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Internetnutzung – Hilfen für Mitglieder


Auf dieser Internetseite werden die Internetrichtlinien der Kirche in Handbuch 2: Die Kirche führen und verwalten, 2010, 21.1.22, näher ausgeführt.

Zusammenfassung

Das Internet bietet Möglichkeiten, unserem Glauben an Jesus Christus Ausdruck zu verleihen, andere zu stärken und alles zu fördern, was nützlich, gut und lobenswert ist. Die Mitglieder sind aufgefordert, jederzeit und überall ein Beispiel für ihren Glauben zu geben. Das gilt auch für das Internet.

Einzelheiten

Private Internetnutzung

Wenn Sie Blogs, soziale Netzwerke, den E-Mail-Versand oder sonstige Einrichtungen im Internet nutzen:

  • Erwähnen Sie die Kirche, wenn es angebracht erscheint, und erstellen Sie Links zu Material, das von der Kirche genehmigt wurde. Material der Kirche, darunter Bilder, Filme und Texte, die auf offiziellen Internetseiten der Kirche zu finden sind, dürfen weitergeleitet oder kopiert werden, wenn es auf der entsprechenden Internetseite genehmigt ist. Normalerweise befindet sich dort eine Schaltfläche „Teilen” o. Ä., die darauf hinweist, dass man Inhalte weitergeben darf. Weitere Einzelheiten finden Sie in den Nutzungsbedingungen der Seite. Eine Genehmigung, weiteres Material der Kirche im Internet zu verwenden, können Sie per E-Mail über permissionrequest@ldschurch.org einholen.
  • Geben Sie Zeugnis vom wiederhergestellten Evangelium, wie der Geist es Ihnen eingibt. Die Botschaft muss persönlich sein und darf nicht den Anschein erwecken, als sprächen Sie im Namen der Kirche. Rufen Sie LDS.org auf und klicken Sie oben in der Mitte auf Menü. Klicken Sie unter Die Kirche auf Das Evangelium über das Internet verbreiten. Dort gibt es hilfreiche Anregungen.
  • Sie können auch selbst Material erstellen, das Ihre Botschaft überzeugend zum Ausdruck bringt.
  • Es dürfen keine Gruppen, Internetseiten oder Blogs erstellt werden, die den Eindruck vermitteln, dass sie die Kirche offiziell vertreten oder von ihr betrieben werden.

Die Nutzung des Internets für eine Berufung in der Kirche

Wenn man als Mitglied der Kirche auf elektronischem Wege sinnvoll kommuniziert – beispielsweise über E-Mail oder Internetforen –, kann man damit die Arbeit der Kirche koordinieren, den Glauben stärken und einander dienen. Elektronische Kommunikation darf jedoch das persönliche Gespräch, wie zum Beispiel ein Interview mit einem Führungsbeamten oder ein mündlicher Bericht, nicht ersetzen.

Halten Sie sich an diese Richtlinien, wenn Sie im Rahmen Ihrer Berufung eine eigene Internetseite, einen Blog oder weitere Hilfsmittel im Internet nutzen:

  • Erklären Sie, dass es sich nicht um eine offizielle Internetseite der Kirche handelt.
  • Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Kontaktangaben als Herausgeber der Internetseite.
  • Sie können neben dem Namen der Kirche auch erwähnen, welche Berufung in welcher Organisation Sie tragen und zu welcher Einheit Sie gehören. Sie dürfen jedoch nicht angeben oder den Anschein erwecken, dass die Seite oder die Angaben von der Kirche stammen oder von ihr unterstützt werden.
  • Sie können Ihre Internetseite mit Seiten der Kirche verlinken und dabei Links verwenden, bei denen das Logo der Kirche zu sehen ist, dürfen das Logo der Kirche jedoch weder nachmachen noch anderweitig verwenden.
  • Holen Sie sich die erforderliche Genehmigung ein, ehe Sie Abbildungen von Kunstwerken, Lieder oder weiteres Material verwenden, wenn auf der Internetseite, der Sie das Material entnehmen, keine ausdrückliche Genehmigung dazu erteilt wird.
  • Machen Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen Ihres Landes vertraut und halten Sie sich daran. In der Regel verlangt der Datenschutz, dass jemand benachrichtigt wird und ausdrücklich seine Erlaubnis erteilt, ehe persönliche Angaben erfasst, weitergegeben oder veröffentlicht werden.
  • Verwenden Sie persönliche Angaben aus Pfahl- oder Gemeindelisten oder anderen Verzeichnissen der Kirche ausschließlich für den kirchlichen Gebrauch. Gehen Sie mit solchen Angaben gewissenhaft um. Sie dürfen nur weitergegeben werden, wenn jemand sie für seine Berufung oder eine Aufgabe in der Kirche braucht.
  • Wenn Sie persönliche Angaben Dritter auf Ihrer Internetseite, Ihrem Blog oder in Ihrem sozialen Netzwerk oder einem anderen öffentlich zugänglichen Programm speichern oder anzeigen müssen, benachrichtigen Sie den Betreffenden und holen Sie dessen Erlaubnis ein.
  • Schützen Sie Angaben zur Person. Sie dürfen nicht in elektronischen Mitteilungen wie E-Mail, SMS oder in einem Chat verwendet werden.

Die Nutzung der Internetseite für Pfähle und Gemeinden

Werden die Internetseiten für Pfähle und Gemeinden auf dem Laufenden gehalten, sind Mitglieder wie Führungskräfte stets über Aktivitäten im Pfahl und in der Gemeinde informiert. Sie können sich bei diesen Internetseiten über den Benutzernamen und das Passwort Ihres Internetkontos bei der Kirche anmelden. Sie können ein Internetkonto bei der Kirche unter ldsaccount.lds.org anlegen.

Ein Mitglied der Kirche kann beim Gemeindesekretär beantragen, dass seine Kontaktangaben im Verzeichnis auf der Gemeindeseite oder in einem daraus abgeleiteten Verzeichnis nicht aufgeführt werden.

Internetseiten der Kirche

Es gibt viele offizielle Internetseiten der Kirche, die der Familie und dem Einzelnen helfen sollen, mehr über das Evangelium Jesu Christi zu erfahren, danach zu leben und anderen davon zu berichten. Sie finden auf diesen Internetseiten viele verschiedene Hilfsmittel sowohl für den eigenen Gebrauch als auch für den in der Familie sowie für bestimmte Berufungen. Zu den offiziellen Internetseiten der Kirche gehören LDS.org, mormon.org, store.lds.org und familysearch.org.

Meiden Sie die Gefahren des Internets

Schützen Sie im Umgang mit dem Internet und mit Internetprogrammen sich selbst, Ihre Familie, andere und die Kirche vor den Gefahren, die dort lauern. Dazu gehören Computerviren, Spyware und weitere schädliche Software, Identitätsdiebstahl und Pornografie. Gefährlich sind im Zusammenhang mit dem Internet auch falsche oder irreführende Angaben über wichtige Evangeliumsgrundsätze. Es kann auch sein, dass man zu viel Zeit im Internet verbringt oder dass falsch dargestellt wird, was man will und wer man ist.

Durch einen Internetfilter kann man das Risiko mindern, es jedoch nicht beseitigen. Stellen Sie sicher, dass der Computer und alle Geräte, die mit dem Internet verbunden sind, gut geschützt sind. Dazu gehören Software für den Viren- und Spywareschutz, Inhaltsfilter und weitere Sicherungsinstrumente. Die Sicherheit im Internet lässt sich auch dadurch verbessern, dass Angehörige einander helfen. Berücksichtigen Sie dabei Folgendes:

  • Stellen Sie den Computer dort auf, wo sich häufig jemand aufhält.
  • Wenn Sie den E-Mail-Versand oder soziale Netzwerke nutzen, können Sie statt eines Kontos für jeden Einzelnen auch ein Benutzerkonto für die ganze Familie einrichten.
  • Überwachen Sie den Internetzugriff zum Schutz Ihrer Familie.
  • Sprechen Sie schon mit kleineren Kindern darüber, wie wichtig Sicherheit im Internet und in den Medien ist.
  • Achten Sie darauf, welche Medien bei Ihnen Einlass finden und wie – am Computer, über tragbare Abspielgeräte oder über ein Mobiltelefon.
  • Richten Sie mit Ihrem Ehepartner einen gemeinsamen Zugriff auf E-Mail-Adressen und soziale Netzwerke ein oder verwenden Sie ein gemeinsames Passwort.
  • Bitten Sie den Pfahl-Fachberater für Technik um weitere Ratschläge.