Die eiserne Stange

Text

  1. 1. Als Lehi einst vom Geist berührt,
    da schaute er im Traum:
    Ein eisernes Geländer führt
    uns hin zum Lebensbaum.
  2. Sieh doch die Liebe Gottes groß,
    streb hin zum sichern Ort;
    laß nie die eiserne Stange los,
    denn sie ist Gottes Wort.
  3. 2. Wenn Nebel dir verhüllt den Weg,
    nimmt dir die klare Sicht,
    die Hand an das Geländer leg,
    so gehst du irre nicht.
  4. Sieh doch die Liebe Gottes groß,
    streb hin zum sichern Ort;
    laß nie die eiserne Stange los,
    denn sie ist Gottes Wort.
  5. 3. Wer fest an Gottes Wort sich hält,
    der kann nicht untergehn,
    auch wenn Versuchung ihn befällt;
    er wir ihr widerstehn.
  6. Sieh doch die Liebe Gottes groß,
    streb hin zum sichern Ort;
    laß nie die eiserne Stange los,
    denn sie ist Gottes Wort.
  7. 4. Umgibt dich auch der Stolz der Welt,
    schäm dich der Wahrheit nicht;
    es hilft uns weder Ruhm noch Geld
    auf unserm Weg zum Licht.
  8. Sieh doch die Liebe Gottes groß,
    streb hin zum sichern Ort;
    laß nie die eiserne Stange los,
    denn sie ist Gottes Wort.
  9. 5. Der Baum mit seiner süßen Frucht
    stellt Gottes Liebe dar;
    und wer sein Wort zu halten sucht,
    dem wird sie offenbar.
  10. Sieh doch die Liebe Gottes groß,
    streb hin zum sichern Ort;
    laß nie die eiserne Stange los,
    denn sie ist Gottes Wort.
  11. Text: Joseph L. Townsend (1849–1942)
    Musik: William Clayson (1840–1887)