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Antwort auf meine Fragen

Bei der Frühjahrs-Generalkonferenz 2014 beantworteten Führer der Kirche viele Fragen, die Jugendlichen wichtig sind.

Warum werden Frauen nicht zum Priestertum ordiniert?

„Aufgrund der göttlichen Beschaffenheit der Einschränkungen bei der Ausübung der Priestertumsschlüssel gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen Entscheidungen in Bezug auf die Verwaltung der Kirche und Entscheidungen in Bezug auf das Priestertum. Die Erste Präsidentschaft und der Rat der Ersten Präsidentschaft und des Kollegiums der Zwölf Apostel, die über die Kirche präsidieren, sind befugt, viele Entscheidungen zu fällen, die die Richtlinien und Bestimmungen der Kirche betreffen, etwa Angelegenheiten wie den Standort von Gebäuden der Kirche oder das Alter für den Missionsdienst. Zwar haben diese präsidierenden Autoritäten sämtliche Schlüssel inne, die uns in dieser Evangeliumszeit übertragen sind, und üben sie aus, doch es steht ihnen nicht frei, das von Gott festgelegte Muster zu ändern, dass nur Männer ein Amt im Priestertum bekleiden. …

Der Herr hat angeordnet, dass nur Männer zu einem Amt im Priestertum ordiniert werden. Doch wie schon verschiedene Führer der Kirche betont haben, verkörpern Männer nicht ‚das Priestertum‘. Männer tragen das Priestertum mit einer heiligen Verpflichtung, es zum Segen aller Kinder Gottes auszuüben.“

Elder Dallin H. Oaks vom Kollegium der Zwölf Apostel, „Die Schlüssel und die Vollmacht des Priestertums“, Liahona, Mai 2014, Seite 50f.

Warum soll ich mich weiter bemühen, wenn ich gewisse Dinge nicht ändern kann, weil ich nun einmal so bin?

„[Wenn wir zu dem Schluss kommen: ‚So bin ich nun einmal!‘, geben wir unsere Fähigkeit, uns zu ändern, auf.] Genauso gut könnten wir die weiße Fahne hissen, die Waffen strecken und uns geschlagen geben – jegliche Aussicht auf den Sieg ist dann verloren. Einige von uns mögen glauben, dass diese Beschreibung auf uns nicht zutrifft, aber vielleicht gibt auch jeder von uns zumindest mit ein, zwei schlechten Angewohnheiten doch zu verstehen: ‚So bin ich nun einmal!‘ … 

Wir [sind] noch nicht so …, wie wir werden können. … [Das] Sühnopfer [Christi verleiht] jedem von uns die Fähigkeit …, sich zu ändern – ungeachtet aller Schwächen oder Abhängigkeiten. Wir kommen in der Hoffnung zusammen, dass unsere Zukunft, ungeachtet unserer Vergangenheit, besser aussehen kann.

Wenn wir diese Versammlung mit dem ‚wirklichen Vorsatz‘ (Moroni 10:4) besuchen, uns zu ändern, kann der Geist ungehindert auf unser Herz und unseren Verstand einwirken.“

Elder Donald L. Hallstrom von der Präsidentschaft der Siebziger, „Was für Männer?“, Liahona, Mai 2014, Seite 53f.

Warum sprechen die Führer der Kirche immer wieder darüber, dass wir die traditionelle Ehe unterstützen sollen?

„Viele Regierungen und wohlmeinende Menschen haben die Ehe zwar neu definiert, der Herr jedoch nicht. Gleich am Anfang hat Gott die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau – Adam und Eva – eingeführt. Seine Absichten hinsichtlich der Ehe gehen über die Befriedigung und Selbstverwirklichung eines Erwachsenen weit hinaus. Viel wichtiger ist es, ein ideales Umfeld zu schaffen, in dem Kinder aufwachsen und gedeihen können. Familien sind der Schatz des Himmels.

Warum sprechen wir immer wieder darüber? Wie Paulus sagte: ‚Wir [starren] nicht auf das Sichtbare …, sondern [blicken] nach dem Unsichtbaren aus.‘ [2 Korinther 4:18.] Als Apostel des Herrn Jesu Christi ist es unsere Aufgabe, den Plan zu verkünden, den unser Schöpfer für seine Kinder aufgestellt hat, und vor den Folgen zu warnen, die sich einstellen, wenn man seine Gebote missachtet.“

Elder Neil L. Andersen vom Kollegium der Zwölf Apostel, „Geistige Wirbelstürme“, Liahona, Mai 2014, Seite 19.

Wie kann ich Pornografie meiden?

„Filter sind nützlich, jedoch ist der beste Filter der Welt – und im Grunde der einzige, der funktioniert – der persönliche innere Filter, der aus einem festen, beständigen Zeugnis von der Liebe des himmlischen Vaters und des Sühnopfers, das der Erlöser für jeden von uns vollbracht hat, besteht.“

Linda S. Reeves, Zweite Ratgeberin in der FHV-Präsidentschaft, „Schutz vor Pornografie: ein auf Christus ausgerichtetes Zuhause“, Liahona, Mai 2014, Seite 16.

Wie können wir Wahrheit erkennen?

„Erstens können wir Wahrheit erkennen, indem wir auf ihre Früchte achten. …

Zweitens können wir Wahrheit finden, indem wir selbst mit dem Wort einen Versuch machen. …

Doch gibt es noch einen dritten Weg, wie man Wahrheit erkennen kann, und das ist persönliche Offenbarung.“

Elder Marcos A. Aidukaitis von den Siebzigern, „Fehlt es aber euch an Weisheit“, Liahona, Mai 2014, Seite 109.

Wie kann ich wirklich gut darin werden, mit anderen über das Evangelium zu sprechen?

„Wie kann jeder von uns einen so bedeutenden Einfluss nehmen? Wir müssen diejenigen, denen wir redlich helfen wollen, aufrichtig lieb haben, dann können sie nach und nach Vertrauen in die Liebe Gottes aufbauen. Für sehr viele Menschen auf der Welt besteht die erste Herausforderung auf dem Weg dahin, das Evangelium anzunehmen, darin, Vertrauen zu einem Vater im Himmel aufzubauen, der sie auf vollkommene Weise liebt. Es fällt ihnen leichter, dieses Vertrauen aufzubauen, wenn Freunde oder Angehörige ihnen mit vergleichbarer Liebe begegnen.

Wenn Sie ihnen das Vertrauen geben, dass Sie sie lieb haben, fällt es ihnen wahrscheinlich leichter, auf Gottes Liebe zu vertrauen. Wenn Sie dann auch noch liebevoll und überlegt mit ihnen darüber sprechen, welche Lektionen Sie gelernt haben, welche Erfahrungen Sie gemacht haben und welche Grundsätze Sie befolgt haben, um Lösungen für Ihre Probleme zu finden, wird dies ein Segen für sie sein. Zeigen Sie aufrichtiges Interesse an ihrem Wohlergehen, und geben Sie dann Zeugnis vom Evangelium Jesu Christi.“

Elder Richard G. Scott vom Kollegium der Zwölf Apostel, „Ich habe euch ein Beispiel gegeben“, Liahona, Mai 2014, Seite 33.

Warum ist die körperliche Anziehungskraft so stark?

„Wir sind unter anderem hier auf der Erde, damit wir lernen, mit den Leidenschaften und Gefühlen unseres sterblichen Körpers zurechtzukommen. Diese gottgegebenen Gefühle wecken in uns den Wunsch, zu heiraten und Kinder zu bekommen. Die intime Beziehung zwischen Mann und Frau in der Ehe, wodurch Kinder auf die Welt gebracht werden, soll auch eine schöne, liebevolle Erfahrung sein, durch die zwei einander zugetane Herzen miteinander verbunden und Geist und Körper vereint werden. Sie bringt uns eine Fülle der Freude und des Glücks, wenn wir lernen, den anderen an die erste Stelle zu setzen.“

Linda S. Reeves, Zweite Ratgeberin in der FHV-Präsidentschaft, „Schutz vor Pornografie: ein auf Christus ausgerichtetes Zuhause“, Liahona, Mai 2014, Seite 15.

Was bedeutet es, vollkommen zu sein?

„Das Wort vollkommen in diesem Bericht wurde von einem griechischen Wort übersetzt, das ‚vollständig‘ bedeutet. Wenn wir unser Bestes geben und auf dem Weg des Bundes vorankommen, werden wir in diesem Leben vollständiger und vollkommener.“

Linda K. Burton, Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung, „Gesucht: Hände und ein Herz, die das Werk beschleunigen“, Liahona, Mai 2014, Seite 122.

Niemand weiß, was ich durchmache. Wer kann mir helfen?

„Es gibt keinen körperlichen Schmerz, keine geistige Wunde, keine seelische Qual, keinen Kummer, keine Krankheit und keine Schwäche, die Sie oder ich im Erdenleben je ertragen müssen, die der Erlöser nicht schon zuvor ertragen hätte. In einem schwachen Augenblick rufen wir vielleicht aus: ‚Niemand weiß, wie das ist. Niemand versteht mich.‘ Aber der Sohn Gottes weiß und versteht es vollkommen, denn er hat die Last eines jeden von uns gespürt und getragen. Und wegen seines unbegrenzten und ewigen Opfers (siehe Alma 34:14) ist sein Einfühlungsvermögen vollkommen, und er kann uns seinen Arm der Barmherzigkeit entgegenstrecken. Er kann uns erreichen, uns berühren, uns beistehen, uns heilen und uns Kraft geben, größer zu werden, als wir es je sein könnten, und uns helfen, etwas zu vollbringen, was wir niemals vollbringen könnten, solange wir uns bloß auf unsere eigene Kraft verlassen. Ja, sein Joch drückt nicht, und seine Last ist leicht.“

Elder David A. Bednar vom Kollegium der Zwölf Apostel, „Sie konnten ihre Lasten mühelos tragen“, Liahona, Mai 2014, Seite 90.

Wenn das wichtigste Gebot darin besteht, andere zu lieben, warum können wir andere dann nicht einfach ihr Leben so führen lassen, wie sie es wollen?

„Auf dem Höhepunkt seines irdischen Wirkens sagte Jesus: ‚Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.‘ [Johannes 15:12.] Um unmissverständlich klarzustellen, von welcher Art Liebe er sprach, sagte er: ‚Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.‘ [Johannes 14:15.] Und: ‚Wer … eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein.‘ [Matthäus 5:19; Hervorhebung hinzugefügt.] Christliche Liebe ist das, was wir auf diesem Planeten am dringendsten brauchen, unter anderem deshalb, weil immer vorgesehen war, dass Rechtschaffenheit damit verbunden ist. Wenn nun also Liebe unsere Losung sein soll – und so muss es sein –, dann müssen wir auf Geheiß desjenigen, der die Liebe in Person ist, von der Übertretung lassen und dürfen sie auch nicht im Geringsten bei anderen befürworten. Jesus wusste genau, was viele in unserer modernen Kultur zu vergessen scheinen: Es besteht ein entscheidender Unterschied zwischen dem Gebot, Sünde zu vergeben (wozu er in unbegrenztem Maße imstande war), und der Warnung, sie zu dulden (was er nicht ein einziges Mal getan hat).“

Elder Jeffrey R. Holland vom Kollegium der Zwölf Apostel, „Der Preis – und die Segnungen – der Nachfolge Jesu“, Liahona, Mai 2014, Seite 8.

Wie kann ich eine Sucht überwinden?

„Seien Sie sich bitte zuallererst bewusst, dass es Hoffnung gibt. Lassen Sie sich von geliebten Menschen, Ihren kirchlichen Führern und geschulten Beratern helfen. Die Kirche bietet bei Suchterkrankungen über die örtlichen Führer, das Internet [siehe beispielsweise www.lds.org/topics/addiction] und in manchen Gebieten auch über den Familiendienst der Kirche Hilfe zur Genesung an.

Vergessen Sie niemals: Mit der Hilfe des Erlösers können Sie sich aus der Sucht befreien. Der Weg mag lang und schwierig sein, aber der Herr wird Sie nicht aufgeben. Er liebt Sie. Jesus Christus hat das Sühnopfer erlitten, damit Sie sich ändern und sich aus der Umklammerung der Sünde befreien können.

Am wichtigsten ist, dass man es immer wieder versucht. Manchmal sind mehrere Anläufe erforderlich, bis man Erfolg hat. Geben Sie also nicht auf. Verlieren Sie den Glauben nicht. Halten Sie sich innerlich eng an den Herrn, und er wird Ihnen die Macht geben, sich zu befreien. Er wird Sie frei machen.“

Präsident Dieter F. Uchtdorf, Zweiter Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, „Verschlafen Sie die Wiederherstellung?“, Liahona, Mai 2014, Seite 61.

Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Maiausgabe 2014 der Zeitschrift New Era.

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