Anpassungen für Teilnehmer mit einer Behinderung

Lernauswertungen für das Seminarprogramm


Eine Anpassung der Lernauswertung ermöglicht es, dass auch ein Schüler, der besondere Hilfe braucht oder geistig oder körperlich beeinträchtigt ist, die Auswertung vornehmen kann, ohne den anderen gegenüber im Nachteil zu sein. Der Lehrer nimmt solche Anpassungen vor. Halten Sie sich dabei an diese Richtlinien:

  1. Finden Sie heraus, welche Teilnehmer besondere Hilfe brauchen oder eine Behinderung haben. Sprechen Sie unter vier Augen mit jedem Schüler, um festzustellen, was er braucht. Hören Sie gut zu und seien Sie positiv. Sprechen Sie gegebenenfalls mit den Eltern und Führungsbeamten dieses Schülers, um besser nachvollziehen zu können, was er braucht.

  2. Überlegen Sie anhand dieser Gespräche, wie Sie die Lernauswertung den Bedürfnissen des Schülers anpassen können.

  3. Nehmen Sie die Anpassungen vor. Die jeweiligen Anpassungen müssen vertraulich behandelt werden. Es ist nicht möglich, alle möglichen Anpassungen hier aufzulisten, nachstehend finden Sie jedoch ein paar Beispiele.

    Durchführung: Geben Sie dem Schüler eine Audioaufzeichnung der Lernauswertung, lesen Sie ihm die Anweisungen und die Auswertung vor oder drucken Sie die Auswertung in einer größeren Schriftart aus (sehen Sie auf der Website für die Lernauswertung nach, welche Formate derzeit vorhanden sind).

    Ablauf: Lassen Sie den Schüler im Klassenraum dort sitzen, wo er sich wohlfühlt und nicht abgelenkt wird. Führen Sie die Auswertung gegebenenfalls in einer kleineren Gruppe oder in einem anderen Raum durch.

    Planung: Halten Sie die Lernauswertung über mehrere Unterrichtsstunden oder Tage ab, erlauben Sie, dass die einzelnen Abschnitte der Auswertung in einer anderen Reihenfolge abgearbeitet werden, führen Sie sie zu einer bestimmten Tageszeit durch oder geben Sie zum Ausfüllen mehr Zeit.

    Nennung der Antworten: Lassen Sie den Schüler seine Antwort laut nennen, lassen Sie die Antworten diktieren oder aufzeichnen, oder erlauben Sie, dass die Antworten im Heft statt auf der Kopie vermerkt werden.

  4. Nehmen Sie keine Anpassungen vor, die die Lernvorgaben ändern oder mindern.

  5. Haben Sie für jeden Schüler Nächstenliebe und folgen Sie bei etwaigen Anpassungen, die Sie für einen Schüler vornehmen, den Eingebungen des Geistes.

  6. Auf dieser Website erfahren Sie Näheres darüber, wie Sie jemandem helfen können, der eine Behinderung hat: lds.org/topics/disability.