O fest wie ein Felsen

Text

  1. 1. O fest wie ein Felsen ist, Vater, dein Wort.
    Du bist deines Volkes allmächtiger Hort.
    Was mehr kannst du sagen, als du schon getan:
    „O schließe an Jesus, o schließe an Jesus,
    o schließe an Jesus, den Heiland dich an!“
  2. 2. In Leid oder Freude, ob krank oder wohl,
    ob Armut mich prüft oder Glück mir gibt voll,
    daheim oder fort, auf dem Land oder Meer,
    nach meinem Bedürfnis, nach meinem Bedürfnis,
    nach meinem Bedürfnis, so gibst du mir, Herr.
  3. 3. Wenn durch tiefe Leiden du rufst mich zu gehn
    und Stürme von Prüfungen wild mich umwehn,
    so wirst du in Schmerzen nicht fern von mir sein,
    dann will ich mein Herz dir, dann will ich mein Herz dir,
    dann will ich mein Herz dir zur Heiligung weihn.
  4. 4. Mein Herz, das an Jesus sich lehnt mit Vertraun,
    kann sicher auf deine Verheißungen baun;
    und mag alle Hölle auch gegen mich sein:
    Du lässest mich nimmer, du lässest mich nimmer,
    du lässest mich nimmer, o nimmer allein.
  5. Text: Karl G. Maeser (1828–1901), nach dem Englischen; im ersten HLT-Gesangbuch (1835) abgedruckt
    Musik: J. Ellis (etwa 1889) zugeschrieben