Kapitel 10: Die Erde und unser Leben mit dem Buch Mormon überfluten

Lehren der Präsidenten der Kirche: Ezra Taft Benson, (2014), 136–45


In diesem Buch steckt eine Macht, die sich auf Ihr Leben überträgt, sobald Sie beginnen, sich ernsthaft damit zu befassen.

Aus dem Leben von Ezra Taft Benson

Bei der Frühjahrs-Generalkonferenz 1989 verlas Präsident Thomas S. Monson eine Botschaft von Präsident Ezra Taft Benson, die an die Kinder der Kirche gerichtet war. Präsident Benson sagte Folgendes:

„Ich weiß, dass ihr im Buch Mormon lest, denn ich habe von euch Hunderte von Briefen erhalten, worin ihr mir erzählt habt, dass ihr in diesem heiligen Buch lest. Ich könnte vor Freude weinen, wenn ich das höre. …

Es erfüllt mich mit Freude, zu hören, wie sehr ihr dieses Buch liebt. Ich liebe es auch und der Vater im Himmel möchte, dass ihr euch auch weiterhin mit dem Buch Mormon beschäftigt und jeden Tag daraus lernt. Dieses Buch ist ein besonderes Geschenk des himmlischen Vaters an euch. Wenn ihr die darin enthaltenen Lehren anwendet, lernt ihr, den Willen des himmlischen Vaters zu tun.“1

Überall in der Kirche befolgten die Mitglieder diesen Rat ihres Propheten. Die folgenden Berichte sind Beispiele für die Segnungen, die diejenigen empfingen, die Präsident Bensons Aufforderung nachkamen, „die Erde und [ihr] Leben mit dem Buch Mormon zu überfluten“2.

„Margo Merrill dachte: ‚Das kann nicht sein Ernst sein!‘, … als sie zum ersten Mal Präsident Bensons Aufforderung hörte, dass Eltern mit ihren Kindern das Buch Mormon lesen sollen. ‚Meine Kinder sind erst sechs, fünf und zwei Jahre alt. Ich verschwende nur meine Zeit und strapaziere meine Geduld.‘

Dennoch entschloss sich das Ehepaar Merrill, es auf einen Versuch ankommen zu lassen und mit seinen Kindern das Buch Mormon zu lesen. Als sie zu Nephis Geschichte mit dem Bogen kamen, erkrankte die sechsjährige Melissa an Lungenentzündung.

‚Melissa bat mich inständig, obwohl sie krank war, sie in die Schule gehen zu lassen‘, [berichtete] Schwester Merrill. ‚Sie sagte, dass ihre Freundin Pamela, die Mitglied einer anderen Kirche war, nicht erfahren würde, was aus Nephi wurde, wenn sie nicht zur Schule käme. Dann schluchzte Melissa und fiel in meine Arme. Ich trocknete ihre Tränen und machte den Vorschlag, dass sie Pamela anrufen und ihr erzählen könne, wie es mit Nephi weiterging.

Als ich hörte, wie Melissa ganz genau den Vorfall mit Nephis zerbrochenem Bogen erzählte, erinnerte ich mich daran, dass ich ursprünglich gedacht hatte, ich würde meine Zeit verschwenden und meine Geduld strapazieren, wenn ich meinen kleinen Kindern aus dem Buch Mormon vorlesen würde. Wie sehr hatte ich doch ihr Vermögen, die Lektionen aus dem Buch Mormon zu lernen, unterschätzt.‘“3

Howard J. McOmber II dachte über den Aufruf Präsident Bensons nach, die Erde mit dem Buch Mormon zu überfluten. Er fragte sich: „Wie kann ich als einzelner Mensch nur einen wichtigen Beitrag zu dieser Flut leisten?“

Bruder McOmber fährt fort: „Eines Nachts wurde mir, als ich über dieses Problem nachdachte, klar, dass ich jedem Menschen, der in meiner Straße wohnt, die Gelegenheit bieten könnte, ein Buch Mormon zu bekommen.

Aber es gab da ein Problem – sie kannten mich. Sie wussten, dass mein Hund zu oft bellte – und das viel zu früh am Morgen. Sie wussten, dass mein Vorgarten nicht unbedingt der Vorzeigegarten in der Nachbarschaft war. Sie kannten meine Schwächen als Nachbar. Wahrscheinlich würden sie mich abweisen.

Ich beschloss, Glauben an den Tag zu legen und es trotzdem zu versuchen. Ich würde ihnen das Buch anbieten – auch wenn sie es wegwerfen sollten oder jahrelang in ihren Regalen verstauben lassen würden. Doch dann fiel mir auf, dass ich negative Gedanken hatte; ich hatte mich schon fast selbst davon überzeugt, dass meine Bemühungen keine Früchte tragen würden.

Dann fiel mir ein, dass ich ja meine Nachbarn wenigstens so gut kannte, wie sie mich. Einige hatten bei der letzten Anwohnerversammlung fragwürdige Witze erzählt und beim letzten Nachbarschaftsgrillen hatten einige zu viel getrunken. Manche schienen wenig Lebensinhalt zu haben. Ich fragte mich, wie ich wohl wäre, wenn ich kein Mitglied der Kirche wäre oder wenn ich noch nie etwas vom Buch Mormon gehört hätte. Der Fall lag klar, das Buch könnte denjenigen, die ihm eine Chance geben würden, eine Hilfe sein.

Deshalb sprach ich jeden in der Straße an und bot ihm ein Buch Mormon an – und alle dankten mir dafür. Es lief so gut, dass ich zur nächsten Straße ging, die gesamte Wohnsiedlung besuchte und dann weiter zur nächsten ging. Als ich fertig war, hatte ich 104 Häuser besucht und 40 Bücher ausgegeben.

Allmählich fiel es mir leichter, Bekannten ein Buch Mormon anzubieten.

Mit der Zeit hatte ich allen 75 Kollegen im Betrieb ein Buch Mormon gegeben. 23 davon hörten sich die Missionarslektionen an. Sieben ließen sich später taufen und vier Kinder von Kollegen schlossen sich ebenfalls der Kirche an. Ein Mann hörte sich zwei Lektionen an, verlor dann aber das Interesse daran, sich weiter mit der Kirche zu befassen. Sieben Monate später, nachdem er eine Arbeitsstelle bei einer anderen Firma angenommen hatte, rief er mich an, um mir zu sagen, dass er das Buch Mormon gelesen und bemerkt hatte, dass er die ruhige, sanfte Berührung des Geistes spürte, wie ich es ihm beschrieben hatte. Auch er schloss bald die Lektionen ab und ließ sich taufen.

Ich liebe das Buch Mormon. In meinen Augen ist es die Visitenkarte des Herrn, und ich bin erstaunt, wie leicht es ist, damit eine geistige Flut auf persönlicher Ebene auszulösen. Wenn wir das Werk des Herrn tun, wird uns seine Hilfe zuteil.“4

Ein weiterer Bruder berichtete davon, wie sich sein Zeugnis veränderte, als er den Rat Präsident Bensons, das Buch Mormon zu lesen, befolgte. „Als uns Präsident Benson aufforderte, das Buch Mormon zu lesen, war ich 15 Jahre alt. Schon damals las ich treu in den heiligen Schriften und konzentrierte mich hauptsächlich auf das Neue Testament. Aber auf Präsident Bensons Drängen hin fing ich an, jeden Tag im Buch Mormon zu studieren. Das war für mich ein wesentlicher Wendepunkt. Durch das Neue Testament hatte ich vom irdischen Wirken Jesu Christi erfahren und dafür werde ich immer dankbar sein. Aber ich brauchte die Tiefe, die das Studium des Buches Mormon mit sich bringt. Während ich durch die Bibel lernte, was Jesus für die Menschen im Heiligen Land getan hatte, gab mir das Buch Mormon ein tieferes Verständnis davon, was er für mich getan hatte. Durch das Studium des Buches Mormon erlangte ich ein Zeugnis vom unendlichen Sühnopfer meines Erretters. Und später, als ich Krisen durchmachte, die meinen Glauben prüften, wandte ich mich dem Buch Mormon zu, das mir Trost und Kraft gab. Jetzt lasse ich keinen Tag verstreichen, ohne im Buch Mormon zu lesen.“5

Millionen von Menschen haben sich aufgrund der Wahrheiten in dem Buch, das Moroni Joseph Smith übergeben hat, Christus zugewandt.

Lehren von Ezra Taft Benson

1

Das Buch Mormon wurde für uns geschrieben

Es … wurde für unsere Zeit geschrieben. Die Nephiten hatten dieses Buch nie; auch nicht die Lamaniten in alter Zeit. Es war für uns bestimmt. Mormon schrieb auf die Platten, als die nephitische Zivilisation kurz vor dem Untergang stand. Unter Inspiration von Gott, der alles von Anfang an sieht, fertigte er einen Auszug aus den Aufzeichnungen aus mehreren Jahrhunderten an, wobei er die Geschichten, Reden und Ereignisse auswählte, die uns am meisten nützen würden.

Jeder der Hauptverfasser des Buches Mormon bezeugte, dass er für kommende Generationen schreibe. … Wenn sie unsere Zeit gesehen haben und das ausgewählt haben, was für uns von größtem Wert ist, sollen wir das Buch Mormon dann nicht dementsprechend studieren? Wir müssen uns immer wieder fragen: „Warum hat der Herr Mormon (oder Moroni oder Alma) dazu inspiriert, gerade das in seinen Bericht aufzunehmen? Was kann ich daraus für mich lernen? Wie kann mir das heute helfen?“

Und es gibt ein Beispiel nach dem anderen dafür, wie diese Frage beantwortet wird. Zum Beispiel finden wir im Buch Mormon ein Muster dafür, wie wir uns für das Zweite Kommen bereit machen können. Ein Großteil des Buches behandelt die wenigen Jahrzehnte vor dem Erscheinen Christi in Amerika. Wenn wir uns eingehend mit diesem Zeitabschnitt beschäftigen, können wir erkennen, warum einige in dem schrecklichen Strafgericht vor seinem Kommen vernichtet wurden und andere beim Tempel im Land Überfluss stehen und ihre Hände in die Wunden an den Händen und Füßen Christi legen durften.

Dem Buch Mormon können wir entnehmen, wie Jünger Christi sich in Kriegszeiten verhalten. Im Buch Mormon wird das Übel geheimer Verbindungen erschreckend anschaulich und realistisch beschrieben. Im Buch Mormon erfahren wir, wie wir mit Verfolgung und Abtrünnigkeit umgehen können. Wir erfahren viel darüber, wie man Missionsarbeit verrichtet. Und mehr als anderswo erkennen wir im Buch Mormon die Gefahren des Materialismus und wie gefährlich es ist, sein Herz auf Weltliches zu setzen. Kann da noch jemand bezweifeln, dass dieses Buch für uns bestimmt ist und wir darin viel Kraft, Trost und Schutz finden?6

2

Wenn wir das Buch Mormon täglich studieren, wird sich die Kraft dieses Buches in unser Leben übertragen

Das Buch Mormon lehrt uns aber nicht nur Wahrheit, wenngleich das der Fall ist. Das Buch Mormon gibt nicht nur Zeugnis von Christus, wenngleich auch das der Fall ist. Aber da ist noch etwas anderes. In diesem Buch steckt eine Macht, die sich auf Ihr Leben überträgt, sobald Sie beginnen, sich ernsthaft damit zu befassen. Sie haben mehr Kraft, Versuchungen zu widerstehen. Sie lassen sich nicht mehr so einfach täuschen. Sie finden die Kraft, auf dem engen und schmalen Pfad zu bleiben. Die heiligen Schriften werden als „die Worte des Lebens“ bezeichnet (LuB 84:85), und das gilt nirgendwo mehr als für das Buch Mormon. Wenn Sie anfangen, nach diesen Worten zu hungern und zu dürsten, finden Sie ein Leben in immer größerer Fülle.7

Menschen mögen einander täuschen, Gott aber täuscht niemanden. Deshalb bietet das Buch Mormon den besten Test an, mit dem man den Wahrheitsgehalt dieses Buches ermitteln kann – nämlich es zu lesen und dann Gott zu fragen, ob es wahr ist [siehe Moroni 10:4]. …

Dies ist für denjenigen, der ehrlichen Herzens ist, die höchste Gewissheit – durch persönliche Offenbarung von Gott zu wissen, dass das Buch Mormon wahr ist. Millionen von Menschen haben das Buch dieser Prüfung unterzogen und wissen es, und noch viele weitere Millionen werden zu dieser Gewissheit finden.

Nicht nur der Körper, sondern auch der Geist hat ständig Nahrung nötig. Die gestrige Mahlzeit reicht nicht aus, die Bedürfnisse von heute zu stillen. Deshalb reicht ein sporadisches Lesen des richtigsten aller Bücher auf Erden, wie es Joseph Smith nannte, nicht aus (siehe Einleitung zum Buch Mormon).

Nicht alle Wahrheiten sind von gleichem Wert, noch sind alle heiligen Schriften von gleichem Wert. Kann man den Geist auf bessere Weise nähren, als sich häufig an dem Buch zu laben, das laut Joseph Smith einen Menschen näher zu Gott bringt, als jedes andere Buch, wenn man sich an seine Grundsätze hält? (Siehe Einleitung zum Buch Mormon.)8

Hängt unsere Ewigkeit davon ab, wie wir dieses Buch annehmen? Ja, entweder zu unserem Segen oder zu unserem Schuldspruch.

Jeder Heilige der Letzten Tage muss sich sein Leben lang dem Studium dieses Buches widmen. Sonst bringt er seine Seele in Gefahr und vernachlässigt das, was seinem ganzen Leben geistige und intellektuelle Einheit verleiht. Ein Bekehrter, der durch das Buch Mormon auf den Fels Christi gegründet ist und sich an der eisernen Stange festhält, ist anders als der, der dies nicht tut.9

Wir haben eine wachsende Anzahl Mitglieder, die durch das Buch Mormon davon überzeugt worden sind, dass Jesus der Christus ist. Jetzt brauchen wir eine wachsende Anzahl, die das Buch Mormon dazu nutzen, sich Christus zu verschreiben. Wir müssen überzeugt sein und uns weihen. …

Meine lieben Brüder und Schwestern, lesen wir doch im Buch Mormon und gelangen zu der Überzeugung, dass Jesus der Christus ist! Lesen wir es immer wieder aufs neue, damit wir zu Christus kommen, bis wir vollkommen darin sind, uns ihm weihen, uns nach ihm ausrichten und uns in ihm verzehren!

Jeden Tag treffen wir auf den Widersacher. Die Herausforderungen unserer Zeit können es mit allen der Vergangenheit aufnehmen und diese Schwierigkeiten nehmen noch zu, sowohl in geistiger Hinsicht als auch in zeitlicher. Wir müssen Christus nahe sein, wir müssen jeden Tag seinen Namen auf uns nehmen, seiner immer gedenken und seine Gebote halten.10

3

Wir müssen die Erde und unser Leben mit dem Buch Mormon überfluten

Ein jeder von uns muss durch den Heiligen Geist selbst ein Zeugnis davon erlangen, dass das Buch Mormon wahr ist. Dann müssen wir unser Zeugnis, zusammen mit dem Buch Mormon, an andere weitergeben, damit auch sie durch den Heiligen Geist wissen können: Es ist wahr.11

Können Sie sich vorstellen, was mit einer wachsenden Stückzahl von Büchern Mormon in der Hand einer wachsenden Anzahl von Missionaren, die wissen, wie man es einsetzt, und die aus Gott geboren sind, geschehen würde? Wenn dies eintritt, erleben wir die reiche Seelenernte, die der Herr verheißen hat.12

„Ich sehe vor mir, wie die Erde mit dem Buch Mormon überflutet wird.“

Ich bin davon überzeugt: Je mehr wir aus dem Buch Mormon lehren und predigen, desto eher werden wir den Herrn erfreuen und desto größer wird unsere Macht im Sprechen sein. Dann wird die Zahl der Bekehrten immer mehr zunehmen, sowohl in der Kirche als auch unter denjenigen, denen wir das Evangelium verkünden. … Unser Auftrag besteht also darin, die Grundsätze des Evangeliums zu lehren, die in der Bibel und im Buch Mormon zu finden sind. „Diese sollen ihre Lehren sein, wie sie vom Geist geleitet werden.“ (LuB 42:13.)13

Das Buch Mormon ist das Werkzeug, das Gott dafür vorgesehen hat, „über die Erde [zu] fegen … wie eine Flut, um [seine] Auserwählten zu sammeln“ (Mose 7:62). Dieses heilige Buch muss mehr in den Mittelpunkt unseres Predigens, unseres Lehrens und unserer Missionsarbeit rücken. …

Im Zeitalter der elektronischen Medien und des Massenvertriebs von Gedrucktem zieht Gott uns zur Rechenschaft, wenn wir das Buch Mormon jetzt nicht mit großer Anstrengung verbreiten.

Wir haben das Buch Mormon, wir haben die Mitglieder, wir haben die Missionare, wir haben die Mittel und die Welt hat den Bedarf. Jetzt ist die Zeit!

Meine lieben Brüder und Schwestern, wir vermögen weder die Macht des Buches Mormon ganz zu erfassen noch die göttliche Rolle, die es noch spielen wird, oder das Ausmaß, in dem es verbreitet werden muss. …

Ich fordere uns alle auf, gebeterfüllt darüber nachzudenken, welche Schritte wir persönlich unternehmen können, um diesen neuen Zeugen für Christus noch besser in unser eigenes Leben einzubinden und es der Welt zu bringen, die es so dringend braucht.

Ich sehe vor mir, wie der Geist der Botschaften aus dem Buch Mormon die Familien wachrüttelt, den Unterricht belebt und das Podium entflammt.

Ich sehe vor mir, wie Heimlehrer und Besuchslehrerinnen, Beamte in den Gemeinden und Zweigen sowie Führer in den Pfählen und Missionen unserem Volk mithilfe des richtigsten Buches auf Erden − mit dem Buch Mormon − Rat erteilen.

Ich sehe vor mir, wie Künstler die großen Motive und Charaktere aus dem Buch Mormon im Film, auf der Bühne, in der Literatur, in der Musik und in Gemälden verarbeiten.

Ich sehe vor mir, wie Tausende von Missionaren auf Mission gehen und Hunderte von Schriftstellen aus dem Buch Mormon auswendig lernen, damit sie den geistigen Hunger der Welt stillen können.

Ich sehe vor mir, wie die ganze Kirche Gott näherkommt, weil sie sich an die Weisungen des Buches Mormon hält.

Ja, ich sehe vor mir, wie die Erde mit dem Buch Mormon überflutet wird.14

Ich möchte Sie loben, Sie, die treuen Mitglieder, die danach streben, die Erde und ihr Leben mit dem Buch Mormon zu überfluten. Wir müssen nicht nur in monumentaler Weise mehr Exemplare des Buches Mormon verbreiten, sondern wir müssen seiner wunderbaren Botschaft in unserem Leben und überall auf der Erde kühner Geltung verschaffen.15

Anregungen für Studium und Unterricht

Fragen

  • Sehen Sie sich noch einmal den Rat Präsident Bensons aus Abschnitt 1 an, wie wir das Buch Mormon studieren sollen. Inwiefern kann uns dieser Rat helfen, besser mit Schwierigkeiten umzugehen? Welche Begebenheiten im Buch Mormon lassen sich mit unseren heutigen Problemen vergleichen?

  • Wie haben sich die Verheißungen, die in Abschnitt 2 genannt werden, Ihrer Meinung nach erfüllt? Was können wir tun, um Menschen, die diese Verheißungen in ihrem Leben brauchen, mit dem Buch Mormon bekannt zu machen?

  • Was bedeutet es Ihrer Meinung nach, die Erde und unser Leben mit dem Buch Mormon zu überfluten? (Beispiele finden Sie in Abschnitt 3.)

Einschlägige Schriftstellen

2 Nephi 27:22; Mormon 8:26-41; Moroni 1:4; 10:3-5; siehe auch die Einleitung zum Buch Mormon

Studienhilfe

Wenn Sie lesen, „unterstreichen oder markieren Sie … Wörter oder Wendungen. So lassen sich mehrere Gedanken in einer einzigen Schriftstelle auseinander halten. … Schreiben Sie an den Rand Querverweise, die die betreffende Schriftstelle erhellen.“ (Verkündet mein Evangelium!, Seite 26.)

Quellenangaben anzeigen

    Anmerkungen

  1.   1.

    „To the Children of the Church“, Ensign, Mai 1989, Seite 81f.

  2.   2.

    „Beware of Pride“, Ensign, Mai 1989, Seite 4

  3.   3.

    LaRene Gaunt, „Does the Book of Mormon Count?”, Ensign, Juni 1991, Seite 20

  4.   4.

    Howard J. McOmber II, in „Finding Truth in the Book of Mormon“, Ensign, Januar 1996, Seite 10f.

  5.   5.

    Unveröffentlichtes Manuskript, Name nicht genannt

  6.   6.

    „The Book of Mormon – Keystone of Our Religion“, Ensign, November 1986, Seite 6f.

  7.   7.

    „The Book of Mormon – Keystone of Our Religion“, Seite 7

  8.   8.

    Ezra Taft Benson, „A New Witness for Christ“, Ensign, November 1984, Seite 6f.

  9.   9.

    „The Book of Mormon Is the Word of God“, Ensign, Januar 1988, Seite 5

  10.   10.

    „Come unto Christ“, Ensign, November 1987, Seite 84f.

  11.   11.

    „The Book of Mormon and the Doctrine and Covenants“, Ensign, Mai 1987, Seite 84

  12.   12.

    „Born of God“, Ensign, November 1989, Seite 4

  13.   13.

    The Teachings of Ezra Taft Benson, 1988, Seite 58

  14.   14.

    „Flooding the Earth with the Book of Mormon“, Ensign, November 1988, Seite 4ff.

  15.   15.

    „Beware of Pride“, Seite 4