Dankbarkeit, Demut und Ehrlichkeit pflegen

Lehren der Präsidenten der Kirche: Brigham Young, 1997


Präsident Brigham Young glaubte an einfache, wahre Grundsätze und lebte auch danach. Aus seinen Erfahrungen als Tischler und Bauunternehmer lernte er, ehrliche Arbeiter, die dauerhafte Mauern hochzogen, die Türen einbauten, die nicht repariert werden mußten, und die den Arbeitsplatz nicht mit dem Werkzeug oder den Nägeln des Auftraggebers in der Tasche verließen, zu schätzen. Er riet den Menschen in allen möglichen Lebensumständen, „die Augen aufzuhalten und darauf zu achten und zu verstehen, wo Ehrlichkeit und Redlichkeit sind“ (DNW, 2. Dezember 1857, 4). Präsident Young hielt die Heiligen der Anfangszeit, die durch Verfolgung, Armut und Hunger schwer geprüft waren, auch dazu an, ihre Bedrängnisse dankbar und demütig anzunehmen, da der Herr sie in ihrem Leid wahrhaftig stärke. Seine Worte und sein Leben sprechen mit Nachdruck davon, daß es unsere Pflicht ist, Redlichkeit und Dankbarkeit an den Tag zu legen, indem wir aus allem, was der Herr uns gibt, das Beste machen.

Lehren Brigham Youngs

Wenn wir in unserem Leben die Hand des Herrn anerkennen, werden wir dankbarer

Ich kenne, außer der unverzeihlichen Sünde, keine Sünde, die schlimmer wäre als die Undankbarkeit. (DBY, 228.)

Ich könnte etwas über die schweren Zeiten sagen. Ihr wißt, daß ich euch gesagt habe, wenn jemand Angst hat zu verhungern, könne er gehen und irgendwohin gehen, wo es reichlich gibt. Ich habe nicht die geringste Angst, ich könnte verhungern, denn bis wir das letzte Maultier, von der Ohrspitze bis zum Ende der Fliegenklatsche, aufgegessen haben, habe ich keine Angst davor, zu verhungern. Es gibt viele, die jetzt keine Anstellung finden, aber der Frühling kommt bald, und wir werden nicht mehr leiden, als uns gut tut. Ich bin dankbar für die Hand des Herrn, die so sichtbar ist; ich bin so dankbar für diese seine Vorsehung wie für jede andere, die mir je zuteil wurde. Ich habe euch schon vor Jahren gesagt, was mir ihre Anteilnahme [gemeint sind die Heiligen der Letzten Tage, Anm.d.Üb.], ihr Glaube und ihre Dankbarkeit und Wertschätzung für die Hand des Herrn und die Kundgebungen seiner Vorsehung bedeuten. Mir blutet das Herz, wenn ich die gewaltige Verschwendung sehe, mit der dieses Volk die Fülle seiner Segnungen handhabt. Viele treten mit den Füßen darauf herum und sind bereit, Gott, der ihnen die Segnungen schenkt, zu verfluchen. Sie wollten Gold und Silber statt Weizen und Mais und feines Mehl und das beste Gemüse, das je auf der Erde gewachsen ist. Sie haben sie mit Füßen getreten und die herrlichen Segnungen des Herrn ihres Gottes als Nichts geachtet. (DNW, 6. Februar 1856, 4.)

Wir freuen uns, weil der Herr unser ist, weil wir in Schwäche gesät sind, nämlich ausdrücklich zu dem Zweck, daß wir größere Kraft und Vollkommenheit erlangen. Die Heiligen können sich in jeder Hinsicht freuen – in Verfolgung, weil sie sie zur Läuterung brauchen und weil sie die Schlechten auf ihren Untergang vorbereitet; in Krankheit und in Schmerz, auch wenn sie schwer zu ertragen sind, weil sie dadurch mit Schmerz, mit Kummer und mit aller Bedrängnis vertraut werden, die ein Mensch ertragen kann, denn durch die Berührung lernen unsere Sinne alles kennen. Wir haben Grund, uns über die Maßen zu freuen, daß der Glaube in der Welt ist, daß der Herr regiert und bei den Bewohnern der Erde handelt, wie es ihm gefällt. Fragt ihr, ob ich mich freue, weil der Teufel den Vorteil über die Erdenbewohner hat und weil er die Menschheit bedrängt? Das bejahe ich vorbehaltlos; ich freue mich darüber genauso wie über alles andere. Ich freue mich, weil ich bedrängt bin. Ich freue mich, weil ich arm bin. Ich freue mich, weil ich niedergeschlagen bin. Warum? Weil ich wieder emporgehoben werde. Ich freue mich darüber, daß ich arm bin, weil ich reich gemacht werde; darüber, daß ich bedrängt bin, weil ich getröstet werde und weil ich mich darauf vorbereite, mich an vollkommenem Glücklichsein zu freuen; es ist nämlich unmöglich, das Glücklichsein angemessen wertzuschätzen, wenn man nicht das Gegenteil aushalten mußte. (DBY, 228.)

Wir reden über unsere Prüfungen und Beunruhigungen hier in diesem Leben; nehmt aber mal an, ihr könntet euch, Tausende und Millionen von Jahren nachdem ihr euch in den wenigen kurzen Jahren in dieser Zeit als eurer Religion treu erwiesen habt, sehen – nachdem ihr ewige Errettung und eine Krone der Herrlichkeit in der Gegenwart Gottes erlangt habt. Blickt dann auf euer Leben hier zurück und seht die Verluste, die Kreuze und Enttäuschungen, den Kummer. … Dann müßtet ihr rufen: „Was sollte das alles? Das hat doch alles nur einen Augenblick gedauert, und jetzt sind wir hier. Wir waren die wenigen Augenblicke in der Sterblichkeit treu, und jetzt haben wir ewiges Leben und Herrlichkeit und können in aller grenzenlosen Erkenntnis und durch die zahllosen Ebenen des Fortschritts weiter fortschreiten und das Lächeln und die Billigung unseres Vaters und Gottes und Jesu Christi, unseres ältesten Bruders, erleben.“ (DNW, 9. November 1859, 1.)

Es gibt noch einen Punkt, auf den ich jetzt eingehen möchte, und bis wir solches lernen, das verheiße ich euch, werden wir niemals das celestiale Reich ererben. Wir sind zu dem Zweck versammelt, zu lernen, was wir mit diesem gegenwärtigen Leben und mit den derzeitigen Segnungen, die uns geschenkt werden, anfangen sollen. Wenn wir dies nicht lernen, wie können wir dann erwarten, daß man uns die Reichtümer der Ewigkeit anvertraut? Denn wer im Kleinen treu ist, wird zum Herrscher über vieles gemacht werden [siehe Matthäus 25:21]. … Wenn wir mit einem Zuwachs an Vieh gesegnet werden und diesen Segen, den der Herr uns schenkt, mißachten, ziehen wir uns sein Mißfallen zu und können eine Strafe erwarten. Welcher irdische Vater würde einen Sohn zufrieden und mit Freude mit Segnungen überhäufen, wenn dieser Sohn sie immer nur verschwendet und um nichts verspielt? Nach einer Weile würde dieser Vater doch seine Gunst zurückziehen und sie einem würdigeren Kind schenken. Der Herr ist barmherziger als wir; aber es gibt eine Grenze für seine Gaben, wenn wir sie nicht dankbar annehmen und achtsam damit umgehen, wenn wir sie in Besitz haben. Die Leute sollen gut für ihr Vieh und ihre Pferde sorgen, und wer das nicht tut, zieht sich die Mißbilligung der Gerechtigkeit zu. (DNW, 29. Oktober 1865, 2.)

Was ist unsere Pflicht? Es ist unsere Pflicht, aus jedem Segen, den der Herr uns schenkt, das Beste zu machen. Wenn er uns Land gibt, macht das Beste daraus; wenn er uns Häuser bauen läßt, macht das Beste daraus; wenn er uns Frauen und Kinder gibt, bemüht euch, sie in den Wegen des Herrn zu unterweisen und sie über den finsteren, heruntergekommenen Zustand der Menschheit zu erheben. … Er hat in seiner Vorsehung die Heiligen der Letzten Tage aus der Welt berufen, hat sie aus anderen Ländern gesammelt und ihnen einen Ort auf der Erde geschenkt. Ist das ein Segen? Ja, einer der größten, den wir überhaupt erhalten können, nämlich daß wir frei sind von der Schlechtigkeit der Schlechten, von dem Unheil und dem lauten Geschrei der Welt. Dank diesem Segen können wir dem Vater im Himmel zeigen, daß wir wahre Treuhänder sein können; und noch mehr, es ist ein Segen, daß wir ihm zurückgeben dürfen, was er uns gegeben hat. … Es ist also deutlich, daß ich das, was ich scheinbar habe, eigentlich gar nicht besitze. Ich werde es dem Herrn zurückgeben, wenn er es haben will; es gehört ihm, und zwar immer. Ich besitze es nicht und habe es nie besessen. (DN, 20. Juni 1855, 4.)

Es gibt nicht einen Zustand im Leben [oder] die Erfahrung einer einzigen Stunde, die nicht für alle, die sich damit befassen und es sich zum Ziel gemacht haben, aus ihren Erfahrungen etwas zu machen, von Nutzen wären. (DNW, 9. Juli 1862, 1.)

Wer demütig ist, erkennt an, daß er auf den Herrn angewiesen ist

Wir müssen uns demütigen und in unseren Gefühlen wie kleine Kinder werden – demütig und kindlich im Geist werden, um die ersten Erleuchtungen des Geistes des Evangeliums zu erhalten, dann dürfen wir geistig wachsen und an Erkenntnis, an Weisheit und an Einsicht zunehmen. (DBY, 228.)

Wir sind nichts außer dem, was der Herr aus uns macht. (DNW, 28. Oktober 1857, 5.)

Wenn jemand die Dinge so sieht, wie sie sind, … wenn er feststellt, daß er Gott und seinen Brüdern gefällt, dann freut er sich außerordentlich und spürt Demut und Ergebenheit in sich wachsen. Wenn jemand stolz und arrogant ist, erfüllen Schmeicheleien ihn mit Eitelkeit und schaden ihm; das ist aber nicht der Fall, wenn er im Glauben an Gott zunimmt. (DBY, 228.)

Wer hat am meisten Anlaß, seinem Gott dankbar zu sein – jemand, der keine starken Leidenschaften oder bösen Begierden zu überwinden hat, oder jemand, der sich Tag für Tag bemüht, zu überwinden, und dann doch einen Fehler begeht? Die Macht seiner Stärke, seines Glaubens und seines Urteilsvermögens wird überwunden, und er stellt fest, daß er wegen seiner bösen Neigungen einen Fehler begangen hat, obwohl er sich Tag um Tag und Nacht um Nacht bemüht hat, sie zu überwinden. Wer hat am meisten Anlaß, dankbar zu sein? Derjenige, der vergleichsweise keine starke Leidenschaft zu überwinden hat, sollte beständig im Tal der Demut wandeln, statt sich damit zu brüsten, wieviel rechtschaffener als sein Bruder er ist. Wir sind verpflichtet, und zwar aufgrund der brüderlichen Gefühle und Bindungen an die Menschheit, mit denen, die Böses tun, mehr oder weniger Gemeinschaft zu haben. Wir müssen das aushalten, bis der Herr es für richtig hält, den Weizen von der Spreu zu trennen – bis die Rechtschaffenen herausgesammelt werden und die Schlechten in Vorbereitung auf das Brennen gebündelt werden [siehe LuB 86] – bis die Schafe von den Böcken geschieden sind [siehe Matthäus 25:31–34]. Wer keine Leidenschaften hat, mit denen er Tag für Tag und Jahr für Jahr im Widerstreit liegt, sollte im Tal der Demut wandeln; und wenn Brüder und Schwestern einen Fehler begehen, sollte euer Herz von Güte erfüllt sein – von brüderlichen, engelgleichen Gefühlen – so daß ihr ihre Fehler so gut wie möglich überseht. (DNW, 22. August 1860, 1.)

Das Herz der Sanftmütigen und Demütigen ist beständig voller Freude und Trost. (DBY, 208.)

Wer ehrlich ist, ist sich selbst, seinen Mitmenschen und dem Herrn treu

Man muß ehrlich sein, man muß glaubenstreu vor seinem Gott leben und seine Berufung und sein Leben auf der Erde ehren. Ihr fragt, ob das möglich ist? Jawohl; die Lehre, die wir angenommen haben, nimmt das steinerne Herz fort. (DBY, 232.)

Wir müssen lernen, üben, studieren, wissen und verstehen, wie Engel miteinander leben. Wenn dieses Gemeinwesen an den Punkt gelangt, wo es völlig ehrlich und aufrichtig ist, werdet ihr niemals einen armen Menschen finden; niemand wird Not leiden, alle werden genug haben. Jeder Mann, jede Frau, jedes Kind werden alles haben, was sie brauchen, sobald sie alle ehrlich werden. Wenn die Mehrheit des Gemeinwesens unehrlich ist, macht das den ehrlichen Teil arm, denn die Unehrlichen dienen und bereichern sich auf Kosten der anderen. (DBY, 232.)

Ich bemühe mich, die Unehrlichkeit in den Menschen zu unterdrücken und sie dadurch ehrlich zu machen. Wenn ich einen Zimmermann einstelle und ihm drei Dollar am Tag zahle und er für eine Tür mit sechs Füllungen, die ein guter Arbeiter an einem Tag macht, der an einem Tag vielleicht sogar anderthalb Türen schafft, drei Tage braucht, dann möchte ich ihm für die Arbeit keine drei Dollar pro Tag zahlen. Aber manche, die hier sind, haben nicht mehr Verstand, Klugheit oder Ahnung von Recht und Unrecht, als daß sie sich für Arbeit bezahlen lassen wollen, die sie nicht leisten; und das betrachten sie dann als Ehrlichkeit: aber es ist genauso unehrlich wie irgend etwas anderes in der Welt. (DNW, 2. Dezember 1857, 4.)

[Alle Arbeiter] sollten versuchen, sich zu verbessern. … Es hat in diesem Volk schon eine große Verbesserung gegeben, und wir werden uns noch weiter verbessern. Bitten wir doch den Herrn um Weisheit … und verbessern wir uns dann weiterhin, bis wir in allem, was wir tun und reden, zum Maßstab der Wahrheit gelangen, damit, wenn ich einen Maurer beschäftige, der mir eine Mauer hochziehen soll, er das ehrlich tut und so weiter mit jedem anderen Arbeiter auch. Wenn dann jemand seinen Lohn nicht verdient, wird er nicht darum bitten oder ihn nehmen. … Ins Herz solcher Menschen gelangt keine Ehrlichkeit; ihre Regel lautet, daß sie behalten, was sie haben, und alles nehmen, was sie bekommen, ob auf ehrliche Weise oder nicht, und dann um noch mehr zu bitten. (DNW, 2. Dezember 1857, 5.)

Weh denen, die behaupten, sie wären Heilige, und sie sind nicht ehrlich. Seid bloß euch selbst gegenüber ehrlich, dann seid ihr auch den Brüdern gegenüber ehrlich. (DBY, 231f.)

Kinder sollen Ehrlichkeit lernen, und sie sollen mit dem Gefühl aufwachsen, daß sie niemals eine Stecknadel nehmen dürfen, die ihnen nicht gehört; laßt nie etwas liegen, sondern legt immer alles an seinen Platz. Wenn sie etwas finden, dann sucht nach dem Besitzer. Wenn etwas, das ihren Nachbarn gehört, zu verderben droht, dann sollen sie es so verwahren, daß es nicht verdirbt, und miteinander völlig ehrlich sein. (DNW, 23. Oktober 1872, 5.)

Ein ehrliches Herz bringt ehrliche Taten hervor – heilige Wünsche bringen die entsprechenden äußeren Werke mit sich. Erfüllt eure Verträge, und haltet heilig euer Wort. Ich möchte keine Gemeinschaft mit jemandem, der ein Versprechen abgibt und es dann nicht hält. Die schlichte Wahrheit, Einfachheit, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Liebe, Güte tun allen gut und schaden niemandem; wie leicht es doch ist, nach solchen Grundsätzen zu leben! Tausendmal leichter, als Täuschung zu praktizieren! (DBY, 232.)

Es ist viel besser, ehrlich zu sein, hier aufrecht zu leben und das Böse zu lassen und zu meiden, als es ist, unehrlich zu sein. Es ist der leichteste Weg in der Welt, ehrlich zu sein – vor Gott aufrecht zu sein; und wenn die Menschen dies lernen, werden sie es auch praktizieren. (DBY, 232.)

Anregungen für das Studium

Wenn wir in unserem Leben die Hand des Herrn anerkennen, werden wir dankbarer

  1. Präsident Young hat die Meinung vertreten, die Heiligen sollten dankbar sein für Weizen, Mais und Gemüse statt für Gold und Silber. Wofür soll ein jeder von uns dankbar sein? (Siehe auch LuB 59:7, 21.) Wie bekunden Sie Gott, Ihrer Familie und anderen Ihre Dankbarkeit?

  2. Warum hat Präsident Young die Heiligen wohl gelehrt, sich in Verfolgung, Krankheit, Schmerz und Bedrängnis zu freuen? Welche Segnungen können dem allen entspringen? Inwiefern können Leid und Prüfungen gut für uns sein? Wie können wir lernen, die Schwierigkeiten des Lebens zu schätzen, wenn wir schwere Zeiten durchmachen?

  3. Präsident Young hat gesagt: „Wir sind [hier, um] zu lernen, was wir mit diesem gegenwärtigen Leben und mit den derzeitigen Segnungen, die uns geschenkt werden, anfangen sollen.“ Was geschieht, wenn wir keine Dankbarkeit bekunden, indem wir lernen, was wir mit unseren gegenwärtigen Segnungen anfangen sollen? (Siehe auch Mosia 2:20, 21.) Was können wir tun, um zu zeigen, daß wir für unsere Segnungen dankbar sind? Wie können wir „aus jedem Segen, den der Herr uns schenkt, das Beste … machen“?

Wer demütig ist, erkennt an, daß er auf den Herrn angewiesen ist

  1. Präsident Young hat davon gesprochen, daß wir wie ein Kind werden sollen, „um die ersten Erleuchtungen des Geistes des Evangeliums zu erhalten“, weil wir dann „geistig wachsen und an Erkenntnis, an Weisheit und an Einsicht zunehmen“. Welche Beweise dafür, daß das wahr ist, haben Sie selbst oder andere schon erlebt? Welche Eigenschaften haben Kinder, die auch einem Erwachsenen helfen können, demütig zu werden?

  2. Präsident Young hat erklärt: „Wir sind nichts außer dem, was der Herr aus uns macht.“ Wie können wir erfahren, was der Herr aus uns machen möchte? Inwiefern kann der Herr uns besser führen, wenn wir demütig sind? (Siehe auch Mosia 3:19.) Wie lenkt der Herr Ihr Leben und hilft er Ihnen, ein besserer Mensch zu werden?

  3. Präsident Young hat gesagt: „Derjenige, der vergleichsweise keine starke Leidenschaft zu überwinden hat, sollte beständig im Tal der Demut wandeln, statt sich damit zu brüsten, wieviel rechtschaffener als sein Bruder er ist.“ Inwiefern kann es zu Stolz führen, wenn wir unsere Stärken mit den Schwächen eines anderen vergleichen? Wie wird jemand gesegnet, der demütig ist? (Siehe auch Ether 12:27.)

Wer ehrlich ist, ist sich selbst, seinen Mitmenschen und dem Herrn treu

  1. Inwiefern können Engel als Beispiel dafür dienen, wie man in der Familie und im Gemeinwesen miteinander umgehen soll?

  2. Präsident Young hat gesagt, in einem Gemeinwesen mit ehrlichen Menschen leide niemand Not und hätten alle genug. Inwiefern wäre das so? Wie wirkt sich Unehrlichkeit auf unser Gemeinwesen aus? Inwiefern nützt Ehrlichkeit unserem Gemeinwesen?

  3. Wie können wir unsere Kinder lehren, ehrlich zu sein? Warum ist es wichtig, daß wir in jedem Bereich unseres Lebens ehrlich sind?

  4. Warum ist es, laut Präsident Young, tausendmal leichter, ehrlich zu sein, als Täuschung zu praktizieren? Warum ist es „der leichteste Weg in der Welt“?