Kapitel 22: Das Gebet – ein Gebot und ein Segen

Lehren der Präsidenten der Kirche: Joseph Fielding Smith, 2013


Weniges im Leben ist so wichtig, wie mit Gott im Gebet zu sprechen.

Aus dem Leben von Joseph Fielding Smith

Präsident Joseph Fielding Smith hat gesagt, dass uns das Beten in Fleisch und Blut übergehen muss.1 Er hat uns für diesen Grundsatz ein Beispiel gegeben – durch sein Leben und auch durch seine Gebete, ob nun allein, mit der Familie oder in der Öffentlichkeit.

Nach dem Tod seiner ersten Frau, Louie, schrieb er dieses innige Gebet in sein Tagebuch und gewährt uns damit einen Einblick in seine persönlichen Gebete: „O mein Vater im Himmel, ich flehe dich an, mir zu helfen, dass ich würdig bin, ihr in ewiger Herrlichkeit zu begegnen; dass wir in den unendlichen Zeitaltern der Ewigkeit wieder vereint und niemals mehr voneinander getrennt werden. Erfülle mich mit Demut und hilf mir, dir zu vertrauen. Gib mir Weisheit und Erkenntnis von himmlischen Werten, damit ich die Kraft habe, allem Bösen zu widerstehen und in deiner Wahrheit standhaft zu bleiben. O Herr, hilf mir, gewähre mir ewiges Leben in deinem Reich. Führe mich in Rechtschaffenheit, erfülle mich voll und ganz mit deinem Geist. Hilf mir, meine kostbaren Kinder so zu erziehen, dass sie ihr Leben lang rein und makellos bleiben. Wenn wir dann am Ende unseres Weges stehen, nimm uns in dein celestiales Reich auf, darum bitten wir dich. Dass sich dies erfülle, darum bitte ich im Namen des Erlösers. Amen.“2

Ein Sohn von Präsident Smith, Joseph Jr., berichtete einmal von einem Gebet, das sein Vater sprach, als sich die beiden auf dem Heimweg nach Salt Lake City von einer Reise in den Osten Utahs befanden. Sie „fuhren in ein schweres Unwetter hinein, bogen falsch ab“ und landeten am sogenannten Indian Canyon. „Das Unwetter wurde schlimmer und die Straße sehr schlammig und rutschig, und so war die Weiterfahrt nicht nur gefährlich, sondern gar nicht möglich. Wegen des dichten Nebels konnte man den Abgrund seitlich der einspurigen Straße nicht erkennen. Joseph Jr. und Dr. David E. Smith, die mitfuhren, versuchten das Auto zu sichern und zu stabilisieren, da sie befürchteten, es könne die Schlucht herunterrutschen. Die Räder drehten im Schlamm durch, und schließlich kam das Auto zum Stehen. … Joseph erinnerte sich, wie sein Vater sagte: ‚Wir haben alles getan, was wir können. Rufen wir den Herrn an.‘ Er neigte das Haupt und betete zum Herrn, dass dieser einen Weg bereiten möge, damit sie ihren Fehler wiedergutmachen, aus der gefährlichen Schlucht entkommen und die Heimreise fortsetzen konnten. Er sagte dem Herrn, er habe am nächsten Tag wichtige Verpflichtungen, die er wahrnehmen müsse, und es sei wichtig, dass er dafür wieder zurück in Salt Lake City sei. Wie durch ein Wunder ließ der Sturm nach; der Wind legte die Straße trocken und sie konnten schließlich auf die Hauptstraße zurückkehren. Kaum hatten sie diese erreicht, brauste der Sturm erneut auf und hielt den gesamten Verkehr in der Region etliche Stunden auf. Nach vielen zusätzlichen Reisestunden fuhren sie durch den Provo Canyon Richtung Salt Lake City und wurden von einer Autobahnstreife angehalten und gefragt, aus welcher Richtung sie gekommen seien. Als der Polizist erfuhr, dass sie den Indian Canyon passiert hatten, sagte er: ‚Das ist unmöglich! Uns wurde gemeldet, dass alle Brücken in dem Gebiet ausgeschwemmt wurden.‘ Zu ihrer Überraschung berichteten am nächsten Tag die Zeitungen, dass in der Gegend, aus der sie rausgekommen waren, 200 Autos liegen geblieben waren.“3

In den 62 Jahren, in denen Präsident Smith als Apostel wirkte, sprach er während vieler seiner Predigten auch öffentliche Gebete und bat um die Segnungen des Himmels für die Mitglieder der Kirche und die übrigen Menschen auf der Welt. Beispielsweise sprach er auf seiner ersten Generalkonferenz als Präsident der Kirche dieses Gebet: „Ich bete, dass Gott, unser Vater im Himmel, die Schleusen des Himmels öffnen und auf seine Kinder in der ganzen Welt die erlesenen und ewigen Segnungen herabschütten möge, die ihnen, sowohl was das Zeitliche als auch das Geistige betrifft, ein besseres Los bescheren werden.“4

Präsident Smiths Gebete zeigten, wie innig sein Zeugnis und seine Liebe zum Vater im Himmel und den Erretter waren. Präsident Boyd K. Packer, der in das Kollegium der Zwölf Apostel berufen wurde, als Joseph Fielding Smith Präsident der Kirche war, hat gesagt: „Es war ein Erlebnis, Präsident Joseph Fielding Smith beten zu hören. Selbst als er über 90 war, betete er darum, er möge imstande sein, ‚seine Bündnisse und Verpflichtungen einzuhalten und bis ans Ende auszuharren‘.“5

Lehren von Joseph Fielding Smith

1

Uns ist geboten, dass wir uns dem Vater im Himmel im Gebet nahen

Der Herr hat uns das Gebot gegeben, ihn beständig und demutsvoll im Gebet zu suchen. Als der Erretter mit seinen Jüngern beisammen war, lehrte er sie zu beten, und er gab ihnen ein Beispiel, indem er selbst häufig zu seinem Vater betete. Wir können sicher sein – denn es ist ja ein Gebot des Herrn –, dass das Beten eine Tugend ist. Wenn wir den Herrn suchen, sollen wir mit Demut und Ehrfurcht erfüllt sein. …

Es ist die Pflicht der Eltern, ihren Kindern das Beten beizubringen, sobald diese es verstehen können. Sie sollen es sich angewöhnen, sich an den Vater im Himmel zu wenden, und begreifen, warum wir beten. Wenn man sich dies als Kind angewöhnt, hält man sich auch daran, wenn man älter ist, und derjenige, der den Herrn ernsthaft sucht und ihm für seine Segnungen dankt, kann erwarten, dass der Herr ihn in der Stunde der Not nicht im Stich lassen wird.6

„Es ist die Pflicht der Eltern, ihren Kindern das Beten beizubringen, sobald diese es verstehen können.“

Ob wir wohl jemals von der Frage ablassen, warum uns der Herr bittet, zu ihm beten? Möchte er dies, damit wir uns vor ihm verbeugen und ihn verehren? Ist das der Hauptgrund? Das glaube ich nicht. Er ist unser Vater im Himmel, und uns ist geboten worden, ihn zu verehren und zu ihm im Namen seines geliebten Sohnes Jesus Christus zu beten. Aber der Herr kommt auch ohne unsere Gebete aus. Sein Werk wird gleichermaßen vorankommen, ob wir nun beten oder nicht. … Das Gebet ist etwas, was wir brauchen, nicht der Herr. Er weiß genau, wie er seine Angelegenheiten regelt und wie er sie ohne unsere Hilfe erledigen kann. Unsere Gebete dienen nicht dazu, ihm zu sagen, wie er seine Aufgaben zu erledigen hat. Fall wir das denken, liegen wir natürlich gänzlich falsch. Wir beten eher um unserer selbst Willen, damit wir erbaut werden und Kraft und Mut empfangen und unseren Glauben an Gott stärken.

Das Gebet erfüllt die Seele mit Demut. Es erweitert unser Verständnis; es belebt den Verstand. Es bringt uns dem Vater im Himmel näher. Wir brauchen seine Hilfe – daran besteht kein Zweifel. Wir brauchen die Führung seines Heiligen Geistes. Wir müssen wissen, welche Grundsätze wir erhalten haben, dank derer wir zurück in seine Gegenwart kommen können. Wir müssen uns den Verstand von der Inspiration beleben lassen, die von ihm ausgeht. Aus diesen Gründen beten wir zu ihm, damit er uns so zu leben helfen möge, dass wir seine Wahrheit erkennen und imstande sind, in seinem Licht zu wandeln und, indem wir treu und gehorsam sind, in seine Gegenwart zurückkommen können.7

Nur weniges im Leben ist so wichtig, wie mit Gott im Gebet zu sprechen. Der Herr hat über unsere Gedanken einen Schleier des Vergessens gelegt, sodass wir uns nicht an ihn erinnern können und auch nicht daran, wie wir im vorirdischen Leben bei ihm gewesen sind und seiner Familie angehört haben. Das Gebet ist der Kommunikationsweg, den er eingerichtet hat, damit wir wieder mit ihm in Verbindung treten können. Ein wesentlicher Zweck unserer irdischen Bewährungszeit besteht also darin, zu zeigen, dass wir stets ein Gebet im Herzen haben, damit wir, wenn der Herr spricht, seine Stimme in unserer Seele vernehmen.8

2

Wir sollen immer beten

„Und ein Gebot gebe ich ihnen: Wer nicht zur rechten Zeit auf seine Gebete vor dem Herrn bedacht ist, soll vor dem Richter meines Volkes in Erinnerung gebracht werden.“ [LuB 68:33.]

Ich nehme nicht an, dass wir diesen Vers in diesem Abschnitt oft genug lesen können, und ich frage mich manchmal, ob uns klar ist, wie wichtig dieses Gebot tatsächlich ist. Niemand kann den Geist des Herrn behalten, es sei denn, er betet. Niemand kann Eingebungen vom Heiligen Geist erhalten, es sei denn, er trägt ein Gebet im Herzen. …

Ich möchte mich noch ein wenig an dieser Schriftstelle aufhalten. … Wann ist Zeit für das Gebet?

Manche von uns sind womöglich der Meinung, die Zeit für das Gebet sei morgens nach dem Aufstehen oder abends nach getaner Arbeit vor dem Schlafengehen, und es gebe keine andere Zeit dafür. Ich hingegen sage Ihnen – und dafür habe ich gute Argumente –, dass wir immer beten sollen. Ich werde Ihnen etwas vorlesen. Sie wissen, dass ich gerne belege, was ich sage, und Zeugen heranführe, die das bekräftigen, was ich zum Ausdruck bringe, und ich verlange von niemandem, dass er annimmt, was ich sage, wenn es nicht im völligen Einklang mit dem ist, was der Herr entweder direkt oder durch seine Propheten verkündet hat. Wir lesen im Buch Mormon [Amuleks] Worte an die armen Zoramiten, die sich von der Wahrheit entfernt hatten und wegen ihrer Armut aus den Synagogen ausgestoßen worden waren. Sie waren der Ansicht, sie könnten nur einer nach dem anderen auf dem Rameumpton, wie sie es nannten, beten (siehe Alma 31:12-23). Sie wussten nicht, was sie tun sollten. [Amulek] sprach zu ihnen:

„Ja, ruft, ihn an um Barmherzigkeit; denn er ist mächtig, zu erretten. Ja, demütigt euch und fahrt fort, zu ihm zu beten. Ruft ihn an, wenn ihr auf euren Feldern seid, ja, für alle eure Herden. Ruft ihn an in euren Häusern, ja, für euren gesamten Haushalt, sowohl morgens als auch mittags und abends. Ja, ruft ihn an gegen die Macht eurer Feinde. Ja, ruft ihn an gegen den Teufel, der ein Feind aller Rechtschaffenheit ist. Ruft ihn an für die Ernten auf euren Feldern, damit es euch daran wohl ergehe. Ruft für die Herden auf euren Feldern, damit sie sich vermehren. Aber dies ist nicht alles; ihr müsst eure Seele in euren Kammern und an euren verborgenen Plätzen und in eurer Wildnis ausschütten. Ja, und wenn ihr den Herrn nicht anruft, so lasst euer Herz voll sein, ständig im Gebet zu ihm hingezogen für euer Wohlergehen und auch für das Wohlergehen derer, die um euch sind. Und nun siehe, meine geliebten Brüder, ich sage euch, ihr sollt nicht meinen, dies sei alles; denn wenn ihr dies alles getan habt, aber die Bedürftigen und die Nackten abweist und nicht die Kranken und Bedrängten besucht und von eurer Habe, sofern ihr habt, mit den Bedürftigen teilt – ich sage euch, wenn ihr dies nicht tut, siehe, so ist euer Beten unnütz und trägt euch nichts ein, und ihr seid wie Heuchler, die den Glauben verleugnen.“ (Alma 34:18-28.)

Das ist doch ganz ausgezeichnete Lehre, und ich habe das vorgelesen, um Ihnen einzuprägen, wann wir beten sollen. Wir sollen morgens beten, bevor die Familie aus dem Haus geht. Es ist auch angebracht zu beten, wenn man sich am Frühstückstisch versammelt. Die Mitglieder der Familie sollen sich beim Beten abwechseln. Das ist die Zeit, wann wir beten sollen. Der Geschäftsmann soll beten, bevor er morgens zu seiner Arbeitsstelle geht und bevor er sein Tagwerk beginnt. Der Schäfer soll beten, wenn er mit seiner Herde unterwegs ist und auf sie aufpasst. Der Landwirt soll beten, wenn er sein Feld pflügt, wenn er zum Säen hinausgeht und wenn er die Ernte einholt. Und wenn jemand so betet, wie es in der Schriftstelle, die ich vorgelesen habe, geboten wird, wird man wahrscheinlich feststellen, dass er auch in allem anderen rechtschaffen die Gebote des Herrn hält.9

Amulek, hier mit Alma abgebildet, rief das Volk dazu auf, „[den Herrn] um Barmherzigkeit [anzurufen]; denn er ist mächtig, zu erretten“ (Alma 34:18).

3

Alles, was wir tun, soll im Einklang mit dem stehen, worum wir beten

Wir sollen nicht nur mit den Lippen beten, sondern jede Tat, jedes Gespräch, jedes Vorhaben soll das widerspiegeln, worum wir beten und im Einklang mit den Gedanken stehen, die wir dem Herrn jeden Tag vortragen.10

Ist uns das Beten eine Herzensangelegenheit? Ist es uns in Fleisch und Blut übergegangen? Stehen wir durch den Heiligen Geist mit dem Vater im Himmel in Verbindung oder nicht?11

4

Im Gebet sollen wir unsere Seele voller Dank ausschütten

Uns muss viel daran liegen, dass wir durch ein gebeterfülltes Leben tiefe Dankbarkeit entwickeln. Eine der größten Sünden, derer die meisten Bewohner der Erde heute schuldig sind, ist die Undankbarkeit – ein Mangel an Anerkennung für den Herrn und sein Recht, zu führen und zu leiten.12

Wenn wir beten, sollen wir unsere Seele voller Dank für unser Leben und unsere Existenz ausschütten, für das erlösende Opfer des Gottessohnes, für das heilsbringende Evangelium, für Joseph Smith und für das machtvolle Wiederherstellungswerk, das durch ihn zuwege gebracht worden ist. Wir sollen die Hand des Herrn in allem anerkennen und ihm für alles danken – sowohl das Zeitliche als auch das Geistige.13

5

Wir sollen den Vater im Himmel unsere rechtschaffenen Wünsche vortragen

Wir sollen [den Vater im Himmel] um Glauben und Redlichkeit bitten, um jede weitere göttliche Eigenschaft, darum, dass sein Werk triumphieren und siegreich sein wird, um Führung durch den Heiligen Geist und um Errettung in seinem Reich. Wir sollen für unsere Familie beten, für unsere Frauen und Kinder, für unsere geschäftlichen Angelegenheiten; wir sollen um Nahrung und Obdach und Kleidung bitten und all unsere rechtschaffenen Wünsche vortragen.14

Ich bete darum, dass die Segnungen des Himmels bei uns und bei allen übrigen Menschen sein und verbleiben mögen.

O dass der Himmel Rechtschaffenheit und Wahrheit auf die ganze Welt herabschütten möge!

O dass alle Menschen überall ein offenes Ohr haben und die Worte der Wahrheit und des Lichts beherzigen mögen, die die Knechte des Herrn an uns herantragen!

O dass die Absichten des Herrn unter allen Menschen in jeder Nation schnell in Erfüllung gehen mögen!

Ich bete für die Mitglieder der Kirche, die Heiligen des Allerhöchsten, dass sie in ihrem Glauben gestärkt werden mögen, und dass der Wunsch nach Rechtschaffenheit in ihrem Herzen zunehme, und dass sie sich mit Furcht und Zittern vor dem Herrn ihre Errettung erarbeiten [vgl. Philipper 2:12; Mormon 9:27].

Ich bete für die guten und ehrenwerten Menschen, dass sie sich um die Wahrheit bemühen, jeden wahren Grundsatz aufrechterhalten und Frieden und Gerechtigkeit verbreiten.

In diesen beschwerlichen und schwierigen Zeiten bete ich, dass alle Menschen durch das Licht geleitet werden mögen, das jedem Menschen leuchtet, der in die Welt kommt (siehe Johannes 1:9; LuB 93:2), und dass sie dadurch die Weisheit erlangen, die Probleme zu lösen, von denen die Menschheit geplagt wird.

Ich flehe einen großzügigen Vater an, seine Segnungen auf alle Menschen herabzuschütten, auf Jung und Alt, auf die Trauernden, auf die Hungrigen und Bedürftigen, auf diejenigen, die sich in einer misslichen Lage oder an schlechten Orten befinden, auf diejenigen, die Hilfe und Beistand und Weisheit brauchen und all das Gute und Großartige, was nur er uns schenken kann.

Meine Liebe, meine Anteilnahme und mein Mitgefühl gelten den Kindern unseres Vaters überall, und darin schließe ich mich Ihnen an. Ich bete darum, dass sich ihre Umstände in zeitlicher wie in geistiger Hinsicht bessern mögen; ich bete darum, dass sie zu Christus kommen und von ihm lernen und sein Joch auf sich nehmen mögen, damit sie Ruhe finden für ihre Seele, denn sein Joch drückt nicht und seine Last ist leicht [vgl. Matthäus 11:29,30].

Ich bete darum, dass die Heiligen der Letzten Tage und alle, die sich ihnen darin anschließen, die Gebote unseres Vaters zu halten, so leben mögen, dass sie Frieden in diesem Leben und ewiges Leben in der künftigen Welt erlangen [vgl. LuB 59:23] – um all dies bitte ich voller Demut und Dankbarkeit und im Namen des Herrn Jesus Christus. Amen.15

Anregungen für Studium und Unterricht

Fragen

  • Im Abschnitt „Aus dem Leben von Joseph Fielding Smith“ lesen wir von vier Gebeten, die Präsident Smith gesprochen hat. Was können wir aus jedem dieser Beispiele lernen?

  • Machen Sie sich Gedanken darüber, wie Sie an das Gebet herangehen. Was können wir tun, damit unsere Gebete „uns dem Vater im Himmel [näherbringen]“ (siehe Abschnitt 1)?

  • Präsident Smith hat gesagt, dass wir immer beten sollen (siehe Abschnitt 2). Wie können wir diesem Rat folgen?

  • Was verstehen Sie darunter, dass alles, was wir tun, „das widerspiegeln [soll], worum wir beten“ (siehe Abschnitt 3)? Denken Sie darüber nach, was Sie tun können, um in dieser Hinsicht Fortschritt zu machen.

  • Wie ändert sich unsere Einstellung, wenn wir dem Vater im Himmel „unsere Seele voller Dank … ausschütten“ (siehe Abschnitt 4)?

  • Lesen Sie das Gebet von Präsident Smith in Abschnitt 5 und machen Sie sich dabei Gedanken darüber, wie Sie beten. Denken Sie still über diese Frage nach: Für welche Menschen und Belange sollte ich häufiger beten?

Einschlägige Schriftstellen

Matthäus 7:7,8; Philipper 4:6; 1 Thessalonicher 5:17,18; Jakobus 1:5,6; 2 Nephi 32:8,9; Alma 34:38-39; 3 Nephi 18:18-21; LuB 10:5

Unterrichtshilfe

„Nutzen Sie die Fragen am Ende eines jeden Kapitels, um ein Unterrichtsgespräch anzuregen. Sie können sich auch selbst Fragen überlegen, die auf die Unterrichtsteilnehmer zugeschnitten sind.“ (Siehe Seite IX in diesem Buch.)

Quellenangaben anzeigen

    Anmerkungen

  1.   1.

    Frühjahrs-Generalkonferenz 1918

  2.   2.

    Siehe Joseph Fielding Smith Jr. und John J. Stewart: The Life of Joseph Fielding Smith, 1972, Seite 162f.; Hervorhebung im Original

  3.   3.

    Siehe Joseph Fielding Smith Jr. und John J. Stewart: The Life of Joseph Fielding Smith, Seite 232f.

  4.   4.

    Frühjahrs-Generalkonferenz 1970

  5.   5.

    Boyd K. Packer: „Bündnisse“, Der Stern, Januar 1991, Seite 78; Hervorhebungen im Original wurden entfernt

  6.   6.

    Answers to Gospel Questions, Hg. Joseph Fielding Smith Jr., 5 Bände, 1957–1966, 3:82-85

  7.   7.

    Frühjahrs-Generalkonferenz 1968

  8.   8.

    „President Joseph Fielding Smith Speaks on the New MIA Theme“, New Era, September 1971, Seite 40

  9.   9.

    Herbst-Generalkonferenz 1919

  10.   10.

    Herbst-Generalkonferenz 1913

  11.   11.

    Frühjahrs-Generalkonferenz 1918

  12.   12.

    Herbst-Generalkonferenz 1969

  13.   13.

    „President Joseph Fielding Smith Speaks on the New MIA Theme“, Seite 40

  14.   14.

    „President Joseph Fielding Smith Speaks on the New MIA Theme“, Seite 40

  15.   15.

    Frühjahrs-Generalkonferenz 1970