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Wie ich Gottes Liebe verspürt habe

Jugendliche aus aller Welt sprechen darüber, wann sie sich schon einmal von Gott geliebt gefühlt haben.

Weil Gott uns persönlich kennt, erleben wir seine Liebe jeder auf einzigartige Weise – als unerwartete Antwort auf ein Gebet, in einem ruhigen Augenblick an einem schönen Ort, durch seine liebevolle Barmherzigkeit im Laufe des Tages und auf vielerlei andere Weise. Gott liebt uns wirklich. Seine Liebe ist überall um uns herum, wir müssen nur innehalten und darauf achten. Du kannst lernen, die Liebe Gottes zu erkennen. Hier sind einige Geschichten von Jugendlichen, die seine Liebe verspürt haben.

Ich weiß, dass Gottvater mich liebt!

Hannah P.

Neulich ging ich spazieren. Dabei wurde ich daran erinnert, wie unendlich groß die Liebe unseres Erlösers ist.

Ich kam an ein paar Leuten vorbei, die mich anlächelten und mir zuwinkten. Im Park ging ich schaukeln. Dann saß ich auf einer Bank und konnte einen Vogel beobachten, der Grashalme für ein Nest sammelte. Ein Schmetterling ließ sich mir zu Füßen nieder und flatterte mit seinen Flügeln. Die Blätter rauschten und Spinnweben glänzten im Sonnenlicht.

Ich musste die ganze Zeit an das Lied „Ich weiß, dass Gottvater mich liebt!“ denken. Ich ging es in Gedanken immer wieder durch, und dann spürte ich noch etwas: friedliche, wahre, ewige und erstaunliche Liebe.

Ich spürte die warmen Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht, meinen Armen und Beinen. Ich fühlte den kühlenden Wind auf meiner Haut, der mir durchs Haar wehte. Dann dachte ich daran, was für ein Wunder es war, Haare zu haben, denn ich hatte einige Zeit zuvor Krebs. Ich fühlte, wie mein Herz schlug und mein Puls beim Ausruhen immer langsamer wurde.

Dann dachte ich einfach nur nach. Ich dachte an das, was geschehen war und was vielleicht noch geschehen würde. Ich stellte mir vor, wie ich in einigen Jahren mit geliebten Menschen in einem solchen Park lache und spiele. Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, woran ich dachte, aber das macht auch nichts, denn ich dachte die ganze Zeit an das Lied „Ich weiß, dass Gottvater mich liebt!“ (Gesangbuch für Kinder, Seite 16f.). Ich ging es in Gedanken immer wieder durch, und dann spürte ich noch etwas: friedliche, wahre, ewige und erstaunliche Liebe.

Und genau darauf, auf die Liebe, kommt es an.

Auf ihn vertrauen

Timothy A.

In der letzten Zeit habe ich bemerkt, wie viel Vertrauen ich in den Vater im Himmel setze, wenn ich ihn auf meinen Knien um Hilfe und Führung bitte. Ich weiß, dass ich ihm nicht egal bin. Die Macht des Gebets ist nicht nur ein Geschenk vom Vater im Himmel. Das Gebet ist auch sehr machtvoll und effektiv, wenn man sich wirklich bemüht.

Weil ich derzeit mehr bete, habe ich festgestellt, welch große Wirkung das in meinem Leben hat. Ganz besonders gern suche ich mir einen ruhigen und friedlichen Ort, wo ich mit dem himmlischen Vater sprechen kann, wo ich ihm sagen kann, wie es mir geht. Beim Beten spüre ich seine Liebe. Ich weiß, dass er möchte, dass wir mit ihm sprechen und in Herz und Sinn immer an ihn denken.

Ein Priestertumssegen

Joseph E.

Ich hatte schon ein paar Wochen mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, als mir eine Freundin erzählte, dass sie gebetet und den Eindruck hatte, dass ich einen Segen brauchte. Ich wusste, dass sie recht hatte, fühlte mich aber wertlos. Ich hatte nicht das Gefühl, einen Segen verdient zu haben.

Dann fand ich auf youth.lds.org ganz oben einen Artikel über Priestertumssegen. Der Geist war sehr stark zu spüren, als ich den Artikel las. Ich wusste, dass meine Freundin recht hatte, ich brauchte wirklich einen Segen.

Ich weiß, dass der Vater im Himmel uns segnen möchte – wir müssen ihn nur darum bitten. Ganz gleich, wie wertlos du dich fühlst, du bist immer noch ein Sohn oder eine Tochter Gottes. Er liebt dich.

An diesem Abend bat ich meinen Vater um einen Segen. Danach fühlte ich mich getröstet. Ich spürte innere Ruhe. Zuvor war das nicht so gewesen.

Ich weiß, dass der Vater im Himmel uns segnen möchte – wir müssen ihn nur darum bitten. Ganz gleich, wie wertlos du dich fühlst, du bist immer noch ein Sohn oder eine Tochter Gottes. Er liebt dich. Manchmal sind wir vielleicht störrisch, aber wenn wir demütig sind und um einen Segen bitten, kann es einen wirklich verändern.

Nicht mehr schüchtern

Raina N.

Ich war von Natur aus schon immer schüchtern, insbesondere gegenüber Leuten, die ich nicht gut kenne. Im Sommer vor der 10. Klasse zogen meine beiden besten Freunde weg. Die Schule fing wieder an und es schien, als ob der Satan meine Schwäche kannte und sich daranmachte, sie zu verschlimmern. Ich gab mich mit einigen Schülern in der Schule ab, aber ich fühlte mich nicht wirklich zugehörig. Ich wurde mir über meinen Stand in der Schule zusehends unsicherer.

Eines Abends vor dem Schlafengehen las ich Ether 12:27 . Auf einmal verstand ich, dass der Herr wollte, dass ich gute Freunde finde. Wenn ich nur demütig und voller Glauben wäre, würde der Herr mir helfen, Schwaches für mich stark werden zu lassen.

Ich habe erlebt, dass der Herr sein Versprechen gehalten hat. Es spielt keine Rolle, an welcher Stelle in der sozialen Rangordnung ich in der Schule stehe, weil der himmlische Vater mich liebt, so wie ich bin. Er hat Milliarden Kinder, aber ich weiß, dass er jeden Einzelnen von uns liebt, weil wir alle einzigartige Fähigkeiten haben. Ich bin so dankbar für das, was ich an diesem Abend gelernt habe, und den Frieden und die innere Ruhe, die damit einhergehen, dass ich weiß, dass Gott lebt, uns liebt und seinen Kindern helfen möchte. Ich liebe ihn von ganzem Herzen.

Wer bin ich wirklich?

Michelle M.

Mit 17 hatte ich schon an vielen verschiedenen Aktivitäten und auch einigen Versammlungen der Kirche teilgenommen, aber ich war noch kein Mitglied.

An einem Sonntagnachmittag war ich mit meiner Mutter zuhause. Ich glaube, ich hatte sie enttäuscht und fühlte mich sehr niedergeschlagen. Meine Freundin Karen rief mich an und wollte wissen, ob ich mit ihr zu einer Andacht gehen wollte. Ich sagte zu. Ich weiß noch, dass der Sprecher zum Rednerpult kam und mit der Frage begann: „Wer bin ich?“

Ich bin so dankbar für das, was ich an diesem Abend gelernt habe, und den Frieden und die innere Ruhe, die damit einhergehen, dass ich weiß, dass Gott lebt, uns liebt und seinen Kindern helfen möchte.

Ich dachte mir: „Ich bin ein fürchterlicher Mensch. Meine Mutter ist wütend auf mich.“ Der Sprecher fuhr fort: „Ich bin ein Sohn, ich bin ein Vater, ich bin ein Onkel.“ Dann machte er eine Pause. Es wurde ganz still, und er sagte: „Ich bin ein Kind Gottes.“

Er schaute mich an und sagte: „Du bist ein Kind Gottes.“ Und dann sah er jemand anders an und sagte wieder: „Du bist ein Kind Gottes.“

Damals wusste ich noch nicht so recht, wie sich der Heilige Geist anfühlt, aber ich hatte einen Kloß im Hals und fing an zu weinen. Ich schämte mich ein wenig und wusste nicht, was ich davon halten sollte, also ging ich. Ich rief meine Schwester und ihren Mann an – beide sind Mitglieder der Kirche – und fragte sie, ob ich an diesem Abend mit den Missionaren sprechen könnte. Wir trafen uns mit ihnen, und drei Wochen später wurde ich getauft. Der Heilige Geist bezeugte mir an diesem Abend wahrhaftig, dass ich ein Kind Gottes war.

Was ist mit dir?

So wie diese Jugendlichen kannst auch du lernen, die Liebe Gottes in deinem Leben zu erkennen. Du kannst solche Erlebnisse und Erfahrungen in dein Tagebuch schreiben, deinen Freunden oder deiner Familie davon erzählen oder einfach unten auf Berichte von einem Erlebnis klicken.

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