Schließen
Hauptnavigation überspringen
Menü der Website für Jugendliche

5 Schlüssel zur Beantwortung schwieriger Fragen

David L. Beck Präsident der Jungen Männer

Hat euch schon einmal ein Freund eine schwierige Frage über die Kirche gestellt?

Manchmal kommt man vielleicht in Verlegenheit, wenn einem Fragen über die Kirche gestellt werden. Stellt euch vor, ihr sitzt in der Schule beim Mittagessen mit Freunden. Einer fragt euch: „Ich hab gehört, dass Mormonen keine Christen sind. Stimmt das?“

Daraufhin erklärt ihr, dass „Mormonen“ eigentlich nur ein Spitzname ist. Unsere Kirche heißt Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

„Ich glaube an Jesus Christus“, fügt ihr hinzu. Dann stellt noch jemand eine Frage. Dieses Mal klingt die Frage eher wie ein Angriff, und ihr wisst nicht recht, was ihr darauf antworten sollt. Und plötzlich habt ihr den Eindruck, ihr werdet in die Mangel genommen wie bei einem Verhör. So eine Situation mag durchaus beängstigend sein, aber ihr könnt auch viel daraus lernen und habt zudem die Chance, anderen vom wahren Evangelium zu erzählen.

Fünf Grundregeln für Evangeliumsgespräche

Wer Fragen stellt, kann etwas lernen. Ernsthafte Fragen über das Evangelium können bei euch und bei euren Freunden zu neuen Einsichten und zu einem Zeugnis führen. Orientiert euch an den folgenden Grundregeln, wenn ihr Fragen zum Evangelium beantwortet. Denkt daran, dass eure Reaktion auf die Frage und eure Lebensweise einen ebenso großen Eindruck hinterlassen können wie die Antwort selbst.

1. Seid dankbar.

Wenn euch jemand eine Frage stellt, betrachtet es als eine Chance, über Evangeliumswahrheiten zu sprechen.

Vielleicht sagt ihr, ehe ihr antwortet, so etwas wie: „Das ist eine gute Frage.“ Wenn wir freundlich sind, kann der Heilige Geist bei uns sein, und es gibt keinen Streit.

Elder M. Russell Ballard vom Kollegium der Zwölf Apostel hat gesagt: „Wir sollten auch bedenken, dass wir dem Interesse anderer Menschen oft am besten damit begegnen, wie wir leben, wie wir die Freude am Evangelium in unserem Leben ausstrahlen, wie wir andere behandeln und wie gewissenhaft wir die Lehren Christi befolgen.“ („Glaube, Familie, Fakten und Früchte“, Liahona, November 2007, Seite 27.)

Wo man die Antworten findet

Wo findet man Antworten auf Fragen zum Evangelium? Hier könnt ihr euch kundig machen:

> die heiligen Schriften

> Konferenzansprachen auf conference.lds.org

> Eltern und Führer in der Kirche

> Treu in dem Glauben – ein Nachschlagewerk zum Evangelium

> Evangeliumsthemen

> Mormon.org

2. Es ist in Ordnung, wenn man nicht alle Antworten kennt.

Wenn ihr die Antwort nicht wisst, sagt es einfach.

Ihr könnt erklären, dass ihr die Antwort gern herausfinden wollt und ein andermal auf die Frage zurückkommt. Nur weil man eine Frage zum Evangelium nicht beantworten kann, heißt das nicht, dass man kein Zeugnis hat. Haltet an dem fest, woran ihr glaubt. Erzählt von euren Erfahrungen mit dem Evangelium.

Wisst ihr, wie der Prophet Nephi eine Frage beantwortet hat, deren Antwort er nicht kannte? Er wurde gefragt: „Kennst du die Herablassung Gottes?“

Seine Antwort: „Ich weiß, dass er seine Kinder liebt; aber die Bedeutung von allem weiß ich nicht.“ (1 Nephi 11:16,17.)

Nephis Glaube wurde nicht erschüttert, nur weil er eine Frage nicht beantworten konnte. Er antwortete einfach mit einer Erfahrung, die er gemacht hatte. Da sich Nephi dessen bewusst war, dass er nicht „die Bedeutung von allem“ wusste, wurde er zu einem sehr gelehrigen Schüler und ließ sich vom Geist des Herrn im Evangelium unterweisen.

Sucht in verlässlichen Quellen nach Antworten. Befasst euch nicht mit den unrichtigen Abhandlungen derer, die die Kirche nur schlechtmachen wollen.

3. Antwortet kurz und klar.

Kaum jemand will eine lange, komplizierte Antwort. Bringt die Sache auf den Punkt und drückt euch klar und verständlich aus. Vermeidet Begriffe, die man außerhalb der Kirche überhaupt nicht oder nur mit einer anderen Bedeutung kennt. Haltet euch an die Lehre des Evangeliums und geht nicht auf Spekulationen oder Gerüchte ein.

Einige Jugendliche sitzen gemeinsam auf dem Rasen

 

4. Lernt voneinander.

Wenn ihr Fragen beantwortet, kann es auch hilfreich sein, eure Freunde nach ihren Ansichten zu fragen. Erklärt freundlich, woran ihr glaubt, und hört euren Freunden aufmerksam und respektvoll zu. Wenn ihr verständnisvoll seid, sind es eure Freunde wahrscheinlich auch.

5. Gebt Zeugnis von Jesus Christus.

Wenn ihr davon Zeugnis gebt, was ihr als wahr erkannt habt, trägt der Heilige Geist diese Botschaft euren Freunden ins Herz (siehe 2 Nephi 33:1). Gebt Zeugnis von Christus und von euren schönen Erfahrungen mit dem Evangelium. Zu diesem Thema hat Elder L. Tom Perry vom Kollegium der Zwölf Apostel gesagt: „Wir [müssen] unerschrocken über Jesus Christus sprechen. Wir wollen unsere Mitmenschen wissen lassen, dass er für uns im Mittelpunkt der Menschheitsgeschichte steht.“ („Vollkommene Liebe vertreibt die Furcht“, Liahona, November 2011, Seite 42.)

Ihr braucht euch nicht zu schämen

Als erwählte Söhne und Töchter Gottes fallt ihr unter euren Altersgenossen auf. Ihr habt ein inneres Licht und strahlt etwas Gutes aus. Ich bete darum, dass ihr jeden Tag nach dem Evangelium lebt und dadurch Selbstvertrauen entwickelt. Ihr braucht euch nicht zu fürchten, wenn euch jemand Fragen über die Kirche stellt:

„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.

Schäme dich also nicht, dich zu unserem Herrn zu bekennen.“ (2 Timotheus 1:7,8.)

Häufig gestellte Fragen

Hier kannst du Vorschläge lesen, wie man einige häufig gestellte Fragen beantworten könnte.

Fehler im Einreichungsformular. Vergewissern Sie sich, dass alle Felder richtig ausgefüllt sind, und versuchen Sie es erneut.

 
1000 verbleibende Zeichen

Anweisungen

oder Abbrechen