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Kann ich glücklich sein, auch wenn ich mal einen schlechten Tag habe?

Wir haben Jugendliche gebeten, sich die Ansprache von Präsident Russell M. Nelson von der Herbst-Generalkonferenz 2016 zum Thema Freude durchzulesen und die darin enthaltenen Grundsätze auszuprobieren. Lest, zu welchem Ergebnis sie gekommen sind.

Willst du mehr Freude im Leben verspüren? Manchmal halten wir uns für zu beschäftigt, zu traurig oder zu erwachsen, um glücklich zu sein – aber wer so denkt, liegt schlichtweg falsch! Du glaubst uns nicht? Dann lies dieses tolle Zitat von Präsident Russell M. Nelson, dem Präsidenten des Kollegiums der Zwölf Apostel: „Heilige können unter allen Umständen glücklich sein. Wir können Freude verspüren, selbst wenn wir einen schlechten Tag, eine schlechte Woche oder sogar ein schlechtes Jahr erleben. … Die Freude, die wir empfinden, hat wenig mit unseren Lebensumständen und vielmehr damit zu tun, worauf wir im Leben den Blick richten. Wenn wir Gottes Plan der Erlösung und Jesus Christus und sein Evangelium in unserem Leben in den Mittelpunkt stellen, … können wir Freude verspüren – ganz gleich, was in unserem Leben geschieht oder nicht geschieht. Freude kommt von Christus und durch ihn. Er ist die Quelle aller Freude.“ („Freude und geistiges Überleben“, Herbst-Generalkonferenz 2016.)

Wir haben Jugendliche in aller Welt gebeten, sich die Ansprache von Präsident Nelson durchzulesen und die darin enthaltenen Grundsätze einen Monat lang auszuprobieren und uns dann zu erzählen, wie es gelaufen ist. Hier sind drei Beiträge!

Victoria H.

Freude und ein vollgepacktes Jahr

„Dieses Jahr war wirklich schwer für mich. Mein Alltag bestand quasi nur aus Schule, Hausaufgaben, der Vorbereitung auf die Klavierprüfung und Aufgaben und Leseaufträge fürs Seminar. Es fiel mir schwer, das Pensum zu bewältigen. Ich hatte zu kämpfen und habe zu Anfang viel geweint. Auch habe ich viel darum gebetet und gefastet, dass der Herr mir Kraft gibt, damit ich alles schaffen und auch noch fröhlich dabei sein kann.

Bei der Generalkonferenz hat mich dann Präsident Nelsons Ansprache tief berührt – es war, als würde er direkt zu mir sprechen. Das hat mir viel Mut gemacht, an meinem Glauben festzuhalten und bis ans Ende auszuharren. Nachdem die Arbeiten in der Schule ein paar Wochen später alle geschrieben waren, war es schon eine Versuchung, die ganze Zeit nur noch für die Klavierprüfung zu üben, aber ich erinnerte mich daran, dass Präsident Nelson gesagt hatte, dass man Freude empfindet, wenn man Christus in den Mittelpunkt stellt. Deshalb habe ich erst die Aufträge fürs Seminar erledigt. Danach konzentrierte ich mich auf meine Musik und machte die Klavierprüfung.

Schlussendlich habe ich alles bestanden! Ich habe das Schul- und das Seminarjahr und meine Klavierprüfung gut abgeschlossen. Aber am wichtigsten war, dass mein Glaube an den Herrn gestärkt wurde, weil ich selbst in der schwierigen Zeit Freude spüren konnte. Und jetzt bin ich froh, weil ich mich nicht habe unterkriegen lassen.“

Victoria H., 16, Selangor, Malaysia

Aurora D.

Das Sühnopfer des Erretters bringt mir Freude

„Gleich als ich sie hörte, fand ich die Ansprache von Präsident Nelson ganz toll. Besonders mochte ich diese Aussage: ‚Von allen Worten, mit denen er unser Erdenleben und dessen Zweck hätte beschreiben können, wählte er ausgerechnet das Wort Freude!‘ Dadurch denke ich jetzt anders über das Leben und mein Fokus liegt jetzt anders. Ich konzentriere mich viel mehr auf die Freuden des Lebens als auf die Schwierigkeiten.

Diesen Monat ist vieles passiert, worüber ich mich leicht hätte ärgern können. Oft ist es leicht, sich auf solche Sachen zu konzentrieren. Aber weil ich meinen Fokus auf Christus und auf Freude gerichtet habe, konnte ich diese Prüfungen einfacher bestehen. Auch war es ein toller Monat, weil wir uns im Seminar viel mit dem Sühnopfer Jesu Christi beschäftigt haben und damit, wie es uns Freude bringen kann. Ich habe viel darüber nachgedacht, wie viel mehr der Erretter doch für uns getan hat, als uns eigentlich bewusst ist. Ich bin so dankbar für ihn. Das erfüllt mich mit Freude.“

Aurora D., 14, Alaska

Luke G.

Auf das Gute achten

„Als ich anfing, der Aufforderung nachzukommen, einen Monat lang auf die Freude in meinem Leben zu achten, habe ich ehrlich gesagt nicht erwartet, dass sich viel ändert. Aber als ich mich tatsächlich mit der Ansprache von Präsident Nelson befasst habe und umgesetzt habe, was er vorschlägt, ist mir etwas aufgefallen: Wenn ich auf die Freude und das Gute im Leben achte (selbst wenn es sich dabei um ‚Weltliches‘ handelt), wird alles ins rechte Licht gerückt.

An einem Samstag saß ich quasi zu Hause fest und arbeitete an einer Chemie-Hausaufgabe, die ich Montag abgeben musste. Ich war genervt, dass ich an einem Wochenende überhaupt Hausaufgaben machen musste, und hatte den Eindruck, dass ich meinen Samstag vergeudete. Dann kam meine Mutter in mein Zimmer und sagte, dass wir meinen älteren Bruder und meine ältere Schwester an ihrem College besuchen würden. Ich hätte weiter genervt sein können von den Chemie-Hausaufgaben und zulassen können, dass dies das Gute, was sich gerade ergeben hatte, übertüncht. Aber weil ich mich dazu entschlossen hatte, auf Freude zu achten, verblasste der Frust über die Hausaufgaben sofort verglichen damit, wie glücklich ich bei dem Gedanken war, meine älteren Geschwister bald wiederzusehen.

Als ich auf die Freude achtete, fiel mir auf, was ich hatte und wofür ich dankbar sein sollte. Wenn ich nicht auf das Schlechte achte, sondern auf all das Gute in meinem Leben, dann verblasst das Schlechte.“

Luke G., 17, Arizona

Berichte von einem Erlebnis

Wie hast du bereits in schwierigen Zeiten Freude verspürt? Berichte unten von einem Erlebnis.

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