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7 Ängste vor der Umkehr – und weshalb sie unnötig sind

David A. Edwards Zeitschriften der Kirche

Oft haben wir Angst davor, umzukehren. Aber die Wahrheit kann uns Mut machen.

Ob wir nun eine schwerwiegende Sünde begangen haben, die wir dem Bischof bekennen müssen, oder kleine Angewohnheiten, Ansichten und Verhaltensweisen uns daran hindern, dass wir uns dem Evangelium des Herrn und den dazugehörigen Maßstäben voll und ganz verpflichten – unsere Ängste halten uns oft davon ab, dass wir die notwendigen Schritte gehen und uns ändern. Lass das nicht zu! Hier werden sieben Ängste beschrieben, die uns dazu verleiten können, die Umkehr aufzuschieben. Die angeführten Vorschläge und Lehren können dir aber helfen, Mut zu fassen und das zu tun, was dir Frieden und Glück bringt.

1.) Angst vor Scham

Wenn ich meinem Bischof erzähle, was ich getan habe, ist er bestimmt enttäuscht – und ich schäme mich. Was soll ich denn nur machen, wenn ich es meinen Eltern beichten muss? Oder wenn jemand anders davon erfährt?

Es gibt viel Schlimmeres als Scham – etwa, dass die nicht bereinigte Sünde uns innerlich erdrückt und der Heilige Geist nicht mehr bei uns ist. Die Scham, deinem Bischof etwas bekennen zu müssen, hält nur einen kurzen Augenblick an und wird dann von großer Erleichterung und Freude abgelöst.

2.) Angst vor Konsequenzen

Wenn ich dem Bischof meine Sünden bekenne, gibt es möglicherweise Konsequenzen – ich darf nicht vom Abendmahl nehmen, es nicht segnen oder austeilen oder muss sogar meine Mission aufschieben. Das bringt einfach zu viel durcheinander.

Denk daran: Die positiven Konsequenzen der Umkehr überwiegen die scheinbar negativen bei weitem. Konzentriere dich auf all das Gute, was der Herr denjenigen verheißt, die ihre Sünden bekennen und davon umkehren.

3.) Angst vor Anstrengung

Die Änderungen, die ich vornehmen muss, klingen ziemlich schwierig und dauern bestimmt auch ganz schön lange.

Alles, was sich lohnt, erfordert Anstrengung. Aber es gibt kaum etwas Lohnenderes als Vergebung, Frieden und geistiges Wachstum.

„Gott [sieht uns so], wie wir wirklich sind. Er sieht, dass wir der Rettung würdig sind. …

Mit jedem Schritt, den wir auf dem Weg eines Jüngers voller Glauben gehen, werden wir mehr die Wesen von ewiger Herrlichkeit und grenzenloser Freude, die zu werden wir bestimmt sind.“

– Präsident Dieter F. Uchtdorf

4.) Angst vor einem zerstörten Ruf

Ich gehöre doch zu den „Braven“. Wenn ich zugebe, dass ich Fehler begangen habe, ist mein Ruf dahin. Dann hält mich keiner mehr für gut. Aber wofür hält man mich? Wer bin ich dann? Ich will lieber gar nicht mehr daran denken und so tun, als ob alles beim Alten geblieben wäre.

Wir müssen unsere Sünde voller Demut vor Gott bekennen, damit er „Schwaches für [uns] stark werden lassen“ kann (Ether 12:27). Dir sollte es darum gehen, dass andere in dir genau das sehen, was auch der Vater im Himmel und Jesus Christus in dir sehen: ein Kind Gottes, das unvollkommen ist, aber dank ihrer Hilfe auch unbegrenztes, göttliches Potenzial besitzt.

5.) Angst vor dem Verlust der Persönlichkeit

Wenn ich mich an alle Maßstäbe der Kirche halte, gebe ich dabei doch auch auf, was meine Persönlichkeit ausmacht – meine liebsten Filme, Serien, Bands und was meine Individualität sonst noch zum Ausdruck bringt. Ich bin dann ein langweiliger Mormone wie alle anderen. Ich will lieber ich selbst bleiben.

Wenn du umkehrst, hast du den Heiligen Geist bei dir. Durch den Geist entdeckst du eine tiefsinnigere, wahrere, bessere individuelle Identität, die auf dem beruht, was du in Gottes Augen werden kannst, und nicht auf dem sandigen Grund von Geschmäckern, Vorlieben, Angewohnheiten und Eigenarten.

„Mit der Gabe des Sühnopfers Jesu Christi und der Kraft des Himmels auf unserer Seite können wir uns verbessern, und das Wunderbare am Evangelium ist, dass es uns auch dann angerechnet wird, wenn wir uns nur bemühen, selbst wenn wir nicht immer erfolgreich sind.“

– Elder Jeffrey R. Holland

6.) Angst vor Versagen

Ich habe schon oft versucht, mich zu ändern, aber immer wieder mache ich die gleichen Fehler. Vielleicht habe ich meine letzte Chance vertan. Vielleicht kann ich mich niemals ändern. Wenn ich es noch einmal probiere, versage ich nur wieder.

Umkehr ist nicht einfach und soll es auch gar nicht sein. Aber sie führt dich zum Glück, also halte daran fest. Der Sohn Gottes gab sich selbst als unbegrenztes, ewiges Sühnopfer hin und sühnte für unsere Sünden, damit wir Vergebung erlangen können, sofern wir Glauben haben und umkehren (siehe Alma 34:9-16). Ja, du hast richtig gelesen: unbegrenzt und ewig. Du bist nicht außerhalb der Reichweite des Sühnopfers, denn es ist von grenzenloser Reichweite. Also bemüh dich weiterhin!

7.) Angst vor Erfolg

Und was mache ich, wenn ich es tatsächlich schaffe, mich zu ändern? Vielleicht wird dann viel mehr von mir erwartet. Vielleicht ist es besser, dass ich Fehler habe und Mittelmaß bleibe, sonst wird nur erwartet, dass ich mehr Verantwortung übernehme.

Angst vor größeren Erwartungen und mehr Verantwortung kann von Trägheit und Unsicherheit herrühren. Im Plan des himmlischen Vaters geht es jedoch darum, dass man sich verbessert und Fortschritt macht. Du hast den Plan vor dem Erdenleben angenommen – lebe nun danach und sei eifrig und habe Glauben. Versuche, dich selbst mit den Augen des himmlischen Vaters zu sehen – wer du sein und welches Leben du führen kannst. Mit der Hilfe des himmlischen Vaters und des Erretters ist das in deiner Reichweite.

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Wie hat sich dein Leben verbessert, weil du umgekehrt bist? Berichte unten von einem Erlebnis.

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