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Viel mehr als eine Debatte

Megan Guy

Es machte mich nervös, mich zu Wort zu melden, aber es war die einzige Gelegenheit, meinen Mitschülern vom Erlösungsplan zu berichten.

In der 10. Klasse musste ich einen Kurs mit dem Titel „Alles steht zur Debatte“ belegen. Wir sollten über bestimmte Themen debattieren, worauf ich mich gar nicht freute.

Eines Tages bat uns der Lehrer, darzulegen, ob wir an die Bibel glaubten oder sie für eine Sammlung erdachter Geschichten hielten. Ich wollte mich an der Diskussion nicht beteiligen. Im Laufe des Gesprächs war ich erstaunt, wie viele behaupteten, dass die Bibel unmöglich wahr sein könne. Wie sollte ich so jemanden überhaupt umstimmen? Dann jedoch sagte ein Schüler, der weiter hinten saß, dass er überzeugt sei, dass die Bibel wahr ist. Daraufhin bekräftigten dies auch ein paar andere.

Ein Mitschüler meinte, der Mensch brauche doch etwas, wofür es sich zu leben lohnt. Sofort musste ich an den Erlösungsplan denken, und ehe ich mich versah, schoss meine Hand in die Höhe, damit auch ich mich beteiligen konnte.

Ein Mitschüler meinte, der Mensch brauche doch etwas, wofür es sich zu leben lohnt. Sofort musste ich an den Erlösungsplan denken, und ehe ich mich versah, schoss meine Hand in die Höhe, damit auch ich mich beteiligen konnte. Ich wusste nicht genau, was ich sagen sollte. Ich wusste nur, dass ich irgendetwas sagen musste.

Mir kamen Zweifel, ob es richtig gewesen war, mich zu melden. Andererseits war dies vielleicht die einzige Gelegenheit, dass meine 28 Mitschüler vom herrlichen Erlösungsplan erfahren konnten.

Schließlich kam ich an die Reihe. Ich berichtete, ich wisse, dass es etwas gibt, wofür es sich zu leben lohnt, nämlich einen Plan, der auch als Erlösungsplan bezeichnet wird. Der Lehrer bat mich, näher darauf einzugehen, und ich erklärte, es würde mir leichter fallen, wenn ich etwas dazu an die Tafel zeichnen könne.

Alle starrten mich an, als ich an die Tafel ging und ein Schaubild zum Erlösungsplan mit verschiedenen Kreisen und Beschriftungen anmalte. Es herrschte Totenstille; alle schauten mir zu. Das Herz schlug mir bis zum Hals. Ich hatte Angst, etwas Falsches zu sagen und die Fragen, die man mir bestimmt noch stellen würde, nicht beantworten zu können. Als ich mich meinen Mitschülern zuwandte, spürte ich jedoch von ganzem Herzen, dass der Heilige Geist mir helfen würde, das Richtige zu sagen. Ich wusste ja, dass der Erlösungsplan wahr ist. Nichts würde mich davon abhalten, meiner Klasse davon Zeugnis zu geben.

Ich wusste ja, dass der Erlösungsplan wahr ist. Nichts würde mich aufhalten, meiner Klasse davon Zeugnis zu geben.

Ich begann mit dem Anfang des Schaubildes und erklärte nur so viel, dass ich niemanden verwirrte. Ich war überrascht, dass mir keiner widersprach, und freute mich sogar, als mein Lehrer und ein paar Mitschüler mir Fragen stellten. Am Ende der Fragerunde läutete die Schulglocke, und dankbar stürmte ich auf kürzestem Weg zur Tür. Ein Kumpel holte mich ein und teilte mir mit, er hätte Hochachtung davor, dass ich für meinen Glauben eintrat, und dass er sich wünschte, er wäre auch so mutig wie ich heute im Unterricht. Der Heilige Geist stand mir in diesem Unterricht wirklich zur Seite.

Ein paar Tage später fragte eine Freundin meines Bruders ihn nach dem Erlösungsplan, weil ihr jüngerer Bruder in meinem Kurs war und ihr davon berichtet hatte. Ich fühlte mich sehr gesegnet, dass jemand seiner Familie erzählt hatte, worüber ich gesprochen hatte, und ich davon erfahren konnte. Es bedeutet mir viel, dass mich der Heilige Geist führt.

„Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein.“ (Apostelgeschichte 1:8.)

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