Schließen
Hauptnavigation überspringen
Menü der Website für Jugendliche

Ein guter Zuhörer beachtet fünf Punkte

Durch aufmerksames Zuhören findest du heraus, wie du dich der geistigen und zeitlichen Bedürfnisse anderer so annehmen kannst, wie der Erretter es täte.

Elder Jeffrey R. Holland vom Kollegium der Zwölf Apostel hat erklärt: „Vielleicht noch wichtiger als das Sprechen ist das Zuhören. … Wenn wir liebevoll zuhören, müssen wir uns nicht fragen, was wir sagen sollen. Es wird uns eingegeben – durch den Geist.“ („Meine Zeugen“, Frühjahrs-Generalkonferenz 2001.)

Zuhören ist eine Kunst, die man erlernen kann. Durch Zuhören zeigen wir dem Nächsten unsere Liebe, schaffen feste, dauerhafte Beziehungen und öffnen uns dem Heiligen Geist, der uns mit der Gabe der Unterscheidung ausstatten kann. Diese versetzt uns in die Lage, die Bedürfnisse anderer besser zu erkennen. Fünf Punkte, wie wir bessere Zuhörer werden:

1. Gemeinsamkeiten finden

Vielleicht bist du nicht immer mit allem einverstanden, was dein Gesprächspartner sagt, doch stimme allem zu, was du ohne dich zu verstellen bejahen kannst. Wenn man sich umgänglich zeigt, ist es leichter, Ängste oder eine Abwehrhaltung abzubauen (siehe Matthäus 5:25).

2. Reflektieren

Gib mit eigenen Worten wieder, was du gehört zu haben meinst und was dein Gesprächspartner deinem Verständnis nach zum Ausdruck bringen wollte. Dadurch weiß er, ob du ihn verstanden hast, und kann bei Bedarf etwas klarstellen.

3. Dem anderen Zeit geben

Manch einer braucht Zeit und muss seine Gedanken erst sammeln, bevor er sich mitteilt. Gib deinem Gesprächspartner Zeit zum Nachdenken, bevor er etwas sagt und nachdem er etwas gesagt hat (siehe Jakobus 1:19). Wenn jemand mit Reden aufhört, bedeutet das nicht unbedingt, dass er schon alles gesagt hat, was ihm auf dem Herzen liegt. Hab vor einem Moment der Stille keine Scheu (siehe Ijob 2:11 bis 3:1 und Alma 18:14-16).

4. Aufmerksam sein

Wir denken schneller, als der andere redet. Widerstehe der Versuchung, voreilig Schlüsse zu ziehen oder schon darüber nachzudenken, was du sagen willst, sobald dein Gesprächspartner seinen Satz beendet hat (siehe Sprichwörter 18:13). Höre stattdessen mit dem festen Vorsatz zu, den anderen zu verstehen. Dann kannst du umso besser antworten, weil du ein größeres Verständnis hast.

5. Klärende Fragen stellen

Scheue dich nicht, nachzufragen, wenn du etwas nicht verstanden hast (siehe Markus 9:32). Klärende Fragen verringern Missverständnisse und zeigen, dass du an dem, was der andere sagt, interessiert bist.

Präsident Russell M. Nelson hat darauf hingewiesen, dass wir lernen sollen, zuzuhören, und dann zuhören sollen, um von anderen zu lernen (siehe „Zuhören, um zu lernen“, Frühjahrs-Generalkonferenz 1991). Wenn dir daran liegt, mehr über andere Menschen zu erfahren, bist du besser in der Lage, ihre Bedürfnisse zu verstehen und Eingebungen dazu wahrzunehmen, wie du ihnen so beistehen kannst, wie der Erretter es täte.

Nach einem Artikel aus der Liahona-Ausgabe vom Juni 2018

Fehler im Einreichungsformular. Vergewissern Sie sich, dass alle Felder richtig ausgefüllt sind, und versuchen Sie es erneut.

 
1000 verbleibende Zeichen

Anweisungen

oder Abbrechen