Das Zusammenleben in Frieden und Eintracht

Lehren der Präsidenten der Kirche: Joseph Smith, 2011


„Wir wollen mit allen Menschen in Frieden leben.“

Aus dem Leben von Joseph Smith

Ein Wunsch der frühen Heiligen der Letzten Tage war, einfach nur in Frieden ihre Religion ausüben zu dürfen. Aber der Frieden wich vor ihnen, wohin auch immer sie zogen. Im Jahr 1833, nur zwei Jahre nach der Weihung eines Sammelplatzes in Missouri, zwangen Mobs die Heiligen, den Kreis Jackson in Missouri zu verlassen (siehe Seite 311). Die Mitglieder fanden kurzzeitig Zuflucht im Kreis Clay in Missouri und zogen dann im Jahr 1836 weiter in den Norden Missouris. Die meisten ließen sich in dem von der Regierung für die Heiligen neu organisierten Kreis Caldwell nieder. Die Stadt Far West, die Hauptstadt dieses Kreises, wurde bald zu einer blühenden Siedlung der Heiligen der Letzten Tage.

Der Prophet Joseph Smith war in Kirtland, Ohio, geblieben, war aber im Januar 1838 gezwungen, von dort wegzuziehen, weil er um sein Leben fürchten musste. Mit seiner Familie reiste er die 1500 km nach Far West, wo er sich den Heiligen anschloss, die dort lebten. Später im Jahr 1838 verkauften oder verließen die meisten Heiligen in Kirtland ihre Häuser und folgten dem Propheten nach Missouri. Um die Mitglieder der Kirche aufzunehmen, die in großer Zahl in die Gegend kamen, wies der Prophet Gebiete in der Nähe von Far West aus, wo sie sich niederlassen konnten. Im Juli 1838 wurden die Ecksteine für einen Tempel in Far West geweiht, was den Heiligen Hoffnung gab, dass sie eine dauerhafte Siedlung aufbauen und dort Wohlstand und Frieden genießen konnten. Leider kam es bald zu ähnlichen Spannungen zwischen ihnen und den örtlichen Siedlern wie schon im Kreis Jackson, und im Herbst 1838 begannen Mobs und Milizen aufs Neue, die Heiligen der Letzten Tage zu schikanieren und anzugreifen.

Einmal besuchte der Prophet seine Eltern in ihrem Haus in Far West, als eine Gruppe bewaffneter Milizen hereinkam und ankündigte, sie seien gekommen, um ihn wegen eines angeblichen Verbrechens zu töten. Lucy Mack Smith, die Mutter des Propheten, beschrieb seine Gabe, Frieden zu stiften:

„[Joseph] sah sie freundlich lächelnd an, ging zu ihnen hin und reichte jedem Einzelnen die Hand auf eine Weise, die sie davon überzeugte, dass er weder ein schuldiger Krimineller noch ein feiger Heuchler war. Sie hielten inne und starrten ihn an, als wäre ihnen ein Geist über den Weg gelaufen.

Joseph disarmed the mob with his peaceful approach.

Als in Far West, Missouri, eine Gruppe bewaffneter Milizen ankam, um Joseph zu verhaften, „sah [er] sie freundlich lächelnd an, ging zu ihnen hin und reichte jedem Einzelnen die Hand“.

Joseph setzte sich, begann ein Gespräch mit ihnen und erklärte ihnen die Ansichten und Gefühle der Menschen, die man Mormonen nannte, und welchen Weg sie beschritten, aber auch die Behandlung, die sie von Anfang an durch ihre Feinde erfahren hatten. Er erzählte ihnen, dass man ihnen seit ihrer Ankunft in Missouri mit Arglist und Schmähung begegnet war, dass sie aber ein Volk seien, das seines Wissens nie die Gesetze gebrochen hatte. Wenn es sie aber gebrochen hätte, wäre es bereit, sich vor dem Gesetz zu verantworten. …

Danach erhob er sich und sagte: ‚Mutter, ich glaube es ist Zeit, nach Hause zu gehen. Emma erwartet mich sicher schon.‘ Zwei der Männer sprangen auf und sagten: ‚Sie dürfen nicht alleine gehen, das ist nicht sicher. Wir gehen mit Ihnen und beschützen Sie.‘ Joseph dankte ihnen und sie gingen mit ihm.

Die übrigen Offiziere standen an der Tür, während die anderen fort waren, und ich konnte das folgende Gespräch hören:

Erster Offizier: ‚Hast du dich nicht auch sonderbar gefühlt, als Smith deine Hand nahm? So habe ich mich noch niemals zuvor gefühlt.‘

Zweiter Offizier: ‚Mir kam es vor, als könne ich mich nicht bewegen. Ich würde diesem Mann um nichts in der Welt auch nur ein einziges Haar krümmen.‘

Dritter Offizier: ‚Das war das letzte Mal, dass ihr mich dabei erwischt, dass ich Joe Smith oder einen von den Mormonen töten will.‘ …

Die Männer, die mit meinem Sohn mitgegangen waren, versprachen, die Miliz, die ihnen unterstand, aufzulösen und nach Hause zu gehen. Sie sagten, wenn er sie für irgendetwas brauchen könnte, würden sie zurückkommen und ihm wohin auch immer folgen.“1

Joseph Smith überwand Vorurteile und Feindschaft und schloss Frieden mit vielen, die seine Feinde gewesen waren, weil er freundlich und freiheraus die Wahrheit sprach.

Lehren von Joseph Smith

Wenn wir danach trachten, Friedensstifter zu sein, können wir harmonischer und liebevoller miteinander leben

„Jesus sagte: ‚Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.‘ [Matthäus 5:9.] Wenn daher eine Nation, ein einzelner Staat, eine Gemeinde oder eine Familie für etwas dankbar sein sollte, dann für Frieden.

Frieden, liebstes Himmelskind! – Frieden, der wie das Licht von demselben Vater ausgeht, erfreut die Gerechten wie die Ungerechten, belebt sie und macht sie glücklich, und er ist das Wesen des Glücks hier unten und der Glückseligkeit dort oben.

Wer nicht mit aller Kraft und der ganzen Macht seiner Sinne, mit all seinem Einfluss zu Hause und in der Ferne für den Frieden und seine Aufrechterhaltung eintritt – und andere dazu veranlasst, dasGleiche zu tun –, zu seinem eigenen Vorteil und zu Ehren des Staates, der Nation und des Landes, hat kein Anrecht auf die Gnade des Menschen; auch sollte er kein Anrecht auf die Freundschaft der Frauen oder den Schutz der Regierung haben.

Er ist der Wurm, der seine eigenen Organe frisst; und der Geier, der sich seinen eigenen Körper zur Beute macht; und er ist, was die Aussichten und den Gedeih seines eigenen Lebens angeht, der [Zerstörer] seines eigenen Wohlergehens.

Eine Gemeinschaft solcher Geschöpfe ist nicht weit entfernt von der Hölle auf Erden und sollte, da sie für das Lachen der Freien und das Lob der Tapferen unbrauchbar ist, für sich alleine gelassen werden.

Aber dem Friedensstifter schenke Gehör! Denn die Worte seines Mundes und seine Lehre sind wie der Regen und fallen herab wie der Tau. Sie sind wie der zarte Nebel auf den Pflanzen und der sanfte Regen auf dem Gras.

Anregung, Tugend, Liebe, Zufriedenheit, Menschenfreundlichkeit, Güte, Mitgefühl, Menschlichkeit und Freundschaft machen das Leben zur Wonne; und die Menschen – kaum geringer als Engel –, die ihre Kräfte, Vorzüge und Kenntnisse gemäß der Ordnung, den Regeln und Bestimmungen anwenden, die von Jesus Christus offenbart wurden, leben in Eintracht miteinander; und der liebliche Duft, der von einem Hauch Freude und Zufriedenheit umweht wird und ihrem redlichen Umgang miteinander entspringt, gleicht der üppigen Note des geweihten Öls, das Aaron aufs Haupt gegossen wurde, oder dem verführerischen Geruch, der von orientalischen Gewürzfeldern aufsteigt. Ja, mehr noch, die Stimme dessen der Frieden stiftet –

ist wie Musik aus andrer Welt,
die Furcht verjagt und die Seele erhellt;
sie macht zum Paradies die Erd
und verleiht Menschen größren Wert.“2

„Geliebte Brüder, fahrt fort in brüderlicher Liebe, wandelt in Sanftmut, seid wachsam im Gebet, damit ihr nicht überwunden werdet. Strebt dem nach, was zum Frieden beiträgt, wie unser geliebter Bruder Paulus gesagt hat, damit ihr die Kinder unseres Vaters im Himmel seiet [siehe Römer 14:19].“3

„Jedermann Menschlichkeit erweisen, mit Vernunft und Feinsinn die Tugendhaftigkeit fördern und Böses mit Gutem vergelten, … das beseitigt gewiss mehr Unruhen in der Gesellschaft als der Ruf zu den Waffen oder auch nur Streit, der nicht durch freundschaftliche Gefühle im Zaum gehalten wird. … Unser Motto ist: Frieden mit jedermann! Wenn wir die Freude über die Liebe Gottes in uns tragen, so lasst uns versuchen, einen Grund für diese Freude zu benennen, dem niemand auf der Welt widersprechen oder widerstehen kann.“4

„Wir wollen mit allen Menschen in Frieden leben.“5

Jesus said, “Blessed are the peacemakers.”

In der Bergpredigt lehrte der Erretter: „Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.“

Wir können den Frieden fördern, indem wir einander ehren und darauf verzichten, aneinander Fehler zu finden

„Wir [hoffen, dass] unsere Brüder auf die Gefühle des anderen Rücksicht nehmen und in Liebe wandeln, einander mehr ehren als sich selbst, wie der Herr es verlangt.“6

„Wenn jemand gewillt ist, das Rechte zu tun, sollten wir seine Tugenden loben und nicht hinter seinem Rücken von seinen Fehlern sprechen.“7

„In dieser unserer Welt ist der Mensch von Natur aus selbstsüchtig, ehrgeizig und darauf aus, den anderen zu übertreffen. Einige aber sind willens, andere ebenso aufzubauen wie sich selbst.“8

„Ferner sollen die Zwölf und die Heiligen insgesamt willens sein, alle ihre Sünden zu bekennen und nichts davon zurückhalten; und die Zwölf sollen demütig sein und nicht hochfahrend, sie sollen sich vor Stolz hüten und nicht danach trachten, einander zu übertreffen, sondern jeder soll zum Besten des anderen handeln und füreinander beten; wir sollen unseren Bruder ehren und seinen Namen ehrenvoll erwähnen, nicht aber unseren Bruder verleumden und zunichte machen.“9

„Wenn ihr jegliche üble Nachrede, jegliches Verleumden und alle unfreundlichen Gedanken und Gefühle aus eurer Mitte verbannt, euch demütigt und jeglichen Grundsatz der Tugend und Liebe pflegt, dann werden die Segnungen Jehovas auf euch ruhen und ihr werdet noch gute und herrliche Zeiten erleben; Frieden wird herrschen in euren Städten und Wohlstand in euren Ländern.“10

Wir können in unseren Gemeinden Harmonie pflegen, indem wir die Freiheit aller Menschen respektieren, gemäß ihrem eigenen Gewissen zu glauben

10. Glaubensartikel: Wir beanspruchen das Recht, den Allmächtigen Gott zu verehren, wie es uns das eigene Gewissen gebietet, und gestehen allen Menschen das gleiche Recht zu, mögen sie verehren, wie oder wo oder was sie wollen.

„Wir halten es für einen gerechten Grundsatz – und es ist einer, dessen Bedeutung, wie wir meinen, von jedem Einzelnen gründlich erwogen werden sollte –, dass alle Menschen gleich erschaffen sind und dass ein jeder berechtigt ist, sich über alles, was mit dem Gewissen zu tun hat, seine eigenen Gedanken zu machen. Infolgedessen ist es nicht unsere Absicht – selbst wenn wir die Macht dazu hätten –, irgendjemand daran zu hindern, dass er seine Gedankenfreiheit unabhängig ausübt, die der Himmel als eine seiner erlesensten Gaben dem Menschen so gnädig verliehen hat.“12

„Ich bin sehr aufgeschlossen und habe Nächstenliebe für alle Glaubensgemeinschaften, Parteien und Konfessionen; und die Rechte und Freiheit des Gewissens halte ich für äußerst heilig und wertvoll, und ich nehme es niemandem übel, wenn er anderer Meinung ist als ich.“13

„Die Heiligen können ja bezeugen, ob ich bereit bin, mein Leben für meine Freunde hinzugeben. Wenn es sich gezeigt hat, dass ich bereit war, für einen Mormonen zu sterben, so erkläre ich angesichts des Himmels ohne Scheu, dass ich gleichermaßen bereit bin, zur Wahrung der Rechte eines Presbyterianers, eines Baptisten oder sonst eines guten Mannes irgendeiner anderen Glaubensgemeinschaft zu sterben. Denn das gleiche Prinzip, das die Rechte eines Heiligen der Letzten Tage mit Füßen tritt, das tritt auch die Rechte eines Römisch-Katholischen oder jedes anderen Glaubensbekenners mit Füßen, der sich unbeliebt gemacht hat und zu schwach ist, sich selbst zu verteidigen.

Die Freiheitsliebe ist es, die meine Seele inspiriert – bürgerliche und religiöse Freiheit für das ganze Menschengeschlecht insgesamt. Freiheitsliebe wurde mir von meinen Großvätern eingegeben, als sie mich auf den Knien schaukelten …

Wenn ich der Überzeugung bin, die Menschen seien im Irrtum – soll ich sie dann unterdrücken? Nein, ich werde sie vielmehr emporheben, und zwar auf ihre eigene Weise, wenn ich sie nicht davon überzeugen kann, dass meine Weise besser ist. Ich werde niemanden zwingen, das zu glauben, was ich glaube, außer durch die Kraft der Beweisführung; denn die Wahrheit bahnt sich ihren Weg selbst.“14

„Wir sollten immer dieser Vorurteile gewahr sein, die sich manchmal so seltsam aufdrängen und so sehr der menschlichen Natur entsprechen und die sich gegen Freunde, Nachbarn und Brüder in der Welt richten, wenn es ihnen beliebt, eine andere Meinung und andere Glaubensansichten zu haben als wir. Unsere Religion ist eine Sache zwischen uns und unserem Gott. Ihre Religion ist eine Sache zwischen ihnen und ihrem Gott.“15

„Wenn wir bei einem Menschen tugendhafte Eigenschaften erkennen, sollen wir diese stets würdigen, unabhängig von seinem Verständnis von Glauben und Lehre; denn alle Menschen sind frei, oder sollten es sein, – da sie unantastbare Rechte besitzen und die hohen und edlen Bedingungen der Naturgesetze und des Rechts auf Selbsterhaltung –, zu denken, zu handeln und zu sprechen, wie es ihnen gefällt, solange sie die Rechte aller anderen Wesen gebührend respektieren und keines davon verletzen. Dieser Lehre stimme ich von ganzem Herzen zu und lebe auch danach.“16

„Jeder Mensch hat ein Anrecht auf die Entscheidungsfreiheit, denn so hat Gott es bestimmt. Er hat dem Menschen die sittliche Selbständigkeit gegeben und die Macht, Gut oder Böse zu wählen; nach dem Guten zu trachten, indem er den Pfad der Heiligkeit in diesem Leben beschreitet, was inneren Frieden und Freude im Heiligen Geist und nach diesem Leben eine Fülle der Freude zu seiner rechten Hand beschert, oder einen schlechten Weg zu beschreiten, indem er in Sünde und Auflehnung gegen Gott verharrt, womit er in dieser Welt Verdammnis und in der zukünftigen Welt ewigen Verlust über seine Seele bringt. Da der Gott des Himmels diese Sache jedem Einzelnen überlassen hat, wollen wir sie ihm nicht wieder entziehen. Wir möchten nur gemäß dem Wort des Herrn an den Propheten Ezechiel (Ezechiel 33:2-5) die Rolle des treuen Wächters übernehmen und den anderen überlassen, so zu handeln, wie es ihnen gut scheint.“17

„Es ist eines der ersten Prinzipien in meinem Leben, eines, dessen ich mich von Kindheit an befleißigt habe, weil es mir von meinem Vater gelehrt worden ist, nämlich dass jedem Menschen Gewissensfreiheit zugestanden werden muss. … Meinem Gefühl nach bin ich stets bereit, zur Wahrung der begründeten Rechte der Schwachen und Unterdrückten mein Leben einzusetzen.“18

„Lasst euch aber mit keinem Menschen wegen seiner Religion ein! Jede Regierung sollte jedem Menschen zubilligen, dass er sich seiner Glaubensfreiheit ungestört erfreuen darf. Niemand ist befugt, jemandem infolge unterschiedlicher Glaubensmeinung das Leben zu nehmen; und alle Gesetze und Behörden sollten diese dulden und schützen, sei sie richtig oder falsch.“19

„Wir wollen … Frieden und Freundschaft mit jedermann pflegen, uns um unsere eigenen Angelegenheiten kümmern und werden so erfolgreich und geachtet sein, denn wenn wir andere achten, dann achten wir uns selbst.“20

„Obwohl ich nie das Bedürfnis habe, jemandem meine Lehre aufzudrängen, freue ich mich doch zu sehen, wenn Vorurteile der Wahrheit weichen und die Traditionen der Menschen von den einfachen Grundsätzen des Evangeliums Jesu Christi zerstreut werden.“21

Anregungen für Studium und Unterricht

Beachten Sie diese Anregungen, wenn Sie sich mit dem Kapitel befassen oder sich auf den Unterricht vorbereiten. Weitere Anregungen siehe Seite VII–XIII.

  • Lesen Sie noch einmal die Begebenheit, als Joseph mit den Männern von der Miliz sprach (Seite 377ff.). Warum konnte der Prophet wohl in dieser Situation so ruhig bleiben? Denken Sie an andere Beispiele, als Sie Menschen beobachtet haben, die in schwierigen Situationen ruhig und friedfertig geblieben sind. Was war das Ergebnis ihres Handelns?

  • Schauen Sie auf Seite 379 und 380f. nach Wörtern und Sätzen, die der Prophet verwendet hat, um Frieden und Friedensstifter zu beschreiben. Welche Charaktereigenschaften helfen uns, zu Hause und in unserem Gemeinwesen Friedensstifter zu sein?

  • Lesen Sie den vierten Abschnitt auf Seite 381. Wie fühlen Sie sich, wenn sie bei anderen nach Fehlern suchen? Wie fühlen Sie sich, wenn Sie bei anderen auf lobenswerte Eigenschaften achten? Wie fühlen sich wohl andere Menschen, wenn Sie sich die Zeit nehmen, ihre lobenswerten Eigenschaften hervorzuheben?

  • Lesen Sie den vorletzten Abschnitt auf Seite 381. Wie können wir einander aufbauen? Was haben andere Menschen getan, um Sie aufzubauen? Wie kann das Frieden schaffen?

  • Gehen Sie noch einmal Seite 382ff. durch und achten Sie darauf, was der Prophet dazu gelehrt hat, wie wir Menschen behandeln sollen, deren religiöse Ansichten sich von unseren unterscheiden. Auf welche Weise können wir die Rechte anderer respektieren, zu „verehren, wie oder wo oder was sie wollen“?

  • Lesen Sie den letzten Abschnitt auf Seite 384. Wie können wir anderen vom wiederhergestellten Evangelium erzählen und gleichzeitig zeigen, dass wir ihren Glauben respektieren?

Einschlägige Schriftstellen: Epheser 4:31,32; Mosia 4:9-16; 4 Nephi 1:15,16; LuB 134:2-4,7

Quellenangaben anzeigen

    Anmerkungen

  1.   1.

    Lucy Mack Smith, „The History of Lucy Smith, Mother of the Prophet“, Manuskript von 1844/45, Band 15, Seite 8ff. Archiv der Kirche

  2.   2.

    History of the Church, 6:245f.; aus „A Friendly Hint to Missouri“, einem Artikel, der auf Weisung von Joseph Smith geschrieben wurde, 8. März 1844, Nauvoo, Illinois, veröffentlicht in Times and Seasons, 15. März 1844, Seite 473

  3.   3.

    Brief von Joseph Smith und anderen an Mitglieder der Kirche in Thompson, Ohio, 6. Februar 1833, Kirtland, Ohio, Letter Book 1, 1829–1839, Joseph-Smith-Sammlung, Archiv der Kirche

  4.   4.

    History of the Church, 6:219f.; Absatzteinteilung geändert; aus „Pacific Innuendo“, auf Weisung von Joseph Smith verfasster Artikel, 17. Februar 1844, Nauvoo, Illinois, veröffentlicht in Times and Seasons, 15. Februar 1844, Seite 443; diese Ausgabe der Times and Seasons kam verspätet heraus

  5.   5.

    History of the Church, 2:122; aus einem Brief von Joseph Smith und anderen an John Lincoln und andere, 21. Juni 1834, Kreis Clay, Missouri, veröffentlicht im Evening and Morning Star, Juli 1834, Seite 176

  6.   6.

    History of the Church, 1:368; aus einem Brief von Joseph Smith und seinen Ratgebern in der Ersten Präsidentschaft an William W. Phelps und die Brüder in Missouri, 25. Juni 1833, Kirtland, Ohio

  7.   7.

    History of the Church, 1:444; Tagebucheintrag von Joseph Smith, 19. November 1833, Kirtland, Ohio

  8.   8.

    History of the Church, 5:388; aus einer Rede von Joseph Smith am 14. Mai 1843 in Yelrome, Illinois; aufgezeichnet von Wilford Woodruff

  9.   9.

    History of the Church, 3:383f.; aus einer Rede von Joseph Smith am 2. Juli 1839 in Montrose, Iowa; aufgezeichnet von Wilford Woodruff und Willard Richards

  10.   10.

    History of the Church, 4:226; aus einem Brief von Joseph Smith und Hyrum Smith an die Heiligen in Kirtland, Ohio, 19. Oktober 1840, Nauvoo, Illinois

  11.   11.

    11. Glaubensartikel

  12.   12.

    History of the Church, 2:6f.; aus „The Elders of the Church in Kirtland, to Their Brethren Abroad“, 22. Januar 1834, veröffentlicht im Evening and Morning Star, Februar 1834, Seite 135

  13.   13.

    Brief von Joseph Smith an Isaac Galland, 22. März 1839, Gefängnis von Liberty, Missouri, veröffentlicht in Times and Seasons, Februar 1840, Seite 55f.

  14.   14.

    History of the Church, 5:498f.; aus einer Rede von Joseph Smith am 9. Juli 1843 in Nauvoo, Illinois; aufgezeichnet von Willard Richards; siehe auch Anhang, Seite 624, Punkt 3

  15.   15.

    History of the Church, 3:303f.; aus einem Brief von Joseph Smith und anderen an Edward Partridge und die Kirche, 20. März 1839, Gefängnis in Liberty, Missouri

  16.   16.

    History of the Church, 5:156; Absatzeinteilung geändert; aus einem Brief von Joseph Smith an James Arlington Bennet, 8. September 1842, Nauvoo, Illinois; James Bennets Nachname wird in History of the Church fälschlich „Bennett“ geschrieben

  17.   17.

    History of the Church, 4:45, Fußnote; aus einem Brief der Ersten Präsidentschaft und des Hoherats an die Heiligen, die westlich von Kirtland, Ohio, wohnten, 8. Dezember 1839, Commerce, Illinois, veröffentlicht in Times and Seasons, Dezember 1839, Seite 29

  18.   18.

    History of the Church, 6:56f.; aus einer Rede von Joseph Smith am 15. Oktober 1843 in Nauvoo, Illinois; aufgezeichnet von Willard Richards; siehe auch Anhang, Seite 624, Punkt 3

  19.   19.

    History of the Church, 6:304; aus einer Rede von Joseph Smith am 7. April 1844 in Nauvoo, Illinois; aufgezeichnet von Wilford Woodruff, Willard Richards, Thomas Bullock und William Clayton; siehe auch Anhang, Seite 624, Punkt 3.

  20.   20.

    History of the Church, 6:221; aus einem Brief von Joseph Smith an den Herausgeber des Nauvoo Neighbors, 10. Februar 1844, Nauvoo, Illinois, veröffentlicht im Nauvoo Neighbor, 21. Februar 1844; dieser Brief ist in History of the Church fälschlich auf den 19. Februar 1844 datiert

  21.   21.

    History of the Church, 6:213; aus einem Brief von Joseph Smith an Joseph L. Heywood, 13. Februar 1844, Nauvoo, Illinois