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Exodus 

Ein Buch im Alten Testament, von Mose geschrieben, das den Auszug der Israeliten aus Ägypten beschreibt. Die frühe, in Exodus aufgezeichnete Geschichte Israels läßt sich in drei Teile gliedern: (1) die Versklavung des Volkes in Ägypten, (2) ihr Auszug aus Ägypten unter Moses Führung und (3) ihre Verpflichtung, im religiösen und im politischen Leben Gott zu dienen.

Der erste Teil, Kapitel 1–15, beschreibt die Unterdrückung Israels in Ägypten, die frühe Geschichte und die Berufung des Mose, den Auszug und die Einführung des Pascha sowie den Zug an das Rote Meer, die Vernichtung der Heere des Pharao und Moses Siegeslied.

Der zweite Teil, Kapitel 15–18, berichtet von Israels Erlösung und den Ereignissen auf der Reise vom Roten Meer nach Sinai, dem bitteren Wasser von Mara, wie Wachteln und Manna gegeben werden, der Beachtung des Sabbats, der wunderbaren Gabe des Wassers bei Refidim und der dortigen Schlacht mit den Amalekitern, der Ankunft Jitros im Lager und seinem Rat in bezug auf die zeitliche Regierung des Volkes.

Der dritte Teil, Kapitel 19–40, handelt davon, wie Israel sich während der feierlichen Ereignisse am Sinai weihte, Gott zu dienen. Der Herr sonderte das Volk als ein Reich von Priestern ab und als heilige Nation; er gab die Zehn Gebote und erteilte Anweisungen für das Offenbarungszelt, dessen Einrichtung und die dortige Gottesverehrung. Dann folgt der Bericht über die Sünde des Volkes, die darin bestand, daß sie ein goldenes Kalb anbeteten, und schließlich der Bericht vom Bau des Offenbarungszeltes und der Vorsorge für den darin zu verrichtenden Dienst.