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Wie man Jugendliche am Unterricht beteiligt


Jugendliche überall in der Kirche lernen jeden Sonntag eine Lektion im Rahmen des Lehrplans Komm und folge mir nach! und sind dadurch mit geistiger Nahrung gesättigt, welche sie nicht einfach durch eine Belohnung oder ein etwas besser formuliertes Arbeitsblatt erhalten würden.

Stattdessen, wachsen die Jugendlichen durch größere Bemühungen ihrer Lehrer, sie an sinnvollen Evangeliumsgesprächen zu beteiligen, die dazu beitragen, die Jungen und Mädchen auf dem Weg der dauerhaften Bekehrung zu führen.

Für Ihr Bemühen, den Geist einzuladen und so zu lehren, wie der Erretter es tat, finden Sie hier einige Vorschläge von anderen Lehrern, die Ihnen dabei helfen können, sinnvolle und interessante Evangeliumsgespräche im Unterricht zu fördern.

  • Bereiten Sie das Klassenzimmer vor. Das bedeutet, mehr als nur Informationen an eine Tafel zu schreiben oder Bilder aufzuhängen. Schaffen Sie Grundregeln, damit Schüler und Lehrer einander zuhören und gegenseitig Achtung für das Gesagte zum Ausdruck bringen. Dies wird für eine Stimmung sorgen, in der alle gerne mitmachen, lehren und Zeugnis geben.

  • Sorgen Sie dafür, dass sich jeder geschätzt fühlt und zum Thema beitragen kann. Vielleicht möchten Sie jeden Unterricht mit einer Frage beginnen und jedem die Möglichkeit geben, darauf zu antworten. Dadurch kann klargestellt werden, dass alle dazu eingeladen sind, zur gemeinsamen Diskussion beizutragen.

  • Verwenden Sie Geschichten und Beispiele. Geschichten haben eine große Wirkung, und auch der Erretter, der vollkommene Lehrer, nutzte oft Gleichnisse, um die Wahrheit zu lehren. Sie können Begebenheiten und Beispiele aus Ihrem Leben und Geschichten aus den heiligen Schriften nutzen, die die Jugendlichen ansprechen. Wenn Sie von eigenen Erfahrungen berichten, die bestimmte Grundsätze verdeutlichen, können die Jugendlichen eher sehen, wie Sie von den Grundsätzen, die zusammen besprochen werden, profitiert haben.

    Video: Stellen Sie uns Fragen

    Stellen Sie Fragen und geben Sie Zeit zum Nachdenken. Geben Sie den Jugendlichen vielleicht etwas Zeit, über eine Antwort nachzudenken, nachdem Sie eine Frage gestellt haben. Sie können beispielsweise still bis zehn zählen.

     
  • Gesprächsrunden führen

    Sinnvolle Gespräche sind für den Evangeliumsunterricht häufig grundlegend. Wen wir einander das Evangelium lehren und uns gegenseitig Aufmerksamkeit schenken, dann laden wir den Einfluss des Heiligen Geistes ein.

    Eine Verbindung zu anderen schaffen. Wenn Sie jemandem eine direkte Frage stellen, sprechen Sie ihn an, indem Sie seinen Namen nennen. Wenn Sie Schriftstellen oder Zitate besprechen wollen, sagen Sie den Jugendlichen, worauf sie beim Lesen achten sollen.

  • Seien Sie nicht der einzige, der spricht, sonderen hören Sie den Jugendlichen zu und fordern Sie sie dazu auf, Fragen zu stellen und das Evangelium für sich selbst zu entdecken. Das Gespräch sollte vom Geist geleitet werden. Denken Sie daran, dass das Evangelium nur dann wirklich gelernt werden kann, wenn der Geist anwesend ist.

  • Lassen Sie Ihre Schüler im Voraus wissen, dass sie eine persönliche Erfahrung oder ein Beispiel anbringen können, das ihnen und den anderen helfen kann, einen Evangeliumsgrundsatz in ihrem Leben umzusetzen.

Video: Fordern Sie uns zum Handeln auf

Fordern Sie die Jugendlichen zum Handeln auf. Jugendliche beteiligen sich unter anderem, wenn sie gefragt werden, welche Themen besprochen werden sollen. Dadurch können die Jugendlichen mitbestimmen, was sie lernen, und sie wollen sich vermehrt beteiligen.

Video: Laden Sie uns ein, Zeugnis zu geben

Fordern Sie die Jugendlichen dazu auf, anderen von dem zu berichten, was sie lernen. Die Aufforderung, das, was sie gelernt haben, der Familie und anderen zu erzählen und dann im Unterricht in der nächsten Woche über das Ergebnis zu sprechen, kann durchaus zu geistigem Wachstum beitragen.