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Schriftstudium: So gelingt es dir im neuen Jahr

Hadley Griggs

Komm zu Beginn des neuen Jahres Elder Stevensons Aufruf zum Schriftstudium nach. Verwende jeden Tag zehn Minuten, die du sonst in den sozialen Medien aktiv wärst, dafür, im Buch Mormon zu lesen.

Mit 16 setzte ich mir zum Ziel, an jedem Wochentag eine Meile (1,6 Kilometer) zu joggen. Ich muss gestehen, ich war noch nie auch nur eine Meile gejoggt, geschweige denn fünf Meilen pro Woche. Ich gab jedoch schon nach dem zweiten Tag auf. Ich entdeckte wieder einmal, dass auf der Couch liegen und Popcorn essen viel leichter war als joggen. Es war ein irrwitziges Ziel. Ich hatte mich gewissermaßen selbst zum Scheitern verurteilt.

Sich Ziele setzen kann knifflig sein. Oftmals stecken wir sie zu hoch und verausgaben uns dann zu schnell. Das muss aber nicht sein. Wir können uns stattdessen erreichbare Ziele setzen. Das ist das Tolle am Aufruf von Elder Gary E. Stevenson vom Kollegium der Zwölf Apostel: Er ist machbar! In seiner Ansprache bei der Herbst-Generalkonferenz 2016 sagte Elder Stevenson: „Viele junge Leute [verbringen] durchschnittlich sieben Stunden am Tag damit …, auf den Bildschirm eines Fernsehers, eines Computers oder eines Smartphones zu schauen. … Werdet ihr einen Teil dieser täglichen Zeit vor dem Bildschirm – besonders der Zeit, die ihr sozialen Medien, dem Internet, Spielen oder dem Fernsehen widmet – damit zubringen, im Buch Mormon zu lesen …, auch wenn es nur zehn Minuten am Tag sind[?]“ („Blickt auf das Buch, blickt auf den Herrn“.)

Der Beginn des neuen Jahres eignet sich optimal dazu, Elder Stevensons Aufruf in die Tat umzusetzen: Widme zehn Minuten, die du normalerweise in sozialen Medien aktiv wärst, dafür, im Buch Mormon zu lesen. Möchtest du dies zur Gewohnheit machen? Hier sind acht Tipps, wie du dein Ziel garantiert erreichst!

1. Schreibe dir das Ziel auf und auch welchen Nutzen es bringt

Wenn du etwas aufschreibst, kannst du es dir besser merken und dich darauf konzentrieren. Außerdem wird es greifbarer. Wenn du auch aufschreibst, welchen Nutzen es bringt, dann weißt du, wofür du dich anstrengst. Frage dich, welche Segnungen du erhältst, wenn du im Buch Mormon liest (du kannst dafür ja zunächst einmal Elder Stevensons Konferenzansprache lesen). Eine kleine Belohnung (wie ein Stück Schokolade, wenn du bestimmte Etappenziele erreicht hast) kann auch nicht schaden!

2. Lege jetzt fest, wann du lesen willst, und halte dich daran

Du kennst dich besser als sonst irgendjemand, daher weißt du, was am besten für dich ist: Solltest du zehn Minuten lesen, bevor du dich überhaupt bei sozialen Medien einloggst? Gibt es eine Tageszeit, zu der es bei dir am besten klappt? Solltest du morgens lesen oder bist du eher eine Nachteule? Wenn du dir diese Fragen jetzt schon beantwortest, kannst du vermeiden, dass dein Ziel vom Radar verschwindet, und wenn du dein Vorhaben aufschreibst, hältst du dich eher daran.

3. Denk daran, dass niemand vollkommen ist

Wenn du zehn Tage lang in den Schriften gelesen hast und dann einen Tag auslässt, kann deine Motivation nachlassen. Gib nicht auf! Morgen ist ein neuer Tag. Stell einen Plan auf (verwende einen Kalender, in dem du deinen Fortschritt mitverfolgen kannst, oder lege fest, womit du dich belohnst, wenn du bestimmte Etappenziele erreicht hast), damit du gleich weiterliest, wenn du mal einen Tag ausgelassen hast. Überleg auch, warum du nicht gelesen hast. Vielleicht kannst du etwas ändern, damit das nicht noch einmal passiert.

4. Leg deine Schriften – oder eine Gedächtnisstütze – irgendwo hin, wo du sie siehst

Leg deine heiligen Schriften an eine gut sichtbare Stelle, wie auf dein Kopfkissen oder in deinen Rucksack, damit du dein Ziel nicht vergisst. Du kannst dir auch den Wecker stellen oder eine Erinnerung als Bildschirmhintergrund oder Sperrbildschirm auf dem Handy oder Computer einrichten.

5. Leg jemandem Rechenschaft ab

Wenn dich jemand motiviert, ist das oft viel wirkungsvoller, als auf dich allein gestellt zu sein. Teile jemandem dein Ziel mit und bitte ihn, nachzufassen. Noch besser ist es, wenn du einen Freund hast, der den Aufruf mit dir gemeinsam in die Tat umsetzt!

6. Versehe deine Schriften mit Notizen

Warum sind soziale Medien so interessant? Oft liegt es daran, dass sie direkten Bezug zu dir haben: Im Live-Feed erfährst du, was deine Freunde so tun, und das interessiert dich. Was kannst du also tun, damit die heiligen Schriften interessanter werden? Wende sie auf dich selbst an (siehe 1 Nephi 19:23). Zögere nicht, etwas in deine Schriften zu schreiben oder die Markier-, Notiz- und Schlagwort-Funktionen in der App „Archiv Kirchenliteratur“ zu verwenden. Das macht das Gelesene zu etwas Persönlichem.

7. Bitte den Herrn um Hilfe

Es gibt jemanden, der dich immer unterstützt. Denk daran, dass „Gott … euch gewährt, was immer ihr im Glauben erbittet, sofern es recht ist und ihr darauf vertraut, dass ihr empfangen werdet“ (Mosia 4:21). Es gibt so viele Möglichkeiten, wie du ihn um Hilfe bitten kannst, zum Beispiel durch Fasten und Gebet.

8. Glaub an dich

Denke positiv. Feiere deine Erfolge. Wenn dir negative Gedanken kommen, dann füge einen positiven Satz mit aber an. Wenn du dich bei dem Gedanken ertappst, dass du etwas nicht kannst, dann denke stattdessen: „Ich kann das überhaupt nicht gut, aber wenn ich mich weiterhin bemühe und den Herrn um Hilfe bitte, mache ich Fortschritt!“ Lass dich nicht entmutigen. Du schaffst es!

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