Entscheidungsfreiheit – die Wahl zwischen Leben und Tod

Lehren der Präsidenten der Kirche: Wilford Woodruff, (2011), 223


Jetzt ist die Zeit, zwischen Gut und Böse zu wählen, denn unsere Taten ziehen in diesem Leben und in der Ewigkeit Folgen nach sich.

Aus dem Leben von Wilford Woodruff

Präsident Wilford Woodruff hat bezeugt, dass Errettung „durch das Blut Jesu Christi“ kommt, und hat auch betont, dass die Fülle der Errettung „durch Gehorsam gegenüber dem Evangelium“ kommt.1 Angesichts dieser Erkenntnis lehrte er, dass „wir alle die Freiheit haben, das Gute zu wählen und das Böse abzulehnen oder das Böse zu wählen und das Gute abzulehnen“2 und dass Gott uns „für den Gebrauch dieser Entscheidungsfreiheit zur Rechenschaft ziehen wird“3. Er forderte die Heiligen eindringlich auf, rechtschaffene Entscheidungen zu treffen, und erinnerte sie an den Unterschied zwischen “wenigen Jahren irdischer Freuden“ und „einer langen Ewigkeit mit Licht, Wahrheit, Segnungen und Erkenntnis, die der Herr denen zuteil werden lässt, die sein Gesetz befolgen“.4

Wie wir alle hatte Präsident Woodruff zahlreiche Möglichkeiten, seine Entscheidungsfreiheit zu nutzen. Eine solche Gelegenheit bot sich in Herefordshire in England im Haus von John Benbow (siehe Seite 91 in diesem Buch). „John Benbow war ein edler Mann“, erzählte Präsident Woodruff. „Er war wie ein englischer Lord, wohl der reichste Mann, der sich je der Kirche anschloss. Er war noch nicht einmal einen Monat getauft, da kam er mit seiner Frau zu mir in ein kleines Wohnzimmer und verbrachte wohl eine Dreiviertelstunde damit, mir zu sagen, dass er im Neuen Testament gelesen hatte, dass die Gläubigen in den Tagen der Apostel allen Besitz verkauft und den Aposteln zu Füßen gelegt hatten [siehe Apostelgeschichte 4:31-37]; er sagte, er halte es für seine Pflicht, dieses Gesetz zu erfüllen, und er wolle es tun. Ich hörte ihm geduldig zu, und als er fertig war, brauchte ich vielleicht eine halbe Stunde, um ihm den Unterschied zwischen unserer Lage heute und der Lage der Apostel damals deutlich zu machen. Ich gab ihm zu verstehen, dass Gott mich nicht nach England gesandt hatte, damit ich mich um sein Gold, seine Pferde, seine Kühe und seinen Besitz kümmerte, sondern dass er mich gesandt hatte, das Evangelium zu predigen. Ich sagte ihm jedoch, dass der Herr sein Opfer annehmen werde, und wann immer er Gutes tun könne, solle er es tun, er solle die Armen unterstützen und mithelfen, das Buch Mormon zu veröffentlichen usw.“

Als Präsident Woodruff diese Begebenheit erzählte, sprach er auch von dem weitreichenden Einfluss seiner Entscheidung, Bruder Benbows Angebot höflich abzulehnen:

„Was wäre denn geschehen, wenn ich mich anders entschieden und gesagt hätte: ‚Ja, gib mir deinen Besitz, ich werde mich darum kümmern‘? Wahrscheinlich wäre er abtrünnig geworden. Und nicht nur das. Es hätte auch einen törichten Apostel gegeben, der ebenfalls ein geeigneter Kandidat dafür geworden wäre, vom Glauben abzufallen. War das eine Versuchung für mich? Nein, keineswegs. Es wäre für keinen Ältesten eine Versuchung, der ausreichend vom Geist Gottes erfüllt ist, den Unterschied zu kennen zwischen hunderttausend Pfund und der Aussicht, an der ersten Auferstehung teilzuhaben, mit der Macht, an den Engeln und Göttern vorbeizugehen zu seiner Erhöhung und Herrlichkeit und für immer und immer in der Gegenwart Gottes und des Lammes zu sein.“5

Lehren von Wilford Woodruff

Da Gott uns Entscheidungsfreiheit gegeben hat, sind wir für unsere Taten verantwortlich.

Gott hat allen seinen Kindern in dieser Evangeliumszeit Entscheidungsfreiheit gewährt, wie er es auch in vergangenen Evangeliumszeiten getan hat. Diese Entscheidungsfreiheit hatten die Menschen unter der Herrschaft und Regierung Gottes schon immer. [Wir] besaßen sie im Himmel vor der Grundlegung der Welt, und der Herr bewahrte und verteidigte sie dort gegen den Angriff Luzifers und seiner Anhänger. Das ging so weit, dass Luzifer mit einem Drittel der Scharen des Himmels hinabgeworfen wurde. [Siehe Offenbarung 12:1-9; LuB 29:36,37; Mose 4:1-4.] Dank dieser Entscheidungsfreiheit sind wir, ihr und ich und alle Menschen, verantwortliche Wesen – verantwortlich für den Weg, den wir einschlagen, für das Leben, das wir führen, und für unser Tun hier auf der Erde.6

Zur göttlichen Weltordnung gehört, dass niemand in den Himmel gezwungen wird, der Geist soll nicht gezwungen werden, sondern ist frei, selbständig zu handeln. [Gott] bietet seiner Schöpfung, dem Menschen, das immerwährende Evangelium an, die Grundsätze des Lebens und der Errettung, und überlässt es dann ihm, selbst zu entscheiden, selbst zu verwerfen, jedoch mit der Erkenntnis, dass er für die Folgen seines Handelns verantwortlich ist.7

Unsere Entscheidungen, Gutes oder Böses zu tun, ziehen in diesem Leben und in der Ewigkeit Folgen nach sich.

Jeder bekommt das, wofür er arbeitet. Was wir auch säen, ob gut oder böse, dessen Früchte werden wir ernten [siehe Galater 6:7; LuB 6:33].8

Der Herr hat uns geboten, und wir müssen seine Gebote befolgen, wenn wir die Segnungen für Gehorsam erhalten wollen.9

Je genauer wir uns an Gottes Gebote halten, desto sicherer sind wir, dass Gott unser Freund ist und über uns wacht und dass sein Sohn Jesus unser Fürsprecher beim Vater ist, dass er inmitten seines Volkes ist und für die Rechte seiner Heiligen kämpfen und jede Waffe, die gegen Zion geschmiedet wird, abwehren wird.10

Vermitteln wir unseren Kindern, welche üblen Folgen es nach sich zieht, wenn wir Sünde begehen oder ein Gesetz Gottes übertreten. Sie sollen verstehen, dass sie Kummer und Sorgen ernten, wenn sie unrecht handeln. Das lässt sich vermeiden, wenn sie recht handeln. Diesen Grundsatz sollen sie durch Unterweisung lernen, nicht dadurch, dass sie den Kummer und die Bedrängnisse selbst erfahren, weil sie etwas Unrechtes tun.11

Ich habe in dieser Kirche und diesem Reich nie eine Sünde begangen, die mich nicht das Tausendfache dessen gekostet hat, was sie wert war. Wir können nicht ungestraft sündigen, wir können nicht ungestraft einen Rat missachten – es wird uns immer Kummer bringen.12

Brüder und Schwestern, sucht Gott, ruft ihn an euren verborgenen Plätzen an und wendet euch nicht von der Rechtschaffenheit und Wahrheit ab, denn dabei gewinnt ihr nichts, doch ihr habt alles zu verlieren.13

Diejenigen, die nicht gemäß dem Licht handeln, das sie besitzen, müssen früher oder später schweres Leid ernten. Sie haben nicht die Freude, das Glück und die Errettung, die derjenige empfängt, der Gottes Gebote befolgt und stets tut, was recht ist. Die Schlechten sind immer angsterfüllt. Es besteht für niemanden Anlass, Sünde zu begehen, denn es zahlt sich nicht aus. Es ist besser für uns, dem Herrn zu dienen, denn wer dem Herrn morgens, mittags und abends dient, ist glücklich, sei er reich oder arm.14

Fragt man einen Menschen, eine Nation, ein Reich, Generationen von Menschen, werden sie immer sagen, dass sie danach trachten, glücklich zu sein, aber wie trachten sie danach? Nehmen wir einmal den größten Teil der Menschheit, wie trachten diese Menschen nach Glück? Indem sie dem Teufel dienen, so schnell sie nur können – und fast das Letzte, was die Menschenkinder verehren, ist Gott, der Letzte, dessen Gesetze sie befolgen wollen, ist er. Sie wollen Gott nicht verehren und seinen Namen nicht ehren, auch seine Gesetze nicht halten, sondern lästern Tag für Tag seinen Namen; fast die ganze Welt trachtet nach Glück, indem sie Sünde begeht, das Gesetz Gottes bricht, seinen Namen lästert und die einzige Quelle zurückweist, aus der Glücklichsein entspringt.

Würden wir wirklich begreifen, dass wir nicht glücklich werden können, wenn wir sündigen und Gottes Gesetze übertreten, würden wir sehen, wie töricht es ist. Jeder Mann und jede Frau würden sehen, dass sie, um glücklich zu werden, darangehen müssen, die Werke der Rechtschaffenheit und den Willen unseres Vaters im Himmel zu tun, denn von ihm erhalten wir alles Glück, jeden Segen, Herrlichkeit, Errettung, Erhöhung und ewiges Leben – alles, was wir in Zeit und Ewigkeit je erhalten können.15

Seien wir glaubenstreu, und schmücken wir uns mit den Tugenden des Evangeliums. Wer unrecht tut, kann nichts gewinnen. Lügen, Stehlen, Gotteslästerung, Trunkenheit, üble Nachrede, Leugnung des Herrn Jesus Christus, das alles bringt Kummer und Reue, es entwürdigt den Menschen, der doch im Abbild Gottes geschaffen ist. Aber das Rechte zu tun, Gottes Gebote zu befolgen, großzügig und freundlich zu sein, das bringt Freude und Frieden und den Heiligen Geist und schließlich die Erhöhung im Reich des Vaters.16

Unser ewiger Lohn entspricht dem Gesetz, das wir während unseres kurzen Erdenlebens halten.

Unser Leben hier dauert doch wahrhaftig nur ein paar Tage, aber jenseits des Schleiers werden wir ewig leben. Wir werden so lange leben und existieren, wie unser Schöpfer existiert, und unsere ewige Bestimmung hängt davon ab, wie wir unser kurzes Leben hier im Fleisch verbringen.17

Wenn wir wirklich begreifen, dass unsere zukünftige Bestimmung – unser Glück, unsere Erhöhung und Herrlichkeit oder unser Elend, unsere Entwürdigung und unser Leid – von der kurzen Zeit abhängen, die wir in dieser Welt verbringen, kann ich nur sagen, dass es niemandem nützt, seine Zeit damit zu verbringen, unrecht zu tun. … Erlangt ein Mensch jemals irgendeine Segnung, dann nur vom Herrn, denn es ist nicht die Art des Teufels, jemanden zu segnen; er segnet die Menschenkinder nicht, sondern müht sich, sie vom Weg der Rechtschaffenheit und Wahrheit abzubringen.18

Der Gott des Himmels, der diese Erde erschaffen und seine Kinder hierher gestellt hat, gab ihnen ein Gesetz, wodurch sie in einem Reich der Herrlichkeit erhöht und errettet werden können. Denn allen Reichen ist ein Gesetz gegeben, und im ganzen Universum wird alles durch Gesetz regiert. Wenn jemand ein Gesetz befolgt, dann wird er durch dieses Gesetz bewahrt und empfängt den Lohn, den dieses Gesetz ihm zusichert [siehe LuB 130:20,21]. Es ist Gottes Wille, dass alle seine Kinder das höchste Gesetz befolgen, damit sie die höchste Herrlichkeit erlangen können, die allen unsterblichen Wesen bestimmt ist. Aber Gott hat allen seinen Kindern Entscheidungsfreiheit gewährt; sie können wählen, welches Gesetz sie halten wollen.19

Niemand kann die celestiale Herrlichkeit erlangen, wenn er nicht nach dem celestialen Gesetz lebt, niemand kann die terrestriale Herrlichkeit erlangen, wenn er nicht nach dem terrestrialen Gesetz lebt, und niemand kann die telestiale Herrlichkeit erlangen, wenn er nicht nach dem telestialen Gesetz lebt [siehe LuB 88:19-33]. Es besteht ein großer Unterschied zwischen dem Licht der Sonne am Mittag und dem Schimmer der Sterne in der Nacht, aber dieser Unterschied ist nicht größer als der Unterschied an Herrlichkeit in den verschiedenen Teilen des Reiches Gottes.20

Der Herr hat uns das celestiale Gesetz offenbart, das heißt, er hat uns die Fülle des Evangeliums Jesu Christi gegeben und uns die Grundsätze des ewigen Lebens kundgetan. …

Wenn wir in die celestiale Welt gingen, würden wir von dem Geist beeinflusst, der dort herrscht, und die Grundsätze, von denen wir uns leiten lassen sollen, wären stets ein Teil von uns. Wir müssen schon in dieser Welt diesen Geist und diese Grundsätze besitzen, und wir müssen hier nach dem celestialen Gesetz leben und einig sein gemäß dem Grundsatz, der das Volk Gottes eint, das in seiner Gegenwart lebt, damit wir die gleiche Herrlichkeit erlangen.

Das sind die Grundsätze, die uns Tag für Tag gelehrt werden, und wir müssen lernen, sie anzuwenden, und unseren Egoismus und alle falschen Grundsätze aufgeben.21

Es zahlt sich für den Menschen aus, wenn er das Rechte tut. Die Menschen in dieser oder sonst einer Generation werden trauern und es bitterlich bereuen, wenn sie einen Weg einschlagen, der Gott oder sein Werk missachtet. … Wenn ein Mensch recht handelt, im Zeugnis von Jesus Christus tapfer ist, das Evangelium befolgt und seine Bündnisse hält, dann gelangt er, wenn er auf die andere Seite des Schleiers kommt, in die Gegenwart Gottes und des Lammes. Da er sich an das celestiale Gesetz gehalten hat, geht er in die celestiale Herrlichkeit ein, er wird durch dieses Gesetz bewahrt und hat durch die endlosen Zeitalter der Ewigkeit hindurch Anteil an dieser Herrlichkeit. Es zahlt sich für jeden Menschen unter dem Himmel aus, in den wenigen Tagen, die er im Fleisch verbringt, dem Gesetz Gottes treu zu gehorchen.22

Erforschen wir doch unser Herz und entschließen wir uns sofort, die Werke der Rechtschaffenheit zu tun, unseren Vater im Himmel zu ehren, unsere Pflicht gegenüber Gott und den Menschen zu erfüllen, das Reich Gottes anzunehmen und aufzubauen, dann werden wir begreifen, dass der Mensch nach dem celestialen Gesetz leben und von einem Teil des celestialen Geistes Gottes belebt werden muss, damit er glücklich wird und die unsterbliche Seele in einer Fülle der Herrlichkeit Frieden findet. Wir werden auch begreifen, dass Kummer, Elend und der zeitliche und geistige Tod die Folge sind, wenn wir sündigen, Gottes Gesetz übertreten und seinen Namen lästern. Wenn wir unrecht handeln, betrüben wir den Heiligen Geist und unsere Brüder und schaden uns selbst.23

Der Weg des Lebens liegt vor uns, und wenn wir nicht auf diesem Weg gehen, starrt uns nur der Tod ins Gesicht. Halten wir einen Moment inne und denken wir nach – stellen wir fest, ob es besser für uns ist, das Leben oder den Tod zu empfangen. … Ihr habt klare Wahrheiten gehört, die durch die Macht des Heiligen Geistes und durch das Zeugnis von Jesus Christus eingegeben wurden. Jetzt ist die Zeit, sich zu entscheiden, wem ihr dienen wollt.24

Eure zukünftigen Segnungen, eure zukünftige Erhöhung und Herrlichkeit in aller Ewigkeit hängen von dem Weg ab, den ihr hier einschlagt. Der Weg, der zum ewigen Leben führt, liegt klar vor euch. … Nun ist es an euch, ihn auch zu gehen.25

Gott ermöglicht uns die Errettung, er gibt uns einfache Verhaltensgrundsätze und die Kraft, uns daran zu halten.

Die Errettung, ewiges Leben und die Teilhabe an der ersten Auferstehung – das alles ist für euch erreichbar, ja, alle Segnungen, die Gott je einem Volk auf der Erde verheißen hat, werden euch angeboten und sind für euch erreichbar, wenn ihr eure Pflicht tut.26

Die Heiligen der Letzten Tage haben jeden Ansporn; ihr Weg liegt klar und einladend vor ihnen.27

Es gibt nur einen richtigen Weg, und er ist ganz gerade. Die Grundsätze und Regeln, die euch auf diesem Weg leiten, sind einfach und leicht zu verstehen. Das ist der Weg, den wir einschlagen sollen, und ich finde, dass wir reich gesegnet sind, weil wir den wahren Weg kennen.28

Was der Herr auch von uns verlangt, er verlangt nichts von uns, was wir nicht vollbringen können. Wir können seine Gebote entsprechend unserer Stellung und der Mittel, die wir besitzen, befolgen. Niemand ist so arm, dass er das Evangelium nicht befolgen kann. Jeder kann sich zur Vergebung seiner Sünden taufen lassen, und wenn er die Gebote des Herrn hält, empfängt er von ihm die Kraft und die Mittel, das zu erfüllen, was von ihm verlangt wird.29

Ich bete darum, dass wir diesen Weg gehen und mit unserem Bericht zufrieden sind, wenn wir auf die andere Seite des Schleiers kommen. Wir werden in der großen Bibliothek des celestialen Reiches unseres Gottes unsere Geschichte und unseren Bericht finden und wissen, was wir in diesem Leben getan haben. Wenn wir etwas Unrechtes tun, wird es uns Leid tun. Kehren wir von allem Unrecht um, und bemühen wir uns, es besser zu machen! Möge der Geist Gottes mit uns sein und uns in unserem Bemühen führen und anleiten, bis unser Leben zu Ende ist, damit wir, wenn wir sterben, in das Reich Gottes aufgenommen werden. Wir werden große Freude empfinden, wenn wir recht handeln, denn unsere Augen haben nicht gesehen, unsere Ohren haben nicht gehört, noch ist es den Menschenkindern ins Herz gedrungen: die Herrlichkeit, die den Söhnen und Töchtern Adams offen steht. Sie ist jetzt vor unseren Augen verborgen, und wir werden sie nicht sehen, bis wir in die Gegenwart Gottes und des Lammes gelangen.30

Niemand, der auf der Erde gelebt und die Gebote Gottes gehalten hat, wird sich dafür schämen oder es bereuen, wenn er in die Gegenwart Gottes kommt.31

Anregungen für Studium und Unterricht

Beachten Sie diese Anregungen, wenn Sie sich mit dem Kapitel befassen oder sich auf den Unterricht vorbereiten. Weitere Anregungen siehe Seite V-IX.

  1. Gehen Sie noch einmal die Geschichte auf Seite 205 bis 207 durch. Von welchen Grundsätzen ließ sich Elder Woodruff bei seiner Antwort an Bruder Benbow leiten?

  2. Lesen Sie den zweiten Absatz auf Seite 207 vollständig. Warum ist es gegen Gottes Natur, einen Menschen „in den Himmel zu zwingen“ oder „seinen Geist zu zwingen“? Womit spornt uns der himmlische Vater an, den Weg zu wählen, der zum ewigen Leben führt?

  3. Präsident Woodruff hat gesagt: „Jeder bekommt das, wofür er arbeitet.“ (Seite 207.) Was bedeutet das für Sie? Wie kann diese Aussage unsere Entscheidungen beeinflussen?

  4. Welche Segnungen führt Präsident Woodruff an, die wir schon in diesem Leben erhalten, wenn wir die Gebote halten? Welche Folgen erleben wir in diesem Leben, wenn wir uns entscheiden, die Gebote nicht zu halten (siehe Seite 208f.)?

  5. Gehen Sie noch einmal den vierten und fünften Absatz auf Seite 208 durch. Was ist der Preis der Sünde?

  6. Wie wirken sich unsere täglichen Entscheidungen auf unsere ewige Bestimmung aus (siehe Seite 209f., 212)? Warum ist es wichtig, dass wir daran denken, dass dieses Leben im Vergleich zur Ewigkeit nur kurz ist?

  7. Was würden Sie einem Familienangehörigen oder einem Freund sagen, der sein Glück sucht, ohne die Gebote zu halten? Von welchen Erfahrungen könnten Sie erzählen, um ihm zu helfen?

  8. Warum meinen manche Menschen wohl, die Errettung sei für sie nicht erreichbar? Wenn Sie sich mit Präsident Woodruffs Lehren auf Seite 213 und 214 befassen – welche Aussagen wären wohl für jemand, der so denkt, tröstlich?

  9. Was können Eltern tun, um die Entscheidungsfreiheit ihrer Kinder zu achten, ihnen aber dennoch zu helfen, rechtschaffene Entscheidungen zu treffen?

Einschlägige Schriftstellen: Josua 24:15; Jesaja 64:3; Kolosser 3:24,25; 1 Nephi 3:7; 2 Nephi 2:25-30; Alma 7:14-25; 41:10; Helaman 14:30,31; LuB 130:20,21

Quellenangaben anzeigen

    Anmerkungen

  1.   1.

    Deseret News: Semi-Weekly, 13. Juni 1882, Seite 1

  2.   2.

    „Sayings and Writings of Prest. Woodruff“, Contributor, Juli 1894, Seite 538

  3.   3.

    Deseret Weekly, 26. Oktober 1889, Seite 561

  4.   4.

    The Discourses of Wilford Woodruff, Hg. G. Homer Durham, 1946, Seite 278f.

  5.   5.

    Millennial Star, 28. November 1895, Seite 754f.

  6.   6.

    The Discourses of Wilford Woodruff, Seite 8f.

  7.   7.

    Deseret News: Semi-Weekly, 9. Mai 1882, Seite 1

  8.   8.

    Millennial Star, 2. September 1889, Seite 548

  9.   9.

    Deseret News: Semi-Weekly, 2. Mai 1876, Seite 4

  10.   10.

    Deseret News: Semi-Weekly, 26. Juli 1881, Seite 1

  11.   11.

    The Discourses of Wilford Woodruff, Seite 105

  12.   12.

    Deseret News: Semi-Weekly, 14. Dezember 1880, Seite 1

  13.   13.

    The Discourses of Wilford Woodruff, Seite 262

  14.   14.

    Deseret News, 22. Februar 1865, Seite 162

  15.   15.

    The Discourses of Wilford Woodruff, Seite 259f.

  16.   16.

    The Discourses of Wilford Woodruff, Seite 23

  17.   17.

    The Discourses of Wilford Woodruff, Seite 244

  18.   18.

    Deseret News, 22. Februar 1865, Seite 162

  19.   19.

    The Discourses of Wilford Woodruff, Seite 10

  20.   20.

    Deseret News: Semi-Weekly, 12. Januar 1875, Seite 1

  21.   21.

    Deseret News, 6. Januar 1858, Seite 350

  22.   22.

    Deseret News, 23. Dezember 1874, Seite 741

  23.   23.

    Deseret News, 4. Februar 1857, Seite 879

  24.   24.

    Journal of Discourses, 9:222

  25.   25.

    „Y. M. M. I. A. Annual Conference“, Contributor, August 1895, Seite 638

  26.   26.

    Contributor, August 1895, Seite 638

  27.   27.

    Deseret News: Semi-Weekly, 26. Juli 1881, Seite 1

  28.   28.

    The Discourses of Wilford Woodruff, Seite 307

  29.   29.

    Deseret News: Semi-Weekly, 2. Mai 1876, Seite 4

  30.   30.

    Millennial Star, 14. Mai 1896, Seite 311

  31.   31.

    Deseret News: Semi-Weekly, 20. Mai 1873, Seite 1