Pfahlkomitee für Eigenständigkeits­förderung


Welchen Zweck hat das Pfahlkomitee für Eigenständigkeitsförderung?

Das Pfahlkomitee für Eigenständigkeitsförderung er­stellt einen Pfahlplan für Eigen­ständig­keits­förderung und setzt ihn um, um die vom Pfahlpräsidenten gesteck­ten Ziele zu erreichen. Das Komitee trifft sich häufig, um die Eigenständigkeitsförderung im Pfahl zu planen, zu koordinieren, zu besprechen und voran­zu­bringen. Es stellt sicher, dass das Pfahl-Center für Eigen­ständig­keits­förderung reibungslos funk­tioniert.

Das Komitee unterstützt den Bischof und den Gemeinderat dabei, Familien und jedem Einzelnen zu Eigen­ständigkeit zu verhelfen. Eigen­ständigkeit ist „die Fähigkeit, die Entschlossenheit und das Bemühen, sich selbst und seine Familie in geistiger und zeitlicher Hinsicht mit allem Lebensnotwendigen zu versorgen [und] sich um [seine] Mitmenschen zu kümmern“ (Handbuch 2: Die Kirche führen und verwalten, 2010, 6.1.1).

Wer gehört diesem Komitee an?

Das Pfahlkomitee für Eigenständigkeitsförderung besteht aus:

  • einem Ratgeber in der Pfahlpräsidentschaft (Vorsitzender)
  • dem für Eigenständigkeitsförderung zuständigen Hohen Rat
  • der Pfahl-FHV-Leiterin oder einer ihrer Ratgeberinnen
  • dem Vorsitzenden des Wohlfahrtsrats der Bischöfe
  • dem Pfahlberater für Eigenständigkeitsförderung

Zusätzlich können Mitglieder der Pfahl-JM- und der Pfahl-JD-Leitung, weitere Pfahlberater, Vollzeit­missionare in fortgeschrittenem Alter sowie Missionare im Kirchendienst daran mitwirken.

Welche Aufgaben hat dieses Komitee?

Das Komitee hat folgende Aufgaben:

  1. Es erstellt einen Pfahlplan für Eigen­ständig­keits­förderung und behält im Auge, was erreicht wird.
  2. Es bietet regelmäßig Andachten zum Thema Mein Weg zur Eigenständigkeit an und gründet Gesprächsgruppen für Eigenständigkeitsförderung.
  3. Stellen Sie je nach Bedarf Material für Gruppentreffen zur Verfügung.
  4. Schulen und unterstützen Sie den Pfahlberater für Eigenständigkeitsförderung.
  5. Richten Sie ein Pfahl-Center für Eigen­ständig­keits­förderung ein und besetzen Sie es mit Mitarbeitern. Bestimmen Sie ein Missionars­ehepaar im Kirchendienst oder einen Berater für Eigen­ständig­keits­förderung, die das Center leiten.
  6. Erklären Sie den Gemeinderäten ihre Aufgaben im Bereich Eigen­ständig­keits­förderung.
  7. Nutzen Sie die Hilfsmittel und Dienste, die von den Mitarbeitern der Abteilung Eigen­ständig­keits­förderung entwickelt und eingerichtet wurden.
  8. Sorgen Sie dafür, dass zurückgekehrte Missionare zu Aktivitäten eingeladen werden, die die Eigen­ständigkeit fördern.

Wie veranstaltet man eine Andacht zum Thema Mein Weg zur Eigenständigkeit?

Zwei Wochen vor der Andacht zum Thema „Mein Weg zur Eigenständigkeit“:

  • Geben Sie Ort und Zeit der Andacht bekannt.
  • Schätzen Sie ab, wie viele Teilnehmer erscheinen werden. Versuchen Sie einzuschätzen, welchen Gesprächsgruppen für Eigen­ständig­keits­förderung sie sich anschließen werden.
  • Lassen Sie sich vom Regionalleiter für Eigen­ständig­keits­förderung die Listen der besten Geschäfts­möglich­keiten für kleinere Unternehmen, Stellenangebote, Hochschulen und Ausbildungsmöglichkeiten, Kreditgeber und Websites für die Arbeitssuche in Ihrem Gebiet geben. Bringen Sie ausreichend Exemplare mit, um jeden Teilnehmer versorgen zu können.
  • Bestimmen Sie, welches Mitglied des Komitees das Treffen leitet.

Am Tag des Treffens:

  • Nehmen Sie mit den Moderatoren Kontakt auf und stellen Sie sicher, dass sie auch an dem Treffen teilnehmen.
  • Bringen Sie für jeden Teilnehmer ein Exemplar des Hefts Mein Weg zur Eigenständigkeit mit.

30 Minuten vor dem Treffen:

  • Stellen Sie Tische und Stühle so auf, dass alle nah beieinander sitzen.
  • Bitten Sie die Moderatoren und Mitglieder des Pfahlkomitees für Eigenständigkeitsförderung, sich zu verteilen und sich zwischen die Teilnehmer zu setzen.

10 Minuten vor dem Treffen:

  • Begrüßen Sie die Teilnehmer bei ihrem Eintreffen herzlich. Fragen Sie sie nach ihrem Namen.
  • Geben Sie jedem Teilnehmer ein Exemplar des Hefts Mein Weg zur Eigenständigkeit.
  • Geben Sie einen Zettel herum und bitten Sie die Teilnehmer, ihren vollen Namen, die Gemeinde oder den Zweig sowie ihren Geburtstag (Tag und Monat, ohne Jahresangabe) aufzuschreiben. Rufen Sie nach dem Treffen srs.lds.org/report auf und folgen Sie den Anweisungen, um die Teilnehmer zu registrieren.

Zu Beginn:

  • Sagen Sie: „Willkommen zum Treffen zum Thema ‚Mein Weg zur Eigenständigkeit‘.“ Bitten Sie die Teilnehmer, Handys und andere Geräte auszuschalten.
  • Sprechen Sie ein Anfangsgebet (wenn gewünscht, singen Sie ein Anfangslied).
  • Ein Mitglied der Pfahlpräsidentschaft oder der Hohe Rat kann gern einige Gedanken darüber äußern, wie wichtig es ist, eigenständig zu sein.
  • Bitten Sie die Teilnehmer, das Heft Mein Weg zur Eigenständigkeit aufzuschlagen. Halten Sie sich genau an die Anweisungen im Heft.

Wie können die Räume eines Gemeindehauses für ein Center für Eigenständigkeitsförderung genutzt werden?

Passen Sie Ihr Center für Eigenständigkeitsförderung an die örtlichen Gegebenheiten an. Nachfolgend finden Sie einige Vorschläge, wie die Räumlichkeiten Ihres Gemeindehauses für ein Pfahl-Center für Eigen­ständig­keits­förderung genutzt werden können.

Raum im GemeindehausNutzung für das Center für Eigenständigkeitsförderung
MehrzweckraumRaum für Gruppentreffen oder Besprechungen
FHV-RaumRaum für Gruppentreffen oder Besprechungen
Sitzungszimmer des HoheratsRaum für Gruppentreffen oder Besprechungen
SekretärsbüroBesprechungsraum
Center für FamiliengeschichteComputerraum
Gang oder FoyerEmpfang