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Wie man sich schon jetzt auf eine Mission vorbereitet

Elder L. Tom Perry vom Kollegium der Zwölf Apostel (1922–2015)

Was kannst du schon jetzt tun, um dich auf eine Mission vorzubereiten?

Hier sind einige Anregungen dazu, was jeder von euch tun kann, um die Messlatte bei der Vorbereitung auf eine Mission noch höher anzusetzen.

Rennendes Mädchen

Werdet körperlich fit


Das Mindestmaß an körperlicher Fitness für den Dienst als Vollzeitmissionar orientiert sich an der für einen zukünftigen Missionar erforderlichen körperlichen Gesundheit und Kraft. Beispielsweise lautet eine der Fragen auf dem Formular für den Missionarsvorschlag, ob man in der Lage ist, 12 bis 15 Stunden am Tag zu arbeiten, zwischen 10 und 15 km täglich zu gehen oder zwischen 15 und 25 km täglich Fahrrad zu fahren und jeden Tag Treppen zu steigen. Die Missionsarbeit ist hart, und ein Vollzeitmissionar muss in guter körperlicher Verfassung sein, um sie verrichten zu können. Die Messlatte in körperlicher Hinsicht höher anzusetzen könnte etwa bedeuten, seinen Körper noch besser zu trainieren.

Junge und Mädchen beim Schreiben

Eignet euch Wissen an

Setzt die Messlatte höher an, was eure intellektuelle Vorbereitung betrifft. Nehmt eure schulische Ausbildung ernst. Es ist wichtig, dass man gut lesen und schreiben und verständlich sprechen kann. Erweitert euer Wissen über die Welt, in der ihr lebt, indem ihr gute Bücher lest. Lernt, wie man richtig lernt. Wendet dann eure verbesserten Lerngewohnheiten an, um das Evangelium Jesu Christi zu lernen.

 

 

Ein Junge beim Schriftstudium

Eignet euch so viel geistiges Wissen wie möglich an

Lest regelmäßig im Buch Mormon und lasst darin nicht nach. Versäumt nicht, an den Seminar- und Institutsklassen teilzunehmen. Macht mit und nehmt aus den heiligen Schriften, die in diesem großartigen Religionsunterricht behandelt werden, alles auf, was ihr könnt. Das wird euch darauf vorbereiten, die Botschaft des wiederhergestellten Evangeliums den Menschen nahezubringen, die ihr kennenlernen dürft.

 

Anleitung „Verkündet mein Evangelium!“

Studiert die Anleitung Verkündet mein Evangelium!, vor allem Kapitel 3

Befasst euch mit der Anleitung Verkündet mein Evangelium!, besonders mit den grundlegenden Lehren in Kapitel 3. Konzentriert euch auf diese, wenn ihr gebeten werdet, eine Ansprache in der Kirche zu halten oder beim Familienabend eine Lektion zu geben.

 

 

Nachdenklicher junger Mann

Lernt, eure Gefühle im Zaum zu halten

Euch muss klar sein, dass der Dienst als Missionar euch in seelischer Hinsicht sehr beanspruchen wird. Wenn ihr euer Zuhause verlasst und in die Welt hinausgeht, könnt ihr euch nicht mehr auf die verlassen, die euch bislang Rückhalt gaben. Viele der Methoden, die ihr jetzt zur Stressbewältigung nutzt – beispielsweise Zeit mit Freunden verbringen, alleine weggehen, Videospiele oder Musik hören – sind nach den Regeln, die für das Verhalten eines Missionars gelten, untersagt. An manchen Tagen werdet ihr Ablehnung und Enttäuschung erleben.

Lotet jetzt die Grenzen eurer seelischen Belastbarkeit aus und lernt, wie ihr eure Gefühle unter den Bedingungen im Griff behalten könnt, die ihr als Missionar erleben werdet. Wenn ihr dies tut, setzt ihr die Messlatte höher an und wappnet euch tatsächlich gegen Herausforderungen seelischer Art während eurer Missionszeit.

Jugendliche unterhalten sich

Sprecht mit Menschen, und zwar von Angesicht zu Angesicht

Angehende Missionare müssen auch über die nötigen sozialen Fähigkeiten verfügen, um eine Mission erfüllen zu können. Immer öfter isolieren sich junge Leute voneinander und spielen Videospiele, tragen Kopfhörer, kommunizieren durch Handy, E-Mail, SMS und so weiter, anstatt sich persönlich miteinander zu beschäftigen. In der Missionsarbeit geht es oft um Beziehungen von Mensch zu Mensch, und wenn ihr die Messlatte bei der Entwicklung eurer sozialen Fähigkeiten nicht höher ansetzt, seid ihr ungenügend vorbereitet. Darf ich einen einfachen Vorschlag machen? Nehmt einen Job an, bei dem ihr mit Menschen zu tun habt. Setzt euch als zusätzliche Motivation zum Ziel, genügend Geld durch eure Teilzeit- oder Vollzeitstelle zu verdienen, um zumindest einen maßgeblichen Anteil eurer Mission selbst zahlen zu können. Ich verheiße jedem jungen Mann, der für einen Großteil seiner Mission selbst aufkommt, großartige Segnungen – sozialer, körperlicher, psychischer, seelischer und geistiger Art.

Berichte von deinen Erfahrungen

Wie bereitest du dich auf eine Mission vor? Klicke unten auf Berichte von einem Erlebnis, um davon zu erzählen.

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