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Verbindungen, die wir beim Seminar herstellen

David A. Edwards Zeitschriften der Kirche

Beim Seminar kommt vieles zusammen.

Kennst du das Gefühl? Du willst den Sinn deines Lebens erkennen, aber fühlst dich manchmal auf dich alleine gestellt? Falls ja, kannst du diesem Gefühl entrinnen, wenn du Verbindungen herstellst.

Das geht kaum irgendwo anders besser als beim Seminar. (Hier findest du „8 Tipps fürs Seminar“.) Lies selbst, welche Verbindungen du dort herstellen kannst!

Jungen im Seminarunterricht

1. Eine Verbindung zu anderen Leuten

Im Seminar wird dir bewusst, dass du nicht alleine dastehst. Dort tauschst du dich mit anderen in einer sicheren Atmosphäre aus, wo der eine den anderen unterstützt.

Durch das Seminar stellst du eine Verbindung zu anderen Jugendlichen und deinem Lehrer her, unabhängig davon, ob ihr euch jeden Tag im Unterricht oder online seht oder du das Seminar im Heimstudium absolvierst. An ihrer Seite kannst du dein bestes Ich hervorbringen. Gemeinsam könnt ihr in den heiligen Schriften forschen, Fragen besprechen und nach Antworten suchen und euch über eure Gedanken, Gefühle und Erfahrungen austauschen. Ihr könnt gemeinsam lachen, weinen, singen – vielleicht sogar essen (natürlich nur, wenn das für euren Lehrer in Ordnung geht). (Hier kannst du sehen, wie einige Jungen einander über SMS unterstützen: „Wahrheit per SMS weitergeben“.)

Bevor ich mit dem Seminar angefangen habe, konnte ich gar nicht verstehen, weshalb man sich mit den heiligen Schriften befassen soll. Ich fand die Geschichten alle ziemlich langweilig. Aber dank des Seminarprogramms habe ich erkannt, dass in jeder Geschichte wertvolle Gedanken stecken, die ich sofort auf mich beziehen kann. Ich habe den Wunsch, noch mehr aus den heiligen Schriften dazuzulernen.
– Oscar B., 15, Costa Rica

2. Eine Verbindung zu den heiligen Schriften

Die heiligen Schriften sind vor langer Zeit und an weit entfernten Orten verfasst worden, aber durch das Seminar stellst du eine Verbindung zu ihnen her, die Raum und Zeit durchdringen kann. Du verstehst besser, inwiefern sich die damalige Welt und die heutige sowohl ähnlich sind als auch unterscheiden. Auch erkennst du, dass sich Gottes Botschaft an sein Volk und an die Welt nie geändert hat. Im Seminar lernst du also, auf welche Weise Gott durch die heiligen Schriften und den Geist zu dir spricht und dich so führt, wie es für dich richtig ist. Die heiligen Schriften werden zu einem Freund fürs Leben – sie schenken dir beständig Trost, erteilen dir Rat und bieten dir Hilfe. (Vorschläge, wie du mehr aus den heiligen Schriften herausholen kannst, findest du hier: „Fünf Tipps für dein ganz individuelles Evangeliumsstudium“.)

3. Eine Verbindung zwischen den heiligen Schriften

Ein Mädchen markiert die heiligen Schriften

Was hat Alma eigentlich mit Matthäus zu tun? Haben das Buch Jesaja und das Buch Lehre und Bündnisse etwas gemein? Im Seminar erkennst du, wie alle Lehren des Evangeliums, die in den heiligen Schriften zu finden sind, miteinander im Zusammenhang stehen. Hast du diesen Zusammenhang erst einmal erkannt, findest du die heiligen Schriften nicht nur nützlich und spannend, sondern sie wachsen dir ans Herz und werden dir immer vertrauter. Das wiederum weckt dein Interesse, weitere Verbindungen zwischen den heiligen Schriften herzustellen. Und genau dabei ist dir das Seminar eine großartige Hilfe!

4. Eine Verbindung zwischen deiner Gegenwart und deiner Zukunft

Vielleicht hat dein heutiges Ich schon eine vage Vorstellung von deinem künftigen Ich, aber es wäre doch toll, wenn die beiden einander besser kennenlernen könnten. Im Seminar wird dir klarer, wer dein künftiges Ich eigentlich ist. Du erkennst etwa, wie du in deinem künftigen Missionsdienst jemanden mithilfe der heiligen Schriften im Evangelium unterweist, seine Bedenken ausräumst und ihm hilfst, sich zu ändern. (In diesem Artikel beantwortet ein ehemaliger Missionar die Frage: „Wozu Schriftstellen auswendig lernen?“) Vielleicht erhaschst du auch einen kleinen Blick darauf, wie du in deiner künftigen Familie deinen Kindern Liebe für die heiligen Schriften ins Herz pflanzt. Oder du begreifst allmählich, wie du bei künftigen Aufgaben in der Kirche anderen helfen und sie unterweisen und inspirieren kannst, wenn du dich auf die Wahrheit in den heiligen Schriften konzentrierst. Natürlich siehst du auch, wie dein künftiges Ich Freude, Frieden und Inspiration empfindet, weil es sich zur Angewohnheit gemacht hat, täglich die heiligen Schriften zu studieren.

5. Eine Verbindung zu deinem wahren Ich

Dein wahres Ich ist der Teil in dir, der genau weiß, wer du bist, woher du kommst und wer deine Eltern im Himmel sind. Dein wahres Ich kennt außerdem dein wahres Potenzial. Es weiß, welche Kraft bereits in dir steckt und welch enorme Kraft du noch erlangen kannst, wenn du die richtigen Entscheidungen triffst.

Junger Mann

Diese Erkenntnis vertiefst du, wenn du durch das Seminar die Lehren aus den heiligen Schriften beherrschst und spürst, wie der Heilige Geist dir im Herzen deren Wahrheit bestätigt. Außerdem spürst du, wie der Heilige Geist dir eingibt, was du tun sollst – dass du umkehren, helfen, beten, dazulernen und nichts unversucht lassen sollst, eine Verbindung zu dem wahren, besten Ich herzustellen, das der Vater im Himmel und Jesus Christus bereits kennen.

6. Eine Verbindung zum Vater im Himmel

Du stärkst deine Verbindung zum Vater im Himmel, wenn du zu ihm betest, mehr über ihn und den Erretter dazulernst und so lebst, wie sie es von dir erwarten. Im Seminar erfährst du, wie der Vater im Himmel durch die heiligen Schriften und den Heiligen Geist zu dir spricht. Dies geschieht, wenn du dich aufrichtig mit den heiligen Schriften befasst. Im Seminar hast du außerdem oft die Gelegenheit zu beten, nachzudenken, Zeugnis abzulegen und viele weitere Verbindungen zum Vater im Himmel herzustellen. (Lies in dem Artikel „Alles roger!“ mehr über die Verbindung zum Vater im Himmel.)

Berichte von einem Erlebnis

Welche Verbindungen hast du beim Seminar hergestellt? Berichte unten von einem Erlebnis.

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