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Wie man eine gute Beziehung zu seinen berufstätigen Eltern aufbauen kann

Sechs einfache Anregungen, wie man seine Beziehung zu berufstätigen Eltern verbessert

Wenn deine Mutter oder dein Vater den ganzen Tag arbeitet, ist das vielleicht schwer für dich und vielleicht hast du den Eindruck, dass du zu ihr oder ihm keine gute Beziehung hast, insbesondere wenn sie oder er alleinerziehend ist. Aber es gibt einiges, was du unternehmen kannst, um eine gute Beziehung zu deinen Eltern zu entwickeln:

„In der Beziehung zur Familie wird
Liebe in Wirklichkeit so buchstabiert: Z-e-i-t.“ – Präsident Dieter F. Uchtdorf

1. Nutze deine Zeit gut

Achte darauf, dass du die Zeit, die du mit deinen Eltern verbringst, gut nutzt. Vielleicht möchtest du dich mit deiner Mutter oder deinem Vater besprechen, wie ihr das tun wollt. Ihnen liegt ja auch an einer guten Beziehung zu dir, und sie helfen dir sicher, eure Beziehung zu verbessern. Frag sie doch einfach, was sie schön fänden: in eine saubere Wohnung heimkommen? etwas mit dir unternehmen? einfach mit dir reden? Wenn du regelmäßig etwas machst, was deinen Eltern Freude macht, wird eure Beziehung besser.

Natürlich könnt ihr auch etwas Schönes miteinander unternehmen, aber jede sinnvoll verbrachte Zeit – etwa miteinander das Geschirr zu spülen oder in den Schriften zu lesen – festigt die Beziehung.

2. Plane auch Zeit ein, mit deinen Eltern zu reden

Eine gute Beziehung lebt vor allem auch davon, dass man einander versteht. Du könntest beispielsweise mit ihnen darüber sprechen, inwiefern ihre Arbeitszeiten eure Beziehung betreffen. Missverständnisse lassen sich vermeiden, wenn ihr sowohl über deine als auch über ihre Erwartungen sprecht.

3. Bete

Die Familie ist dem Vater im Himmel sehr wichtig, und er wird dich wissen lassen, wie du die Beziehung zu deiner Mutter oder deinem Vater verbessern kannst. Wenn du die Eingebung empfängst, etwas zu tun, was dir unbedeutend scheint (siehe Alma 37:6), dann schieb sie nicht beiseite. Beispielsweise können eine Umarmung und ein Lächeln viel bewirken.

4. Schreib ihnen Briefchen

Lächelndes Mädchen

Irinka E. aus der Ukraine schreibt ihrer Mutter gern Briefchen. „Auch wenn ihr nicht viel Zeit füreinander habt, kannst du deiner Mutter zeigen, dass du sie lieb hast“, erklärt sie. „Schreib ihr ein paar liebe Zeilen auf einen Zettel, den du ihr heimlich mitgibst. Wenn sie auf der Arbeit deine Zettel findet und liest, denkt sie an dich. Tu für sie, so viel du kannst. Denke öfter an sie und bete für sie. Bitte den Herrn um Inspiration und Führung, wie du eure Beziehung verbessern kannst.“

5. Lest gemeinsam in den Schriften

Gemeinsam in den heiligen Schriften zu lesen ist eine wunderbare Möglichkeit, deine Beziehung zu deinen Eltern zu stärken. „Ihr könntet euch beide zum Ziel setzen, jeden Tag gemeinsam im Buch Mormon oder in einem anderen Buch der Kirche zu lesen, und wenn es nur fünf Minuten sind“, meint Laura M. aus dem argentinischen Córdoba. „Das stärkt eure Beziehung, und ihr weidet euch am Wort Gottes. So seid ihr bereit, den Herausforderungen des Tages zu begegnen. Denk auch daran, zu beten und Gott um Hilfe zu bitten. Ich weiß, dass er dir zuhört und dich liebt.“

6. Hilf zu Hause mit

Lächelndes Mädchen

Heather B. aus Oregon hilft gern zu Hause mit. „Erledige ein paar zusätzliche Arbeiten im Haushalt“, sagt sie. „Deine Mutter hat den ganzen Tag gearbeitet. Wenn sie dann zu Hause weniger zu tun hat, freut sie sich sicher und hat mehr Zeit, mit dir zu reden oder mit dir etwas zu unternehmen. Du könntest sie im Gespräch auch fragen, wie ihr Arbeitstag war. Das zeigt ihr, dass sie dir wichtig ist, und es führt zu anderen Themen, die ihr besprechen könnt, wodurch ihr einander näherkommt.“

Die Antworten von Jugendlichen sollen Hilfe und Ausblick geben, sind aber nicht als offizielle Lehre der Kirche zu verstehen.

Lernt von euren Eltern

Präsident Gordon B. Hinckley

„Niemand ist mehr an eurem Wohlergehen, an eurem Glück, an eurer Zukunft interessiert als eure Mutter und euer Vater. Sie gehören einer anderen Generation an, das ist wahr. Aber sie waren auch einmal so alt, wie ihr jetzt seid. Eure Probleme unterscheiden sich im wesentlichen nicht von denen, die sie damals hatten. … Was sie von euch verlangen, passt euch vielleicht nicht. Aber ihr werdet viel glücklicher sein, wenn ihr es tut.“ (Gordon B. Hinckley, „Bleibt treu und standhaft“, Der Stern, Juli 1996, Seite 87.)

Berichte von einem Erlebnis

Was tust du, um die Beziehung zu deinen berufstätigen Eltern zu verbessern? Klicke unten auf Berichte von einem Erlebnis.

Dieser Artikel ist im Liahona vom August 2014 erschienen.

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