Hinter dem Schleier – das Leben in der Ewigkeit

Lehren der Präsidenten der Kirche: Joseph Smith, 2011


„[Die Rechtschaffenen, die gestorben sind, werden] wieder auferstehen und in immerwährender Lohe wohnen, in unsterblicher Herrlichkeit, ohne dass sie je wieder betrübt sein, leiden oder sterben müssen; sie werden vielmehr Erbe Gottes und Miterbe Jesu Christi sein.“

Aus dem Leben von Joseph Smith

Joseph Smiths Arbeit an der Übersetzung der Bibel führte zu einer äußerst bemerkenswerten Vision über das Leben in der Ewigkeit. Am 16. Februar 1832 befand sich der Prophet bei der Arbeit im Haus von John Johnson in Hiram in Ohio, Sidney Rigdon war sein Schreiber. Er war gerade dabei, das Evangelium des Johannes zu übersetzen. „Aus verschiedenen Offenbarungen, die empfangen worden waren“, sagte der Prophet später, „ging hervor, dass viele wichtige Punkte, welche die Errettung des Menschen betreffen, aus der Bibel herausgenommen worden oder verloren gegangen waren, ehe sie zusammengestellt wurde. Aus den verbliebenen Wahrheiten ging jedoch offenkundig Folgendes hervor: Wenn Gott einem jeden gemäß den im Fleische getanen Taten vergelten wird, so muss der Begriff ‚Himmel‘, wie er für die ewige Heimat der Heiligen vorgesehen ist, mehr als nur ein einziges Reich einschließen.“1

The John Johnson Farm in Hyram, Ohio.

Das restaurierte Haus von John Johnson in Hiram, Ohio. Im Haus der Johnsons sah der Prophet Joseph Smith im Februar 1832 eine Vision der drei Grade der Herrlichkeit, die Gott für seine Kinder vorbereitet hat.

Der Prophet übersetzte Johannes 5:29, wo beschrieben wird, wie alle bei der Auferstehung „herauskommen werden: Die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, zum Gericht“. Als er und Sidney über diese Schriftstelle nachsannen, öffnete sich ihnen eine wunderbare Vision. Der Prophet beschrieb sie so: „Durch die Macht des Geistes wurden unsere Augen aufgetan, und unser Verständnis wurde erleuchtet, so daß wir das, was von Gott ist, sehen und verstehen konnten – selbst das, was von Anfang an war, ehe die Welt war, das, was vom Vater durch seinen einziggezeugten Sohn verordnet wurde, der am Herzen des Vaters war, ja, von Anfang an.“ (LuB 76:12,13.)

In dieser herrlichen Vision sahen der Prophet und Sidney Rigdon den Sohn Gottes zur rechten Hand des Vaters und „empfingen von seiner Fülle“ (LuB 76:20). Sie sahen die drei Reiche der Herrlichkeit, die Gott für seine Kinder bereitet hat, und erfuhren, wer diese Reiche ererben wird. Sie sahen außerdem, wie der Satan aus der Gegenwart Gottes ausgestoßen wurde und wie diejenigen litten, die es zuließen, vom Satan überwältigt zu werden.

Diese Vision wurde später zum Abschnitt 76 in Lehre und Bündnisse. Der Prophet erklärte: „Nichts könnte für die Heiligen in Bezug auf die Ordnung des Reiches des Herrn erfreulicher sein als das Licht, das durch die vorgenannte Vision auf die Welt niederstrahlt. Jedes Gesetz, jedes Gebot, jede Verheißung, jede Wahrheit und jede Sache, die sich auf das Geschick des Menschen bezieht, vom Buch Genesis bis zur Offenbarung des Johannes, wo die Reinheit der heiligen Schrift durch menschliche Torheit nicht getrübt worden ist, … bezeugt die Tatsache, dass diese Niederschrift eine Übertragung aus den Aufzeichnungen der ewigen Welt ist. Die Erhabenheit der Vorstellung, die Reinheit der Sprache, der Spielraum für eigenes Tun, die andauernde Möglichkeit zur Vervollständigung, damit die Erben der Errettung den Herrn bekennen und die Knie beugen können, ferner die Belohnung für Glaubenstreue und die Bestrafung für Sünde – dies alles geht so weit über die Beschränktheit des Menschen hinaus, dass jeder ehrliche Mensch gar nicht anders kann als auszurufen: ‚Dies kommt von Gott!‘“2

Lehren von Joseph Smith

Gott hat drei Grade der Herrlichkeit für seine Kinder vorbereitet

„Ich will über die Auferstehung der Toten sprechen, und der Text dazu steht im 14. Kapitel Johannes: ‚Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.‘ [Johannes 14:2.] Eigentlich sollte es lauten: ‚Im Reich meines Vaters gibt es viele Reiche‘, damit ihr Erben Gottes und meine Miterben sein könnt. … Es gibt Wohnungen für die, die einem celestialen Gesetz gehorchen, und es gibt andere Wohnungen für die, die dem Gesetz nicht entsprechen: jeder nach seiner Ordnung.“3

„‚Aber‘, könnte jemand sagen, ‚ich glaube an einen einzigen Himmel und eine einzige Hölle, wohin ein jeder gelangt, und es wird für alle das Gleiche sein: entweder im selben Maß glücklich oder im selben Maß elend.‘

Was? Alle auf einen Haufen gedrängt – die Ehrenhaften, Tugendsamen, und die Mörder und Hurer, wo es doch geschrieben steht, dass jeder gerichtet werden wird gemäß dem, was er im irdischen Leben getan hat? Der hl. Petrus weist uns aber auf drei Herrlichkeiten und drei Himmel hin. Er kannte jemand, der bis in den dritten Himmel entrückt wurde [siehe 1 Korinther 15:40,41; 2 Korinther 12:2-4]. … Jesus sagte zu seinen Jüngern: ‚Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Dann komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.‘ [Siehe Johannes 14:2,3.]“4

„Lest doch die Vision in [Lehre und Bündnisse 76]. Dort ist Herrlichkeit auf Herrlichkeit klar veranschaulicht: die Herrlichkeit der Sonne, dann die Herrlichkeit des Mondes und die Herrlichkeit der Sterne; und so wie der eine Stern vom anderen an Herrlichkeit verschieden ist, so ist auch der eine vom anderen in der telestialen Welt an Herrlichkeit verschieden, und ein jeder, der in der celestialen Herrlichkeit regiert, ist für seinen Herrschaftsbereich ein Gott. …

Paulus schreibt: ‚Der Glanz der Sonne ist anders als der Glanz des Mondes, anders als der Glanz der Sterne; denn auch die Gestirne unterscheiden sich durch ihren Glanz. So ist es auch mit der Auferstehung der Toten.‘ [1 Korinther 15:41,42.]“5

Diejenigen, die das Zeugnis Jesu und die Verordnungen des Evangeliums empfangen und alles durch Glauben überwinden, werden das celestiale Reich ererben

Der Prophet Joseph Smith sah Folgendes in einer Vision, die später in Lehre und Bündnisse 76:50-59, 62 und 68-70 festgehalten wurde: „Und wiederum geben wir Zeugnis – denn wir haben gesehen und vernommen, und dies ist das Zeugnis des Evangeliums Christi in Bezug auf diejenigen, die in der Auferstehung der Gerechten hervorkommen werden – sie sind diejenigen, die das Zeugnis von Jesus empfangen haben und an seinen Namen geglaubt haben und nach der Art seiner Grablegung getauft worden sind, indem sie in seinem Namen im Wasser begraben wurden, und dies gemäß dem Gebot, das er gegeben hat – damit sie durch das Halten der Gebote von all ihren Sünden gewaschen und gesäubert werden und den Heiligen Geist empfangen durch das Händeauflegen eines, der zu dieser Macht ordiniert und gesiegelt ist; und die durch Glauben überwinden und vom Heiligen Geist der Verheißung gesiegelt sind, den der Vater über alle jene ausgießt, die gerecht und treu sind.

Sie sind diejenigen, die die Kirche des Erstgeborenen sind. Sie sind diejenigen, denen der Vater alles in die Hände gegeben hat – sie sind diejenigen, die Priester und Könige sind, die von seiner Fülle empfangen haben und von seiner Herrlichkeit und Priester des Allerhöchsten nach der Ordnung Melchisedeks sind, welche nach der Ordnung Henochs war, welche nach der Ordnung des Einziggezeugten Sohnes war.

Darum, wie es geschrieben steht, sind sie Götter, nämlich die Söhne Gottes – darum gehört ihnen alles, sei es Leben oder Tod, Gegenwärtiges oder Zukünftiges – alles gehört ihnen, und sie gehören Christus, und Christus gehört Gott. …

Diese werden für immer und immer in der Gegenwart Gottes und seines Christus wohnen. … Das sind diejenigen, deren Namen im Himmel aufgeschrieben sind, wo Gott und Christus die Richter aller sind. Das sind diejenigen, die gerechte Menschen sind, vollkommen gemacht durch Jesus, den Mittler des neuen Bundes, der mit dem Vergießen seines eigenen Blutes dieses vollkommene Sühnopfer bewirkt hat. Das sind diejenigen, deren Körper celestial ist, deren Herrlichkeit die der Sonne ist, selbst die Herrlichkeit Gottes, des Höchsten von allen, von welcher Herrlichkeit geschrieben steht, die Sonne am Firmament sei dafür kennzeichnend.“6

Der Prophet Joseph Smith lehrte Folgendes im Mai 1843, das später in Lehre und Bündnisse 131:1-4 festgehalten wurde: „In der celestialen Herrlichkeit gibt es drei Himmel oder Grade, und um den höchsten zu erlangen, muss man in diese Ordnung des Priestertums [nämlich den neuen und immerwährenden Bund der Ehe] eintreten; und wenn jemand das nicht tut, so kann er ihn nicht erlangen. Er kann in einen anderen eingehen, aber das ist das Ende seines Reiches; er kann keine Vermehrung haben.“7

„Das ist also das ewige Leben: den einzigen weisen und wahren Gott zu erkennen; und ihr müsst nun lernen, selbst Gott zu werden – König und Priester vor Gott zu sein, … und zwar indem ihr von einem niederen Grad zum nächsten, von einer geringeren Fähigkeit zur größeren schreitet – von Gnade zu Gnade, von Erhöhung zu Erhöhung, bis ihr die Auferstehung von den Toten erreicht habt und imstande seid, in immerwährender Lohe zu wohnen und euch in Herrlichkeit niederzulassen wie diejenigen, die in immerwährender Macht auf ihrem Thron sitzen. …

… [Die Rechtschaffenen, die gestorben sind, werden] wieder auferstehen und in immerwährender Lohe wohnen, in unsterblicher Herrlichkeit, ohne dass sie je wieder betrübt sein, leiden oder sterben müssen; sie werden vielmehr Erbe Gottes und Miterbe Jesu Christi sein. Und was bedeutet das? Es bedeutet, dass man dieselbe Macht, dieselbe Herrlichkeit, dieselbe Erhöhung ererbt, bis man den Stand eines Gottes erreicht und den Thron ewiger Macht bestiegen hat, so wie die, die schon vorangegangen sind.“8

„Die, denen eine herrliche Auferstehung von den Toten zuteil wird, werden weit über Gewalten, Mächte, Throne, Herrschaften und Engel erhöht, und es heißt von ihnen ausdrücklich, dass sie Erben Gottes und Miterben Jesu Christi sind – alle mit ewiger Macht [siehe Römer 8:17].“9

Die „ehrenhaften Menschen auf Erden“, diejenigen, die im Zeugnis von Jesus nicht tapfer sind, ererben das terrestriale Reich

Der Prophet Joseph Smith sah Folgendes in einer Vision, die später in Lehre und Bündnisse 76:71-79 festgehalten wurde: „Und weiter sahen wir die terrestriale Welt, und siehe, ja siehe, das sind diejenigen, die zu den Terrestrialen gehören, deren Herrlichkeit sich von der Kirche des Erstgeborenen, die die Fülle des Vaters empfangen haben, so unterscheidet, wie sich die des Mondes von der Sonne am Firmament unterscheidet.

Siehe, das sind diejenigen, die ohne Gesetz gestorben sind, und auch diejenigen, die die im Gefängnis gehaltenen Menschengeister sind, die der Sohn besucht hat und denen er das Evangelium gepredigt hat, damit sie den Menschen gemäß nach dem Fleisch gerichtet werden können, die das Zeugnis von Jesus im Fleische nicht empfangen haben, es aber nachher empfangen haben.

Das sind diejenigen, die ehrenhafte Menschen auf Erden sind, die durch die Hinterlist von Menschen verblendet worden sind. Das sind diejenigen, die von seiner Herrlichkeit empfangen, aber nicht von seiner Fülle. Das sind diejenigen, die von der Gegenwart des Sohnes empfangen, aber nicht von der Fülle des Vaters.

Darum sind sie terrestriale Körper und nicht celestiale Körper und unterscheiden sich an Herrlichkeit, wie sich der Mond von der Sonne unterscheidet. Das sind diejenigen, die im Zeugnis von Jesus nicht tapfer sind; darum erlangen sie nicht die Krone über das Reich unseres Gottes.“10

Die Schlechten und diejenigen, die das Evangelium oder das Zeugnis von Jesus nicht empfangen, ererben das telestiale Reich

Der Prophet Joseph Smith sah Folgendes in einer Vision, die später in Lehre und Bündnisse 76:81-85, 100-106 und 110-112 festgehalten wurde: „Und weiter sahen wir die Herrlichkeit der Telestialen, welche Herrlichkeit die der Geringeren ist, so wie sich die Herrlichkeit der Sterne von der Herrlichkeit des Mondes am Firmament unterscheidet.

Das sind diejenigen, die das Evangelium von Christus nicht empfangen haben, auch nicht das Zeugnis von Jesus. Das sind diejenigen, die den Heiligen Geist nicht leugnen. Das sind diejenigen, die in die Hölle hinabgeworfen werden. Das sind diejenigen, die erst mit der letzten Auferstehung aus der Gewalt des Teufels erlöst werden, dann, wenn der Herr, nämlich Christus, das Lamm, sein Werk beendet haben wird. …

Das sind diejenigen, die sagen, sie seien einige des einen und einige des anderen – einige des Christus und einige des Johannes und einige des Mose und einige des Elias und einige des Esaias und einige des Jesaja und einige des Henoch, aber haben das Evangelium nicht empfangen, auch nicht das Zeugnis von Jesus, auch nicht die Propheten, auch nicht den immerwährenden Bund.

Schließlich sind das alle diejenigen, die sich nicht mit den Heiligen sammeln wollen, um zur Kirche des Erstgeborenen entrückt und in der Wolke empfangen zu werden.

Das sind diejenigen, die Lügner sind und Zauberer und Ehebrecher und Unzüchtige und wer auch immer Lüge liebt und tut. Das sind diejenigen, die den Grimm Gottes auf Erden erleiden. Das sind diejenigen, die die Rache ewigen Feuers erleiden. Das sind diejenigen, die in die Hölle hinabgeworfen werden und den Grimm des Allmächtigen Gottes erleiden bis hin zu der Fülle der Zeiten, wenn Christus sich alle Feinde unter seine Füße untertan gemacht haben wird und sein Werk vollendet haben wird; …

Und [wir] vernahmen die Stimme des Herrn, nämlich: Diese alle werden das Knie beugen und jede Zunge wird bekennen vor ihm, der für immer und immer auf dem Thron sitzt; denn sie werden gemäß ihren Werken gerichtet werden, und jeder Mensch wird gemäß seinen eigenen Werken seine eigene Herrschaft empfangen in den Wohnungen, die bereitet worden sind; und sie werden Knechte des Allerhöchsten sein, aber dort, wo Gott und Christus wohnen, können sie, Welten ohne Ende, nicht hinkommen.“11

Die Pein der Schlechten besteht darin, zu wissen, dass sie die Herrlichkeit verloren haben, derer sie sich hätten erfreuen können

„Gott hat beschlossen, dass alle, die seiner Stimme nicht gehorchen, der Verdammnis der Hölle nicht entrinnen werden. Worin besteht die Verdammnis der Hölle? Dass man mit der Gesellschaft mitgeht, die Gottes Gebote nicht befolgt hat. … Ich weiß, dass alle Menschen verdammt sein werden, wenn sie nicht den Weg beschreiten, den der Herr eröffnet hat, und dieser Weg ist durch sein Wort vorgezeichnet.“12

„Das große Elend der abgeschiedenen Geister in der Geisterwelt, wohin sie nach dem Tod gelangen, besteht darin, dass sie sich bewusst sind, die Herrlichkeit verloren zu haben, deren sich andere erfreuen und die sie selber hätten genießen können; sie sind ihre eigenen Ankläger.“13

„Nichts ist so schmerzlich wie Ungewissheit. Das ist die Strafe der Schlechten: Zweifel, Besorgnis und Ungewissheit rufen Weinen, Wehklagen und Zähneknirschen hervor.“14

„Der Mensch quält und verurteilt sich selbst. Daher der Satz: Sie werden in den See von Feuer und brennendem Schwefel gehen [siehe Offenbarung 21:8]. Für den Menschen ist die Qual der Enttäuschung genauso heftig, wie wenn er sich in einem See von Feuer und brennendem Schwefel befände. So ist die Qual, die der Mensch erleidet. …

… Einige Menschen werden sich zur immerwährenden Lohe Gottes erheben; denn Gott weilt in immerwährender Lohe; einige werden zur Verdammnis ihrer eigenen Schmutzigkeit auferstehen, und das wird eine genauso heftige Qual sein wie ein See von Feuer und Schwefel.“15

Anregungen für Studium und Unterricht

Beachten Sie diese Anregungen, wenn Sie sich mit dem Kapitel befassen oder sich auf den Unterricht vorbereiten. Weitere Anregungen siehe Seite VII–XIII.

  • Joseph Smith und Sidney Rigdon dachten über eine Schriftstelle nach, als sie die Offenbarung erhielten, die in Lehre und Bündnisse 76 festgehalten ist (Seite 239ff., siehe auch LuB 76:15-19). Welche persönlichen Erlebnisse haben Ihnen verdeutlicht, dass Nachdenken zu vermehrtem Verständnis führen kann? Wenn Sie dieses oder auch andere Kapitel durcharbeiten und sich darüber austauschen, nehmen Sie sich die Zeit, über die Wahrheiten nachzudenken, die darin enthalten sind.

  • Lesen Sie Johannes 14:2,3 und 1 Korinther 15:40,41. Inwiefern helfen Ihnen die Aussagen in diesem Kapitel, diese Verse zu verstehen?

  • Bei der Beschreibung derjenigen, die das celestiale, das terrestriale oder das telestiale Reich ererben, wird der Begriff „das Zeugnis von Jesus“ fünfmal erwähnt (Seite 242ff.). Was zeichnet jemanden aus, der „tapfer im Zeugnis von Jesus“ ist? Welche Verheißungen sind denen gegeben, die im Zeugnis von Jesus tapfer sind?

  • Lesen Sie den ersten Absatz auf Seite 242 und achten Sie besonders auf die Formulierung „durch Glauben überwinden“. Was sind einige der Dinge, die wir vielleicht überwinden müssen? Wie hilft uns der Glaube an Christus dabei, unsere Probleme in diesem Leben zu überwinden?

  • Lesen Sie den letzten auf Seite 243 beginnenden Absatz. Warum müssen wir uns in unserem ewigen Fortschritt Ihrer Meinung nach „von einem niederen Grad zum nächsten“ voranarbeiten? Welche Erlebnisse haben Ihnen deutlich gemacht, dass wir auf diese Weise lernen und wachsen müssen?

  • Gehen Sie nochmals den ersten Absatz auf Seite 245 durch, der einige derjenigen beschreibt, die das terrestriale Reich ererben werden. Wie können wir es vermeiden, „durch die Hinterlist von Menschen verblendet“ zu werden? Wie können wir anderen dabei helfen, Verblendung zu vermeiden?

  • Suchen Sie auf Seite 246f. nach Worten und Ausdrücken, die Joseph Smith benutzt, um den Zustand der Schlechten im nächsten Leben zu beschreiben. Was vermitteln Ihnen diese Worte und Ausdrücke? Wie ist es möglich, dass sich „der Mensch quält und [sich selbst] verurteilt“?

Einschlägige Schriftstellen: Alma 41:2-8; LuB 14:7; 76:20-49; 88:15-39

Quellenangaben anzeigen

    Anmerkungen

  1.   1.

    History of the Church, 1:245; aus „History of the Church“ (Manuskript), Band A-1, Seite 183, Archiv der Kirche

  2.   2.

    History of the Church, 1:252f.; aus „History of the Church“ (Manuskript), Band A-1, Seite 192, Archiv der Kirche

  3.   3.

    History of the Church, 6:365; Absatzeinteilung geändert; aus einer Rede von Joseph Smith am 12. Mai 1844 in Nauvoo, Illinois; aufgezeichnet von Thomas Bullock

  4.   4.

    History of the Church, 5:425f.; aus einer Rede von Joseph Smith am 11. Juni 1843 in Nauvoo, Illinois; aufgezeichnet von Wilford Woodruff und Willard Richards; siehe auch Anhang, Seite 624, Punkt 3

  5.   5.

    History of the Church, 6:477f.; aus einer Rede von Joseph Smith am 16. Juni 1844 in Nauvoo, Illinois; aufgezeichnet von Thomas Bullock; siehe auch Anhang, Seite 624, Punkt 3

  6.   6.

    Lehre und Bündnisse 76:50-59,62, 68-70; Vision, die Joseph Smith und Sidney Rigdon am 16. Februar 1832 in Hiram, Ohio, hatten

  7.   7.

    Lehre und Bündnisse 131:1-4; Wörter in Klammern im Original; Unterweisung von Joseph Smith am 16. und 17. Mai 1843 in Ramus, Illinois

  8.   8.

    History of the Church, 6:306; aus einer Rede von Joseph Smith am 7. April 1844 in Nauvoo, Illinois; aufgezeichnet von Wilford Woodruff, Willard Richards, Thomas Bullock und William Clayton

  9.   9.

    History of the Church, 6:478; aus einer Rede von Joseph Smith am 16. Juni 1844 in Nauvoo, Illinois; aufgezeichnet von Thomas Bullock; siehe auch Anhang, Seite 624, Punkt 3

  10.   10.

    Lehre und Bündnisse 76:71-79; Vision, die Joseph Smith und Sidney Rigdon am 16. Februar 1832 in Hiram, Ohio, hatten

  11.   11.

    Lehre und Bündnisse 76:81-85, 100-106,110-112; Vision, die Joseph Smith und Sidney Rigdon am 16. Februar 1832 in Hiram, Ohio, hatten

  12.   12.

    History of the Church, 4:554f.; Absatzeinteilung geändert; aus einer Rede von Joseph Smith am 20. März 1842 in Nauvoo, Illinois; aufgezeichnet von Wilford Woodruff.; siehe auch Anhang, Seite 624, Punkt 3

  13.   13.

    History of the Church, 5:425; aus einer Rede von Joseph Smith am 11. Juni 1843 in Nauvoo, Illinois; aufgezeichnet von Wilford Woodruff und Willard Richards; siehe auch Anhang, Seite 624, Punkt 3

  14.   14.

    History of the Church, 5:340; aus einer Rede von Joseph Smith am 8. April 1843 in Nauvoo, Illinois; aufgezeichnet von Willard Richards und William Clayton

  15.   15.

    History of the Church, 6:314; aus einer Rede von Joseph Smith am 7. April 1844 in Nauvoo, Illinois; aufgezeichnet von Wilford Woodruff, Willard Richards, Thomas Bullock und William Clayton