Vorbereitung auf das Zweite Kommen Jesu Christi

Lehren der Präsidenten der Kirche: Wilford Woodruff, (2011), 271


Während wir auf die Rückkehr des Erretters warten, der auf der Erde regieren wird, müssen wir uns persönlich, als Familie und als Volk dafür bereitmachen.

Aus dem Leben von Wilford Woodruff

In einer Konferenzansprache vom April 1950 sagte Elder Richard E. Evans vom Kollegium der Zwölf Apostel: „Ich erinnere mich an eine Aussage, die, soweit ich weiß, Präsident Wilford Woodruff zugeschrieben wird. Einige Brüder waren, so wird erzählt, damals auf ihn zugekommen … und hatten ihn gefragt, wann seiner Meinung nach das Ende der Welt kommen würde – wann würde der Herr kommen? Die folgenden Worte sind nicht exakt seine Worte, vermitteln aber, was er geantwortet haben soll: ‚Ich würde so leben, als käme er morgen – aber trotzdem einen Kirschbaum pflanzen!‘“1

Auch wenn das nicht exakt seine Worte waren, spiegeln sie doch wider, wie Präsident Woodruff über das Zweite Kommen Jesu Christi dachte. Er bekannte: „Ich glaube nicht, dass jemand die Stunde vorhersagen kann, wann der Menschensohn kommt. … Wir brauchen nicht zu hoffen, dass wir einmal erfahren, wann dieses Ereignis stattfindet.“2 Er freute sich jedoch auf die Rückkehr des Erretters und seine Herrschaft auf der Erde. Mit dem Zeugnis, dass die Kirche in den Letzten Tagen aufgerichtet worden war, lehrte er die Heiligen mit großem Nachdruck und ermahnte sie, sich auf das Zweite Kommen Jesu vorzubereiten. „Die Zeichen im Himmel und auf der Erde weisen alle auf das Kommen des Herrn Jesus Christus hin“, sagte er. „Wenn mein Sinn unter dem Einfluss des Geistes Gottes geöffnet ist, um dies alles zu begreifen, staune ich, und ich wundere mich oft, nicht nur über die Welt, sondern auch über uns selbst, dass wir nicht eifriger und fleißiger darin sind, uns und unsere Familie auf die Ereignisse vorzubereiten, die vor der Tür stehen, denn auch wenn Himmel und Erde vergehen, wird nicht ein Buchstabe des Wortes des Herrn unerfüllt bleiben.“3

Lehren von Wilford Woodruff

Wir leben in den Letzten Tagen und müssen auf die Zeichen des Zweiten Kommens Jesu achten.

Ich sage den Heiligen der Letzten Tage als Ältester in Israel und Apostel des Herrn Jesus Christus: Wir nähern uns den gewaltigsten Strafgerichten, die Gott je über die Welt hat hereinbrechen lassen. Achtet auf die Zeichen der Zeit, auf die Zeichen vom Kommen des Menschensohnes. Sie tun sich im Himmel und auf der Erde kund. … Das alles kommt immer näher auf uns zu. Die Heiligen der Letzten Tage müssen nur ruhig, achtsam und weise vor dem Herrn sein, auf die Zeichen der Zeit achten und treu und glaubenstreu sein. Und wenn ihr alles überstanden habt, werdet ihr vieles verstehen, was ihr heute noch nicht versteht. … Wir leben in der letzten Evangeliumszeit, der Fülle der Zeiten. Es ist eine großartige Zeit und die Augen des Himmels sind auf uns gerichtet, auch die Augen Gottes und aller Patriarchen und Propheten. Sie blicken mit großem Interesse auf uns und sind auf unser Wohlergehen bedacht. Unsere Propheten, die getötet wurden und ihr Zeugnis mit ihrem Blut besiegelten, mischen sich unter die Götter und flehen für ihre Brüder. Lasst uns deshalb glaubenstreu sein und die Ereignisse in Gottes Hand legen. Er wird sich um uns kümmern, wenn wir unsere Pflicht tun.4

Der Herr Jesus Christus kommt, um auf der Erde zu regieren. Die Welt mag sagen, er verschiebe sein Kommen bis zum Ende der Erde. Aber sie kennen weder die Gedanken noch die Wege des Herrn. Der Herr wird sein Kommen nicht wegen ihres Unglaubens aufschieben, und die Zeichen sowohl im Himmel als auch auf der Erde weisen darauf hin, dass es nahe bevorsteht. Die Feigenbäume schlagen vor den Augen aller Nationen der Erde aus [siehe Joseph Smith – Matthäus 1:38-40]; und wenn sie den Geist Gottes hätten, könnten sie die Zeichen sehen und verstehen.5

Wir können mehr über die Zeichen des Zweiten Kommens erfahren, wenn wir uns mit den heiligen Schriften befassen.

Wenn die Welt wissen möchte, was sich ereignen wird, soll sie die Bibel, das Buch Mormon und das Buch Lehre und Bündnisse lesen, ebenso die Offenbarungen des Johannes. So wahr Gott lebt, wird sich alles erfüllen. Nicht eine Verheißung bleibt unerfüllt. Die Hand Gottes tut sich bereits auf der Erde kund. Das Gericht steht vor der Tür, Unheil erwartet die Nationen der Erde, aber wir selbst müssen bereit sein, an heiligen Stätten zu stehen, während sich Gottes Strafgerichte auf der Erde kundtun.6

Im 24. Kapitel des Matthäus erfahren wir, dass Jesus seine Jünger einmal sehr vieles in Bezug auf sein Evangelium, den Tempel, die Juden, sein Zweites Kommen und das Ende der Welt lehrte. Und sie fragten ihn: Meister, was ist das Zeichen all dieser Ereignisse? Der Erretter gab ihnen eine kurze Antwort. Wenn ich darüber nachdenke, fühle ich mich dazu bewegt, einen Teil des Wortes des Herrn vorzulesen, das diese Angelegenheit ausführlicher erläutert, als es der Erretter seinen Jüngern erklärt hatte. Diese Worte des Herrn, die ich vorlesen werde, stammen aus einer Offenbarung, die den Heiligen der Letzten Tage am 7. März 1831 gegeben wurde. [Daraufhin verlas Elder Woodruff die Offenbarung, die heute Abschnitt 45 im Buch Lehre und Bündnisse bildet.] …

Wir leben in einem späten Zeitalter, auch wenn es stimmt, dass noch sehr viele bedeutende, großartige Ereignisse in den Letzten Tagen geschehen müssen. Doch eines ist sicher: Obwohl der Herr weder den Tag noch die Stunde offenbart hat, da der Menschensohn kommen wird, hat er doch die Generation aufgezeigt, und die Zeichen, die als Vorläufer dieses großen Ereignisses prophezeit worden sind, fangen nun an, am Himmel und auf der Erde zu erscheinen, und werden weiter erscheinen, bis alles vollendet ist. Wenn wir Heilige der Letzten Tage etwas brauchen, was uns aufrüttelt, dann müssen wir die Bibel, das Buch Mormon und das Buch Lehre und Bündnisse lesen. Sie enthalten genug, um uns zu erbauen und in dem, was von Gott ist, zu unterweisen. Häuft die Offenbarungen Gottes und das darin enthaltene Evangelium Christi auf wie einen Schatz.7

Ihr werdet zahlreiche Voraussagen in Bezug auf sein Kommen finden, wie etwa „Ich komme schnell“, „Ich komme zu einer Stunde, da ihr es nicht meint“, „Mein Kommen steht vor der Tür“, „Ich komme wie ein Dieb in der Nacht“, „Ich komme zu einer Stunde, da ihr nicht nach mir ausschaut“ und „Gesegnet ist, wer nach dem Kommen des Herrn und Erretters Jesus Christus ausschaut“. Ich sage, dass sich in allen heiligen Schriften, dem Alten und Neuen Testament, dem Buch Mormon und dem Buch Lehre und Bündnisse, vieles auf das Zweite Kommen des Herrn bezieht. Hat der Herr denn das alles ohne die Absicht verheißen, es auch zu erfüllen? Nein, das hat er nicht. Alles wird sich erfüllen.8

Als Bundesvolk des Herrn haben wir die Aufgabe, seinem Zweiten Kommen den Weg zu bereiten.

Ich frage mich: Wer schaut denn nach der Erfüllung dieser Ereignisse aus? Wer auf der Erde bereitet sich denn auf die Erfüllung dessen vor, was der Herr in den letzten sechstausend Jahren durch den Mund der Propheten, Patriarchen und Apostel gesprochen hat? Niemand, von dem ich weiß, nur die Heiligen der Letzten Tage. Und ich bin der Meinung, dass wir nicht halb so wach sind, wie wir sein müssten, und für die gewaltigen Ereignisse, die in diesen Letzten Tagen in schneller Folge über die Erde kommen werden, nicht halb so gut vorbereitet sind, wie wir es sein müssten. Von wem kann der Herr denn erwarten, dass sie sich auf sein Zweites Kommen vorbereiten, außer von seinen Heiligen? Von niemand sonst.9

Der Herr hat ein großes Werk vor und bereitet ein Volk vor, es vor seinem Kommen zu vollbringen. Nun stellt sich hier die Frage, Brüder und Schwestern, ob wir im Herzen bereit sind. Ist uns das alles bewusst? Begreifen wir als Volk unsere Verantwortung vor dem Herrn? Der Herr hat hier in den Letzten Tagen ein Reich von Priestern aufgerichtet, um seine Kirche und sein Reich aufzubauen, und um den Weg zu bereiten für das Zweite Kommen des Menschensohnes. Der Gott des Himmels hat seinen Knechten die Schlüssel des Reiches anvertraut und gesagt: „Was ich in diesen meinen Knechten verfügt habe, wird sich erfüllen, denn ihnen ist die Macht gegeben, auf der Erde und im Himmel zu siegeln, für den Tag, da der Grimm Gottes, des Allmächtigen, über die Welt ausgegossen wird.“ [Siehe LuB 1:7-9.]

Ich glaube, dass wir, als Älteste Israels und als Heilige der Letzten Tage, oft nicht annähernd begreifen, welchen Auftrag wir vom Herrn erhalten haben. Das Werk, das von uns gefordert wird, ist groß und mächtig; es ist das Werk des allmächtigen Gottes. Uns obliegt es, allen Nationen der Erde das Evangelium Christi zu bringen. … Uns obliegt all das und darüber hinaus, dass wir dem Allerhöchsten Tempel errichten, worin wir die heiligen Handlungen für die Errettung der Toten vollziehen können.

Wie hat der Herr die Nationen der Erde angefleht, um ihnen celestiale Herrlichkeit, Ehre, Unsterblichkeit und ewiges Leben geben zu können! Die letzten sechstausend Jahre hat er sie angefleht; immer wieder hat er einen seiner Knechte erweckt und die Bewohner der Erde aufgerufen, sich für den großen Tag seines Zweiten Kommens bereitzumachen, der nahe bevorsteht. Er ruft ihnen auch heute mit lauter Stimme zu. Der Herr möchte, wie ich kürzlich einigen meiner Brüder gesagt habe, jetzt wissen, ob die Heiligen der Letzten Tage bereit sind, mit ihm zu arbeiten oder nicht. Es ist ein Tag der Entscheidung.10

Ehe Christus kommt, muss ein Volk vorbereitet werden, indem es vor dem Herrn geheiligt wird. Tempel müssen gebaut werden. Zion muss aufgebaut werden. Das Volk Gottes muss einen sicheren Ort haben, während seine Strafgerichte über die Erde kommen, denn Gottes Strafgerichte werden die Erde heimsuchen, daran gibt es keinen Zweifel, die Offenbarungen sind in dieser Hinsicht voller Verheißungen, und der Herr wird, wie er verkündet hat, auf jeden Fall sein Wort halten.11

Ich glaube nicht, dass wir die Erhabenheit dieses Werkes begreifen. Es ist für uns sehr schwer, die Verantwortung zu erfassen, die wir gegenüber Gott, dem Himmel, den Toten und den Lebenden haben.

Wenn ich das alles betrachte, schaue ich auch auf das, was vor uns liegt. Die Organisationen, die von Anfang an in dieser Kirche eingerichtet wurden, sind Hilfsmittel und sind miteinander verbunden, um dieses große Werk zu vollbringen. Die Augen des Himmels ruhen auf uns. Der Sohn Gottes und alle Propheten und Patriarchen, die je auf der Erde gelebt haben, blicken auf dieses große Werk, diese große Organisation, die sich auf das Kommen des Menschensohnes vorbereitet.12

Jeder muss sich auf das Zweite Kommen Jesu Christi vorbereiten.

Wir leben in einer bedeutenden Zeit. Die Prophezeiungen, die sich auf unsere Zeit beziehen, treffen ein; sind wir bereit, ihnen zu begegnen?13

Jesus Christus … hat das Reich Gottes mit zehn Jungfrauen verglichen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen [siehe Matthäus 25:1]. „Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein. Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen! Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht. Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus. Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht. Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal, und die Tür wurde zugeschlossen. Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.“ [Matthäus 25:2-12.] Diejenigen, die Öl in ihren Lampen haben, das sind Menschen, die nach ihrer Religion leben, den Zehnten zahlen, ihre Schulden zahlen, Gottes Gebote halten und seinen Namen nicht missbrauchen, Männer und Frauen, die im Licht des Herrn wandeln, die ihr Geburtsrecht nicht für ein Linsengericht oder ein wenig Gold oder Silber verkaufen, diejenigen, die im Zeugnis von Jesus Christus tapfer sind.

Dieses Gefühl habe ich heute. Ich habe das Gefühl, dass ich meine Brüder und Schwestern, die Heiligen der Letzten Tage, warnen soll: Lebt nach eurer Religion, macht eure Lampen zurecht, denn so wahr der Herr lebt, wird sich sein Wort erfüllen. Das Kommen Jesu steht nahe bevor. … Der Rechtschaffene kann den Schlechten nicht erretten. Jeder muss selbst rechtschaffen leben, also Gottes Gebote halten.14

Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen soll das Zweite Kommen des Menschensohnes darstellen, das Kommen des Bräutigams, der seiner Braut, der Kirche, der Frau des Lammes, in den Letzten Tagen begegnet. Ich gehe davon aus, dass es in etwa zutrifft, was der Erretter über die Mitglieder der Kirche gesagt hat, dass nämlich fünf von ihnen klug waren und fünf töricht. Wenn nämlich der Herr des Himmels in Macht und großer Herrlichkeit kommt, um jeden Menschen gemäß den Taten zu entlohnen, die er im sterblichen Leib getan hat, und die Hälfte derer, die vorgeben, Mitglieder seiner Kirche zu sein, so vorfindet, dass sie bereit sind, errettet zu werden, wird es ebenso viele geben, bei denen es erwartungsgemäß nicht so sein wird, wenn man den Weg betrachtet, den viele gehen.15

Der Herr spricht zu mir, dass es an der Zeit ist, dass Zion sich erhebt und sein Licht leuchten lässt, und der Geist Gottes bezeugt mir, dass dieses ganze Reich, dieses große Reich von Priestern, … die das Priestertum tragen, einen Teil des Gleichnisses von den zehn Jungfrauen gänzlich erfüllt hat. Was heißt das? Nun, während der Bräutigam lange nicht gekommen ist, sind wir alle müde geworden und eingeschlafen. Als Kirche und Reich Gottes sind wir müde geworden und eingeschlafen, und der Herr spricht zu mir, dass wir lange genug geschlafen haben. Jetzt dürfen wir uns erheben und unsere Lampen zurecht machen und Öl in unsere Krüge füllen. Das spricht der Herr zu mir.16

Nun ist die Frage, wie wir unsere Krüge mit Öl füllen. Indem wir Gottes Gebote halten, an unsere Gebete denken, das tun, was uns durch die Offenbarungen Jesu Christi aufgetragen wird, und auf sonstige Weise mithelfen, Zion aufzubauen. Wenn wir uns für das Reich Gottes einsetzen, haben wir Öl in unserer Lampe, unser Licht leuchtet, und wir spüren das Zeugnis des Geistes Gottes. Wenn wir dagegen unser Herz auf die Dinge dieser Welt setzen und nach den Ehren der Menschen streben, wandeln wir in der Finsternis und nicht im Licht. Wenn wir unser Priestertum, die Arbeit dieses Priestertums, den Aufbau des Reiches Gottes, den Bau von Tempeln, die Erlösung unserer Toten und das Vollbringen des großartigen Werkes, zu dem wir vom Gott Israels bestimmt worden sind, nicht achten, wenn uns das alles nicht mehr wert ist als die Dinge dieser Welt, dann werden wir kein Öl in unseren Lampen haben, kein Licht, und wir werden beim Hochzeitsmahl des Lammes nicht anwesend sein.17

Wer wird für das Kommen des Messias bereit sein? [Diejenigen], die den Heiligen Geist mit sich haben und vom Allmächtigen inspiriert werden, die in Jesus Christus bleiben und zur Ehre und Herrlichkeit Gottes Frucht bringen. Niemand sonst wird bereit sein.18

Ich bete, dass wir so leben, dass wir nicht zu den törichten Jungfrauen gehören, sondern die Zeichen der Zeit begreifen, unsere Pflicht tun, unsere Redlichkeit bewahren, die Welt überwinden und bereit sind, unseren Erlöser zu empfangen, wenn er kommt, und zwar voll Freude und nicht voll Kummer und Scham.19

Vertraut auf Gott. Tut eure Pflicht. Vergesst nicht zu beten. Übt Glauben an den Herrn und macht euch daran, Zion aufzubauen. Dann wird alles gut. Der Herr wird seinem Volk beistehen und dieses Werk in Rechtschaffenheit abkürzen, sonst könnte keiner errettet werden [siehe LuB 84:97; Matthäus 24:22]. Ich sage euch, achtet auf die Zeichen der Zeit und macht euch bereit für das, was kommen wird.20

Anregungen für Studium und Unterricht

Beachten Sie diese Anregungen, wenn Sie sich mit dem Kapitel befassen oder sich auf den Unterricht vorbereiten. Weitere Anregungen siehe Seite V-IX.

  1. Gehen Sie noch einmal den ersten Absatz auf Seite 250 durch. Was entnehmen Sie der Aussage, die, laut Elder Evans, Wilford Woodruff zugeschrieben wird?

  2. Wie können wir etwas über die Zeichen des Zweiten Kommens Jesu erfahren (siehe Seite 252 bis 53)?

  3. Welchen Zweck erfüllen die Zeichen des Zweiten Kommens (siehe Seite 251-53; siehe auch LuB 45:34-39)? Welche Anzeichen sehen Sie dafür, dass manche dieser Zeichen sich erfüllen? Wie können wir „ruhig, achtsam und weise vor dem Herrn sein“, selbst wenn manche dieser Zeichen auch tragische Ereignisse einschließen?

  4. Gehen Sie noch einmal Präsident Woodruffs Aussagen über die Aufgabe der Kirche, dem Zweiten Kommen den Weg zu bereiten, durch (Seite 253ff.). Wie können wir uns an dieser Arbeit beteiligen?

  5. Warum sollen wir uns mehr Gedanken darüber machen, ob wir selbst bereit sind, als über den genauen Zeitpunkt des Zweiten Kommens? Wie können wir unserer Familie helfen, sich vorzubereiten? Wie können wir „an heiligen Stätten … stehen, während sich die Strafgerichte Gottes auf der Erde kundtun“ (Seite 252)?

  6. Wen stellen im Gleichnis von den zehn Jungfrauen die klugen und die törichten Jungfrauen dar, wen der Bräutigam, wen die Braut? Was stellt der Hochzeitssaal dar? Was stellt das Öl in den Lampen dar? Was können wir bei unserer Vorbereitung auf das Zweite Kommen tun, um „unsere Krüge mit Öl [zu] füllen“ (siehe Seite 255f., 258; siehe auch LuB 45:56,57)?

Einschlägige Schriftstellen: LuB 45:15-75; Joseph Smith – Matthäus 1:21-55

Quellenangaben anzeigen

    Anmerkungen

  1.   1.

    Conference Report, April 1950, Seite 105

  2.   2.

    Deseret Weekly, 11. Oktober 1890, Seite 517

  3.   3.

    Deseret News: Semi-Weekly, 4. Februar 1873, Seite 2

  4.   4.

    The Discourses of Wilford Woodruff, Hg. G. Homer Durham, 1946, Seite 211f.

  5.   5.

    Deseret News: Semi-Weekly, 20. Mai 1873, Seite 1

  6.   6.

    Millennial Star, 30. Mai 1895, Seite 355

  7.   7.

    Deseret News: Semi-Weekly, 4. Februar 1873, Seite 2

  8.   8.

    Deseret News: Semi-Weekly, 2. Mai 1876, Seite 4

  9.   9.

    Deseret News: Semi-Weekly, 4. Februar 1873, Seite 2

  10.   10.

    Deseret News: Semi-Weekly, 29. Februar 1876, Seite 1

  11.   11.

    Deseret News: Semi-Weekly, 2. Mai 1876, Seite 4

  12.   12.

    Deseret Weekly, 24. Februar 1894, Seite 286

  13.   13.

    Deseret News, 16. Dezember 1857, Seite 325

  14.   14.

    Deseret News: Semi-Weekly, 6. Juli 1880, Seite 1

  15.   15.

    Deseret News: Semi-Weekly, 29. Februar 1876, Seite 1

  16.   16.

    Deseret News: Semi-Weekly, 28. Dezember 1875, Seite 1

  17.   17.

    The Discourses of Wilford Woodruff, Seite 124f.

  18.   18.

    Deseret News: Semi-Weekly, 4. Februar 1873, Seite 2

  19.   19.

    Deseret News, 21. März 1855, Seite 11

  20.   20.

    The Discourses of Wilford Woodruff, Seite 252