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Sechs etwas andere Vorsätze für das neue Jahr

Charlotte Larcabal Zeitschriften der Kirche

Bist du es leid, dir für das neue Jahr immer wieder dasselbe vorzunehmen? Hier sind sechs Ideen, die mal ganz anders sind und dir bestimmt ein tolles neues Jahr bereiten!

Meine Vorsätze für 2018

  1. Mich gesünder ernähren
  2. Bessere Noten bekommen
  3. Mehr Sport treiben

Stehen irgendwelche dieser Ziele auf deiner Liste? Das wäre nicht ungewöhnlich, immerhin gehören sie Jahr für Jahr zu den beliebtesten Vorsätzen für das neue Jahr. Mit hoher Wahrscheinlichkeit standen sie schon letztes – und vorletztes – Jahr auf deiner Liste. So geht es vielen Leuten.

Aus irgendeinem Grund setzen wir uns Jahr für Jahr immer wieder die gleichen Ziele (und erreichen sie oft nicht). Es ist nichts falsch daran, sich diese Ziele zu setzen, und es gibt keinen Grund, warum du sie nicht erreichen solltest, aber warum nicht ein bisschen Abwechslung reinbringen und ein Ziel setzen (und erreichen), an das du noch nie gedacht hast? Hier sind sechs Ziele, die mal ganz anders sind und dir bestimmt ein tolles neues Jahr bereiten können!

zwei Teenager

1. Sieh den Leuten, mit denen du sprichst, in die Augen und hör ihnen zu.

Das ist ein gutes Ziel, wenn du neue Freundschaften schließen möchtest. Übertreibe es nicht. Wenn du jemandem zu lange in die Augen starrst (manchmal kann das schon nach kurzer Zeit sein), könnte es dem Betreffenden unangenehm sein. Aber versuche, jedem, der mit dir spricht, direkt in die Augen zu sehen. Wenn du jemanden kennenlernst, achte auf die Farbe seiner Augen. Blickst du deinem Gesprächspartner direkt in die Augen, fühlt er sich wahrgenommen und geschätzt. (Lies den Artikel „So bist du ein guter Freund“.)

zwei Mädchen

2. Probiere jeden Tag etwas Neues aus!

Das bedeutet nicht, dass du dir jeden Tag ein neues Hobby zulegen musst. Auch etwas Kleines kann etwas Neues sein. Hängst du nie deine Jacke auf? Dann häng sie auf! Bist du in der Pause immer mit den gleichen Leuten zusammen? Dann verbring sie doch mal mit jemand anderem. Selbst die kleinsten Veränderungen können zu schönen neuen Erfahrungen führen und dir helfen, etwas Neues zu lernen.

Elder L. Tom Perry (1922–2015) vom Kollegium der Zwölf Apostel hat gesagt: „Füllt die Datenbank eurer Erinnerungen und euer Buch des Lebens mit so vielen Ich-bin-froh-dass-ich-das-gemacht-habe-Einträgen wie nur möglich.“ („Making Memories“, Ensign, August 1993, Seite 63). Lass dich nicht durch Angst, Faulheit oder Routine davon abhalten, Erfahrungen zu machen, über die du froh bist. Überrasche dich selbst! Du wirst froh sein, dass du das gemacht hast. (Lies den Artikel „Wie man seine Gaben entdeckt“.)

ein Mädchen

3. Schau jeden Morgen in den Spiegel und sag: „Ich bin ein Kind Gottes. Er liebt mich und hilft mir heute.“

Uns kommen jeden Tag tausend Gedanken in den Sinn, und wenn wir nicht aufpassen, können viele davon negativ sein. Sich einen positiven, aufbauenden, hoffnungsvollen Gedanken immer wieder vor Augen zu führen, ist eine gute Möglichkeit, all die Beschwerden, Kritik und Ängste, die uns sonst in den Sinn kommen, fernzuhalten. Wenn du diesen Gedanken laut wiederholst, dient er sogar als richtig gute Erinnerungsstütze. Die Tatsache, dass du ein Kind Gottes bist, dass Gott dich liebt und dir hilft, ist einer der positivsten, aufbauendsten und hoffnungsvollsten Gedanken, die es gibt!

ein Mädchen

4. Nimm in einer freien Minute nicht dein Handy zur Hand, sondern mach etwas anderes.

Was machst du, wenn du vor dem Unterricht im Klassenzimmer sitzt oder auf den Bus wartest? Wahrscheinlich nimmst du dein Handy zur Hand. Aber könntest du stattdessen nicht etwas anderes machen?

Setz dir zum Ziel, nicht jedes Mal, wenn dir langweilig ist oder du warten musst, dein Handy zur Hand zu nehmen. Lass deinen Gedanken mal eine Weile freien Lauf. Schau dich um. Beobachte, was um dich herum so vorgeht. Ist dir langweilig? Gut! Du kannst ein paar Minuten Langeweile ertragen. Langeweile kann nämlich zu Kreativität führen!

Junge mit einem Mann

5. Lerne dieses Jahr, drei neue Gerichte zuzubereiten.

Lass die Routine beiseite und iss nicht immer nur Frühstücksflocken. Greif nach frischen Zutaten, benutze ein paar Küchengeräte und beeindrucke deine Familie mit deinen Kochkünsten. Ganz gleich, ob du gerne kochst oder keine Ahnung hast, wofür die Abkürzung TL steht: Ein neues Rezept auszuprobieren ist immer eine gute Idee! Du kannst dir jemanden suchen, der gut kocht und dir ein paar Tricks beibringt, oder einfach auf eigene Faust ein paar Rezepte ausprobieren. Vergiss nicht, hinterher sauberzumachen!

zwei Jungen

6. Sag jeden Tag zehn Mal „Danke“.

Klar, wenn man seine Dankbarkeit zeigt, kann man jemand anderem eine Freude machen. Doch Untersuchungen haben ergeben, dass Dankbarkeit auch großen Einfluss auf die eigene Stimmung und das eigene Wohlbefinden hat. Viele Menschen haben erkannt, dass sie, wenn sie sich mehr auf das konzentrieren, wofür sie dankbar sind, auch glücklicher sind. Möchtest du glücklicher und gesünder sein und jemandem eine Freude machen? Dann sei dankbarer. Präsident Dieter F. Uchtdorf, Zweiter Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, hat gesagt: „Wie die Verhältnisse auch aussehen mögen, vor welchen Aufgaben und Prüfungen wir auch stehen mögen: Jeder Tag hat etwas, was man annehmen und schätzen kann. Jeder Tag hat etwas, was Dankbarkeit und Freude auslösen kann, wenn man es nur erkennen will und einen Sinn dafür hat.“ („Erfüllte Beschlüsse ersparen Bedauern“, Herbst-Generalkonferenz 2012.)

Versuche, jeden Tag zehn Mal „Danke“ zu sagen. Oder schreibe jeden Abend zehn Dinge auf, für die du dankbar bist.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es

Du kannst so vieles tun, um dieses Jahr ein bisschen mehr wie der Vater im Himmel zu werden. Und das ist ja schließlich unser höchstes Ziel, oder? Vielleicht übst du dieses Jahr ja wirklich Selbstdisziplin und nimmst ab oder bist sparsamer. Oder aber du probierst mal etwas anderes aus und setzt dir ein völlig neues Ziel. Ganz gleich, wofür du dich entscheidest, denk daran, was Präsident Thomas S. Monson gesagt hat: „Es reicht nicht aus, sich anstrengen zu wollen und zu sagen, dass man sich anstrengen wird. Man muss wirklich zur Tat schreiten und sich anstrengen. Durch die Tat, und nicht durch den Gedanken, erreichen wir unsere Ziele.“ („Eine königliche Priesterschaft“, Herbst-Generalkonferenz 2007.)

Frohes neues Jahr!

Berichte von einem Erlebnis

Welche Vorsätze hast du für das neue Jahr? Berichte unten davon.

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