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Wie man Christus in den Mittelpunkt seines Lebens stellt

Elder D. Todd Christofferson vom Kollegium der Zwölf Apostel

Wie sieht unser Leben aus, wenn Christus im Mittelpunkt steht?

Jesus erlangte vollkommene Einigkeit mit dem Vater, indem er sich körperlich und geistig dem Willen des Vaters unterwarf. Im Hinblick auf seinen Vater sagte Jesus: „Ich [tue] immer das …, was ihm gefällt.“ (Johannes 8:29.) Weil es der Wille des Vaters war, unterwarf sich Jesus sogar dem Tod; „der Wille des Sohnes [wurde] im Willen des Vaters verschlungen“ (Mosia 15:7). Diese Ausrichtung auf den Vater ist ein wesentlicher Grund dafür, warum Jesus mit solcher Klarheit und solcher Macht wirkte. Er ließ sich durch nichts von seinem Weg abbringen.

Auf dieselbe Weise können wir Jesus Christus in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen und mit ihm eins werden, wie er eins ist mit dem Vater (siehe Johannes 17:20-23). Wir können damit beginnen, dass wir unser Leben sozusagen komplett auseinandernehmen und dann die Teile, nach Priorität geordnet, wieder zusammenfügen, wobei der Erlöser im Mittelpunkt steht. Zunächst muss das Platz finden, was es uns möglich macht, immer an ihn zu denken: häufiges Beten, Schriftstudium und Nachsinnen, sorgfältiges Studium der Worte der Apostel, die wöchentliche Vorbereitung darauf, würdig vom Abendmahl zu nehmen, der Gottesdienst am Sonntag und dass wir aufschreiben und im Gedächtnis behalten, was wir durch den Heiligen Geist und eigene Erfahrung über den Weg eines Jüngers lernen. Euch fällt dazu vielleicht noch mehr ein, was in eurer jetzigen Lage richtig wäre. Sobald wir ausreichend Zeit und Mittel für all das geschaffen haben, womit wir Christus in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen, können wir, sofern Zeit und Mittel es zulassen, weitere Aufgaben und wertvolle Vorhaben angehen, wie etwa Bildung, Pflichten gegenüber der Familie oder irgendwelche Nebenbeschäftigungen. So wird das Wesentliche nicht von dem verdrängt, was nur gut ist, und was von geringerem Wert ist, kommt erst weiter unten auf die Liste oder fällt ganz weg.

Auch wenn es nicht leicht sein mag, können wir beständig mit Glauben an den Herrn vorwärtsstreben. Ich kann bestätigen, dass mit der Zeit sowohl unser Wunsch als auch unsere Fähigkeit wächst, immer an den Erretter zu denken und ihm zu folgen. Wir sollten geduldig auf dieses Ziel hinarbeiten und immer um die Einsicht und die göttliche Hilfe beten, die wir brauchen (siehe 2 Nephi 32:9).

Nach einer Ansprache bei einer Andacht an der Brigham-Young-Universität Idaho am 27. Januar 2009

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