Eigenschaften Jesu Christi: ohne Falschheit oder Heuchelei
    Fußnoten

    Besuchslehrbotschaft

    Eigenschaften Jesu Christi: ohne Falschheit oder Heuchelei

    Befassen Sie sich gebeterfüllt mit diesem Lesestoff. Lassen Sie sich vom Geist inspirieren, welche Gedanken Sie besprechen sollen. Wie stärkt ein tieferes Verständnis des Lebens und der Aufgaben Jesu Ihren Glauben an ihn und kommt auch denen zugute, die Sie als Besuchslehrerin betreuen? Mehr dazu finden Sie unter reliefsociety.lds.org.

    Glaube, Familie, Hilfe

    Das Wissen, dass Jesus Christus ohne Falschheit oder Heuchelei ist, lässt uns seinem Beispiel voller Glauben nacheifern. Elder Joseph B. Wirthlin (1917–2008) vom Kollegium der Zwölf Apostel erklärte: „Falsch zu sein bedeutet, zu täuschen oder irrezuführen … Ein Mensch ohne Falschheit ist ein unschuldiger Mensch mit ehrlichen Absichten und reinen Beweggründen, der es sich zur Gewohnheit macht, sein Verhalten im täglichen Leben nach den Grundsätzen der Redlichkeit auszurichten. … Es ist meiner Ansicht nach notwendiger als je zuvor, dass die Mitglieder der Kirche ohne Falschheit sind, da viele in der Welt offensichtlich nicht begreifen, wie wichtig diese Tugend ist.“1

    Präsident Dieter F. Uchtdorf, Zweiter Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, sagte über Heuchelei: „Keiner von uns ist schon so sehr wie Christus, wie er es sein sollte. Wir hegen aber den ernsthaften Wunsch, unsere Fehler und den Hang zur Sünde zu überwinden. Mit Herz und Seele sehnen wir uns danach, mithilfe des Sühnopfers Jesu Christi besser zu werden.“2

    Wir wissen, dass wir „danach gerichtet werden, was wir getan haben, welche Herzenswünsche wir hatten und was für ein Mensch wir geworden sind“3. Durch unser Bestreben, umzukehren, werden wir reiner, und es heißt: „Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.“ (Matthäus 5:8.)

    Zusätzliche Schriftstellen

    Psalmen 32:2; Jakobus 3:17; 1 Petrus 2:1,2,22

    Aus den heiligen Schriften

    Kleine Kinder sind ohne Falschheit. Jesus Christus sagte: „Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. … Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.“ (Markus 10:14,16.)

    Auch als Christus nach seiner Kreuzigung auf dem amerikanischen Kontinent erschien, segnete er die Kinder. Er gebot den Menschen, ihm ihre kleinen Kinder zu bringen, und sie „setzten sie rings um ihn auf den Boden nieder, und Jesus stand in der Mitte [und] weinte

     …, und die Menge gab davon Zeugnis, und er nahm ihre kleinen Kinder, eines nach dem anderen, und segnete sie und betete für sie zum Vater. …

    Und als sie schauten, um zu sehen, ließen sie die Augen zum Himmel schweifen, und … sie sahen Engel aus dem Himmel herabkommen, gleichsam inmitten von Feuer; und sie kamen herab und umschlossen die Kleinen ringsum, … und die Engel dienten ihnen.“ (3 Nephi 17:12,21,24.)

    Anmerkungen

    1. Joseph B. Wirthlin, „Without Guile“, Ensign, Mai 1988, Seite 80f.

    2. Dieter F. Uchtdorf, „Kommen Sie zu uns!“, Liahona, November 2013, Seite 23f.

    3. Handbuch 2: Die Kirche führen und verwalten, Abschnitt 1.2.1