Jesus sprachen? (Lukas 24:32.) Was verursachte, daß ihnen das Herz brannte? (Der Heilige Geist.) Wie habt ihr oder wie hat jemand aus eurer Familie schon einmal Inspiration durch den Geist empfangen?

  • Was tat Jesus am Abend des Tages seiner Auferstehung? (Lukas 24:36–48.) Warum hatten die Jünger die Türen verschlossen, als Jesus ihnen erschien? (Johannes 20:19.) Wie reagierten die Jünger, als sie Jesus sahen? (Lukas 24:37.) Was tat Jesus, um seinen Jüngern zu beweisen, daß er auferstanden war? Was erfuhren die Jünger über die Beschaffenheit eines auferstandenen Körpers? (Lukas 24:39–43.)

  • Warum glaubte Thomas nicht, daß Jesus auferstanden war? (Johannes 20:24–25.) Wie lange dauerte es, bis Thomas Jesus sah? (Johannes 20:26.)Was sagte Jesus zu Thomas, als er ihm erschien? (Johannes 20:29.) Was be-stärkt euch in eurem Zeugnis, daß Jesus Christus auferstanden ist?

  • Wem erschien Jesus sonst noch nach seiner Auferstehung? (Matthäus 28:9; 1 Korinther 15:6.) (Sie können den 1. Vorschlag im Abschnitt „Zur Vertiefung“ verwenden, um alle Erscheinungen Jesu nach seiner Auferstehung zu wiederholen.)

  • Wie lange blieb Jesus nach seiner Auferstehung bei den Jüngern? (Apostelgeschichte 1:3.)

  • Wie stieg Jesus in den Himmel hinauf? (Apostelgeschichte 1:9–11.) Wer kam, um den Menschen zu erklären, was geschehen war? Was lernen wir daraus über das Zweite Kommen Jesu?

Zur Vertiefung

Sie können einen oder mehrere der folgenden Vorschläge während des Unterrichts oder als Wiederholung, Zusammenfassung oder Auftrag verwenden.

  1. 1.

    Geben Sie jedem Kind eines der folgenden Rätsel, das es der Klasse vorlesen soll. Die anderen Kinder dürfen die Antwort zu dem Rätsel erraten. Wenn sie die Antwort nicht wissen, kann das Kind, das die Frage stellt, die Schriftstelle angeben, so daß die Kinder die Antwort in den heiligen Schriften finden können.

    Ich bin der erste Mensch, dem Jesus nach seiner Auferstehung erschien. Wer bin ich? (Maria von Magdala. Johannes 20:1, 16.)

    Jesus erschien uns, und wir umfaßten seine Füße. Wer sind wir? (Andere Frauen. Matthäus 28:5, 9.)

    Ich war der erste Apostel, der das leere Grab betrat. Wer bin ich? (Petrus. Johannes 20:6.)

    Ich bin ein Apostel und lief mit Petrus zum leeren Grab. Als ich sah, glaubte ich, daß Jesus auferstanden war. Wer bin ich? (Johannes. Johannes 20:8.)

    Mein Freund und ich gingen mit Jesus den ganzen Weg nach Emmaus, doch ich erkannte ihn nicht. Wer bin ich? (Kleopas. Lukas 24:18.)

    Jesus erschien uns, als wir uns in einem Raum mit verschlossenen Türen versammelt hatten. Wer sind wir? (Die Jünger. Johannes 20:19.)

    Ich war nicht bei den anderen Aposteln, als Jesus ihnen zum erstenmal erschien. Ich glaubte nicht, daß Jesus von den Toten auferstanden war, wenn ich ihn nicht mit eigenen Augen sah und die Nägelmale in seinen Händen und Füßen fühlte. Wer bin ich? (Thomas. Johannes 20:24.)

    Wir waren dabei, als die Engel den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzten. Die Hohenpriester gaben uns Geld, damit wir Lügen verbreiteten über das, was wir gesehen hatten. Wer sind wir? (Römische Soldaten. Matthäus 28:12.)

  2. 2.

    Schreiben Sie Wörter, die beschreiben, wie sich die Jünger wohl an dem Tag, als Jesus starb, fühlten, untereinander an die Tafel – wie etwa Gram, Kummer, Trauer und Verzweiflung. Die Kinder sollen sich dazu Wörter überlegen, die genau das Gegenteil sind – wie etwa Glück, Freude, Hoffnung und Glaube. Schreiben Sie diese ebenfalls untereinander an die Tafel. Erklären Sie, daß dies wohl die Gefühle waren, die die Jünger bewegten, als sie erkannten, daß Jesus auferstanden war. Besprechen Sie, was die Hoffnung, eines Tages aufzuerstehen, für jeden von uns bedeutet.

  3. 3.

    Wählen Sie, nachdem Sie die Genehmigung der PV-Leitung eingeholt haben, gebeterfüllt ein Mitglied, das einen geliebten Menschen verloren hat, und bitten Sie es, den Kindern zu sagen, was ihm die Auferstehung bedeutet.

  4. 4.

    Singen Sie „Sein Sohn kam her“ (Kinderstern, April 1992) oder „Ich weiß, daß mein Erlöser lebt“ (Gesangbuch, Nr. 85), oder sagen Sie den Text auf.

Zum Abschluß

Zeugnis

Bringen Sie Ihre Gefühle über die Auferstehung des Erretters zum Ausdruck, und sagen Sie, was sie Ihnen bedeutet. Bezeugen Sie, daß das Leiden Jesu im Gar-ten Getsemani, sein Tod und seine Auferstehung die wichtigsten Ereignisse sind, die sich jemals auf der Erde zugetragen haben.

Vorschlag für das Schriftstudium zu Hause

Bitten Sie die Kinder, zu Hause als Wiederholung Lukas 24 zu lesen.

Bitten Sie ein Kind um das Schlußgebet.