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Wie man sich ändert

Elder Jeffrey R. Holland Kollegium der Zwölf Apostel

Man kann sich in allem ändern, worin man sich ändern will, und zwar in sehr kurzer Zeit.

Wenn ihr gesündigt habt und erkennt, wie schwerwiegend euer Fehler war, besteht die größte Herausforderung darin, daran zu glauben, dass ihr euch ändern könnt, dass ihr anders sein könnt. Daran nicht zu glauben, ist ohne Frage eine Methode des Satans, euch zu entmutigen und zu bezwingen. Die Umkehr hat überhaupt nichts Unheilvolles an sich – gleich nach dem Glauben macht sie mehr Mut als jeder andere Begriff im Christentum. Ihr könnt euch ändern! Ihr könnt alles erreichen, was ihr in Rechtschaffenheit erreichen wollt.

Kaum eine Wehklage kann ich weniger ertragen als den armseligen, kümmerlichen Ausruf: „Aber so bin ich nun einmal.“ Keine mutlose Einstellung nimmt mir mehr Mut als diese. Verschont mich mit ausschweifenden Erklärungen, weshalb ihr nun einmal so seid. Das behaupten viel zu viele und berufen sich dabei auf die Psychologie, dabei wollen sie ganz einfach nur sündigen. Ich verwende den Begriff Sünde für eine große Bandbreite an Gewohnheiten, die uns den Mut nehmen und zu Zweifeln und Verzweiflung führen.

Man kann sich in allem ändern, worin man sich ändern will, und zwar in sehr kurzer Zeit. Es ist nur eine weitere satanische Lüge, dass man Jahre, ja, eine ganze Ewigkeit für die Umkehr braucht. Man braucht zur Umkehr exakt so viel Zeit, wie man braucht, um aufrichtig zu sagen: Ich will mich ändern. Natürlich gibt es Schwierigkeiten, die man überwinden, und Schaden, den man wiedergutmachen muss. Vielleicht bringt ihr den Rest eures Lebens damit zu – ja, ihr solltet das sogar tun –, zu beweisen, dass ihr umkehrt, indem ihr beständig seid. Aber Veränderung, Wachstum, Erneuerung und Umkehr können sich für euch auch so augenblicklich vollziehen wie für Alma und die Söhne Mosias.

Versteht mich nicht falsch. Umkehr ist weder leicht noch schmerzfrei noch angenehm. Sie kann sein wie ein bitterer Kelch aus der Hölle. Aber nur der Satan würde jemanden glauben machen wollen, dass der notwendige und erforderliche Schritt, eine Sünde einzugestehen, schlimmer ist, als in der Sünde zu verweilen. Nur er behauptet: „Du kannst dich nicht ändern. Du wirst dich nicht ändern. Das dauert zu lang und ist viel zu schwer. Gib auf. Gib nach. Kehr nicht um. Du bist halt so, wie du bist.“ Meine Freunde, dies ist eine Lüge, die der Verzweiflung entspringt. Fallt nicht darauf herein.

Nach einer Ansprache, die am 18. März 1980 bei einer Andacht an der Brigham-Young-Universität gehalten wurde.

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