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20. Juli 2017

Übertragung der jährlichen Schulung für Seminar und Institut – Rückblick

Elder Kim B. Clark

Am 13. Juni 2017 hatten Lehrer und Administratoren von Seminar und Institut (S&I) aus aller Welt die Gelegenheit, an der Live-Übertragung der jährlichen S&I-Schulung 2017 teilzunehmen. Die Sprecher erbauten die Anwesenden und die Zuschauer in aller Welt. Hier finden Sie einen kurzen Auszug aus jeder Ansprache.

„Den Einzelnen sehen“, Lori C. Newbold

Lori C. Newbold, Schulungsleiterin für S&I, gab die neueste Priorität für das Schuljahr 2017/18 bekannt: Den Einzelnen sehen. Sie erklärte, dass es für uns sehr wichtig ist, unsere Schüler so zu sehen wie der Erretter. Über die neue Priorität, „Den Einzelnen sehen“, sagte sie: „Bei dieser Priorität wollen wir die Fähigkeit entwickeln, wie Christus die Bedürfnisse, die Stärken und das göttliche Potenzial eines jeden einzelnen Schülers zu erkennen. Hoffentlich entwickelt oder vertieft dann jeder von uns die Fähigkeit, wie Christus die Fassade zu durchschauen und jeden Schüler als einzigartig und mit göttlichem Potenzial zu erkennen und zu behandeln.“ („Den Einzelnen sehen“, 13. Juni 2017.)

„Tiefergehendes Lernen und Freude am Herrn“, Elder Kim B. Clark

Elder Kim B. Clark von den Siebzigern hat uns beauftragt, Freude am Herrn zu finden, damit wir unseren Schülern helfen können, auch diese Freude zu finden. Er sprach darüber, dass die Zeit, in der wir leben, sehr schwierig ist. Es ist besonders schwer für die jungen Leute in der Kirche, die Kämpfe auszufechten, denen sie sich Tag für Tag stellen müssen. Wenn wir unseren Schülern helfen, den Blick auf die Freude zu richten, die der Plan der Erlösung mit sich bringt, erfahren sie: Freude „schützt vor Schlechtigkeit, bewegt sie, rechtschaffen zu sein, nährt in ihnen den Wunsch, immer den Heiligen Geist bei sich zu haben, und führt sie zum Herrn“ („Tiefergehendes Lernen und Freude am Herrn“, 17. Juni 2017).

„Glaube als Grundsatz, der zum Handeln anregt und Macht verleiht“, Chad H. Webb

Bruder Chad H. Webb, Administrator für Seminar und Institut, hat darüber gesprochen, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Kirche durch Glauben ein Zeugnis erlangen müssen. Er erklärte auch, dass wir Furcht und Zweifel durch Hoffnung und Glauben ersetzen müssen. „Wir haben und sind genug, um das Werk des Herrn zu vollbringen, wenn wir genügend Glauben haben, ihn aufrichtig zu bitten, uns zu ändern und als Werkzeug in seinen Händen zu formen.“ („Glaube als Grundsatz, der zum Handeln anregt und Macht verleiht“, 13. Juni 2017.)

„Von Freude erfüllt“, Grant C. Anderson

Bruder Grant C. Anderson, Erster Stellvertretender Administrator von S&I, hat über die Macht der Freude gesprochen, die uns als Religionslehrern zu eigen sein muss. Er hat klar gemacht, dass für die Schüler sichtbar sein muss, wie sich der Plan des Glücklichseins im Leben ihrer Lehrer entfaltet, wenn die Schüler von diesem Plan hören. Bruder Anderson forderte uns auf, daran zu denken, „dass Ihr Glück nicht davon abhängt, ob [Ihr] Wunsch sich auch erfüllt. Man findet das Glück auf dem Weg und nicht am Ziel. Wenn Sie Ihr Leben lang meinen, Glück sei ein Ziel, werden Sie vielleicht niemals glücklich.“ („Von Freude erfüllt“, 13. Juni 2017.)

„Die Bekehrung der Kinder Gottes“, Elder Donald L. Hallstrom

Elder Donald L. Hallstrom von der Präsidentschaft der Siebziger hat uns ermutigt, weiterhin die wahre Lehre von Christus zu vermitteln. Er hat uns vor Augen geführt, dass es in unserem Beruf und unserer Berufung als Religionslehrer nicht nur darum geht, eine Pflicht zu erfüllen. Er sagte: „Bei allem, was wir tun – sei es für uns, unsere Familie oder in Ihrer derzeitigen Aufgabe – [geht es] darum, wie Aaron und seine Brüder Ammon, Omner und Himni zu unterweisen, nämlich ‚gemäß dem Geist der Offenbarung und der Prophezeiung und der Macht Gottes‘, damit alle, die Ihrem ‚Predigen [glauben] und sich zum Herrn [bekehren], niemals ab[fallen]‘ [Alma 23:6].“ („Die Bekehrung der Kinder Gottes“, 13. Juni 2017.) Elder Hallstrom bestärkte uns auch, im Erlösungswerk weiterzumachen und Gott im Tempel, in der Familie und persönlich zu verehren.