Geschichtlicher Überblick

Lehren der Präsidenten der Kirche: Heber J. Grant


Dieses Buch ist kein Geschichtsbuch, sondern vielmehr eine Zusammenstellung von Evangeliumsgrundsätzen, wie Präsident Heber J. Grant sie gelehrt hat. Um die Lehrsätze aber in den geschichtlichen Zusammenhang zu stellen, geben wir Ihnen die folgende Übersicht an die Hand. Wichtige Ereignisse aus der säkularen Geschichte, etwa Kriege oder weltweite Wirtschaftskrisen, bleiben dabei unberücksichtigt. Viele wichtige Ereignisse im Leben von Präsident Grant, etwa Eheschließungen und Geburt und Tod seiner Kinder, werden hier ebenfalls nicht erwähnt.

22. November 1856

Heber Jeddy Grant wird als Sohn von Rachel Ridgeway Ivins Grant und Jedediah Morgan Grant in Salt Lake City in Utah geboren. Neun Tage später stirbt sein Vater, der Zweite Ratgeber Präsident Brigham Youngs.

10. Juni 1875

Nimmt die Berufung in die Leitung der Gemeinschaftlichen Fortbildungs-vereinigung junger Männer (GFV-JM) der Gemeinde 13 in Salt Lake City an.

6. April 1880

Dient als Sekretär in der Präsidentschaft der GFV-JM.

30. Oktober 1880

Wird Pfahlpräsident in Tooele in Utah.

16. Oktober 1882

Wird von Präsident George Q. Cannon von der Ersten Präsidentschaft zum Apostel ordiniert.

1883–84

Besucht Siedlungen der indianischen Bevölkerung; beruft in Zusammenarbeit mit weiteren Führern der Kirche Priestertumsträger und setzt sie ein, dort zu dienen.

1897

Dient in der Präsidentschaft der GFV-JM und als Geschäftsführer der Improvement Era, einer Zeitschrift der Kirche.

12. August 1901 bis 8. September 1903

Eröffnet die erste Mission in Japan und präsidiert darüber.

1. Januar 1904 bis 5. Dezember 1906

Präsidiert über die Britische und die Europäische Mission.

23. November 1916

Wird als Präsident des Kollegiums der Zwölf Apostel eingesetzt.

23. November 1918

Wird als Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage eingesetzt.

27. November 1919

Weiht den Laie-Hawaii-Tempel.

1920

Leitet die Feierlichkeiten anlässlich des hundertsten Jahrestages der ersten Vision.

26. August 1923

Weiht den Cardston-Alberta-Tempel in Kanada.

3. bis 5. Oktober 1924

Präsidiert über die erste Generalkonferenz, die vom Rundfunk übertragen wird.

1926

Auf Weisung der Ersten Präsidentschaft ruft die Kirche die Religionsinstitute ins Leben.

23. Oktober 1927

Weiht den Mesa-Arizona-Tempel.

6. April 1930

Präsidiert über die Feierlichkeiten anlässlich des hundertsten Jahrestages der Gründung der Kirche.

1936

Die Erste Präsidentschaft ruft den so genannten Sicherheitsplan der Kirche ins Leben, das spätere Wohlfahrtsprogramm der Kirche.

Februar 1940

Erleidet einen Schlaganfall.

6. April 1942

Spricht zum letzten Mal auf einer Generalkonferenz der Kirche. In den folgenden drei Jahren werden seine Konferenzansprachen vorgelesen.

14. Mai 1945

Heber J. Grant stirbt in Salt Lake City.