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Sollen wir in einer so großen Sache nicht vorwärts gehen?

 Botschaft von der Gebietsführerschaft


Elder Timothy J. Dyches, USA
Zweiter Ratgeber der Gebietspräsidentschaft Europa

Der Herr hat einen jeden von uns eingeladen, an seinem großen Werk teilzuhaben, indem wir in all unseren Berufungen in der Kirche gemeinsam daran arbeiten, „alle einzuladen, zu Christus zu kommen“.

Eine Woge des Optimismus hat in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage alle Führer, Mitglieder und Missionare erfasst. Vereint helfen wir unserem Vater im Himmel, „die Unsterblichkeit und das ewige Leben des Menschen [oder das Erlösungswerk] zustande zu bringen“. Jeder kann einen Beitrag leisten, vom jüngsten Mitglied der Primarvereinigung bis hin zum ältesten, das an einer Abendmahlsversammlung teilnimmt. Gerade erst sind wir im Gebiet Europa mit einem der schönsten Geschenke bedacht worden, die man uns überhaupt hätte machen können. Im Juni 2013 haben in unserem Gebiet mehr Menschen als je zuvor an einer Abendmahlsversammlung teilgenommen: Es waren über 100.000! Mehr von uns als je zuvor haben von den heiligen Symbolen des Abendmahls des Herrn genommen, ihre Bündnisse mit dem Vater im Himmel erneuert und sich noch fester vorgenommen, seinem Sohn ähnlicher zu werden. Sie sind dadurch aufgerichtet und erbaut worden.

Lassen Sie uns auf diesem Erfolg aufbauen, damit das Licht der Hoffnung auch in Zukunft in den Familien, Gemeinden und Zweigen hell erstrahlt. Jedes Mal, wenn wir etwas unternehmen, um andere einzuladen – vor allem, wenn es um die Teilnahme am Abendmahl geht –, wachsen auch unsere eigene Ehrfurcht und unser Verständnis vom Abendmahl. Das gebrochene Herz wird geheilt und die Seele von Ruhe und Frieden erfüllt. Während des Abendmahls können wir dem Himmel sehr nahe sein.

„Was hat das Sühnopfer mit Missionsarbeit zu tun?“, hat Präsident Hunter gefragt. „Immer wenn wir die Segnungen des Sühnopfers verspüren, können wir gar nicht anders, als uns um das Wohlergehen anderer zu sorgen … Ob jemand sich bekehrt hat, lässt sich ausgezeichnet daran ablesen, wie groß sein Wunsch ist, mit anderen über das Evangelium zu sprechen.“ (Präsident Howard W. Hunter, Juni 1994.)

Wie schafft man es, nicht an Schwung zu verlieren? Was kann man tun? Hier sind ein paar einfache und doch wichtige Ziele, die jedes Mitglied, das andere am Evangelium teilhaben lassen möchte, beherzigen kann.

  1. Beten Sie jeden Tag ausdrücklich um Hilfe dafür, dass Sie Zeugnis vom Evangelium geben können. Denken Sie im Gebet darüber nach, wie sehr Sie den Erlöser lieben.
     
  2. Helfen Sie in diesem Jahr mindestens einem Menschen, zur Abendmahlsversammlung zu kommen. Laden Sie ihn ein: „Komm und sieh!“ Irgendjemand wartet bestimmt nur darauf, dass Sie ihn einladen, und wahrscheinlich kennen Sie ihn bereits!
     
  3. Laden Sie die Missionare jedes Jahr mindestens viermal zu sich nach Hause zu einem Gesprächstermin ein. Falls das noch nicht geschehen ist, holen Sie es diese Woche noch nach. Sie werden den Geist des Evangeliums, den diese wahren Boten mit sich bringen, als angenehm empfinden. Er wird Ihnen das Herz erwärmen. Wenn es nicht möglich ist, dass die Missionare jemanden zu Ihnen mitbringen, begleiten Sie sie zu einem Termin.
     
  4. Sorgen Sie dafür, dass sich niemand in der Kirche fremd fühlt. Seien Sie jedermann stets ein Freund. Machen Sie sich mit jedem bekannt, den Sie noch nicht kennengelernt haben oder dem Sie seine Last leichter machen können, und geben Sie ihm die Hand. Bieten Sie dann Ihre Hilfe an. Sie werden jemandem den Tag verschönern und Ihr Freundeskreis wird sich erweitern. Jeder Mensch braucht mehr Freunde, wirklich jeder.

Lassen Sie sich von Enttäuschungen nicht zum Rückzug verleiten. „Mut ist nicht immer laut. Manchmal ist Mut auch die leise Stimme, die mir am Ende des Tages zuflüstert: ‚Versuch's morgen wieder.‘“ (Mary Anne Radmacher.) Geben Sie nicht auf – niemals.

Wenn wir uns fest vornehmen, voller Glauben diese vier Punkte zu beachten, wird unser Glaube stärker und wir werden gesegnet. Elder Jeffrey R. Holland hat gesagt: „Wahrer Glaube an den Herrn Jesus Christus war immer mit Opfern verbunden. Unsere kleine Gabe soll symbolisch sein erhabenes Opfer widerspiegeln.“ (Oktober 2002.)

Ich bezeuge: Welches Opfer wir auch bringen mögen, worum wir uns auch Sorgen machen mögen – Sie werden feststellen, dass Sie Ihr Joch immer besser tragen können und Ihre Last immer leichter wird, wenn Sie einen jeden einladen, zu Christus zu kommen. Die Worte werden Ihnen zufließen. Als sein Diener werden Sie auf heiligem Boden stehen.

Sollen wir in einer so großen Sache nicht vorwärts gehen?