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Wir haben den Bund geschlossen...

...einerseits diejenigen aufzurichten, die in Not sind, und andererseits als Zeugen Christi aufzutreten, solange wir leben

Botschaft der Gebietspräsidentschaft


Von Elder George R. Donaldson, Grossbritannien
Gebietssiebziger

Präsident Henry B. Eyring hat gesagt: „Wir haben den Bund geschlossen, einerseits diejenigen aufzurichten, die in Not sind, und andererseits als Zeugen Christi aufzutreten, solange wir leben.“1

Wenn wir jeden Bund, den wir geschlossen haben, heilighalten, nähern wir uns Gott. Unsere Wünsche gleichen sich den seinen an. Unsere Gebete werden uns mit der Macht des Heiligen Geistes eingegeben. Wir werden erkennen, welchen geliebten Menschen wir wann und wo einladen können, zurückzukehren.

„Und wo euch jemand empfängt, da werde ich auch sein.“2

Während der Weihnachtsfeiertage wenden wir uns natürlich in Gedanken denjenigen zu, die verbotene Pfade eingeschlagen haben oder die sich von der Herzlichkeit der Familie und der Wärme Gottes zurückgezogen haben. Wir fragen uns, was wir noch unternehmen könnten, um sie zurückzubringen. Meiner Erfahrung nach müssen wir uns auf die heilende Macht und die allumfassende Liebe Jesu verlassen, um sie zurückzubringen. Davon habe ich ein Zeugnis.

„Sie wissen, was Joseph Smith und Sidney Rigdon vom Herrn verheißen wurde, als sie von ihrer Familie getrennt waren[:] ,Meine Freunde Sidney und Joseph: Euren Familien geht es gut; sie sind in meiner Hand, und ich werde mit ihnen tun, wie es mir gut scheint; denn in mir ist alle Macht.‘3

Alma und die Heiligen seiner Zeit beteten für seinen Sohn und die Söhne König Mosias.“ Ein Engel sprach zu denen, die sich aufgelehnt hatten: „Siehe, der Herr hat die Gebete seines Volkes vernommen, ebenso auch die Gebete seines Knechtes Alma, der dein Vater ist; denn er hat mit viel Glauben für dich gebetet, damit du zur Erkenntnis der Wahrheit gebracht würdest; darum bin ich nun zu diesem Zweck gekommen, dich von der Macht und Vollmacht Gottes zu überzeugen, damit die Gebete seiner Knechte gemäß ihrem Glauben erhört würden.“1

Präsident Eyring erzählte auch einmal: „In der Nähe meines Hauses befindet sich der Grabstein einer Mutter und Großmutter. Sie und ihr Mann waren in einem Tempel Gottes für Zeit und alle Ewigkeit aneinander und an ihre Nachkommen gesiegelt worden. Die Inschrift auf dem Grabstein lautet: ,Bitte keine leeren Stühle!‘ Die Frau hatte um diese Inschrift gebeten, weil sie wusste, dass es von den Entscheidungen eines jeden Familienmitglieds abhing, ob die Familie zusammenbleiben würde.“4

„Wenngleich einige Schafe abirren, so achtet doch der Hirte auf sie, und früher oder später spüren sie, dass sich die Hand der Vorsehung nach ihnen ausstreckt und sie in die Herde zurückholt. Sie kommen zurück, entweder in diesem Leben oder im künftigen. Sie werden ihre Schuld gegenüber der Gerechtigkeit begleichen müssen. Sie werden für ihre Sünden leiden und auf manch dornigem Pfad wandern müssen; letzten Endes werden sie aber wie der reumütige verlorene Sohn zu seinem liebevollen und großherzigen Vater zurückkehren. Die leidvolle Erfahrung wird nicht vergeblich gewesen sein.“5

„Möge Gott Sie in all Ihren rechtschaffenen Anstrengungen segnen, möge er Ihnen den Verstand erleuchten, Ihnen Weisheit schenken, Sie durch Erfahrung schulen, Ihnen Geduld und Nächstenliebe … verleihen … Möge er Ihnen das Herz derer öffnen, die Sie [lieben], und Ihnen das Bewusstsein verleihen, dass Sie dabei an einer heiligen Stätte stehen … Möge er Ihnen die Fähigkeit und Kraft schenken, Rechtschaffenheit zu vermitteln. Mögen Ihr Glaube und Ihr Zeugnis wachsen und damit die Fähigkeit, den Glauben und das Zeugnis anderer Tag für Tag zu stärken.“6 Ich bete darum, dass diese Weihnachtszeit Heilung mit sich bringen möge und eine aufrichtige Wiedervereinigung für die Ewigkeit, und sage all dies im Namen dessen, der gestorben ist, auf dass wir leben mögen – des Sohnes Gottes, des Erlösers der Welt, Jesu Christi.

 

Anmerkungen

1. Henry B. Eyring, „Kommt alle zu mir“, Liahona, Mai 2013, Seite 24
2. LuB 84:88

3. LuB 100:1
4. Henry B. Eyring, „Unser vollkommenes Beispiel“, Liahona, November 2009, Seite 71
5. Orson F. Whitney, Frühjahrs-Generalkonferenz 1929
6. J. Reuben Clark Jr., Der vorgegebene Weg des Bildungswesens der Kirche, Seite 14