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Wie man zu Christus kommt

Elder Jeffrey R. Holland vom Kollegium der Zwölf Apostel

Drei Grundsätze sind entscheidend, wenn man zu Christus kommen möchte.

Wie kommt man zu Christus? Die heiligen Schriften bieten etliche Beispiele und Wege dorthin. Die grundlegendsten kennt ihr ganz genau. Das Leichteste und Erste ist ganz einfach der Wunsch unseres Herzens, die einfachste Form des Glaubens, die wir kennen.

1. Fangt mit einem winzigen Stück Glauben an

„Wenn ihr nicht mehr könnt, als dass ihr den Wunsch habt zu glauben“, sagt Alma, „und zu einem kleinen Teil Glauben ausübt, … sodass ihr [ein wenig] Raum geben könnt“, für die Verheißung Gottes also Platz schafft, dann ist das für den Anfang genug (Alma 32:27).

Nur zu glauben, nur ein winziges Stück Glauben zu haben – einfach auf etwas zu hoffen, was wir zwar noch nicht gesehen haben, was aber dennoch bereitet ist, damit wir es empfangen (siehe Alma 32:21) – dieser einfache Schritt war und wird immer, wenn man auf den Herrn Jesus Christus schaut, der erste Grundsatz seines ewigen Evangeliums sein, der erste Schritt aus der Verzweiflung.

2. Kehrt um und ändert, was ihr könnt

Zweitens: Wir müssen alles ändern, was wir ändern können und was zu dem Problem gehören könnte. Kurz: Wir müssen umkehren – vielleicht das hoffnungsvollste und ermutigendste Wort im christlichen Wortschatz (siehe LuB 18:11-13). Wir danken unserem Vater im Himmel, dass wir uns ändern dürfen. Wir danken Jesus, dass wir uns ändern können, und wir tun es letztlich nur durch ihrer beider göttliche Hilfe. Mit Sicherheit ist nicht alles, wogegen wir ankämpfen, ein Ergebnis unseres Tuns. Oft sind es Folgen des Tuns anderer oder einfach Ereignisse im irdischen Leben. Aber alles, was wir ändern können, sollten wir ändern, und für den Rest müssen wir Vergebung üben. So können wir ungehindert das Sühnopfer des Erretters in Anspruch nehmen – in dem Maße, wie es uns mit unserer Unvollkommenheit möglich ist. Und an der Stelle holt er uns dann ab.

3. Nehmt den Namen Christi auf euch

Drittens: Wir versuchen so weit wie möglich, das Wesen Jesu anzunehmen. Dafür nehmen wir zuerst seinen Namen auf uns. Dieser Name wird formell mit den Bündnissen der errettenden Verordnungen des Evangeliums verliehen. Das geht von der Taufe bis hin zu den Tempelbündnissen, und es gehören viele andere dazu – wie die Teilnahme am Abendmahl –, die unser Leben als zusätzliche Segnungen und Erinnerungshilfen durchziehen. (Hier erfährst du, was es bedeutet, den Namen Christi auf dich zu nehmen, und wie du das jeden Tag tun kannst.)

Dem Sohn folgen

Als er den Menschen seiner Zeit die Botschaft nahebrachte, die wir heute verkünden, sagte Nephi: „[Folgt] dem Sohn mit voller Herzensabsicht [nach,] mit wirklichem Vorsatz, [nehmt] den Namen Christi auf euch. … Tut das, wovon ich euch gesagt habe, ich hätte gesehen, dass euer Herr und euer Erlöser es tun werde.“ (2 Nephi 31:13,17.) 


Wenn man diese grundlegenden Lehren befolgt, eröffnen sich einem ungeahnte und vielfältige Verbindungen zu Christus. So gehen wir vorwärts, bemühen uns, suchen und geben nicht nach.


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