ABSCHNITT 96

Offenbarung, gegeben an Joseph Smith, den Propheten, am 4. Juni 1833 zu Kirtland, Ohio; sie zeigt die Ordnung der Stadt oder des Pfahls Zion und wird den Heiligen in Kirtland als Muster gegeben ( History of the Church , 1:352–353). Der Anlaß war eine Konferenz von Hohenpriestern, und das wichtigste Anliegen war die Verteilung einiger als die „French Farm“ bekannter Ländereien, die nahe Kirtland im Besitz der Kirche waren. Da sich die Konferenz nicht einigen konnte, wer die Farm übernehmen sollte, beschloß man einmütig, den Herrn wegen der Sache zu befragen.

1, Der Zionspfahl in Kirtland soll stark gemacht werden; 2–5, Der Bischof soll die Erbteile für die Heiligen einteilen; 6–9, John Johnson soll Mitglied der vereinigten Ordnung werden.

  Siehe, ich sage euch: Hier ist Weisheit, wodurch ihr wissen könnt, wie ihr in dieser Sache handeln sollt, denn es ist mir ratsam, daß dieser aPfahl, den ich zur Stärkung Zions gesetzt habe, stark gemacht werde.

  Darum soll mein Knecht Newel K. Whitney den Platz übernehmen, der von euch erwähnt wird und auf dem ich mein heiliges Haus zu bauen beabsichtige.

  Und weiter: Laßt ihn in Grundstücke eingeteilt werden, wie es zum Nutzen derer, die nach Erbteilen trachten, weise ist und wie ihr es im Rat unter euch beschließen werdet.

  Darum seht zu, daß ihr euch um diese Sache kümmert, ebenso um denjenigen Teil, der notwendig ist, um meiner aOrdnung zu nützen, damit mein Wort zu den Menschenkindern gebracht werden kann.

  Denn siehe, wahrlich, ich sage euch: Dies ist mir am ratsamsten, nämlich daß mein Wort zu den Menschenkindern hinausgehe, damit den Menschenkindern zu eurem Nutzen das Herz erweicht werde. So ist es. Amen.

  Und weiter, wahrlich, ich sage euch: Es ist nach meiner Weisheit und mir ratsam, daß mein Knecht John Johnson, dessen Opfer ich angenommen habe und dessen Gebete ich vernommen habe und dem ich die Verheißung ewigen Lebens gebe, insofern er hinfort meine Gebote hält—

  denn er ist ein Abkömmling aJosephs und hat teil an den Segnungen der Verheißung, die seinen Vätern gegeben worden ist—,

  wahrlich, ich sage euch, es ist mir ratsam, daß er ein Mitglied der Ordnung werde, um mithelfen zu können, daß mein Wort zu den Menschenkindern gebracht werde.

  Darum sollt ihr ihn zu dieser Segnung ordinieren, und er soll eifrig danach trachten, die Belastungen zu beseitigen, die auf dem von euch erwähnten Haus liegen, so daß er darin wohnen kann. So ist es. Amen.